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Normaler Progesteronwert Frühschwangerschaft - M.A.-Ursachen

  • athene18
  • 28. September 2020 um 22:13
  • Erledigt
  • athene18
    Blastozyste
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    • 28. September 2020 um 22:13
    • #1

    Liebes Ärtze-/Ärtzinnen-Team,

    bei mir wurden in der 8 SSW Progesteronwerte von durchschnittl. 14,6 festgestellt. Zu dieser Zeit nahm ich noch Utrogest 800 mg - in dieser Woche wurde auch eine M.A. festgestellt.

    Aber ich nahm 800 mg erst ab der 6. SSW, vorher 600 mg.

    Kann man daraus ableiten, dass ich bis zur 6. SSW ggfs. zu wenig Progesteron hatte und dies der Abortgrund sein kann? Ich hatte aber schon bevor ich 800 mg nahm eine hohe Körpertemperatur und nie Schmierblutungen. Bereits gut eine Woche vor dem 1. US Ende der 7 SSW - in dem man sah, dass der Embryo nur 3mm groß war, die FH groß, der Dottersack 6 mm -beklagte ich bereits kaum Schwangerschaftssymptome - d.h. ich gehe davon aus, dass der Embryo schon mal größer war, oder? Das bereits sinkende HCG in der Woche der 1. US weist ja dauf hin, dass es vermutlich schon 1-2 Wochen nicht mehr lebte, weiß ja darauf hin?

    Passt der beschriebene Befund zu einer bestimmten Ursache außer Chromosomenstörungen? Z.B. Progesteronmangel?

    Es gibt noch etwas. Es mag zu Beginn der 6 SSW gewesen sein - ich weiß es nicht mehr - da spürte ich plötzlich drei mal Hintereinander ein Zusammenziehen der Gebärmutter mit jeweils einem Stich. Mir war intuitiv sofort klar, dass das nicht gut war, sondern das "Miniwehen" sein mussten. Aber das war es dann, es kam nicht wieder, wr nur wenige Sekungen lang und war auch nicht sehr schmerzhaft. Kann es sein, dass sich die Gebärmutter zusammenkrampft und man dadurch den Embryo tödlich verletzt? Und wodurch können solche Kontraktionen passieren? Progesteronmangel?

    lg, athene

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

    14.07.2021 Organscreening:
    Meine Kleine <3, die mir das Allerliebste auf der Welt ist,

    hat eine Zwerchfellhernie;(

    28.10.2021: Babymaus erblickt das Licht der Welt und ist stabil :smiling_face_with_hearts:
    30.10.2021 OP findet statt, seither geht es weiter bergauf :grinning_face_with_smiling_eyes:

    08.12.2021 Endlich zu Hause

  • Clinica Tambre
    Forums-Doc
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    • 29. September 2020 um 16:44
    • #2

    Liebe Athene18,


    was im Endeffekt die Ursache für die Fehlgeburt war lässt sich leider nicht eindeutige klären.
    Meist sind fetale Chromosomenstörungen verantwortlich, das Risiko hierfür ist bei Eizellspende zwar nicht besonders hoch (Eizellspenderinnen sind jung) das Risiko ist jedoch in allen Altersgruppen vorhanden und niemals 0. Ebenso können auffällige Spermatozooen für chromosomale Störungen verantwortlich sein.
    Weiterhin kommen immunologische Ursachen oder eine erhöhte Thrombophilieneigung in Frage.
    Ein Progesteronmangel ist, grade bei Eizellspende theoretisch auch als Ursache möglich, aber ob dies bei 600mg Progesteron der Fall war lässt sich im Nachhinein leider nicht sagen.

    Ein Ziehen/Stechen zu Beginn der Schwangerschaft kann auch auf Wachstum des Uterus hinweisen. Regelähnliche Schmerzen und dann einsetzende Blutung kommen bei Fehlgeburten vor.
    Schmerz alleine ist jedoch noch kein Zeichen für eine drohende Fehlgeburt.

