Liebe Luthien86,
es tut mir leid, dass dieser Transfer auch nicht geklappt hat. Ein Plan B ist immer hilfreich und ich könnte mir vorstellen, dass er auch erfolgreicher sein könnte - viel Glück!
Liebe Luthien86,
es tut mir leid, dass dieser Transfer auch nicht geklappt hat. Ein Plan B ist immer hilfreich und ich könnte mir vorstellen, dass er auch erfolgreicher sein könnte - viel Glück!
So, ich gebe noch einmal ein Update:
Wir waren gestern zum ersten Mal persönlich in der Klinik, für Voruntersuchungen, Gespräche und um Spermien einzufrieren.
Der Eindruck war positiv, alles neu und modern, Mitarbeiter und Arzt sehr freundlich, alle Fragen wurden beantwortet. Es wurde ein US gemacht. Die erforderlichen Blutentnahmen hatte ich alle schon in Deutschland machen lassen vorher.
Es sind jetzt 2 Straws mit sehr guter Qualität und Quantität eingefroren 👍 würde also sogar noch für eine 2. Behandlung reichen.
Der neue Zyklus der Spenderin wird in den nächsten Tagen losgehen, wir bekommen dann Bescheid.
Wenn alles gut läuft, kann ich im nächsten Zyklus (ab Anfang April) mit den Medikamenten für den künstlichen Kryo-Zyklus anfangen.
Habe nach Duphaston gefragt, weil ich die vaginale Einnahme von Progesteron sehr unangenehm finde (es schmiert und ich reagiere mit Hautreizungen), das scheint in Dänemark aber überhaupt nicht verbreitet zu sein, es wird Cyclogest. Mal schauen, wie ich das vertrage🤔
Extra Medikamente wie Heparin und Kortison gibt's auch nicht, aber die hole ich mir (soweit ich sie nicht sowieso noch da habe) beim deutschen Arzt.
Liebe Luthien86,
das hört sich ja sehr positiv und vielversprechend an 😃
Der gute Eindruck einer Klinik und das damit verbundene Gefühl „gut aufgehoben“ zu sein ist viel wert. Ich drücke euch die Daunen, dass alles nach Plan läuft.
Danke liebe Jane-80 das denke ich auch 🙂
schön, dass der erste Eindruck positiv war. Das macht viel aus! ![]()
Hallo an alle Aagaard Mädels , könnt ihr mir mal ein paar Infos zu eurer Behandlung geben ? Was wurde bei euch vorab geprüft oder untersucht? Fühlt ihr euch gut behandelt und verstanden ? Seid ihr dort schwanger geworden? Wenn ja wie viele Transfere habt ihr gebraucht?
Ich bin in einer anderen Klinik in Dänemark und habe heute wieder negativ getestet (Transfer Nummer 2 ). Diagnostik hier in Deutschland immer alles unauffällig. Weiß langsam echt nicht ob es an der Klinik oder an meinem dusseligen Körper liegt . Danke für eure Erfahrungen
Liebe Stonie1990
das tut mir sehr leid.
Hast du denn schon den Bluttest gemacht bzw. sind denn schon 14 Tage herum?
Ich denke ein zweiter Fehlschlag heißt statistisch noch nicht so viel. Das kommt schon mal vor, denke ich.
War es denn immer die gleiche Spenderin?
Liebe Stonie1990
das tut mir sehr leid.
Hast du denn schon den Bluttest gemacht bzw. sind denn schon 14 Tage herum?
Ich denke ein zweiter Fehlschlag heißt statistisch noch nicht so viel. Das kommt schon mal vor, denke ich.
War es denn immer die gleiche Spenderin?
Hallo Tulpe80, ich sollte schon nach 10 Tagen den Test machen . Heute sind tatsächlich die 10 Tage um. Und leider mal wieder nichts. Ja mag sein das 2 noch nicht viel bedeutet, aber ich muss sagen ich werde jetzt schon verrückt. Allein wenn man die Kosten so sieht die bei jedem Transfer auf einen zukommen. Ja, es ist aktuell die gleiche Spenderin ( haben noch 4 Blastos eingefroren ). Habe hier in Deutschland schon einiges an Diagnostik durch , und kann es mir nicht erklären. Gerinnung, Schilddrüse , Immunologie und Genetik habe ich untersuchen lassen. Alles bis auf die Schilddrüse war unauffällig. Ich verstehe einfach nicht wo das Problem ist und falle nach jedem negativ immer weiter in diese Spirale rein . Habe jetzt bald noch einen Termin zur Gebärmutterspiegelung , und dann bin ich mit meinem Latein fast am Ende 😅. Da es die Klinik noch nicht so lange gibt , habe ich Sorge das es an der Erfahrung scheitert? Kann auch alles mittlerweile völlige Einbildung sein , weil mich das Thema auch ziemlich fertig macht .
