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  3. Allgemeine Fragen

sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

  • kleineanneliese
  • 29. September 2006 um 10:07
  • kleineanneliese
    Gast
    • 29. September 2006 um 10:07
    • #1

    Hallo,

    ich habe eine Eizellspende machen laßen und ich frage mich falls diese
    positiv ausfallen sollte ob ich meinen Ärzten die Wahrheit sagen soll ich meine das es eine Eizellspende war.
    ZB Dr.Reichel.Ich habe eine Gerinnungsstörung,dafür bekomme ich Heparin.Soll ich es Dr Reichel erzählen falls es geklappt hat?Bei uns weiß niemand darüber Bescheid und so sollte es auch weiterhin sein.
    Ist es ein Unterschied mit fremden Genen schwanger zu sein?Kann das Baby abgestoßen werden?Was würdet ihr denn machenDoc Reichel erzählen das es eine Eizellspende war oder ist das nicht so wichtig?
    Wäre schön wenn ihr mir helfen könnt denn mich beschäftigt diese Frage sehr.

    viele Grüße Kleineanneliese

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 29. September 2006 um 10:32
    • #2

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Nur kurz: Doc Reichel kannst du es sagen. Bei deinem normalen Gyn vertrau deinem Gefühl. Im Zweifel sei vorsichtig. Gibt doch eigentlich auch keinen Grund dazu...

    Gruß Romy

  • klara
    8-Zeller
    Beiträge
    140
    • 29. September 2006 um 10:39
    • #3

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Hallo kleineanneliese,

    zunächst einmal ganz viele Daumendrücker für Dich..........

    :gut: :kleeblatt: :biggthumpup: :kleeblatt: :zustimm: :kleeblatt:

    ... dass Du mit einem dicken Positiv belohnt wirst. :bindafür:

    Es spielt keine Rolle, ob die mit eigenen oder fremden Genen schwanger bist.

    Wichtig ist, ob die Progesteron- und Estradiolwerte stimmen.

    Das kann über eine engmaschige Blutkontrolle überprüft werden.

    Kann Dir hier einmal Referenzwerte für Progesteron von meinem Labor geben:


    1. Trimenon: 11-45
    2. Trimenon: 21-77
    3. Trimenon: 55-245

    .... im Schwangerschaftsverlauf stets ansteigend.

    Wenn Du das in den Griff bekommst, ist das mindestens die halbe Miete :D.

    Zum Thema Gerinnungsstörung kann ich leider nichts sagen.

    Hab nur mal gelesen, dass, wenn man Blutungen bekäme, man mit dem Heparin aussetzen solle.

    Ob das medizinisch okay ist? Ohne Gewähr!!!

    Ein Arzt ist ja immer unter Schweigepflicht. Wenn Frau Dr. Reichel wichtig für Dich ist,
    würde ich es ihr erzählen.

    Vielleicht wissen die anderen Mädels noch mehr als ich.

    LG Klara

    <a href="http://lilypie.com"><img src="http://bd.lilypie.com/Xfpqp2.png" alt="Lilypie Expecting a baby Ticker" border="0" width="400" height="80" /></a>

  • kleineanneliese
    Gast
    • 29. September 2006 um 11:07
    • #4

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Dankeschön !!!

    viele Grüße kleineanneliese

  • Josi
    Morula
    Beiträge
    596
    • 29. September 2006 um 11:40
    • #5

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Hallo Kleineanneliese,


    möchte nur noch ganz kurz auch meinen Senf dazugegen ;) :

    Wenn über die EZS niemand Bescheid wissen soll, wäre ich auch vorsichtig, wen ich ím Endeffekt wirklich einweihe. Bei uns weiß es nur mein KiwuProf., der die Vorbereitungen gemacht hat, in diesm Fall vertraue ich auch auf die Schweigepflicht, wie Klara schrieb.

    Bei meiner Hausgyn sieht die Sache schon wieder ganz anders aus, da gibt es drei Sprechstundenhilfen, für die ich meine Hand nicht ins Feuer legen würde- tschuldigung, ich hoffe, hier fühlt sich niemand auf den Schlips getreten. Und je ländlicher oder persönlicher das Umfeld ist, umso größer sehe ich die Gefahr, daß da doch mal was unter der Hand weitergegeben wird.

