Es schon alles wieder ein bisschen anders. Sie hat gestern Abend dauergeschrien, wenn ich sie angelegt habt, nachdem sie vorher ein bisschen erbrochen hat. Und das ist sehr schlimm für mich gewesen: Trinkverweigerung. Sie war dann so müde, dass sie einschlief. Nachts trank sie wieder normal und war ruhig. Sie bricht seit sie Maltodextrin dazu bekommt - Stärke für die Gewichtszunahme, die auch der 1er Milch beigemischt ist - immer mal Minimengen. Nachts, wenn es nur reine Mumi gibt, bricht sie nicht. Nachdem sie dann heute morgen wieder etwas gebrochen hat, ohne dass die Maltro dazumischte - d.h. die Brechfrequenz sich erhöht hat, meine KiÄ gestern beim Impfen aber nichts entdeckte, als ich ihr das natürlich sagte, rief ich im Spital an. Zum Glück hatte unserer Chirurg Ambulanzdienst. Wir konnten gleich kommen. Sie wurde geröngt.
Erst das Gute: kein Rezidiv, und die Lungen sehen super aus. Er ist kein Lungenfachmann, sondern Chirurg für Magen-Zwerchfellgeschichten. Er fand das aber auch gut, eine gute Entfaltung. Als Laie sieht es für mich aus, als wäre die rechte Lunge schon ganz gewachsen, die Links von der Vorderseite ganz, von der Hinterseite halb - jetzt schon, nach 5 Monaten. (Und im letzten Herz-Ambulanz-Brief steht zweimal "sehr erfreulich" - bezieht sich auf das Wachstum der pulmonalen Arterie li). ![]()
Jetzt das Unerfreuliche. Ihr basales Gebrechen, ihre Schwachstelle, ist ja das Zwerchfell. Als der Magen damas im Thorax lag, war das ganz auf der linken Seite des Zwerchfells, also die linke Seite des Magens auch . Dort ist es nun zu und glatt. Aber die Schwachstelle des ZF generell ist der Hiatus, der Übergang von Speiseröhre in den Magen, wo das ZF einen Durchlass, der auf- und zugehen kann, bildet. Und dieser ist nun vermutlich gebrochen - Hiatushernie. Denn der Magen stülpt sich jetzt - also auf der anderen, auf der rechten Seite, ein wenig in die Speiseröhre. Das ist eine Kleinigkeit, gemessen an der alten Hernie. Viele Menschen haben diese Vorstülpung sich im Laufe des Lebens zugezogen und wissen es gar nicht.
Im April nun wird das Ausmaß der Vorstülpung festgestellt (zwei Tage Spital wg. Narkose). Dann wird entschieden, ob meine kleine Maus noch einmal operiert werden muss
- aber eine kleine OP und nichts Lebensbedrohliches.
Sie bekommt jetzt wieder ordentlich Protonenpumpenhemmer - und wird den womöglich ihr Leben lang nehmen müssen.