Liebe Stonie1990, ich kann dich total verstehen und dein zweiter negativer Versuch tut mir leid.
Ich glaube jeder, der schon mehrfach negativ war kennt die Zweifel an der Klinik und an allem drum herum. Die ewige Suche nach dem Warum und nach ständiger Optimierung der Voraussetzungen…
Heute sind tatsächlich die 10 Tage um. Und leider mal wieder nichts. Ja mag sein das 2 noch nicht viel bedeutet, aber ich muss sagen ich werde jetzt schon verrück
Liebe Stonie1990
ja das kann ich total verstehen. Ich wollte das nicht herunterspielen, sondern nur einen kleinen Punkt erwähnen, mit dem ich mich des Öfteren "hinweggetröstet" habe.
Das Problem ist, dass wir mit unserem niedrigen AHM gar nicht wissen, ab wann man eigentlich überhaupt ernsthaft "Versuche zählen" kann.
Also ich meine nicht auf der "emotionalen" Skala, sondern wie viele Versuche hatte man, wo eine wirklich realistische Chance bestand, dass es klappt.
Bei mir denke ich oft, dass ich die Versuche mit eigenen Eizellen gar nicht zählen sollte, weil die ja gar nicht klappen konnten.
Und auch bei den 4 gescheiterten EZS weiß ich gar nicht, welchen AMH-Wert die Spenderin hatte und wie alt sie war. Da hab ich mich auch oft gefragt Kann man die überhaupt als realistische Versuche zählen?
Ich kann's leider nicht besser erklären....
Dennoch kenne ich die Gedanken. Man glaubt ja anfangs mit EZS klappt es sicher. Und nach zwei Fehlschlägen merkt man: Naja so sicher ist das auch nicht und plötzlich hat man das Gefühl, dass eben auch der letzte Strohhalb wegzubrechen droht.
Und die Frage "Kann es bei mir überhaupt jemals klappen" drängt sich natürlich mit jedem weiteren Fehlschlag immer mehr auf.
Grad wenn auch per Diagnostik nicht wirklich was gefunden wurde.
Es gibt kaum Ursachen, sondern es geht irgendwie immer nur um Wahrscheinlichkeiten.
Ich glaube, dass es sehr davon abhängt, wie die Blasto-Qualität wirklich ist und damit meine ich nicht diese Klassifikationen 4AA usw. sondern was da genetisch "drin steckt".
Und was hier auch schon oft Erfolg gebracht hat, war schlicht Spenderinnenwechsel.
Es gibt nämlich durchaus Gendefekte, die in bestimmten Kombinationen (mit dem Sperma auftreten).
Allein wenn man die Kosten so sieht die bei jedem Transfer auf einen zukommen.
Das ist ein anderes zentrales Problem. Denn wenn man keine Ursache findet, dann dreht es sich ja alles um Wahrscheinlichkeiten. Und ich hab dann oft gedacht: Ja angenommen der 15. Versuch klappt. Das ist ja schön. Aber was wenn mir das Geld gar nicht für 15 EZS-Versuche reicht?
Und die Zeit läuft ja auch immer weiter.
Und für die Seele zählt auch jeder Fehlschlag. Denn immer war ja Hoffnung verbunden und am Ende ist sie zerstört. Und man muss erst wieder die Kraft finden, neue Hoffnung zu schöpfen und aufzustehen.
Denn sind wir ehrlich. Selbst wenn man die Kraft findet für neue Hoffnung, ohne das Geld dazu, hilft das ja nicht. Selbst mit dem liebsten Zuspruch von außen.
Ich wünsche Dir von Herzen
, dass der nächste Versuch klappt.
Hallo Stonie1990
Bei mir wurde in der Aagaard Klinik gar nichts untersucht, ich habe aber schon sämtliche Diagnostik vorher in Deutschland durchlaufen. (2 Mal HSK/LSK, Biopsie auf Killer- und Plasmazellen, Partnerimmunisierung, und etliche kleinere Sachen.
Von ERA und KIR Genen und so ein Zeugs halte weder ich noch die Klinik etwas.
@alle: von mir gibt es heute auch gute Neuigkeiten aus Aarhus: es wurden reife 10 Follis punktiert 🎉🥳 jetzt hoffen wir auf eine gute Befruchtungsparty, morgen kommen wir Bescheid, wie viele im Rennen sind.
