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Zyklus vor und während EZS Behandlung

  • Lioness
  • 30. Januar 2020 um 16:35
  • Erledigt
  • Lioness
    Morula
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    • 30. Januar 2020 um 16:35
    • #1

    Hallo liebe Experten,

    mein nächster EZS Versuch (kryo-EZ) steht auf dem Plan. Mein Partner und ich haben jedoch seit einiger Zeit beruflich bedingt keine Chance um spontan Urlaub nehmen zu können. Wir mussten uns vor Wochen, pi mal Daumen gerechnet für einen Zeitraum entscheiden: 24.02.-06.03.

    Leider hat uns dann mein Zyklus einen Strich durch die Rechnung gemacht. Seit dem 16.12.19 habe ich keine Periode mehr bekommen. Der Zyklus davor war auch deutlich verlängert, aber ich habe nur mit einer Ausnahmesituation gerechnet. Am 22.01. habe ich mich durchchecken lassen: Uterus bei Zyklusmitte, kein Follikel/Gelbkörper, aber freie Flüssigkeit zu sehen, Hormonwerte: FSH 57, LH 41, E2 141, Progesteron 1,15.

    Seit heute sieht es endlich danach aus, als käme die Mens.??

    Nur was mache ich denn nun? Das Problem ist unserem Kiwu Zentrum bekannt und ich habe gestern erst die Anweisung erhalten, die Periode mittels Einnahme von hochdosiertem Progesteron über eine Dauer von 7 Tagen auszulösen und dann mit der Pille den Behandlungszyklus anzufangen. Die Kommunikation mit der Klinik ist sehr langwierig und ich muss zum Teil mehrere Tage auf Antworten warten.

    Was würden Sie mir raten? Welche Varianten stehen mir aktuell offen, um den angepeilten Behandlungszeitraum zu treffen?

    A: ich nehme ab sofort die Progesteron (musste mir ja erst ein Rezept holen) und halte die Mens für die paar Tage auf. Ist es überhaupt möglich?

    B: ich lasse die Mens kommen und beginne direkt mit einem Pillenzyklus (Progynova/Estrofem)

    B1: ich mache nach 14 Tagen Pause und bekomme eine Abbruchblutung, die dann erst den Beginn des Behandlungszyklus einläutet.

    B2: ich mache keine Pause, sondern beginne ca. 8 Tage vor dem ersten Checkup (Schleimhautaufbau Tag 11-12) mit der stufenweisen Erhöhung der Estrofem Dosis, um den Uterus für den Transfer vorzubereiten.

    B+B2 wären mein Favorit. Ginge das? Oder müssen wir die Sache jetzt abblasen? Und neu planen?

    Sorry für den Roman.

    Danke im Voraus!!

    Ich 38, er 43, POF, AMH unter 0,16 seit 2014

    1.EZS April 2019 negativ

    2.EZS August 2020, neue Spenderin, positiv

    HCG an TF+11: 1374

    US SSW7+2- Zwillinge 👭 - vET 12.05.21

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  • IVF Life
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    • 30. Januar 2020 um 17:23
    • #2

    Sehr geehrte Patientin!

    Sie können den gewünschten Zeitraum einhalten, indem Sie den Behandlungszyklus etwas verlängern: Sie haben heute ihre Regel bekommen und könnten daher übermorgen (1/2/20) mit Estradiol starten. Wenn Sie den Kryotransfer am 24. Februar planten, hätte der Zyklus eine durchaus übliche Dauer von 24 Tagen. Den Kontrollultraschall sollten sie am 11/2 (+/- 1 Tag) durchführen. Im Allgemeinen sollte ein Transferzyklus zwischen 18 und 26 Tage dauern, was hauptsächlich davon abhängt, wie schwierig sich der Aufbau des Endometriums gestaltet.

    Ich hoffe, das beantworte Ihre Frage.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Dr. Oliver Pack

  • Lioness
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    • 30. Januar 2020 um 21:13
    • #3

    Hallo Herr Dr. Pack,

    vielen Dank für Ihre Antwort.

    Da die Blutung noch nicht wirklich eingesetzt hat, hat mich meine Klinik angewiesen, das Progesteron zu nehmen (1x 400 mg).

