Hallo ihr Lieben,
mich würde interessieren, welche Haltung ihr zu den vielen Zusätzen habt, die zu den vorgeschriebenen kassenärztlichen Untersuchungen hinzukommen können:
1. mehrere normale US: Habt ihr zusätzliche machen lassen? In welchen SSW?
2. Nur Nackenfaltenmessung oder inkl. Combined Test (CT in Österreich ink. Präklampsierisikoberechnung bis 37. SSW)
3. Organscreening
4. Wie viel Folsäure nehmt ihr ab 2. Trimester. Noch genauso viel wie vorher?
5. ASS: Nehmt ihr es auch bei niedrigem Präklampsierisiko?
Habe den Combinedtest wg. Präklampsierisiko (mein Alter, EZS) gemacht und tendiere, weil er bestens war, gegen das Organscreening, zumal meine "neue" Gyn sehr genau ist und sich viel Zeit nimmt und auch einen sehr guten Ruf hat. Im Internet finde ich Meinungen von Frauen, denen das OS wichtiger wäre als der CT. Ich empfinde das umgekehrt. Wie seht ihr das? (Abtreibung würde für mich nicht infrage kommen, nachdenken würde ich nur, wenn das Leben des Kindes in Gefahr wäre, aber so ein großer Fehler würde ja meine normale Gyn auch prognostizieren und Untersuchungen machen lassen).
Hatte in der 13 SSW den CT und habe mir von meiner früheren alten Gyn einen privaten US in SSW 15 aufschwätzen lassen, weil ich den regulären erst wieder in SSW 17 bei meiner "neuen" Gyn (sie war länger ausgefallen). Tendiere dazu ihn abzusagen - weil alles prima ist und ich nach einem US in SSW 11 3-4 Tage SB hatte. Das wären dann 4 Wochen lang kein US. Das macht mir gefühlsmäßig nichts aus. Was meint ihr dazu?
Präklampsie: Jede 3.-5. Schwangere soll eine Präklampsie haben. D.h. ca. 1:25 ist das durchschnittliche Risiko. Meines ist nach CT 1:214. Also keine Indikation zu ASS. Trotzdem ist es nur ein statistisches Risiko und ich habe gelesen, wenn man es dann doch hat, wäre es wichtig gewesen, vor der 16 SSW mit ASS begonnen zu haben.