Liebe Ärzte, liebes Forum!
Ich versuche kurz und knapp meine Situation zu schildern:
Ich bin 35, Mutter eines 9jährigen Sohnes, mein Partner ist 36, Vater unseres gemeinsames Kindes. Wir versuche seit langem ein zweites Kind zu bekommen, bisher ohne Erfolg. Wir haben nach der Diagnose "geringer AMH - sehr niedrige Eizellreserve - sehr schlechtes Spermiogramm/OAT-Syndrom und Hyperspermie) zwei ICSI-Versuche hinter uns bei denen die Ausbeute sehr gering (1-2 Eizellen) war und es zu keiner Befruchtung und letztlich zu keinem Transfer kam. Meine Gynäkologin sprach beim letzten Gespräch die EZS an. Nach vielen Gesprächen und Überlegungen bleibt nun die Frage: Könnten wir eine EZS mit dem Sperma meines Mannes befruchten lassen, trotz der schlechten Qualität des Spermas? Ab wann rät man davon ab und empfiehlt eine Samenspende? Gibt es Hoffnung, dass es bei einem sehr schlechten Spermiogramm überhaupt zu einer Befruchtung kommt? Da die ETS ja doch kostenintensiver ist, wollen wir natürlich kein großes Risiko eingehen, wünschen uns jedoch sehr, mein Mann könne seine eigenen Samen für eine Befruchtung spenden.
Ich hoffe gespannt auf eine Rückmeldung.
Viele Grüße aus Berlin,
Sarah Ullrich