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vorzeitige Wechseljahre - welche Medis?

  • witchflight
  • 13. März 2006 um 12:30
  • witchflight
    2-Zeller
    Beiträge
    15
    • 13. März 2006 um 12:30
    • #1

    Hallo zusammen,

    weiter unten ist zwar schon mal die Frage gestellt worden, aber vielleicht gibt es ja in der Zwischenzeit was neues???

    Bei mir wurde vor gut einem Jahr die Diagnose vorzeitige Wechseljahre gestellt. Mein Zyklus war ca 21 Tage lang, manchmal nur 14 Tage.

    Jetzt, nach der Erfolglosen IVF, bekomme ich meine Tage nicht mehr. Direkt danach hatte ich sie noch einmal und jetzt bin ich schon bei ZT 33 und keine Blutung in sicht.

    Termin in Prag ist erst am 16.5.06

    Muss/ sollte Frau eigentlich Hormone nehmen, wegen oesteoporose (wie immer man das auch schreibt), den nächtlichen Schweißausbrüchen und der fehlenden Energie???

    Falls ja, welche?

    Die Pille vertrag ich schlecht. Gibt es was pflanzliches?

    Gruß
    Kate

    Gruß
    Kate

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  • Narzisse2
    8-Zeller
    Beiträge
    151
    • 13. März 2006 um 14:49
    • #2

    Re: vorzeitige Wechseljahre - welche Medis?

    Liebe Kate,

    ich bin auch seit Anfang 30 in den Wechseljahren. Ich würde an deiner Stelle mit meinem behandelnden Gynäkologen sprechen, was er dir rät. Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht, dass ein pflanzliches Präparat "ausreicht", Osteoporose vorzubeugen.

    Es gibt sehr, sehr viele verschiedene Wechseljahrs-Medikamente mit ganz unterschiedlichen Zusammensetzungen. Sicher ist auch "dein" Mittel dabei. Evtl. muss man auch verschiedene ausprobieren. Dass du die "Pille" nicht verträgst, hat nicht unbedingt etwas zu sagen.

    Ich würde mich jedenfalls nicht mit diesen Symptomen quälen und mich beim Arzt beraten lassen. So bekommst du auch wieder einen regelmäßigen Zyklus und kannst evtl. Behandlungen besser planen.

    Liebe Grüße von

    Narzisse

    3 Kinder durch Embryospende (1 Tochter, geb. 10/04 und Zwillingspärchen, geb. 9/07)

  • witchflight
    2-Zeller
    Beiträge
    15
    • 13. März 2006 um 15:39
    • #3

    Re: vorzeitige Wechseljahre - welche Medis?

    Hallo Narzisse,

    vielen Dank für deinen Rat!

    Nächste Woche (21.03.) hab ich einen Termin bei meinem FA. Dachte nur, dass ich ihm einige Vorschläge unterbreiten kann, welche Medis alles in Frage kommen.

    Mein FA hat noch nichtmal festgestellt, dass ich schon in die vorzeitigen Wechseljahre komme. Als es die Kiwu-Klinik festgestellt hat, meinte er nur, dass er sich das nicht vorstellen kann und dass es bestimmt nur vorübergehend ist.

    Cyclo Progynova wird er bestimmt anordnen. Aber ich hab gelesen, dass man das auf Dauer nicht nehmen darf...?

    Eine Behandlung steht zur Zeit nicht an. Anfang April nur Blutuntersuchung bei Dr. Reichel. Im Mai ist dann das Erstgespräch wegen einer Embyonenspende.

    Welche Medis nimmst du denn?

    Gruß
    Kate

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  • Tineane
    Morula
    Beiträge
    539
    • 14. März 2006 um 15:43
    • #4

    Re: vorzeitige Wechseljahre - welche Medis?

    Hallo Kate,

    ich habe auch schon nachgedacht, wie es weiter geht nach Cyclo-Progynova, dass ich ja nur noch nehme, um zu gucken, ob ich noch mal nen guten FSH-Wert zustande bringe bzw. nach (hoffentlich wie auch immer erfolgereichem) Behandlungsende.

    Würde ja gerne pflanzlich mit Phytoöstrogenen (z.B. Traubensilberkerze) weiter machen, sollte man aber auch nicht länger als 2 Jahre, da kaum Erfahrungswerte hins. Langzeitwirkung. Habe aber auch schon gehört, dass das bei einigen nicht so gut anschlägt.
    Vielleicht geht es aber auch mit einem niedrig dosierten Östrogen-Pflaster...!

