1. Forum
    1. Unerledigte Themen
  2. Dashboard
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Kalender
    1. Termine
  5. Lexikon
  6. News-System
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • News
  • News Update
  • Erweiterte Suche
  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
  2. Allgemein
  3. Allgemeine Fragen

Schon mal von Ooplasma-Transfer gehört?

  • Mama-A
  • 29. Mai 2002 um 16:12
  • Mama-A
    Eizelle
    Beiträge
    3
    • 29. Mai 2002 um 16:12
    • #1

    Dies interessiert mich sehr, denn das könnte eine Methode sein, mit der das Baby doch die eigenen Gene bekommt:

    Vor zwei Jahren ging das durch durch die Presse: amerikanische Ärzte haben in eine Eizelle Plasma aus einer gespendeten Zelle injiziert (ohne Chromosomen, aber mit den sogenannten "Mitochondrien"). Diese ließ sich dann wunderbar befruchten und einnisten. Dies ist eine Therapie vor allem für ältere Frauen, deren Eizellqualität dann nachläßt. Es soll schon über 20 Babies geben, die demnach zwar die meisten Gene von ihren Müttern haben, aber einige (nämlich die Mitochondrien) auch von der Spenderin.

    Ich bin schon 46 und habe mit 44 einen Jungen bekommen, auf ganz natürliche Weise. Jetzt will es aber nicht mehr klappen, aber wir wünschen uns so sehr noch ein zweites. (Bitte sagt keiner, daß wir unbescheiden wären, vielleicht stimmt das ja, aber der Kinderwunsch ist nunmal da)

    Wer hat davon schon mal gehört, und wer weiß, wo man so etwas machen lassen kann?

    Viele Grüße, Mama-A

  • Sophie
    8-Zeller
    Beiträge
    114
    • 29. Mai 2002 um 20:36
    • #2

    Schon mal von Ooplasma-Transfer gehört?

    Hallo,
    ersteinmal ist es doch völlig o.k., wenn Ihr noch babys haben möchtet, Kinder sind doch das schönste der Welt......
    Ich hatte auch mal nachgefragt in Spanien(IVI-Zentren), dort wird es nicht gemacht und die sagten mir dort, dass es auch außschließlcih in Amerika gemacht wird und dort wohl auch nicht überall.....
    Sorry, das ich Dir nicht weiterhelfen konnte, wo es möglich ist. Wenn Du was rausbekommst, poste es doch bitte ins Forum, mich würde es auch interessieren, für spätere (im Herbst ist Valencia geplant)Kinder.
    Sophie

    Hallo Ihr Lieben
    ich hbae mal eine Frage, wieviele von denen sie Ihr kennt( Persönlich oder aus dem Netz) waren in Valencia und sind schwanger geworden? Und vorallem beim wievielten Mal?
    Ich weiß von Paula beim 3. Versuch, Dagmar beim ersten Versu

  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 29. Mai 2002 um 22:44
    • #3

    Schon mal von Ooplasma-Transfer gehört?

    Wir haben dazu einen Artikel aus der Zeit gefunden, in der etwas darüber erklärt wird.

    Wer nicht zahlt, darf auch nicht meckern. So einfach ist die Welt für Jacques Cohen. "Hätten wir staatliche Forschungsgelder bekommen", sagt der eigenwillige Reproduktionsforscher, hätte er das staatliche amerikanische Aufsichtskomitee für Genexperimente RAC (Recombinant DNA Advisory Committee) schon um Erlaubnis gefragt für seine Zeugungsexperimente. Bloß: "Wir bekommen nun mal kein Geld." Und Gesetze, die ihm sein Tun verbieten würden, gibt es in den Vereinigten Staaten nicht. Also kann Cohen in seinen Labors ungehindert weiter Kinder zeugen - auf eine Art, die ihm hierzulande unerfreuliche Begegnungen mit dem Staatsanwalt verschaffen würde.

    Um Frauen mit geschädigten Eizellen zu einer Schwangerschaft zu verhelfen, griff Cohen zu einer Art Verjüngungskur: Er spritzte eine kleine Menge Zellplasma aus Spendereizellen in die schlappen Keimzellen der Frauen. Und das Spermium ihres Mannes gleich dazu. Erfolg des so genannten Eiplasmatransfers: weltweit 30 Kinder; 15 davon verdanken ihr Leben Cohens Labor im St.-Barnabas-Institut für Reproduktionsmedizin und -forschung in Lexington, New Jersey.

