Liebe Ärzte,
ich habe bereits einen EZS Versuch hinter mir und hatte dabei eine Endometriumhöhe von ca. 7 mm mit oral und vaginal eingenommenem Estrifam.
Nun versuche ich seit einiger Zeit erneut entweder mit Progynova, Estrifam oder Gynokadin einen Aufbau der Schleimhaut.
Leider immer nur bis zu einer Höhe von ca. 5,8 bis 6,3 mm. Danach wächst auch trotz einer Dosis von bis zu 12 mg pro Tag nichts mehr.
Kann es sein, dass der Körper einen Gewöhnungseffekt bekommt, so dass die Schleimhaut nicht mehr weiter wächst, wie im ersten EZS Versuch?
Übrigens ist das Mittelecho immer sehr gut zu sehen, was ja auch sehr wichtig ist.
Da mein AMH Wert außerdem schon sehr gering ist, weiß ich nicht ob es etwas bringt, einen Versuch mit Gonadotropinen wie Gonal F oder Menopur zu versuchen.
Ich habe das bereits während der vorangegangenen ICSI´s gehabt und hier gab es Zyklen, in denen ich auf diese Mittel gar nicht angesprochen habe.
Teils war zwar ein einzelner Follikel zu sehen aber auch dieser ist nicht über die 10 mm Grenze gewachsen und damit das Endometrium auch nicht.
Mich beschleicht langsam die Angst, dass ich kinderlos bleibe weil die Schleimhaut sich nicht genügend aufbaut.
Was würden Sie mir raten?
Macht es Sinn, das Estrifam oder Progynova von Zyklusbeginn mit einer richtig hohen Dosis einzunehmen?
Welche Dosis ist denn vertretbar?
Ich hoffe sehr auf Ihre Einschätzung denn der Arzt in meiner Klinik vertritt hier eine sehr konservative Meinung und geht einfach nicht über die Tagesdosis von 8 mg hinaus.
Viele Grüße,
Marilou