Hallo ihr lieben Schwangeren, nachdem das letzte halbe Jahr 2020 so positiv mit euren Nachrichten dass es endlich geklappt hat verlaufen ist, habe ich gerade das Gefühl dass die Negativergebnisse in der letzten Zeit wieder mehr werden. Und dann kommt immer die Frage in einem hoch: An was liegt es? Deshalb habe ich gedacht ich mach mal nen neuen Thread auf und würde euch einfach bitten zu schreiben welche Diagnosen bei euch vorlagen, also zum Beispiel Hashimoto, irgendwelche Unverträglichkeiten, erhöhte Killerzellen oder ähnliches, wie dagegen vorgegangen wurde und was ihr denkt was bei dem Versuch bei dem es geklappt hat anders gemacht wurde...habt ihr ein anderes Medikament bekommen, eine neue Spenderin, habt ihr vielleicht sonst irgendwas verändert? Ich weiß...jede von uns ist individuell und reagiert anders auf Medikamente und im Endeffekt kann man es wohl nie genau sagen woran es lag dass es auf einmal geklappt hat...aber manchmal hat man vielleicht doch ein Gefühl woran es gelegen haben könnte und wenn es nur einer einzigen von uns Nichtschwangeren hier weiter hilft und Hoffnung gibt wäre das toll...
Tipps von Mommys-to-be
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Bei mir lag es definitiv an meinen eigenen (zu alten) Eizellen, dass ich weder auf natürlichem Wege noch mit KB in Deutschland schwanger geworden bin. Ich weiß noch, wie mein deutscher KiWu-Arzt beim Erstgespräch meinte, dass es bestimmt ganz schnell klappen würde: super AMH-Wert, habe immer viele EZ produziert es wurden keine Hindernisse gefunden. Nach 11 Versuchen und einer niederschmetternden PKD haben wir uns für die EZS in Spanien entschieden.
Mit EZS hat es dann auf Anhieb geklappt und ich bin 2017 Mutter geworden. Jetzt bin ich zum 2. Mal schwanger mit dem Geschwisterbaby aus dem gleichen "Wurf" (wir hatten aus 2016 noch mehrere PGS-getestete gesunde Blastos eingefroren).
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Honey123 Ohje - 11 Versuche, da hast du auch schon einiges hinter dir. Ich hoffe ebenfalls dass es bei mir an der Qualität liegt, im Juni weiß ich dann vielleicht mehr. Ich wünsche dir alles Gute für deine Schwangerschaft und dass du dein zweites kleines Wunder in ein paar Monaten gesund in die Arme schließen kannst 🍀 und danke dass du deine Erfahrung teilst
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Bei mir wars auch sehr ähnlich wie bei Honey123.
Hatte 2 IUI+8 ICSI mit meinen eigenen EZ. Es kam nie zur einnistung. Da wir nicht noch mehr geld für weitere versuche mit eigenen EZ ausgeben wollten, haben wir uns für EZS in alicante entschieden und ich bin tatsächlich beim ersten versuch schwanger geworden.
Ich bin mir daher ganz sicher, dass das entscheidende die QUALITÄT der Eizellen bzw.der Embryonen ist.
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Cherry7070 Ich hoffe sehr dass es bei mir genauso ist und die Eizellspende zum Erfolg führt. Auf jeden Fall macht gibt mir das Hoffnung und lässt meine Gedanken ein wenig zur Ruhe kommen - danke dafür. Ich frag mich nämlich oft, auch wenn ich die erste EZS noch vor mir habe, was es sonst noch sein könnte... Ich wünsche dir eine superschöne Schwangerschaft und dass alles gut verläuft 🍀
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Bei mir muss es auch schon immer an den Eizellen gelegen haben. Bin nie schwanger geworden. Hatten allerdings in Deutschland außer mit clomifen und Auslösespritze keinen Versuch. Bin dann mit Eizellspende und Sperma meines Partners sofort schwanger geworden. Dass es dann freie Trisomie hatte, war Pech.
Ich hatte allerdings vor dem ersten Transfer einige Monate orthomol natal und Q10 eingenommen. Beim zweiten Versuch nur Folsäure und jetzt beim dritten Versuch mit neuer Spenderin wieder Omega 3 Öl, Q10, Magnesium, und xtend (Nahrungsergänzung). Ich bilde mir ein, es hat geholfen, aber die Qualität der Blastozysten im zweiten Versuch war schlechter. Deswegen muss ich Cherry recht geben
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Endi Vielen lieben Dank für die Tipps. Q10 habe ich bisher noch nie genommen. Wie lange vor Transfer hast du das eingenommen? Und wieviel?
