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Gebärmutterspiegelung im Transferzyklus?

  • Raupe86
  • 13. August 2020 um 18:04
  • Erledigt
  • Raupe86
    2-Zeller
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    • 13. August 2020 um 18:04
    • #1

    Hallo liebe Ärzte und Ärztinnen,

    ich habe am 11.9 den dritten Transfer aus einer Eizell-und Samenspende.

    Ich überlege, ob ich noch vor dem Transfer eine Gebärmutterspiegelung machen lasse. Was halten Sie davon?

    Ich habe mir heute Decapeptyl spritzen lassen. Nächste Woche Dienstag stoppe ich die Pilleneinnahme (und warte auf die Blutung), nehme für 6 Tage ein Antibiotikum ein und führe Vagisam Milchsäuretabletten ein. Am 25.8 starte ich mit Progynova, Ass 100 und Prednison.

    Mein Arzt hat immer gesagt, dass ich keine Gebärmutterspiegelung machen brauche. Doch ich denke, dass ich dadurch nochmal einiges ausschließen könnte und vielleicht das nächste Negativ vermeiden könnte. Was meinen Sie? Ist eine Spiegelung jetzt noch sinnvoll oder sollte ich sie lieber im nächsten Zyklus machen, falls es wieder nicht klappt?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort!

  • Clinica Tambre
    Forums-Doc
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    • 14. August 2020 um 11:03
    • #2

    Liebe Raupe86,


    wenn Ihr Arzt aktuell keine Indikation für eine Gebärmutterspiegelung sieht würde ich seiner Empfehlung folgen, unnötige Eingriffe sind auf jeden Fall zu vermeiden, auch wenn es sich um einen kleinen Eingriff handelt. Dies kann Ihr behandelnder Arzt sicherlich am besten einschätzen.
    Sollte es beim 3. Versuch (mit morphologisch entwicklungsfähigen Embryonen) jedoch nicht zur Einnistung kommen spricht man per Definition von einem Einnistungsversagen. Dann besteht unter anderem die Indikation zu einer Gebärmutterspiegelung.
    Dass heißt falls es im September bei Ihnen nicht zur Einnistung kommt ist eine weitere Abklärung (zu der auch eine Gebärmutterspiegelung gehört) zu empfehlen.

    Ich drücke die Daumen und wünsche Ihnen alles Gute für den 3. Versuch!

    Dr. med. univ. J. Bechthold

    Clínica Tambre, Madrid

    Ihr Clinica Tambre Team <3

  • Raupe86
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    • 14. August 2020 um 11:10
    • #3

    Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Einschätzung!!!

  • Inali
    Morula
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    • 14. August 2020 um 11:12
    • #4

    Sehr geehrte Frau Dr. Bechthold Clinica Tambre


    Frau liest ja mit - und daher meine Querfrage:

    Nach 3 Fehlversuchen, wobei beim 3. eine kurze Einnistung (HcG 59 am TR+14, danach leider abfallend) stattfand, spricht man dann auch von Einnistungsversagen oder nicht (mehr)?


    Was wäre Ihr Ratschlag, wenn der erneute Versuch (befinde mich derzeit in den WW) misslungen wäre?

    Zusatz: Ich habe bereits 2 ältere, natürlich empfangene Kinder, aber auch eine als leicht definierte Endometriose.


    Danke und Grüße,

    Inali

    Einmal editiert, zuletzt von Inali (14. August 2020 um 15:41)

  • Clinica Tambre
    Forums-Doc
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    • 17. August 2020 um 11:29
    • #5

    Liebe Inali,


    bei positivem Schwangerschaftstest, jedoch klinisch (im Ultraschall) nicht nachweisbarer Schwangerschaft spricht man von einer “biochemischen Schwangerschaft”. Diese zählt zur frühsten Form der Fehlgeburt.
    Die Indikation zu weiteren Untersuchungen besteht bei wiederholtem Implantationsversagen oder bei wiederholten Fehlgeburten (je nach Zusatzfaktoren, Alter... etc. nach mind. 2 oder 3 Fehlgeburten).
    Wenn es bei Ihnen in diesem Versuch (der 4., wenn ich richtig lese) trotz guter Embryonenqualität nicht zur Einnistung/Schwangerschaft kommt, wäre eine weitere Abklärung zu empfehlen.