Fühl dich gedrückt Stonie1990 🫂
Hey Glückwunsch. Daumen für das Rennen sind gedrückt.
es wurden reife 10 Follis punktiert 🎉🥳 jetzt hoffen wir auf eine gute Befruchtungsparty, morgen kommen wir Bescheid, wie viele im Rennen sind.
Herzlichen Glückwunsch! Ich drücke die Daumen ![]()
![]()
Alles anzeigenLiebe Stonie1990
ja das kann ich total verstehen. Ich wollte das nicht herunterspielen, sondern nur einen kleinen Punkt erwähnen, mit dem ich mich des Öfteren "hinweggetröstet" habe.
Das Problem ist, dass wir mit unserem niedrigen AHM gar nicht wissen, ab wann man eigentlich überhaupt ernsthaft "Versuche zählen" kann.
Also ich meine nicht auf der "emotionalen" Skala, sondern wie viele Versuche hatte man, wo eine wirklich realistische Chance bestand, dass es klappt.
Bei mir denke ich oft, dass ich die Versuche mit eigenen Eizellen gar nicht zählen sollte, weil die ja gar nicht klappen konnten.
Und auch bei den 4 gescheiterten EZS weiß ich gar nicht, welchen AMH-Wert die Spenderin hatte und wie alt sie war. Da hab ich mich auch oft gefragt Kann man die überhaupt als realistische Versuche zählen?
Ich kann's leider nicht besser erklären....
Dennoch kenne ich die Gedanken. Man glaubt ja anfangs mit EZS klappt es sicher. Und nach zwei Fehlschlägen merkt man: Naja so sicher ist das auch nicht und plötzlich hat man das Gefühl, dass eben auch der letzte Strohhalb wegzubrechen droht.
Und die Frage "Kann es bei mir überhaupt jemals klappen" drängt sich natürlich mit jedem weiteren Fehlschlag immer mehr auf.
Grad wenn auch per Diagnostik nicht wirklich was gefunden wurde.
Es gibt kaum Ursachen, sondern es geht irgendwie immer nur um Wahrscheinlichkeiten.
Ich glaube, dass es sehr davon abhängt, wie die Blasto-Qualität wirklich ist und damit meine ich nicht diese Klassifikationen 4AA usw. sondern was da genetisch "drin steckt".
Und was hier auch schon oft Erfolg gebracht hat, war schlicht Spenderinnenwechsel.
Es gibt nämlich durchaus Gendefekte, die in bestimmten Kombinationen (mit dem Sperma auftreten).
Das ist ein anderes zentrales Problem. Denn wenn man keine Ursache findet, dann dreht es sich ja alles um Wahrscheinlichkeiten. Und ich hab dann oft gedacht: Ja angenommen der 15. Versuch klappt. Das ist ja schön. Aber was wenn mir das Geld gar nicht für 15 EZS-Versuche reicht?
Und die Zeit läuft ja auch immer weiter.
Und für die Seele zählt auch jeder Fehlschlag. Denn immer war ja Hoffnung verbunden und am Ende ist sie zerstört. Und man muss erst wieder die Kraft finden, neue Hoffnung zu schöpfen und aufzustehen.
Denn sind wir ehrlich. Selbst wenn man die Kraft findet für neue Hoffnung, ohne das Geld dazu, hilft das ja nicht. Selbst mit dem liebsten Zuspruch von außen.
Ich wünsche Dir von Herzen
, dass der nächste Versuch klappt.
Hey, ich wollte damit auch nicht ausdrücken das du etwas herunter spielst 😅. Sorry dafür ... Heute ist ein sehr schwarzer Tag . Jeder negativ Test haut mir mehr eine Faust in's Gesicht.
Es ist echt schwer zu glauben das der dritte oder vierte Versuch dann sitzen.
Zu den Versuchen , ja ich hatte ja tatsächlich keinen Versuch mit eigenen Eizellen da mein AMH ja schon sagt das dort nicht viel zu holen ist . Also für mich ist das natürlich der Anfang der Reise . Und wenn ich hier so einige Verläufe sehe (insbesondere auch deinen ) brauch ich ja noch gar nicht so jammern. Aber es fällt echt schwer positiv zu sein/bleiben.
Du hast vollkommen Recht. Ich weiß nicht was trotz Blasto und angeblich guter Qualität noch so in der Genetik schlummert , warum es nicht klappt. Ob die beiden letzten Versuche realistisch zu zählen waren , keine Ahnung 🥴.
Und wie du sagst , die Zeit und die Kohle hängen einem echt auch noch im Nacken. Also jagt ein Problem das nächste . Der KiWu Weg kann echt fies sein.
