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Progesteronspiegel im ersten Trimester

  • athene18
  • 22. Januar 2021 um 23:28
  • Erledigt
  • athene18
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    • 22. Januar 2021 um 23:28
    • #1

    Liebe Expert*innen,

    ich lese im Internet unterschiedliche Angaben zum Progesteronwert im 1. Trimester.

    Die Mindestangaben für Normwerte, die ich fand, sagen <10 ng bis 50 ng. Andere setzten den Wert viel höher an.

    Müsste er dann jedenfalls in der 6 SSW nicht mind. bei 25 liegen? Wäre ein Wert von 13,5 in SSW 6 zu niedrig? - bei EZS, 600 Utrogest vag.

    Herzlichen Dank,

    athene

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

    14.07.2021 Organscreening:
    Meine Kleine <3, die mir das Allerliebste auf der Welt ist,

    hat eine Zwerchfellhernie;(

    28.10.2021: Babymaus erblickt das Licht der Welt und ist stabil :smiling_face_with_hearts:
    30.10.2021 OP findet statt, seither geht es weiter bergauf :grinning_face_with_smiling_eyes:

    08.12.2021 Endlich zu Hause

  • Clinica Tambre
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    • 28. Januar 2021 um 11:46
    • #2

    Liebe athene18,

    wie Sie schon schreiben: die Progesteron-Grenzwerte im ersten Trimenon sind nicht einheitlich angegeben und können erheblich schwanken. Daher gibt es keine offizielle Empfehlung zum Messen des Progesteron-Wertes in der Frühschwangerschaft.

    Wir setzen bei uns in der Klinik einen unteren Grenzwert von 10 ng/ml direkt vor dem Transfer, sollte der Wert nicht über 10 liegen substituieren wir zusätzlich zu Utrogest 800mg vaginal Prolutex s.c. Ich denke da hat jede Klinik sein eigenes Protokoll.

    Eine Kontrolle des Progesteron-Wertes in der Frühschwangerschaft empfehle ich nicht, da dieser wie gesagt extrem schwanken kann und es keinen klar definierten Mindestwert gibt. Sollte es zu Blutungen in der Frühschwangerschaft kommen würde ich Ihnen, ohne Kontrolle, eine Erhöhung von Utrogest empfehlen.

    Herzliche Grüsse

    Ihr Clinica Tambre Team <3

  • athene18
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    • 28. Januar 2021 um 19:34
    • #3

    Herzlichen Dank!

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

    14.07.2021 Organscreening:
    Meine Kleine <3, die mir das Allerliebste auf der Welt ist,

    hat eine Zwerchfellhernie;(

    28.10.2021: Babymaus erblickt das Licht der Welt und ist stabil :smiling_face_with_hearts:
    30.10.2021 OP findet statt, seither geht es weiter bergauf :grinning_face_with_smiling_eyes:

    08.12.2021 Endlich zu Hause

  • athene18
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    • 10. Februar 2021 um 00:05
    • #4

    Liebe Frau Dr. Bechthold,

    und dieser Wert von 10 bezieht sich auf das ganze erste Trimester? Oder macht es einen Unterschied, ob der nach dem TF 10 gemessen wurde und in der 6 SSW? Könnte ein Embryo in der Woche 11 mit 10 ng überleben, ohne dass Ärzte/innen sich Sorgen machen würden?

    Konkret: Ich nahm bei MA, (Embryo vermutlich in der 6 SSW gestorben, 3,35 mm) 600 mg, aber - weil hier im Forum alle 800 nehmen und die Ärztin bei TF sagte, mein Wert wäre nicht optimal (keine Ahnung wie hoch) und gab mir 1 x Utrogest zusätzlich - ab 6 SWW aus freien Stücken auch 800 mg. Die MA wurde in 8 SSW festgestellt. Damals war mein Progesteronwert (also dann nach 2 Wochen lang Einnahme von 800 mg) bei 14,5 mg.

    Im Dezember beim 2. TF nahm ich von Anfang an aus freien Stücken 800 mg, es kam aber nur zu einer biochemischen Schwangerschaft. Progesteronwert in der 3 SSW lag bei 16. Mein Arzt hatte mir nicht mehr als beim ersten Mal verordnet und auf Anfrage, ob ich den Wert messen lassen soll, gesagt, sie halten das nicht für notwendig. Damit will ich sagen: Ich will nicht unnötig Panik haben oder hier im Form wegen Utrogest verbreiten. Ich bin nur verunsichert, weil so viele hier von Anfang an 800 nehmen. Das muss ja einen Grund haben.