    Diese umfasst in der Regel:


    - genetische Abklärung beider Partner (bei Eizell- oder Samenspende ist dies natürlich nicht indiziert)

    - Gerinnungsdiagnostik durch Blutentnahme

    - Immunologische Abklärung

    - Gebärmutterspiegelung

    - evtl. könnte auch der ERA-Test zur Ermittlung des Einnistungsfensters, bzw. EndomeTRIO (ERA-, EMMA-, ALICE-Test zur Bestimmung von Einnistungsfenster, Mikrobiom, Ausschuss chronischer Endometritis) sinnvoll sein, grade da Sie auch von einer bekannten Endometriose berichten


    Für den aktuellen Versuch wünsche ich Ihnen alles Gute und hoffentlich positive Nachrichten!

    Herzliche Grüße

    Dr. med. univ. J. Bechthold

    Clínica Tambre, Madrid

    Ihr Clinica Tambre Team <3

  • Inali
    Morula
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    • 17. August 2020 um 12:12
    • #6

    Liebe Frau Dr. Bechthold,


    ich danke Ihnen sehr für Ihre ausführliche und verständliche Antwort! Oh ja - wie gerne möchte ich von einem positiven Ergebnis berichten in wenigen Tagen.

    Beste Grüße

    Inali

  • Fliege81
    Blastozyste
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    • 17. August 2020 um 17:48
    • #7

    Liebe Frau Dr. Bechthold, auch ich würde mich gerne nochmiteinschalten und zu diesem Thema nachfragen.

    Ich hatte bisher eine EZS (1 x frisch, 3 x Kryo ohne PGS-alles negativ-nie etwas eingenistet). Im Vorfeld der ersten EZS hatte ich eine Hysteroskopie zum Abklären (hatte man im Vorfeld gemacht, da bei meinem Mann große Tese usw. anstand)-um zu sehen, ob alles in Ordnung ist und ob ich ein Septum habe. Septum habe ich nicht, Endometriose 3. Grades wurde entfernt und ein kleines Myom kleiner 1 cm am Fundus nicht entfernt (keine Indikation dafür, da so klein) und ggf. Vernarbungen durch die Entfernung mehr stören würden.

    Somit:

    - genetische Abklärung beider Partner (bei Eizell- oder Samenspende ist dies natürlich nicht indiziert) - trifft bei mir zu -> nicht
    erforderlich

    - Gerinnungsdiagnostik durch Blutentnahme - erfolgt -> alles i.O.

    - Immunologische Abklärung - über Gebärmutterschleimhautbiopsie -> unauffällig

    - Gebärmutterspiegelung -> siehe oben

    - evtl. könnte auch der ERA-Test zur Ermittlung des Einnistungsfensters -> erfolgt an P+6,5 rezeptiv (an P +5,5 prärezeptiv)

    - Mikrobiom -> unauffällig -> in Ordnung (über Gebärmutterschleimhautbiopsie)

    - Ausschluss chronischer Endometritis -> über Gebärmutterschleimhautbiopsie -> Kultur und Pathologie waren unauffällig

    Würden Sie an meiner Stelle noch zusätzliches abklären? Wann würden Sie eine erneute Gebärmutterspiegelung oder Hysteroskopie machen? Keine Ahnung, wie lange es dauert, bis eine Endometriose auch zurück kommen kann? Ich habe ja schon einiges abgeklärt nach den vier negativ... Ich danke Ihnen sehr für Ihre Einschätzung!

    ERMap auffällig-rezeptiv P +6,5, ImMap unauffällig, Mirobiologie und Pathologie unauffällig

    HSK im September: alles in Ordnung, unauffällig

    TF: 17.10.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 27.10: 18 schon wieder vorbei

    TF: 04.12.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 14.12: 376,6 :red_heart:

    08/2021 wir halten unseren kleinen Schatz in den Armen :red_heart:

  • Fliege81
    Blastozyste
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    • 17. August 2020 um 17:53
    • #8

    Ich habe noch vergessen: Die Immunologie des Blutes habe ich bei Hr. Dr. Pfeiffer in DE untersuchen lassen-aber die Befunde verstee ich nicht so ganz.... Und ich habe auch Hashimoto mit einer Anti-TPO Zahl von 62 -daher würde ich zusätzlich Cortison nehmen sollen. Und der SH-Aufbau sollte bei mir höher werden, ich hatte 6mm vor Progesteron außer beim letzten Versuch im März, da waren es 9 bis 10 mm.