Aber sehr toll zu lesen das du nach so langem Kampf endlich belohnt wurdest ❤️ das gibt Mut
Hallo Stonie1990
Bei mir wurde in der Aagaard Klinik gar nichts untersucht, ich habe aber schon sämtliche Diagnostik vorher in Deutschland durchlaufen. (2 Mal HSK/LSK, Biopsie auf Killer- und Plasmazellen, Partnerimmunisierung, und etliche kleinere Sachen.
Von ERA und KIR Genen und so ein Zeugs halte weder ich noch die Klinik etwas.
@alle: von mir gibt es heute auch gute Neuigkeiten aus Aarhus: es wurden reife 10 Follis punktiert 🎉🥳 jetzt hoffen wir auf eine gute Befruchtungsparty, morgen kommen wir Bescheid, wie viele im Rennen sind.
danke für deine Antwort 🙂. Und ganz viel Glück das ihr viele Blastos ergattert 🥳
Stonie1990 Darf ich fragen, in welcher Klinik du bist?
Ich war in der StorkKlinik in Kopenhagen und hatte leider 4 Fehlversuche.
Alle Blastozysten von einer Spenderin.
Geklappt hat es nach einem Wechsel der Spenderin.
Untersuchungen wie ERA nach dem 2. Fehlversuch, KIR Gene und Intralipid Infusionen habe ich alle parallel in D durchgeführt da DK das nicht unterstützt.
Dort gibts klassisch Östrogene und Progesteron. Mehr nicht. Selbst Prednisolon oder Heparin sind keine Themen.
Alles anzeigenStonie1990 Darf ich fragen, in welcher Klinik du bist?
Ich war in der StorkKlinik in Kopenhagen und hatte leider 4 Fehlversuche.
Alle Blastozysten von einer Spenderin.
Geklappt hat es nach einem Wechsel der Spenderin.
Untersuchungen wie ERA nach dem 2. Fehlversuch, KIR Gene und Intralipid Infusionen habe ich alle parallel in D durchgeführt da DK das nicht unterstützt.
Dort gibts klassisch Östrogene und Progesteron. Mehr nicht. Selbst Prednisolon oder Heparin sind keine Themen.
Hi, ich bin in der Diers Klinik. Will nichts schlechtes über die Klinik sagen , die stehen bei Fragen wirklich immer zur Verfügung. Wollte nur mal wissen wie es sonst in anderen Kliniken in Dänemark abläuft. Aber dann scheint das überall so zu sein das es meist nur Östrogene und Progesteron gibt . Wir haben noch 4 Blastos auf Eis , und ich hoffe nicht das es wirklich an der Spenderin liegt 🥴 .
Freut mich das es bei dir geklappt hat 🥳 wenn auch leider erst später.
Hey, ich wollte damit auch nicht ausdrücken das du etwas herunter spielst 😅. Sorry dafür
Du musst Dich nicht entschuldigen!! ![]()
Ich hab nur überlegt, dass man meine Antwort zur Statistik eben auch als bisschen kaltherzig auffassen könnte. Und das wollte ich auf gar keinen Fall.
Es war nur mein erster Gedanke, den ich damals beim zweiten Fehlschlag hatte. Ich hab damals alle Statistiken rauf und runter gerechnet und kam zum Ergebnis, dass ich mir auf einer rationalen Ebene noch keine Sorgen machen muss.
Aber was Hirn versteht, versteht Herz und Bauch ja noch lange nicht.
Der Kopf kann die Enttäuschung und Trauer trotzdem nicht wie ein Blatt im Herbst wegpusten. (Das einzige was weggefegt wird, ist die Leichtigkeit....)
Und wenn ich hier so einige Verläufe sehe (insbesondere auch deinen ) brauch ich ja noch gar nicht so jammern
Irgendwann habe ich den Satz gelesen
"Ein Kind entsteht nicht mit der Zeugung, sondern in dem Moment, in dem man zum ersten Mal gemeinsam dran denkt, ein Kind zu bekommen".
Ich finde den Satz sehr wahr.
Denn es gibt keinen Satz, der besser erklären könnte, woher diese Trauer über jeden gescheiterten Versuch kommt. Denn irgendwo in den Gedanken existiert es schon: Das eigene Kind.
Und jeder Versuch, bei dem man nur in ein kleines blütenweißes Fenster schaut, macht einem schmerzlich bewusst, dass das Kind, dass sicher entstanden ist, nicht mehr da ist.
Es ist einfach gegangen, lange bevor wir es kennenlernen durften.
Jedes kleine Wesen hat auch verdient betrauert zu werden. Auch wenn es vielleicht nur für ein paar wenige Tage existiert hat.