    Kann man aus all dem ableiten - nämlich dass der Wert offenbar bei 800 mg bei mir okay ist - dass er bei 600 mg um 1/4 (1/4 weil: 4 x 200 mg statt 3 x 200 mg) niedriger war, nämlich durchschnittlich 11,25? Wäre ein Embryo in der 6 SSW bei 11,25 unterversorgt?

    Ich freue mich sehr, wenn Sie nochmals antworten würden - das mit dem Progesteron verfolgt mich nicht, aber es kommt nach ein paar Monaten vor dem nächsten TF schlagartig wieder ins Bewusstsein und besorgt mich.

    lg, athene

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

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    08.12.2021 Endlich zu Hause

  • athene18
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    • 10. Februar 2021 um 01:12
    • #5

    Auf der anderen Seite bin ich verunsichert, ob über 600 nicht zu viel sein könnten bei mir. Grund:

    Den allerersten Zyklus brach ich vor TF ab. Denn ich hatte höchstwahrscheinlich einen ES trotz Progynova. Nach der Einnahme von erstmals 400 mg Utrogest war ich meinem Gefühl mit BT und US noch zu Hause nachgegangen, ein paar Tage vorher einen ES gehabt zu haben. Ich hatte dann zwar nur einen P-Wert von 6 nach den ersten 400 mg Utrogest, allerdings sah das Endometrium aus wie Zitat "mitten in der 2. ZH" (und der Follikel von ZT 7 war unauffindbar, auch mein Kiwu-Arzt fand ihn 2 Tage später dann in Spanien nicht mehr im US). Während der zwei Tage zwischen US-nach-400-mg (ZT 19) und US durch Kiwu-Arzt (ZT 21) hatte ich insgesamt 600 mg täglich eingenommen. Ich brach den für ZT 22 geplanten TF ab und erhielt an ZT 22 stattdessen 3,75 Decapeptyl Depot. 2,5 Tage danach begann die Blutung. Ich frage mich heute, ob Decapeptyl im künstlichen Zyklus immer so schnell wirkt oder ob das Endometrium schon so weit war, sodass es wirklich eine normale Periode (und also ES) war. Mein Kiwu-Arzt jedenfalls hatte auf meine Frage, wann die Blutung nach Deca kommt, geantwortet: "in drei Tagen" - korrekt. Heute frage ich mich, warum er das wissen konnte. - Derzeit warte ich nach Deca an ZT 21 überfällig auf die Periode.

    Worum es mir also geht:

    Progesteron nur bei 6, aber Endometrium sah aus wie mitten 2. ZH (und möglicherweise sah es auch ein paar Tage später schon so aus, dass mein Kiwuarzt sagen konnte, dass in 3 Tagen die Blutung kommt): Kann man daraus ableiten, dass es Patientinnen gibt, bei denen sehr wenig Progesteron im Blut angezeigt wird, aber tatsächlich genug vorhanden ist?

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

    14.07.2021 Organscreening:
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    Einmal editiert, zuletzt von athene18 (10. Februar 2021 um 01:24)

  • Clinica Tambre
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    • 10. Februar 2021 um 19:45
    • #6

    Liebe Athene18,

    es kann theoretisch sein, dass trotz niedrig gemessenem Progesteronwert im Blut eine ausreichende Progesteronzufuhr vorhanden ist. Leider gibt es keine Daten für genaue Mindestwerte während der Schwangerschaft. Daher ist es schwierig zu sagen, ob der Wert in der 6. SSW ausreichend ist. Mit 800mg sind Sie in der Regel gut versorgt.

    Im Zweifel könnte man aber auch überlegen direkt statt Utrogest Prolutex subkutan (2xtgl.) zu spritzen. Kontrollen des Progesteronwertes sind dann nicht (auch nicht direkt vor dem Transfer) notwendig.

    Wichtig für weitere Überlegungen/Aussagen ist auch: Sprechen wir von einem Eizellspende-Zyklus mit Estradiol- und Progesteron-Substitution oder von einem Transfer im natürlichen Zyklus, in dem ein Eisprung ausgelöst wurde. Im letzten Fall produzieren Sie ja auch selbstständig Progesteron.

    Ihr Clinica Tambre Team <3

  • athene18
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    • 12. Februar 2021 um 16:57
    • #7

    Vielen herzlichen Dank. Ich nehme nun einfach fix 800 mg und kontrolliere kurz vor TF.

    Ja, es geht um EZS.

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    08.12.2021 Endlich zu Hause

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