    ERMap auffällig-rezeptiv P +6,5, ImMap unauffällig, Mirobiologie und Pathologie unauffällig

    HSK im September: alles in Ordnung, unauffällig

    TF: 17.10.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 27.10: 18 schon wieder vorbei

    TF: 04.12.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 14.12: 376,6 :red_heart:

    08/2021 wir halten unseren kleinen Schatz in den Armen :red_heart:

  • Inali
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    • 19. August 2020 um 00:43
    • #9
    Zitat von Clinica <woltlab-metacode data-name=
    Tambre" data-link="https://eizellspende.de/forum/index.ph…3407#post293407">

    Liebe Inali,


    bei positivem Schwangerschaftstest, jedoch klinisch (im Ultraschall) nicht nachweisbarer Schwangerschaft spricht man von einer “biochemischen Schwangerschaft”. Diese zählt zur frühsten Form der Fehlgeburt.
    Die Indikation zu weiteren Untersuchungen besteht bei wiederholtem Implantationsversagen oder bei wiederholten Fehlgeburten (je nach Zusatzfaktoren, Alter... etc. nach mind. 2 oder 3 Fehlgeburten).
    Wenn es bei Ihnen in diesem Versuch (der 4., wenn ich richtig lese) trotz guter Embryonenqualität nicht zur Einnistung/Schwangerschaft kommt, wäre eine weitere Abklärung zu empfehlen.

    Diese umfasst in der Regel:


    - genetische Abklärung beider Partner (bei Eizell- oder Samenspende ist dies natürlich nicht indiziert)

    - Gerinnungsdiagnostik durch Blutentnahme

    - Immunologische Abklärung

    - Gebärmutterspiegelung

    - evtl. könnte auch der ERA-Test zur Ermittlung des Einnistungsfensters, bzw. EndomeTRIO (ERA-, EMMA-, ALICE-Test zur Bestimmung von Einnistungsfenster, Mikrobiom, Ausschuss chronischer Endometritis) sinnvoll sein, grade da Sie auch von einer bekannten Endometriose berichten


    Für den aktuellen Versuch wünsche ich Ihnen alles Gute und hoffentlich positive Nachrichten!

    Herzliche Grüße

    Dr. med. univ. J. Bechthold

    Clínica Tambre, Madrid

    Alles anzeigen

    Entschuldigen Sie, liebe Frau Dr. Bechthold, noch einmal die anschließende Frage:

    Nach einem heutigen HcG Wert (TR+20) von 9 mUl/mL empfiehlt mein Arzt die weitere Einnahme der Medikamente und einen erneuten BT in 1-2 Tagen. Es gäbe sehr selten den Fall von solch niedrigen HcG werten trotz Schwangerschaft. Gibt es tatsächlich noch Hoffnung?

    Die Blastozyste dieses TR war 5 Tage alt und entsprach der Qualität 2AA.

    Und ist bei diesem Wert eindeutige klar, dass eine Einnistung stattgefunden hat? Demzufolge wäre es die 2. frühe Fehlgeburt bzw. biochemische Schwangerschaft und der 4. erfolglose Versuch. Da sowohl mein Mann wie auch ich bereits Kinder haben (jedoch kein gemeinsames Kind), sollte dennoch eine genetische Abklärung erfolgen?

    Zuletzt meine Frage, warum wir betroffenen Frauen so stark unterschiedlich eingestellt werden mit Medikamenten oder auch der Handhabung (allein schon, wie der Zyklus/Beginn gerechnet wird)?

    Lieben Dank - und danke für Ihre guten Wünsche.

    Inali

  • Clinica Tambre
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    • 19. August 2020 um 21:49
    • #10
    Zitat von Fliege81

    Liebe Frau Dr. Bechthold, auch ich würde mich gerne nochmiteinschalten und zu diesem Thema nachfragen.

    Ich hatte bisher eine EZS (1 x frisch, 3 x Kryo ohne PGS-alles negativ-nie etwas eingenistet). Im Vorfeld der ersten EZS hatte ich eine Hysteroskopie zum Abklären (hatte man im Vorfeld gemacht, da bei meinem Mann große Tese usw. anstand)-um zu sehen, ob alles in Ordnung ist und ob ich ein Septum habe. Septum habe ich nicht, Endometriose 3. Grades wurde entfernt und ein kleines Myom kleiner 1 cm am Fundus nicht entfernt (keine Indikation dafür, da so klein) und ggf. Vernarbungen durch die Entfernung mehr stören würden.

    Somit:

    - genetische Abklärung beider Partner (bei Eizell- oder Samenspende ist dies natürlich nicht indiziert) - trifft bei mir zu -> nicht
    erforderlich

    - Gerinnungsdiagnostik durch Blutentnahme - erfolgt -> alles i.O.