    Feine Sache, könnte man meinen. Leider hat die Methode unschöne Begleiterscheinungen. Denn bei der Übertragung des Eiplasmas gelangen auch fremde Mitochondrien, Zellorganellen, die der Energieversorgung dienen, ins befruchtete Ei. Diese Zellkraftwerke enthalten jedoch eigene Erbsubstanz. Daher besteht das Risiko, dass die so gezeugten Kinder nicht nur mit den Genen von Vater und Mutter leben, sondern in ihren Zellen auch geringe Mengen Genmaterial aus dem gespendeten Eiplasma tragen. Und sie können diese Gene in den fremden Mitochondrien sogar an ihre Kinder vererben. Droht also nun die Keimbahnveränderung durch die Hintertür der reproduktionsmedizinischen Forschung? Und zeigt sich wieder einmal, dass die bioethischen Debatten mit dem rapiden Fortgang der Biowissenschaften nie und nimmer Schritt zu halten vermögen?

    In der Tat haben sich die Ethiker etwas viel Zeit gelassen. Denn die Fährnisse der von Cohens Forscherteam entwickelten Verfahren waren natürlich schon bestens bekannt, als das erste mithilfe des Zellmaterials aus einer anonym gespendeten Eizelle gezeugte Kind zur Welt kam. Und Emma Ott wurde vor vier Jahren geboren, am 9. Mai 1997. Da die Umstände ihrer Zeugung - Jacques Cohen hat überhaupt nichts gegen prestigeträchtige Publizität - durchaus nicht geheim blieben, wurde die kleine Emma wochenlang als das Baby mit zwei genetischen Müttern durch die Gazetten gereicht. Schon damals wurde die in solchen Fällen übliche Prosa mit verteilten Rollen gelesen: Die wagemutigen Ärzte aus Cohens Institut priesen den Fortschritt der Befruchtungstechnik. Die Standeskollegen warnten vor unabsehbaren Gesundheitsrisiken. Und empörte Bioethiker beschworen routinemäßig den drohenden Dammbruch zur Menschenzüchtung. Dann kehrte Ruhe ein. Emma wuchsen keine zwei Köpfe, und in der EU wurden derlei Eingriffe bald verboten. In den Vereinigten Staaten interessierte sich niemand so recht für Cohen. Seinen europäischen Kollegen galt er ohnehin als ein zwar hoch befähigter Wissenschaftler, aber eben auch als "eine etwas zweifelhafte Figur", wie der Lübecker Fortpflanzungsmediziner Klaus Diedrich meint.

    Immerhin tat Cohen nun, was sich für einen Wissenschaftler ziemt. Er überprüfte bei zwei einjährigen und gesunden Kindern, die mit dem umstrittenen Verfahren gezeugt worden waren, ob diese nun tatsächlich fremde Mitochondrien und damit auch Gene der Eiplasmaspenderin trugen. Die Resultate seiner Tests bestätigten, was ohnehin niemand bezweifelt hatte. Jawohl, die Kinder besitzen Mitochondrien von zwei verschiedenen Frauen. Vor zwei Monaten veröffentlichte Cohens Team die Befunde im Fachblatt Human Reproduction. Erstmals sei nun eine künstliche Veränderung der menschlichen Keimbahn nachgewiesen, schrieb Cohen in die Einleitung.

    Das hätte er vielleicht besser nicht getan. Denn Human Reproduction gehört zwar nur bei wenigen Reportern zum Lesestoff, wohl aber bei den beiden amerikanischen Bioethikern Erik Parens und Eric Juengst. Unter der Headline Versehentlicher Eingriff in die Keimbahn erhoben sie in einem Editorial des Magazins Science Klage. Zwar seien Cohens Taten in den Vereinigten Staaten absolut legal, doch handle es sich hier um erbliche Genveränderungen von Menschen, befanden die Ethiker völlig zu Recht. Dass Mitochondriengene nur eine unwesentliche Rolle bei der Ausprägung menschlicher Merkmale spielten, sei eine schwächlich begründete Annahme. Die Konsequenzen der Gene in den Zellkraftwerken für die menschliche Physis und vielleicht sogar das Verhalten würden gerade erst erforscht. Es sei zu hoffen, so der Schlusssatz ihres Plädoyers, dass weitere erbliche Genveränderungen am Menschen unterblieben, bis die Angelegenheit die verdiente öffentliche Diskussion erlebt habe.