    Alles Gute und herzliche Grüße

    Dr. med. univ. Bechthold

    Clínica Tambre Madrid

    Ihr Clinica Tambre Team <3

  • athene18
    Blastozyste
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    • 2. Oktober 2020 um 17:11
    • #3

    Vielen, vielen Dank. Inzwischen habe ich den histologischen Befund, bei dem ich nur einen Satz nicht deuten kann:

    "... Darüber hinaus spärlich hochszerniertes Endometrium." Kann das "spärlich" darauf hinweisen, dass die GSMH nicht gut genug aufgebaut war - also dies doch ein HInweis auf Progesteron sein könnte? Östrogen war gut, am 8 ZT war die GMSH 10,1 mm hoch.

    Herzliche Grüße,

    athene

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
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    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
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  • athene18
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    • 2. Oktober 2020 um 17:27
    • #4

    Thrombophilie: Das Blutbild im KH zeigte eine Blutgerinnung noch in der für normal angegebene Skala, dabei sehr im unteren Bereich. Der Arzt sagte mir, eine Thromboseprophylaxe sei bei mir nicht notwendig (wobei ich ja auch nur ganz kurz dort war).

    Interpretiere ich richtig, dass der untere Bereich bedeutet, ich ganz allgemein wenig Thrombose-gefährdet bin? Und: Kann man aus diesem Blutergebnis ableiten, dass ich auch im Uterus keine Thrombophilie-Neigung habe? Der histologische Befund besagt darüber nichts, das Wort kommt nicht vor.

    LG, athene

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
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  • athene18
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    • 3. Oktober 2020 um 01:43
    • #5

    Das ist keine Frage an Sie, Fr. Dr. Bechthold:

    Ich glaub ich hab es! :/Mir ist spät, aber doch eingefallen, dass ich in den ersten ca. 5-6 Wochen L-Arginin einnahm, nachdem ich im Internet las, es sei für die Schwangerschaft gut. Dann schrieb mir eine Frau in einem anderen Forum, dass das veraltet sei und derzeit im Gegenteil abgeraten werde von L-Arginin.

    Ich finde das hier:

    https://www.derstandard.at/story/20000832…arginin-haengen

    Zusammenhang L-Argining, Progesteron, Immunulogie.

    Und hier zu Autoimmunerkrankungen und schwanger werden: https://babygest.com/de/autoimmunerkrankungen/

    Es geht im Beitrag um die schlimmeren Erkankungen. Ich selbst habe nur seit Kindesalter eine leichte Neurodermitis.
    Allerdings wird im Beitrag rheumatoide Artritis genannt. Und mein HA, der auch Facharzt für IM und Rheumatologie ist, meinte, meine leichten Fingergelenksanzeichen - die er auch auf Decapeptyl zurückführt - sprechen bei mir eher für Arthritis als für Arthrose. Er wollte nicht weiter prüfen, solange nur Deca der Verdacht ist, weil die Beschwerden wirklich nur sehr leicht sind/waren.

    Je mehr ich lese, desto besser geht es mir. Außerdem hatte meine Schwester mit 36 eine Schwangerschaftsdiabetes (sie ist aber dick und unsportlich, ich nicht). Ich gehe jetzt auch einer Glukoseintoleranz nach.

    Wenn bei mir Blutzucker, Gerinnung und Killerzellen stimmen werden, wird das L-Arginin meine Privatbegründung bleiben. Man kann es Glaube (durchaus wie religiöser) nennen, aber mir hilft es. Ich kann etwas anders machen. Überhaupt beneide ich religiös Gläubige, sie können sich an etwas festhalten. Die Wissenschaftsgläubigen müssen Fragen bis ins Unendliche stellen, bis sie irgendwann einen temporären Fragepunkt machen.

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
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    hat eine Zwerchfellhernie;(

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    Einmal editiert, zuletzt von athene18 (3. Oktober 2020 um 12:12)

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