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Jeden Tag 200 mg ca. zwei/drei Monate vorher ☺️
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Okay, vielen lieben Dank!
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Ich kann zwar noch nichts positives berichten aber ich verwende täglich Kurkumapillen denn damit lassen sich erhöhte CRP Werte auch bestens runter regulieren.
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Vor meinem nun erfolgreichen Zyklus (4. Versuch) habe auch ich eine Orthomol Natal Kur gemacht und Omega 3 zusätzlich die ganze Zeit genommen. Was war noch anders in diesem Zyklus? Ich bekam Progesteron oral, vaginal und subkutan, um Schwankungen oder Unterversorgung vorzubeugen.
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Orthomol natal ist nicht günstig, aber es scheint echt zu helfen ☺️
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Danke für die ganzen Tipps - echt lieb von euch ❤️
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Bei meinen Selbstversuchen mit Heiminseminationen ohne Zusatzhormone und gekauftem Spendersamen kam es meistens zur (unvollständigen?) Einnistung (mit Ritex), aber die Kleinen gingen ab. Das lag wohl an beidem: meinem Alter (also den EZ) und meinem dummen Fehlverhalten: viel zu sorglos Sport gemacht (Sprünge auf dem Eis und Pirouetten). Beides ein totales Nogo. Auch wusste ich nie, wie gut meine GSH
aussieht. Aber ich war damals mit Pimp my Eggs gepushed, mein Körper hatte super funktioniert. Ich habe zwei junge Spender, alle Blastos mit A-Qualität. Die MA im Sommer schiebe ich am ehesten aber doch auf nicht optimale Progesteronversorgung. Zwar fand die Ärztin im Spital meinen Wert nicht so, dass man es darauf schieben kann, aber mein Kiwu-Arzt meinte neulich auch, dass es nicht optimal war. Aber wissen tun wir es nicht. Auch eine Möglichkeit, von der sich jetzt abzeichnet, dass sie ursächlich gewesen sein könnte: Bis zur 6SSW nahm ich L-Arginin. Es ist gut für die Durchblutung der GSH
. Ich nahm damals nichts anderes, um die Durchblutung zu fördern (viel Omega 3, ASS ...). Meine Eisenversorgung war ok, lag aber nich im Optimum - was vielleicht besser gewesen wäre. Habe nun gelesen, dass ein guter Eisenspiegel für den Blutfluss wichtig ist. 2. Versuch im Dezember: Der GSH-Aufbau mit Östrogenen war nur 5 Tage lang Normaldosis, bis ich Progesteron dazu nahm. Die GSH
war niedriger als sonst, 8 statt ca. 10 mm. Und ob sie dreischichtig war, weiß ich nicht - allerdings sah sie beim TF gut aus. Ich vermute am ehesten, es lag an der GSH . Östrogen-Tabletten bewirken bei mir eine schöne Dreischichtigkeit; ich weiß, dass ich ohne Östrogenzufuhr im NZ auch schon 8 mm an ZT 5 hatte, ohne Dreischichtigkeit. Versuch 3: Jetzt, wo es wieder geklappt hat, habe ich aus allem Lehren gezogen:
- zwar auch nur 5 Tage Östrogene, aber mit der Gesamtmenge von 8 Tagen. Ergebnis: SH besser als im Dezember.