    Vielen Dank auch für die Information bezüglich der Zykluslänge. Ich wusste das bisher nicht. Der 24.02. darf erst der 11. ZT +/- sein, weil wir den Ultraschall und sonstige Untersuchungen in der Klinik machen lassen. Transfer dürfte erst 4-6 Tage später sein. Falls die Verschiebung der Periode erfolgreich ist, und bei etwas längerer Einnahme (10 Tage ca.) dürfte es rein rechnerisch machbar sein, den Transferzyklus bei max. 26 Tagen zu halten.

    Danke nochmal

    Freundliche Grüße

    -T.

    Ich 38, er 43, POF, AMH unter 0,16 seit 2014

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  • Lioness
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    • 17. Februar 2020 um 18:50
    • #4

    Hallo Herr Dr. Pack,

    Ich bräuchte nochmal Ihre Hilfe.

    Die Progesterongabe war erfolgreich, auch wenn es ganze 6 Tage nach Absetzen dauerte, bis am Samstag vor 2 Tagen, die Mens einsetzte. Nun habe ich heute mit 1-0-1 Estrofem angefangen und leider jedoch das Gefühl, als würde ich gerade ovulieren oder stünde kurz davor (Eierstockschmerzen und sonstige Symptome, die ich aus meiner Eisprungphase kenne). Wie wahrscheinlich ist es denn, dass so ein Fall eintritt? Müsste die Progesterongabe die Eizellreifung nicht unterbunden haben, eigentlich dafür gesorgt haben, dass etwaige sprungreife Follikel sich während der Einnahme sogar zurückentwickeln? Meine Menstruation war gestern in gewohnter Stärke da, heute morgen habe ich noch reichlich frisches Blut gesehen. Im Laufe des Tages kam aber rein gar nichts mehr, ausser der beschriebenen Eisprungsymptome. Oder könnten die Schmerzen etwas mit der Östrogengabe zu tun haben und verschwinden bald?

    Sollte ich zur Sicherheit morgen einen Ultraschall machen lassen?

    Danke im Voraus

    Viele Grüße

    Tatjana

    Ich 38, er 43, POF, AMH unter 0,16 seit 2014

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    • 18. Februar 2020 um 12:29
    • #5

    Liebe Patientin!

    Sie haben jetzt gerade ihre Regel bekommen und können deshalb mit dem Transferzyklus starten. Unterleibschmerzen sind ein sehr häufiges und unspezifisches Symtom, dem man in diesem Moment keine grössere Bedeutung beimessen sollte. Nur wenn der Schmerz sich verschlimmert oder neue Symptome (z.B Fieber) hinzukommen, sollten sie dringend gynäkologisch untersucht werden. Wenn der Schmerz aber gut erträglich ist, können sie ein paar Tage abwarten, ob dieser spontan abklingt. Während des Transferzyklus ist es sehr wichtig, dass keine grösseren Follikel wachsen, und wenn doch der Fall sein sollte, dann muss ein Eisprung verhindert werden (z.B. mit Ganirelix). Ich gehe jedoch davon aus, dass ihr Fertilitäts-Spezialist sie entsprechend behandelt bzw. durch Ultraschall kontrolliert.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Dr. Oliver Pack

    IVF-Spain

  • Lioness
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    • 3. März 2020 um 20:24
    • #6

    Hallo Dr. Pack,

    Leider hatte ich recht. Es war ein Eisprung. Die Behandlung wurde abgebrochen. Meine "echte" Regel kam dann gestern.

    Den Versuch müssen wir nun um Monate nach hinten schieben und ich überlege, ob es angesichts der Zyklusschwankungen nicht sinnvoll wäre, die Antibabypille zur Zykluskontrolle solange zu nehmen (ca. 4 Monate). Wäre das zu lang bzw. nachteilig für den Erfolg der EZS?

    Viele Grüße

    Tatjana

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    • 4. März 2020 um 09:19
    • #7

    Liebe Verlassene,

    Es tut uns sehr leid das zu hören.

    Normalerweise sollte die Einnahme der Pille keinen Nachteil haben, nur empfehlen wir Ihnen dringend das mit Ihrem behandelnden Arzt zu besprechen, da jeder Patient und jede Behandlung verschieden sind.

    Da auch jede Pille unterschiedlich ist und nicht jeder Patient gleich darauf reagiert, können wir Ihnen leider keinen genauen Rat geben. Das kann Ihnen in diesem Fall nur Ihr behandelnde Arzt beantworten, der Ihre genaue medizinische Vorgeschichte und den aktuellen Behandlungsplan kennt.

    Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Glück und Erfolg

    Viele Grüße,

    Das IVF-Spain Team

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