    Habe derzeit sofort nach letzter Einnahme CP am Folgetag Hitzewallung am Morgen, das geht schon ziemlich aufs Gemüt! :P

    Liebe Grüße

  • witchflight
    2-Zeller
    Beiträge
    15
    • 17. März 2006 um 14:03
    • #5

    Re: vorzeitige Wechseljahre - welche Medis?

    Hallo Tine,

    die Hitzewallungen hab ich zum Glück nur nachts. Es gibt einzelne Tage an denen ich "trocken" aufwache, aber die sind selten.

    Bekommst du deine Mens noch, wenn du keine Medis nimmst?

    Gruß
    Kate

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  • Tineane
    Morula
    Beiträge
    539
    • 17. März 2006 um 17:11
    • #6

    Re: vorzeitige Wechseljahre - welche Medis?

    Hallo Kate,

    ja, die Hitze kommt hauptsächlich in den frühen Morgenstunden so gegen 4-5 Uhr, gelegentlich tagsüber, aber eher selten. Mit Cyclo-Progynova hatte ich erst gar keine Hitzewallung mehr, jetzt habe ich gerade wieder einen Monat damit hinter mir, jetzt schlägt es nicht mehr so toll an. Mein Prof. hat mir deswegen etwas Neues verschrieben, Femoston, wird durchgängig genommen, d.h. keine Einnahmepause mehr, aber trotzdem normaler Zyklus. Mal gucken, wie das wirkt.

    Hatte erst 4 Monate keine Mens, nach einem Monat Cyclo-P dann wieder drei Zyklen, danach wieder keine Mens. Jetzt nach einem Monat Cyclo-P. habe ich wieder Mens, aber FSH bei 107 :-? Femoston soll jetzt erst einmal mein "Wohlbefinden sichern", wie lange ich das nehmen kann, weiß ich gar nicht, hat wohl ähnliche Risiken wie alle Östrogenpräparate?! Naja, ich muss es bei der (hoffentlich bald startenden) Vorbereitung wohl eh' erst mal wieder absetzen.

    Hast Du denn schon mal Medis genommen? Also, in der Cyclo-Prog.-Pause habe ich auf jeden Fall Calcium-Tabletten genommen, wegen Osteoporose, es gibt da auch einiges im Reformhaus, aber sprich den Doc mal darauf an. Mein Prof. hatte gleich eine Knochendichtemessung vorgenommen, aber ich war wohl noch im unbedenklichen Grenzbereich..! Und auf vitaminreiche Ernährung achte ich jetzt.

    Grüße

  • lisi
    8-Zeller
    Beiträge
    155
    • 17. März 2006 um 17:28
    • #7

    Re: vorzeitige Wechseljahre - welche Medis?

    Hallo Tine! :)

    Auch ich nehme Femoston, und das schon viele Jahre hinweg. Ist ein ganz unbedenkliches Hormonpräparat, dass man regelmäßig die Mens bekommt.
    Zudem erleichtert es die Wechselbeschwerden wirklich sehr.

    Alles Liebe von lisi

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  • Narzisse2
    8-Zeller
    Beiträge
    151
    • 21. März 2006 um 12:17
    • #8

    Re: vorzeitige Wechseljahre - welche Medis?

    Hallo,

    ich habe jetzt erst wieder hier in diesem Ordner gelesen.

    Also - ich habe jetzt 1 Jahr lang "Östronara" eingenommen (das ist ein 2-Phasenpräparat mit relativ hohem Östrogenanteil). Der Vorteil ist, dass es keine Einnahme-Pause zwischen den Zyklen gibt. Dies war mir sehr wichtig, da ich sehr schnell unter "Entzugserscheinungen" (wie Schlafstörungen) leide.

    Z. Z. bereite ich mich gerade auf eine Emby-spende mit entsprechender Östrogen-Einnahme vor und es geht mir ehrlich gesagt mit den hohen Östrogen-Dosen besser als sonst. Ich leide sonst z. B. oft unter trockenen Schleimhäuten. Ich werde nach dem Transfer (falls er negativ ist) noch einmal nach einem evtl. anderen Medikament fragen. Es ist wirklich nicht einfach, das für sich "passende" zu finden. Mein Arzt meinte auch, dass sich der Hormonhaushalt häufig ändert und man ein neues Medikament versuchen sollte.

