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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Unsere Geschichte - Estonia

  • maddi
  • 28. Februar 2006 um 17:55
  • maddi
    8-Zeller
    Beiträge
    73
    • 28. Februar 2006 um 17:55
    • #1

    Hallo ihr lieben,

    nachdem ich nun schon einige Infos in den Ordner Kliniken - Osteuropa - Estonia geschrieben habe, wollte ich dann doch noch unsere Geschichte dazu loswerden.
    Wir- das sind mein Mann, 31, und ich, 24. Dass ich keine eigenen Kinder bekommen kann, wusste ich eigentlich schon seit ich so um die 13/14 war, weil meine Eierstoecke naemlich nicht funktionieren (sie haben keine Eizellen und haben auch absolut keine Lust irgendwelche Hormone zu produzieren, sie haengen also eigentlich nur nutzlos in meinem bauch rum). Festgestellt hat man das, weil ich irgendwie nicht in die Pupertaet kommen wollte und ich jahrelang 2 Koepfe kleiner war als alle anderen in meiner Schule. Da meine Schwester das gleiche Problem hat (sie hat aber gar keine Eierstoecke), hat mich mein Hausarzt damals an einen Endokrinologen ueberwiesen. Der hat dann alle moeglichen bluttests gemacht und die Diagnose 'xx-gonadendysgenesie' herausgefunden. Dann durfte ich mir erst eine Zeitlang Wachstumshormone selber spritzen, und spaeter habe ich dann Geschlechtshormone bekommen, also praktisch 'Ersatz' fuer meine Eierstoecke. Dadurch habe ich dann doch noch 'Pubertaet' durchgemacht (allerdings ohne irgendwelche zickigen 'Begleiterscheinungen' - meine Hormone waren ja nicht durcheinander, sondern gezielt dosiert), und bin heute zum glueck nicht mehr zwei koepfe kleiner!!

    Dadurch dass ich wusste, dass ich keine Kinder kriegen kann, hab ich da eigentlich auch nicht so wirklich weitergebohrt, sondern hab das erst mal so geschluckt. Ich dachte mir, wenn Gott meine Eierstoecke so gemacht hat, muss das schon irgendeinen Sinn haben. Also den Kinderwunsch habe ich mir damit erst mal abgeschminkt, und ich fand das oft ziemlich unverschaemt, wenn kleine Kinder gerne mit mir spielten und Leute glaubten, ich koennte gut mit Kindern umgehen. Oft hab ich gedacht- ich kann doch keine Kinder kriegen, also lasst mich gefaelligst damit auch in Ruhe.

    Spaeter habe ich dann meinen Mann kennengelernt, und ich hab ihm auch von vornherein gesagt, dass ich keine Kinder kriegen kann. Er hat mich dann gefragt ob ich denn Kinder haben moechte. Das hab ich erst mal ueberhaupt nicht verstanden warum er mich das fragt. Ich dachte mir, wenn ich doch keine haben kann, dann stellt sich doch die Frage ueberhaupt nicht, ob ich welche haben moechte oder nicht. Mein Mann blieb aber hartnaeckig... (er ist Afrikaner), bis ich dann eben anfing, da mal drueber nachzudenken. So ging dann ein Prozess in mir los, dass ich ja eigentlich doch gerne meine eigene kleine Familie haben moechte, so wie ich mir das ganz frueher (als ich das mit den eierstoecken noch nicht wusste) auch immer vorgestellt hatte: Ich heirate, und dann krieg ich drei Kinder, so wie Mama.

    Dann habe ich also bei meinem Endokrinologen mal nachgeforscht wie es denn nun ist mit den Eierstoecken. Er sagte mir aber, dass es laut den Hormonwerten kaum Hoffnung gibt, dass ich irgendwelche Eizellen habe. Er hat die Hormontests aber noch mal gemacht und meinte dann, 'es sieht gar nicht so schlecht aus'.

    In der Zwischenzeit war ich aber mit meinem Mann nach England umgezogen, dort habe ich mich dann auch noch mal untersuchen lassen, ob ich denn nun schwanger werden kann oder nicht. Beim Ultraschall haben die meine Eierstoecke erst gar nicht gefunden und mir im Bauch herumgebohrt... Naja heraus kam aber das gleiche wie vorher: Keine Eizellen wegen Gonadendysgenesie, Eierstoecke sind zwar vorhanden aber nicht richtig entwickelt. Dafuer aber Gebaermutter 1A.

    So, dann habe ich 'zufaellig' bei einem Gynaekologen Arbeit gefunden, bei dem ich die Akten sortieren durfte und die Briefe verschickt habe. Ich hatte da immer viel Zeit, und habe dann mein Englisch mit dem 'Arztenglisch' aufgefrischt - und nebenbei von IVF und Eizellspende usw. erfahren. Hatte da vorher keine Ahnung drueber, obwohl ich mir ja immer vorgestellt hatte, man koennte doch vielleicht eine Spende-Eizelle nehmen und da den halben Chromosomensatz von einer von meinen 'normalen' Zellen hineinpflanzen. Leider sind wir aber noch nicht so weit...