    Welche Kliniken diese Methode praktihzieren, wissen wir auch noch nicht, sind aber am recherchieren.

    Ines & Chris

  • Mama-A
    Eizelle
    Beiträge
    3
    • 31. Mai 2002 um 10:19
    • #4

    Schon mal von Ooplasma-Transfer gehört?

    Vielen Dank für Eure Antworten und diese ausführliche und interessante Information!

    Wenn ich den Zeit-Artikel lese, scheint mir der Haupteinwand gegen das Verfahrn zu sein, daß das Kind dann Erbmaterial einer dritten Person hat. Hier scheinen viele ethische Probleme zu sehen. Für mich ist dies aber die gleiche Situation wie bei einer Eizellen- oder Samenspende, dabei sind auch drei beteiligt. (Letzlich sind alle Ahnen beteiligt, und unsere Gene sind sowieso völlig durchmischt.)

    Wichtig ist, daß untersucht wird, ob die so gezeugten Kinder gesundheitliche Nachteile haben, genau wie dies auch bei den anderen Verfahren untersucht wird. Dies ist für mich wiederum die gleiche Problematik wie z.B. bei ISCI, wo es auch heißt, daß die Wahrscheinlichkeit für gesundheitliche Probleme etwas höher ist. Trotzdem gibt es jetzt ein Urteil, daß diese Behandlung von den Kassen übernommen werden soll.

    Wenn Ooplasma-Transfer in der EU verboten ist, wie ist es dann außerhalb der EU, z.B. Tschechien oder Polen?

    Für mich hört sich dieses Verfahren wirklich sehr vielversprechend an.

    Viele Grüße, Mama-A

  • Mama-A
    Eizelle
    Beiträge
    3
    • 31. Mai 2002 um 14:51
    • #5

    Schon mal von Ooplasma-Transfer gehört?

    Habe mal im Web herumgesucht und folgende Beiträge gefunden, leider alle Englisch:

    http://www.sbivf.com/science/art_serv_cyto.htm
    http://www.obgyntoday.org/Conference%20a…eproduction.htm
    http://www.asrm.org/Media/Practice/oocyte_donation.pdf

    Anscheinend können solche Behandlungen in den USA durchgeführt werden, aber wer kann es sich schon leisten, für mehrere Wochen und vermutlich mehrmals in die USA zu reisen?

    Gruß, Mama-A

  • Vida Fertility Institute

    mehr erfahren
    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

    mehr erfahren
    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

    mehr erfahren
    CRA Barcelona
  • IVI Valencia

    mehr erfahren
    IVI Valencia
  • Clinica Tambre

    mehr erfahren
    Clinica Tambre
  • Institut Marques

    mehr erfahren
    Institut Marques

Registriere Dich jetzt für unseren kostenlosen Newsletter.

Die Eingabe des Namen ist optional.
Verteilerlisten
Bitte bestätigen Sie die Datenschutzerklärung
Jetzt anmelden

Vielen Dank für Deine Anmeldung!

Du bekommst in wenigen Minuten eine E-Mail mit einem Bestätigungslink.

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™
💛 Du bist mit deinem Kinderwunsch nicht allein.
Der Weg zum Wunschkind ist oft voller Fragen – und Entscheidungen, die gut überlegt sein wollen.

Welche Klinik ist die richtige? Was, wenn es unterschiedliche ärztliche Meinungen gibt?


Auf www.deine-kinderwunschmanager.de findest du:

✅ Persönliche Begleitung durch erfahrene Kinderwunschberater*innen

✅ Hilfe bei der Auswahl der passenden Klinik – im In- oder Ausland

✅ Vertrauensvolle ärztliche Zweitmeinungen

✅ Ein offenes Ohr für all deine Sorgen


🎯 Buche jetzt dein kostenloses Kennenlerngespräch – und finde heraus, was dir wirklich weiterhilft.

👉 Jetzt entdecken

Jetzt entdecken
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App bei Google Play
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App im App Store
Download