Aber es fällt echt schwer positiv zu sein/bleiben.
Es ist ja auch schwer und ich glaube, dass auch Trauer ihren Platz im Leben verdient hat. (Auch wenn man sich natürlich was anders wünscht)
Es ist schwer. Da hast Du absolut Recht.
Wenn man auf dem Boden liegt, ist es schwer gleich wieder aufzustehen. Und als ich da so am Boden saß und gedacht hab "es wird nie klappen" sieht man die Welt eben auch durch eine ganz andere Brille: tränenverschmiert und düster.
Man hofft auf ein Signal, den Weg weiterzugehen. Aber es gibt viele Zweifel und manches ist zum Verzweifeln.
Wenn Du am Boden sitzt, dann setzt sich hier jemand zu Dir.
Und wenn es Dir wieder besser geht, dann stehen wir auf und dann erreichen wir Unerreichbares!
Alles anzeigenDu musst Dich nicht entschuldigen!!
Ich hab nur überlegt, dass man meine Antwort zur Statistik eben auch als bisschen kaltherzig auffassen könnte. Und das wollte ich auf gar keinen Fall.
Es war nur mein erster Gedanke, den ich damals beim zweiten Fehlschlag hatte. Ich hab damals alle Statistiken rauf und runter gerechnet und kam zum Ergebnis, dass ich mir auf einer rationalen Ebene noch keine Sorgen machen muss.
Aber was Hirn versteht, versteht Herz und Bauch ja noch lange nicht.
Der Kopf kann die Enttäuschung und Trauer trotzdem nicht wie ein Blatt im Herbst wegpusten. (Das einzige was weggefegt wird, ist die Leichtigkeit....)
Irgendwann habe ich den Satz gelesen
"Ein Kind entsteht nicht mit der Zeugung, sondern in dem Moment, in dem man zum ersten Mal gemeinsam dran denkt, ein Kind zu bekommen".
Ich finde den Satz sehr wahr.
Denn es gibt keinen Satz, der besser erklären könnte, woher diese Trauer über jeden gescheiterten Versuch kommt. Denn irgendwo in den Gedanken existiert es schon: Das eigene Kind.
Und jeder Versuch, bei dem man nur in ein kleines blütenweißes Fenster schaut, macht einem schmerzlich bewusst, dass das Kind, dass sicher entstanden ist, nicht mehr da ist.
Es ist einfach gegangen, lange bevor wir es kennenlernen durften.
Jedes kleine Wesen hat auch verdient betrauert zu werden. Auch wenn es vielleicht nur für ein paar wenige Tage existiert hat.
Es ist ja auch schwer und ich glaube, dass auch Trauer ihren Platz im Leben verdient hat. (Auch wenn man sich natürlich was anders wünscht)
Es ist schwer. Da hast Du absolut Recht.
Wenn man auf dem Boden liegt, ist es schwer gleich wieder aufzustehen. Und als ich da so am Boden saß und gedacht hab "es wird nie klappen" sieht man die Welt eben auch durch eine ganz andere Brille: tränenverschmiert und düster.
Man hofft auf ein Signal, den Weg weiterzugehen. Aber es gibt viele Zweifel und manches ist zum Verzweifeln.
Wenn Du am Boden sitzt, dann setzt sich hier jemand zu Dir.
Und wenn es Dir wieder besser geht, dann stehen wir auf und dann erreichen wir Unerreichbares!
Ach, deine Texte sind wirklich immer Balsam für die Seele 😍. Danke für die netten Worte. Und ja , der Weg oder der Wunsch beginnt schon ab dem Tag wo man sich in den Kopf setzt ein Kind zu bekommen. Ab da träumt und hofft man schon und sieht förmlich den zweiten Strich auf dem Test. Und dann kommt die Realität und zeigt dir das wir nicht in einem Disney Film leben , wo alles so perfekt ist 🥴.
Da kann ich jetzt nur hoffen das die übrigen Blastos bleiben wollen , oder das ein Wechsel der Spenderin dann der Schlüssel sind.
Von der Diagnostik her bleibt bald nicht mehr viel über was ich prüfen kann 😅.
Und das Thema mit den Statistiken kenne ich 😅 . Habe auch so einige Diagramme die Tage rauf und runter gelesen wie meine Chancen so stehen. Wie blöd das eigentlich ist , dass man sich an Diagrammen im Internet orientiert 🙆🏼♀️. Die haben ja mal so gar keine Aussagekraft auf jeden einzelnen. Naja , daran merke ich manchmal wie verzweifelt ich bin und hoffe irgendetwas positives zu lesen 🥴
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