    Der Nachteil war allerdings, daß ich mich gegenüber meiner Gyn mit Händen und Füßen wehren mußte, da sie mich dauernd versuchte , in einer PränatalPraxis zur Amniozentese anzumelden. Klar, mit meinen 41 war ich da ein heißer Kandidat, und sie konnte absolut nicht verstehen, warum ich diesem doch so hohen Trisomie-Risoko gegenüber recht locker blieb ;-).


    Jetzt drück ich aber erst mal die Daumen für ein dickes fettes Positiv :bindafür: :bindafür:


    Alles Gute

    von Josi

  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 29. September 2006 um 17:53
    • #6

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Hallo Kleineanneliese,

    wenn Du es den Ärzten nicht erzählen möchtest, dann ist das okay. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Allerdings solltest Du Deinen behandelnden Ärzten zumindest erzählen, welche Medikamente Du einnimmst oder vor kurzem eingenommen hast.
    Es gibt immer wieder mal Wechselwirkungen, die man als Laie nicht absehen kann. Oder Symptome die auf eine Medikamenteneinnahme zurückzuführen sind, da sollten/müssen die Ärzte zumindest wissen, welche Medikamente Du einnimmst.

    Im übrigen dürfen die Sprechstundenhilfen auch nicht über die Behandlungen von Patienten in Ihrer Praxis weiter erzählen.

    Grüße

    Ines & Chris

  • kleineanneliese
    Gast
    • 29. September 2006 um 18:06
    • #7

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Dankeschön für eure Antworten,ihr habt uns sehr weitergeholfen.Mein Mann und ich haben jetzt beschloßen falls ich schwanger werde es nur der Gynäkologin die mich weiter betreut zu erzählen.

    viele Grüße kleineanneliese

  • Claudia33
    Morula
    Beiträge
    225
    • 1. Oktober 2006 um 22:47
    • #8

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Hallo Kleineanneliese,

    ich habe meinem Gyn hier die Wahrheit gesagt, und auch in der Klinik, wo ich entbunden habe. Und es war für die Ärzte auch nichts besonderes. Bin nicht der erste Fall gewesen. Gerade bei dem Gyn, der die SS begleitet, ist es wichtig, es zu wissen, z.B. um gewisse Risiken beurteilen zu können. Zum Beispiel wenn es um Fragen von SS- Diabetes, und Krampfadern geht. Oder bestimmte Vorsorgeuntersuchungen, die man ab einem bestimmten Alter der Schwangeren empfiehlt. Auch der Mutterpaß kann nicht korrekt aufgefüllt werden, wenn der Arzt nicht die Wahrheit weiß.

    LG Claudia

  • Josi
    Morula
    Beiträge
    596
    • 3. Oktober 2006 um 11:00
    • #9

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Meine FÄin hat mich perfekt durch die erste SS begleitet, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben. Im übrigen genausowenig wie die Hebamme, die mich entbunden hat. Wozu auch ?

    Um Risiken beurteilen zu können, braucht sie doch MEIN Alter, und nicht das meiner Spenderin. Es gäbe ja gar keine Altersbedingten Risiken, wenn sie mich wie eine 23jährige behandeln würde :nixweiss:??

    Denn auch wenn das Baby im Bauch genetisch von einer jungen Frau stammt, so macht das die Frau, die das Baby austrägt, nicht jünger.

    Für Fragen zu Diabetes und was war es noch Krampfadern ist doch MEIN Alter, das Alter der Tragemutter, maßgeblich. Und für Irgendwelche Risiken doch genauso. Klar wird eine 40jährige Schwangere engmaschiger überwacht als eine 20jährige. Und das ist ja genau richtig, das Alter der Spenderin ist unmaßgeblich, denn ICH trage ja das Baby aus.

    Und im Mutterpaß ist die Angabe zum Alter der Schwangeren NUR EINE von 52 Vorsorgefragen. Und es geht ja um das ALTER DER FRAU DIE DAS BABY AUSTRÄGT . Nicht darum, ob das Baby von einer Frau mit jüngeren Genen abstammt.
    Von daher betrachte ich meinen MuPa nicht als unkorrekt.

    Die einzige Bedeutung hat das Alter der Spenderin wirklich nur, wenn es um die Frage von invasiven Untersuchungen wie eine Fruchtwasserpunktion geht. Weil junge Frauen eben statistisch gesehen geringer von einem Trisomierisiko betroffen sind. Aber das ist doch schön so für uns EZS-Empfängerinnen.