    Was das Cyclo Progynova angeht - das habe ich auch lange eingenommen. Der Nachteil ist nur die o. a. Einnahmepause.

    Liebe Grüße von

    Narzisse

    3 Kinder durch Embryospende (1 Tochter, geb. 10/04 und Zwillingspärchen, geb. 9/07)

  • paula
    4-Zeller
    Beiträge
    41
    • 21. März 2006 um 18:26
    • #9

    Re: vorzeitige Wechseljahre - welche Medis?

    Hallo allerseits,

    bei mir ist das ja nun schon 14 Jahre her, dass ich POF wurde.
    Traubensilberkerze-Präparate (=Cimicfuga racemosa. ..klingt gut oder?)hat bei mir nur am Anfang (in den ersten Jahren) gegen die Hitzewallungen geholfen.

    Pflanzliche Präparate sind aber eben nicht immer gesünder als synthetische - obwohl, dass ja viele Leute gern glauben. Wie schon beschrieben wurde, fehlen hier Langszeitstudien. (Soweit ich weiss, ist bisher nicht eindeutig geklärt, ob und wie sie z.B. auf das Brustgewebe wirken).

    Wer keine größeren Probleme mit Hitzewallungen etc. hat, sollte aber nach derzeitiger Lehrmeinung nicht allein wegen der Knochendichte Hormone nehmen.

    Das A und O für die Knochendichte ist regelmäßiges Körpertraining in Form vom leichtem Krafttraining, (bisschen Ausdauertraining für den Kreislauf noch dazu als Walking, Radeln etc..). Damit habe ich meine Knochendichte auch wieder verbessert - obwohl ich mich nicht so super ernähre. (Wenn man längere Zeit damit aufhört, wird das ganze natürlich wieder schlechter).


    Untergewicht ist ungünstig, besser Normal und bisschen mehr ist hierfür sogar auch besser. Rauchen und Alkohol ist natürlich absolut kontraproduktiv.

    Koffein, Phosphate (in Brause, Cola) sind Calciumräuber. Wenn man Calcium einnimmt,( insbesondere ohne Sport zu machen), weiss man nicht so genau, ob das dahin geht, wo es hin soll, nämlich in den Knochenaufbau. Dieser Stoffwechsel ist recht kompliziert. Zuviel Calciumeinnahme wird meist einfach ausgeschieden, kann aber bei Veralagung auch zu Nierensteinen führen...

    Es gab bei mir früher Zeiten (manchmal monatelang, wo ich den Hormonen "für immer abschwören wollte", wo ich mit den Hitzewallungen klar kam. Aber irgendwann hatte ich (überall!) so trockene Schleimhäute, dass ich z.B. in Winterzeiten Halsentzündungen nicht los wurde. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es sich auf viele Gewebe im Körper "alternd" auswirkte. Mal hatte ich Ischiasschmerzen, mal dies mal das.

    Psychisch hatte ich dagegen in den hormonfreien Zeiten eher das Gefühl nach einer Weile eher eine "innere Ruhe" zu finden (Weisheit des Alters haha :D).

    In den in hormonhohen Zeiten in meinen EZS-Transferzyklen dagegen fühlte(und fühle) ich mich total emotional (konnte bei jedem Baby oder Liebesfilm vor Rührung gleich losheulen, bei Ärger bin ich dann völlig verstört, bei Spaß könnte ich mich totlachen, kann mich total freuen ...).

    Da ich auch einige Testzyklen mit hoher Dosierung gemacht habe, kommt da einige Zeit zusammen (und 59 Tage lang 1. Transferzyklus).

    Der einzige Nachteil: ich habe 12 kg zugenommen und hatte immer viel Appetit.
    Ich frage mich, ob das wohl "normal" ist????


    - und wer zu Krampfadern neigt, sollte rechtzeitig daran denken, dass die hohen Hormongaben "die Venen weitstellen" . Per Sono Venenklappen messen lassen - zeigt, ob man da was tun muß.

    Ich werde wahrscheinlich noch weitere Jahre gering dosierte Wechseljahrshormone nehmen, einfach wegen der besseren Lebensqualität. (Oder hat jemand eine bessere Idee? :gruebel:)

    Natürlich weiss ich, dass damit verbunden eine statistisch etwas erhöhte Rate an Brustkrebsrisiko ist, aber auf der anderen Seite auch ein vermutlich etwas geringers Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken (wo bei uns familiäre Häufung).

