Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe diese Frage schon meiner Gyn und meiner Kiwu gestellt, doch ernst nehmen tut es niemand. Aber vielleicht haben Sie eine Idee oder Antwort.
Ich hatte in den letzten 1.5 Jahren vier biochemische Schwangerschaften. Zwei nach natürlicher Befruchtung, zwei nach ICSI und IVF. Bei den Schwangerschaften auf natürlichem Wege kann ich sagen, dass ca. 3-5 Tage nach Eisprung plötzlich tierische Unterbauchkrämpfe auftraten. Ich setzte das in Zusammenhang mit der Eizelle die sich einnistet. Das so etwas Schmerzen macht, hörte ich schon oft, aber auch immer das diese aushaltbar seien. Das sind meine nicht, sie sind teilweise so schlimm, dass ich nicht aufrecht stehen kann.
Nach Rücksprache mit den Ärzten sei das Zufall.
Im Februar wurden mir nach ICSI 2 Blastos eingesetzt. Noch am gleichen Abend setzten die gleichen Beschwerden ein. Die Schwangerschaft war ebenfalls biochemisch.
Vor 3 Wochen wurde mir an Tag 3 ein Embryo nach IVF eingesetzt. Ab Tag 5 begannen die allergleichen Schmerzen, gepaart mit extremen Schweißausbrüchen. Auch diese Schwangerschaft ist biochemisch.
Die Beschwerden habe ich der Klinik geschildert, bin aber nicht auf Gehör gestossen. Zufall ihrer Meinung nach, ich solle Schmerzmittel nehmen.
Ich persönlich empfinde das nicht als Zufall, da ich das nicht jeden Monat habe, sondern immer nur dann wenn auch eine Einnistung erfolgte.
Nun meine Frage an Sie, können diese Beschwerden Zeichen für eine Abstossung sein?
Ich bin Rhesus Faktor negativ, mein Partner positiv. Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass die biochemischen Schwangerschaften damit zu tun haben? Könnte hier eine Rhesus Inkompatibilität bestehen? Könnte man in solchen Fällen eine Antikörper Spritze zu den Versuchen geben?
Vielen Dank vorab.
Glückskind