Hallo,
Ich bin vor kurzem auf dieses Forum gestoßen, da ich am 30.08. meinen ersten Versuch EZS im Österreich hatte.
Diese zwei Wochen Warteschleife waren schon sehr aufwühlend, da ich bereits 2 Tage nach Transfer Mensschmerzen hatte. Diese Schmerzen bekomme ich immer ca 1 Woche vor der Periode. Es sind eher typische Endometrioseschmerzen, da es vom unteren Rücken ins Becken und dann sogar in Beine und Füße zieht. Ich hatte aufgrunddessen schon kein gutes Gefühl..
Und als dann kurz darauf an Tag 6 nach Transfer noch eine dunkle Zwischenblutung kam, dachte ich, jetzt krieg ich eine Woche vor dem Test schon meine Tage...Ich hatte dann mit der Kiwu Klinik telefoniert. Und es hieß,"es kann alles oder nichts bedeuten". Einfach erst mal weitermachen. Periode könnte eigentlich nicht eintreten wegen der Medikamente.
Es kam dann auch tatsächlich keine richtige Blutung und die Schmerzen gingen auch vorbei, traten aber immer mal wieder zwischendurch auf. Natürlich hoffte ich dennoch.
Heute morgen dann negativ getestet. Ich bin erst mal in ein richtiges Loch gefallen.
Hatte im Frühjahr bereits eine erfolglose Icsi in Österreich und hatte mir jetzt soviel davon versprochen.
Seit über drei Jahren versuchen wir ein Kind zu bekommen. Da mein AMH seeehr niedrig ist und ich kaum Eizellen habe, haben wir uns jetzt nach langem steinigen Weg mit Icsi, Hormonbehandlungen und Bauchspiegelung für die EZS entschieden.
Mir kommen gerade einfach so viele Zweifel, auch an der Klinik. Es wurden uns 2 Blastos garantiert. Wir haben so auf einen Überschuss Eisbärchen erhofft, was man einfrieren kann für weitere Versuche.
Aber es gab nur diese beiden Blastos. Einer wird mir noch beim nächsten Versuch eingesetzt. Ich bin schon enttäuscht von der Menge, weil sich bei meiner Icsi damals selbst sogar noch 2 Blastos meiner eigenen Eizellen produzieren ließen. Und ich bin 40.
Und nun bei der Spenderin auch nur 2..
Stelle jetzt irgendwie die Qualität in Frage und ob die Dame vielleicht schon älter ist etc..Und ob der nächste Versuch überhaupt sinnvoll ist.
Es ist eine enorme psychische Belastung und das sind auch immense Kosten. Wenn der nächste Versuch nicht klappt, muss schon wieder eine neue Spenderin gefunden werden. Das bedeutet dann erneut hohe Kosten. Und lange Wartezeit natürlich auch..
Man mus der Kiwu Klinik nur blind vertrauen, aber was wirklich gemacht wird, kann man ja nicht kontrollieren.
Auch frag ich mich,ob durch meine Endometriose die Einnistung einfach verhindert wird, da das ja ein Entzündungsherd darstellt.
Sorry für den langen Text. Wollte es mal eben kurz loswerden. Im Moment bin ich sehr mutlos und habe Angst, dass es gar nicht mehr klappt. Meine Hoffnung ist gerade auf dem Nullpunkt.
LG Katzenmaus