    In Valencia hatte man mir nach dem neg. Versuch geraten, einfach mit den Hormonen aufzuhören - mir ist das nicht gut bekommen!!!

    Meine Gyn. meinte auch, wer PoF ist und nach dieser hohen Dosierung, lieber erstmal 1-2 Zyklen gering dosiert und dann vielleicht ausschleichen....

    Vielleicht haben andere ja ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht ?

    LG
    paula

  • Tineane
    Morula
    Beiträge
    539
    • 22. März 2006 um 16:32
    • #10

    Re: vorzeitige Wechseljahre - welche Medis?

    Hallo,

    habe leider noch nicht so lange Erfahrungswerte, die Beschwerden haben erst vor 7 Monaten angefangen....! :-?

    Hatte ja so Probleme mit Cyclo-Progynova bekommen, d.h. trotz Einnahme Hitzewallung. Habe nun auf Femoston umgestellt und die Hitzewallungen haben sofort aufgehört - gott sei Dank! Wenigstens kann ich seit zwei Tagen wieder durchschlafen! :)

    Liebe Grüße

  • Janiw
    2-Zeller
    Beiträge
    31
    • 30. März 2006 um 18:31
    • #11

    Re: vorzeitige Wechseljahre - welche Medis?

    Hallo,

    ich bin seit gut 2 Jahren durch eine Chemotherapie in den Wechseljahren (bin jetzt 35) - und hab mich danach ein halbes Jahr lang strikt "geweigert", Hormone zu nehmen, weil man ja so viel Negatives liest und hört. Aber die Hitzewallungen (auch teilweise tagsüber) und vor allem Schlafstörungen waren dann doch so lästig, dass ich seitdem ein Präparat namens Cyclosa einnehme, welches mir sehr gut bekommt. Man nimmt die ersten 7 Tage nur Östradiol (Ethinylestradiol 0,05 mg) und dann 15 Tage beides (Desogestrel 0,125 mg und Ethinylestradiol 0,05 mg). Dann hört man für 6 Tage auf und bekommt in dieser Zeit die Blutung - man hat also einen ganz regelmäßigen 28-Tage Zyklus. Zugenommen habe ich nicht und auch sonst keine Probleme.

    Ich habe auch von verschiedenen Ärzten gehört, dass es einen grossen Unterschied macht, ob man schon jung in die Wechseljahre kommt oder erst später. Der Körper braucht die Hormone unbedingt, auch wegen Stoffwechselerkrankungen, die dann auch Organe schädigen können.

    Liebe Grüße,
    Jana

    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.

  • natana
    Eizelle
    Beiträge
    5
    • 12. September 2006 um 14:15
    • #12

    Re: vorzeitige Wechseljahre - welche Medis?

    Hallo,
    meine Frauenärztin hat mir Cyclo-Östrogynal verschrieben. Hier im Forum habe ich hauptsächlich von Cyclo-Prognynov und Femostan gelesen.
    Nimmt jemand evtl. Cyclo-Östrogynal?
    Worauf muss man achten, wenn man damit beginnt diese Medikamente zu nehmen?
    Ich finde es gar nicht so einfach sich zu entscheiden. Noch dazu gibt es auch so viele unterschiedliche Meinungen, ob man überhaupt Ersatzhormone nehmen soll.
    Was hat Euch davon überzeugt, Medikamente zu nehmen?
    LG, Natana

  • witchflight
    2-Zeller
    Beiträge
    15
    • 18. September 2006 um 09:34
    • #13

    Re: vorzeitige Wechseljahre - welche Medis?

    Hallo Natana,

    sorry, hab deine Antwort erst heute gesehen :oops:

    Cyclo-Östrogynal kenn ich nicht.

    Ich nehm nur Medis, wenn ich zb extreme Beschwerden hab: Hitzewallungen, Zysten, Brustschmerzen (wegen Zysten).

    Soweit ich weiß, soll man die Medis nicht länger als ein halbes Jahr nehmen.

    Meine Kollegin nimmt was pflanzliches, dass soll man aber auch nicht länger als 3 Monate nehmen.
    Bist du denn in den Vorzeitigen Wechseljahren?

    Gruß
    Kate

    Gruß
    Kate

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