    - Immunologische Abklärung - über Gebärmutterschleimhautbiopsie -> unauffällig

    - Gebärmutterspiegelung -> siehe oben

    - evtl. könnte auch der ERA-Test zur Ermittlung des Einnistungsfensters -> erfolgt an P+6,5 rezeptiv (an P +5,5 prärezeptiv)

    - Mikrobiom -> unauffällig -> in Ordnung (über Gebärmutterschleimhautbiopsie)

    - Ausschluss chronischer Endometritis -> über Gebärmutterschleimhautbiopsie -> Kultur und Pathologie waren unauffällig

    Würden Sie an meiner Stelle noch zusätzliches abklären? Wann würden Sie eine erneute Gebärmutterspiegelung oder Hysteroskopie machen? Keine Ahnung, wie lange es dauert, bis eine Endometriose auch zurück kommen kann? Ich habe ja schon einiges abgeklärt nach den vier negativ... Ich danke Ihnen sehr für Ihre Einschätzung!

    Alles anzeigen

    Liebe Fliege81,


    für eine erneute Bauchspiegelung oder Hysteroskopie sehe ich aktuell keine Indikation.

    Nach einer Endometriose-Entfernung kommt es bei ca. 30-70% (je nach Schweregrad) der Frauen nach 5 Jahren zu einem Rezidiv.

    Mein Vorschlag wäre:
    1) 3D-Ultraschall der Gebärmutter zum Ausschluss einer Adenomyose
    2) Werden Ihre Progesteron-Werte kontrolliert?
    3) KIR- und HLA-C-Genotypisierung

    Herzliche Grüße vom Team der Clínica Tambre

    Ihr Clinica Tambre Team <3

  • Clinica Tambre
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    • 19. August 2020 um 22:14
    • #11
    Zitat von Inali

    Entschuldigen Sie, liebe Frau Dr. Bechthold, noch einmal die anschließende Frage:

    Nach einem heutigen HcG Wert (TR+20) von 9 mUl/mL empfiehlt mein Arzt die weitere Einnahme der Medikamente und einen erneuten BT in 1-2 Tagen. Es gäbe sehr selten den Fall von solch niedrigen HcG werten trotz Schwangerschaft. Gibt es tatsächlich noch Hoffnung?

    Die Blastozyste dieses TR war 5 Tage alt und entsprach der Qualität 2AA.

    Und ist bei diesem Wert eindeutige klar, dass eine Einnistung stattgefunden hat? Demzufolge wäre es die 2. frühe Fehlgeburt bzw. biochemische Schwangerschaft und der 4. erfolglose Versuch. Da sowohl mein Mann wie auch ich bereits Kinder haben (jedoch kein gemeinsames Kind), sollte dennoch eine genetische Abklärung erfolgen?

    Zuletzt meine Frage, warum wir betroffenen Frauen so stark unterschiedlich eingestellt werden mit Medikamenten oder auch der Handhabung (allein schon, wie der Zyklus/Beginn gerechnet wird)?

    Lieben Dank - und danke für Ihre guten Wünsche.

    Inali

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    Liebe Inali,

    den von Ihnen genannten HCG-Wert ist leider sehr gering, jedoch ist es nicht falsch eine Kontrolle in 2 Tagen durchzuführen. In der Frühschwangerschaft verdoppelt sich der HCG-Wert in 2 Tagen, das heißt wenn der Wert in der Kontrolle gleich oder fallend ist, ist das Ergebnis leider negativ.

    Es scheint zumindest einen Einnistungsversuch gegeben zu haben/zu geben, wie weit dieser ging/geht ist anhand eines sehr niedrigen Wertes nicht zu sagen.

    Eine genetische Untersuchung ist im Rahmen der Abklärung von Implantationsversagen/wiederholten Fehlgeburten trotz eigener Kinder zu empfehlen.

    Auf welche Medikamente beziehen Sie sich in Ihrer Frage zur unterschiedlichen Einstellung?

    Meinen Sie mit unterschiedlicher Berechnung des Zyklusbeginns den Tag, an dem die Medikamenteneinnahme begonnen wird? Die Antwort hierauf wäre dass es kein richtig oder falsch gibt, man kann mit einer Stimulation zum Beispiel in den ersten 5 Tagen des Zyklus beginnen.

    Herzliche Grüße aus der Clínica Tambre

    Ihr Clinica Tambre Team <3

  • Fliege81
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    • 20. August 2020 um 13:18
    • #12

    Liebe Frau Dr. BECHTHOLD,

    Vielen herzlichen Dank für Ihre Einschätzung und Antwort!

