"Adoption" ist zwar korrekt, hat aber etwas in sich, das es assoziativ nicht trifft. Wir assoziieren Adoption mit nicht-biologischen Eltern. Z.B. sagte mir der Arzt, bei dem ich eine Zweitmeinung zur EZS einholte und der mir dazu riet: "Das ist dann eben wie eine Adoption". Ich wusste instinktiv, dass er hier nicht recht hat. Es ist wohl anders, wenn das Kind in dir wächst und wenn du selbst entschieden hast, dass dieses Kind gezeugt wird und wie und wer. Andererseits: Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, adoptiert zu haben. Kann mir auch vorstellen, dass man mit diesem Kind dann ganz genau so verbunden ist.
Ich habe meine Klinik angeschrieben und warte noch auf Antwort. Inzwischen ist mir eingefallen, dass es in Spanien ja auch die geteilte EZS gibt: Zwei Elternpaare sagen von vornherein, dass sie eine Spenderin haben wollen und teilen sich die resultieren Blastos, so ist das vermutlich.