- um die Durchblutung gekümmert: Gerinnungstests gemacht ,die alle i. O. waren, aber weil die PTT (Blutgerinnungszeit) im unteren Normalwertdrittel liegt (nicht grenzwertig wie ich dachte und hier mitteilte, grenzwertig wären die Werte nur bei APPT - eine andere Messvariante - gewesen), bestand ich auf Clexane. Aufgrund meines Alters war das für meinen Arzt auch völlig ok, der sowieso die Gerinnung mitbedenkt. Damit ich sicher bin, dass das Heparin nicht zu viel ist, habe ich nach 1,5 Wochen Einnahme den PPT-Test wiederholt: Unter Heparin müsste sich die Gerinnnungszeit etwas verlängern unter normalen Umständen, ohne Schwangerschaft jedenfalls. Sie hat sich aber (wegen der Östrogenzufuhr in der Schwangerschaft) um eine Sek. weiter verlangsamt. Also ohne Heparin hätte sie sich wohl noch mehr verlangsamt. Wissen, ob so sehr, dass es zulasten der Durchblutung der beiden anderen Versuche ging, wissen wir wiederum nicht. Was ich aber weiß ist, dass ich somit Clexane weiter nehme. Die Durchblutung verbessert sich dadurch in jedem Fall.- Mein aufgemotztes Immunsystem habe ich neu manipuliert: Q10, Zink, Selen, zwischendurch auch Vit D abgesetzt, auf niedrigere Vit-C-Gesamtzufuhr achte ich, ich nehme Magnesium, Eisen, Folsäure (davon jetzt allerdings das richtige Biofolat, nicht irgendwas), Vit-B-Komplex. Und ich nehme nun eine große Menge an Omega 3, um das Immunsystem etwas zu dämpfen, auch macht es das Blut flüssiger. Inzwischen nehme ich wieder Vit D.
- Progesteron: Mein Arzt hat mir dieses Mal alternativ ein anderes Medikament vorgeschlagen. Aber wir haben dann erst mal den Wert unter 600 mg Utorgest gemessen. Er war erstmals so hoch, wie er sein sollte. Trotzdem habe ich mit der 4. SSW angefangen täglich 800 mg zu nehmen als Vorsichtmaßnahme, weil er auch schwanken kann und gerade ganz am Anfang eine gute Progesteronversorgung sehr wichtig ist. Ich nehme also mehr als bei den anderen Versuchen, obwohl er an sich besser war. Ergebnis: Erstmals weiß ich, was ihr mit Müdigkeit meint. Dieses Mal sind die Symptome auch leicht ausgeprägter: hin und wieder Bauchschmerzen, die auch auffallen würden, wäre ich nicht schwanger. Die Brüste spannen etwas stärker als im Sommer
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Bei mir waren es auch ganz klar meine eigenen EZ. Beim zweiten Transfer hats mit EZS geklappt. Anpassung war: von Prolutex zu Agolutin (i.m). Da ist die Progversorgung sichergestellt. Ich hab nix getestet. Mein Kiwu Arzt hält nichts von den Immun. Behandlungen, ausser dass es einem das Geld aus der Tasche zieht. Das A u d O ist die EZ Qualität und ob unser Körper mitspielt (Natur). Ich war aber auch selber im groove: entweder es klappt (so “natürlich “ wir möglich) odrr es soll nicht sein. Genommen habe ich Folsäure, Magnesium, Vitamine, SS Tee. Schon Monate vorher keinen Tropfen Alkohol. Wenig Fleisch, kein Zucker, gesunde Ernährung generell. Aber nicht nur wegen der SS. Ansonsten hab ich normal meinen Alltag wir immer verfolgt. Ausser: geritten bin ich nicht mehr. Ich persönlich glaube daran, dass die Natur ihren Lauf nimmt und wir nicht viel beeinflussen können. Haben beide meine Ärztenso gesagt. Toi toi toi
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@ Athene warum hast Du Vitamin C reduziert? Und warum hattest Du Vitamin D abgesetzt?
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athene18 Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort ❤️ Es freut mich sehr dass es bei dir jetzt geklappt hat und drücke ganz fest die Daumen dass weiterhin alles gut verläuft 🍀
Vegemite Auch dir vielen lieben Dank❤️ Ich drücke die Daumen für die Geburt die bald bevorsteht 🍀
...ich bin echt froh dass es das Forum und euch alle gibt...der Austausch ist einfach super 😊
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Das ist echt interessant 👍 Es kristallisiert sich wirklich immer mehr heraus dass die Qualität der Eizelle bzw.des Embryos wohl der entscheidendenste Faktor ist...
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Ja. Und nach dem Transfer hört die Teilung nicht auf. Und ab da kann man nicht mehr feststellen wie gut er sich weiter entwickelt. Die Frage ist, ob die Medizin irgendwann soweit ist (oder es darf) den Embryo solange außerhalb des Körpers zu züchten, bis er wirklich erhalten bleibt. Und dann erst transferiert. Aber das ist noch sehr weit weg fürchte ich
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