    Und da man heutzutage wegen der Gefährlichkeit dieser invasiven Untersuchungen sehr bestrebt ist, davon wegzukommen und alternative Methoden heranzuziehen, findet man in der Regel viel Verständnis, wenn man solche Eingriffe ablehnt.


    Ines und Chris, ihr habt auf alle Fälle recht, wenn ihr die Schweigepflicht von Ärzten mit denen von Sprechstundenhilfen gleichsetzt.
    Ich hab allerdings die Erfahrung gemacht, daß grade im Ländlichen, wo jeder jeden kennt, doch ein Unterschied zwischen Theorie und Praxis besteht.
    Klatsch und Tratsch sind halt eben nur allzumenschlich........

  • claudia1
    2-Zeller
    Beiträge
    21
    • 3. Oktober 2006 um 11:43
    • #10

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Hallo kleineanneliese
    In der Kiwu-Praxis wissen ja alle bescheid, da bleibt man meist nur bis zum 3 Monat. Danach gehst Du ja zu Deinem FA. Ich würde bescheid sagen das Du eine Eizellspende hast. Da ich selbst Arzthelferin bin weiß ich wie es um die Schweigepflicht steht. Sollte der Arzt Dich deshalb nicht gut behandeln such Dir einen neuen, ist zwar nervig aber besser für Dich. Sollte jemand aus der Praxis quatschen, gibt es rechtliche Schritte die dieser Praxis nicht gut tun würde. Letztendlich muß es jeder selbst entscheiden, glaube aber bei Offenheit kannst Du besser mit dem Arzt klar kommen. Es würde mir mehr Sicherheit geben und ich wäre immer offen zu meinem Arzt.
    Drücke Dir die Daumen das alles so kommt wie Du es Dir wünscht.
    LG Claudia

  • Josi
    Morula
    Beiträge
    596
    • 3. Oktober 2006 um 12:20
    • #11

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Arztwechsel ? Rechtliche Schritte ?

    Ja, klar, Ärger und Aufregung ist genau das, was eine Schwangere braucht ......

    Aber wie schon so oft gesagt - jeder muß selber am besten wissen, wie er was haben möchte.

    Ich möchte halt nur denjenigen, die es lieber nicht breittreten möchten, sagen, daß es keine wirklich Zwingenden Gründe für eine Offenbarung gibt.

  • claudia1
    2-Zeller
    Beiträge
    21
    • 3. Oktober 2006 um 17:15
    • #12

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Hallo Josi

    Na ob ein Arztwechsel aufregung bedeutet möchte ich mal dahin gestellt sein lassen Mit rechtlichen Schritten meine ich nur, das jeder Arzt und jede Helferin weiß was es bedeutet. Die Schweigepflicht ist oberstes Gebot und wenn man so einen Beruf hat, lernt man es von Anfang an. Ich glaube nicht das jemand was aus der Praxis an andere weiter gibt.
    Wenn in Deiner Praxis das anders aussieht ist das absolut nicht OK. und das tut mir leid.
    LG Claudia

  • Fenjala Mallorca
    4-Zeller
    Beiträge
    61
    • 5. Oktober 2006 um 11:02
    • #13

    Re: sollte man Ärzte Bescheid geben über Eizellspende?

    Hallo,
    ich habe mir auch schon Gedanken über dieses Thema gemacht, wenn ich denn wirklich schwanger sein sollte.

    Und neige auch eher dazu, Josies Meinung zu teilen.

    "Weißt Du was..., aber sag`s bloß nicht weiter!" ist leider ,wenn man nicht gerade in der Anonymität einer Großstadt wohnt, leider nur zu menschlich.
    Und da man es ja meistens nicht beweisen kann, an welcher Stelle die Schweigepflicht gebrochen wurde, wären rechtliche Schritte sehr müßig und wahrscheinlich aussichtslos, damit möchte ich micht ehrlich gesagt auch nicht belasten.

    Liebe Claudia, ich möchte dir jetzt aber mit meinem Mißstrauen nicht zu nahe treten, ich glaube, dass Du selbst bestimmt nichts weiter erzählen würdest.
    Da ich auch im med. Bereich arbeite, kenne ich leider auch KollegInnen ,die es mit der Schweigepflicht aber leider nicht so eng sehen.

    LG und alle guten Wünsche für Kleineanneliese,

    Fenjala

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