Meine Daumen sind auch für alle gedrückt. Ich wollte natürlich nicht ausdrücken, dass 6 mm so gut sind wie 10 mm !!!.
Östrogenmessen: Ich vermute, es wird nur gemessen, wenn Ärzte Grund dazu haben. Aber generell sind ja die 6 mg, die wir alle nehmen, so bedacht, dass sie eine zunächst niedrige GSMH aufbauen. Niedrig heißt dann vielleicht 3-5 mm oder so?
Aber wenn der Östrogenspiegel im Blut ja schon zu niedrig ist, dann vielleicht mehr Östrogentablis? Vielleicht spricht die eine besser auf Östrogentablis an, die andere besser auf Progesteron? -> individuellere Dosen?
Mmh. Vielleicht ist die GSMH vorher schon zu niedrig? Wir wurden ja auch vorher alle downreguliert. Ich z.B. hatte einen TF verschoben, bei dem ich mit 3 Wochen MIkropille downreguliert war. Die GSMH war sehr gut, dann aber mit Decapeptyl Depot, und ich las vorher schon, dass Deca bei einigen Frauen das GSMH-Wachstum neg. beeinflusst. War bei mir nicht so. Aber vielleicht liegt es bei euch an der Art der Downregulierung?
Progesteron: 600-800 mg (und nicht mehr), sind so angesetzt, dass auch Frauen im Wechsel sie bekommen. Bei Deca wird man künstlich in die Wechseljahre versetzt. Und auch die Pille bewirkt einen natürlichen Hormonstatus, der den WJ ähnlich ist. Wenn eine Klinik Unmengen an Progesteron verschreibt, dann setzt sie einfach auf dieses Protokoll und hat vermutlich ihre Gründe. Das meine ich ja: diese oder jene Progesteronmenge kann man wohl immer argumentieren, weil es diese Studie gibt, und man nicht auf jene setzt. Mit Sicherheit kann diese Klinik sagen: Was auch immer es war, es hat nicht am Progesteronspiegel gelegen. Es gibt andere Kliniken, die nicht überdosieren wollen. Weil Überdosierung, auch wenn Progesteron nicht schädlich für das Kind ist, doch auch ein paar NW für die Mutter hat, die man nicht künstlich in die Höhe treiben muss.