    ERMap auffällig-rezeptiv P +6,5, ImMap unauffällig, Mirobiologie und Pathologie unauffällig

    HSK im September: alles in Ordnung, unauffällig

    TF: 17.10.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 27.10: 18 schon wieder vorbei

    TF: 04.12.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 14.12: 376,6 :red_heart:

    08/2021 wir halten unseren kleinen Schatz in den Armen :red_heart:

  • Inali
    Morula
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    • 20. August 2020 um 15:23
    • #13
    Zitat von Clinica <woltlab-metacode data-name=
    Tambre" data-link="https://eizellspende.de/forum/index.ph…3497#post293497">

    Liebe Inali,

    den von Ihnen genannten HCG-Wert ist leider sehr gering, jedoch ist es nicht falsch eine Kontrolle in 2 Tagen durchzuführen. In der Frühschwangerschaft verdoppelt sich der HCG-Wert in 2 Tagen, das heißt wenn der Wert in der Kontrolle gleich oder fallend ist, ist das Ergebnis leider negativ.

    Es scheint zumindest einen Einnistungsversuch gegeben zu haben/zu geben, wie weit dieser ging/geht ist anhand eines sehr niedrigen Wertes nicht zu sagen.

    Eine genetische Untersuchung ist im Rahmen der Abklärung von Implantationsversagen/wiederholten Fehlgeburten trotz eigener Kinder zu empfehlen.

    Auf welche Medikamente beziehen Sie sich in Ihrer Frage zur unterschiedlichen Einstellung?

    Meinen Sie mit unterschiedlicher Berechnung des Zyklusbeginns den Tag, an dem die Medikamenteneinnahme begonnen wird? Die Antwort hierauf wäre dass es kein richtig oder falsch gibt, man kann mit einer Stimulation zum Beispiel in den ersten 5 Tagen des Zyklus beginnen.

    Herzliche Grüße aus der Clínica Tambre

    Alles anzeigen

    Liebe Frau Dr. Bechthold,

    vielen herzlichen Dank auch meinerseits! Es ist toll, wenn man zusätzlich zu dem Arzt seines Vertrauens noch einen weiteren fragen kann - und im Speziellen eine Frau. Das ist wirklich ganz besonders wertvoll.


    Heute ist tatsächlich der Wert auf 10 mU/mL angestiegen... natürlich führen wir die Therapie fort, und ich werde Samstag den Test wiederholen.... möge er dann richtig angestiegen sein... ich bin völlig durch den Wind!

    Mir ist eingefallen, dass es genetische Voruntersuchungen vor dem allerersten (IVF)-Versuch gab. Welche genau, kann ich nicht sagen. Das hatte ich auch ganz vergessen. Eigentlich sollte das also abgeklärt sein.

    Zu Ihrer Rückfrage, auf welche Medikamente ich mich beziehe: Ich habe nicht alles genau verglichen, aber vornehmlich nehmen die meisten hier wohl kein HcG ein, was bei mir aber der Fall ist (über subkutane Injektionen). Aber das ist wohl auch eine individuelle Einschätzungs- und Erfahrungssache des behandelnden Arztes.

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Inali

  • Duella
    Eizelle
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    • 24. Januar 2021 um 20:19
    • #14

    Hallo,

    also ich hatte gerade am Anfang des Monats am 6 Zyklustag Gebärmutterspiegelung und Gewebeentnahme. Und ich hatte heute meinen Transfer von zwei Kryos. Man darf nur nicht 1 Woche lang nach der HSK und Endo-Scratching baden, GV, etc. um Infektionen zu vermeiden. GV würde auch weh tun, weil es hier und da ganz schön zieht und sticht danach ca. 3-6 Tage etwas blutet. Bei einer reinen HSK (hatte ich auch schon) sind max. 1-2 Tage sehr geringe Nachwirkungen. Im Gegenteil, aus noch relativ unbekannten Gründen werden einige Frauen nach Bauchspiegelung oder Gebärmutterspiegelung schwanger, zum Teil auf normalem Weg trotz IVF/ICSI oder IUI. Der Effekt von HSK hält 3-6 Zyklen. Aber wie ich schon schrieb, es hilft nicht bei jedem. Ich denke bei mir persönlich scheitert es unter anderem auch an der Einnistung. Bei meinem Kryo-Versuch, bei dem meine Tochter entstanden ist, hat mich der Transfer-Katheter ganz leicht gekratzt (hatte am nächsten Tag leichte SB).

    Dazu kam, dass laut meiner Gyn. meine Tochter sich damals direkt am Muttermund eingenistet hatte, also da wo der Kratzer wohl gewesen war. LG und alles Gute

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