    Spaeter hatte ich dann noch einen letzten Termin beim Arzt, und es wurde mir gesagt: Der einzige Weg sei die Eizellspende. Nach einigem hin und her (ich war da erst nicht so begeistert, wollte doch gerne auch die genetische Mutter sein) habe ich mich dann also doch damit angefreundet und angefangen, Infos zu sammeln. Bin so auch auf diese Webseite gestossen, und bin echt froh dass es die gibt. Als ich dann herausfand, dass das in Deutschland ja verboten ist, dachte ich mir, praktisch dass ich jetzt in England wohne. Aber hier sind die Preise wahnsinnig teuer (man muss ca. 5 bis 10 000 Pfund =
    ca. 7 500 € aufwaerts in der Tasche haben), also habe ich weitergesucht, bis ich dann die Klinik in Estonia gefunden habe. Alle Infos darueber koennt ihr im Ordner Osteuropa lesen.

    So, das war erstmal die Vorgeschichte, ich hoffe ich habe euch mit meinen Gedankenausbruechen nicht allzu sehr gelangweilt...

    Bald gehts weiter...

    Liebe Gruesse an alle, die auch auf dem Weg sind!
    Maddi

  • maddi
    8-Zeller
    Beiträge
    73
    • 28. Februar 2006 um 18:23
    • #2

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Aktuelle Neuigkeiten!!!

    Wir waren heute bei unserem Hausarzt um ihm mitzuteilen, dass wir zur Eizellspende nach Estonia fahren wollen und einen Arzt brauchen, der mich fuer den Transfer vorbereitet. Dann hab ich ihm die Liste gezeigt mit all den Blutuntersuchungen, die ich braeuchte. Er meinte, eigentlich wuerde das nicht so einfach gehen (er meinte wohl dass die englische Krankenkasse das so einfach schluckt), aber er wollte uns gerne helfen (oder loswerden) und hat mir dann zig ueberweisungen ausgefuellt fuer alle blutuntersuchungen die auf meiner liste standen. Das einzige was er meinte, das er nicht machen koennte, waere die blutgruppe (ist ja eigentlich recht wichtig um die passende Eizellenspenderin zu finden). Das wird hier nur im Notfall gemacht (in Deutschland ist das doch Bestandteil von Schwangerschaftsuntersuchungen, oder? Zumindest steht sie bei meiner Mutter im Mutterpass drin).

    Naja aber immerhin! Am Freitag geht dann noch mein Mann zum Arzt, er braeuchte die gleichen Bluttests wie ich (ausser den Hormonen). Er war zwar heute auch mit, aber irgendwie lief was schief mit der Terminvereinbarung, und der Arzt 'darf' immer nur eine Sache bearbeiten (und hat 5 Minuten Zeit pro Patient :wecker: ).

    Bin dann gleich anschliessend zum Blutabnehmen gegangen (in England muss man dafuer immer ins Krankenhaus gehen), und im Laufe des naechsten Monats kommen dann noch ein paar mehr Untersuchungen.

    Das war erst mal alles fuer heute. Bin ziemlich aufgeregt, und kann kaum glauben dass alles so gut lief. Ich dachte ich muesste ein halbes jahr oder so warten bis mich mein arzt zu nem anderen arzt ueberweist oder so.

    Also heute ganz happy :sport: :flower: :tanz:

    liebe gruesse
    maddi

  • Ovaria
    4-Zeller
    Beiträge
    55
    • 28. Februar 2006 um 19:04
    • #3

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Hall Mäddi!
    Prima :zustimm: d.h. ihr habt euch für Estonia entschieden!!!
    Danke auch für deine wiederum tollen Infos!!

    Wir hier in Österreich müssen die Blutgruppenbestimmung ebenfalls selbst bezahlen wenn wir sie "einfach so" bestimmen lassen wollen. In der Schwangerschaft macht man es kostenlos :)

    :hallo:

    seid lieb gegrüßt Ovaria
    Intersono Mädchen 12/06

  • maddi
    8-Zeller
    Beiträge
    73
    • 2. März 2006 um 15:41
    • #4

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Hallo ihr lieben!

    Ich bin ja soooo aufgeregt!!! Es geht alles so schnell!!! :jump: Ich habe soeben wieder eine eMail von der Klinik in Estonia bekommen, und sie haben mir eine Liste mit den verfuegbaren Eizellspenderinnen zugeschickt! :lupe: (Ich bin baff! Wenn man das in England wollte, oweia, erst muss man sich mal halb armbezahlen, um sich erst mal bei einer Klinik zu registrieren. Dann nach dem Erstgespraech und weiteren Pounds - die Englaender haben ja keinen Euro - ja dann kommen erst mal die eigenen Untersuchungen dran (wieder schweineteuer) und daaaannn erst kriegt man nach laaanger Wartezeit (manche warten bis zu 2 Jahren drauf) einen Donor zugewiesen, oder wenn man glueck hat darf man sich den auch aussuchen).

    So, ich hab also nun die Liste und darf mir eine aussuchen. Hmm, wie ist das bei euch, wieviele Leute sind da auf der Liste drauf? Bei mir sind 6 drauf! Ist das viel/wenig?

    Und dann hiess es, wenn ich mir eine ausgesucht habe, muesste ich nur das geld ueberweisen, um die donor-untersuchungen zu starten. Dann bekomme ich meinen Behandlungsplan zugeschickt und dann kanns losgehen! :glasswim:

    Oh mann, ich kanns immer noch nicht ganz glauben, dass alles so schnell und so 'einfach' ist! Wir wollten eigentlich bis Mai warten (oder sogar bis naechstes oder uebernaechstes Jahr, bin naemlich noch mitten in einer IT-Weiterbildung), naja und ich bin ja auch noch sooo jung (24), hmm aber es ist doch ziemlich spannend und insgeheim habe ich schon gehofft, dass es so schnell wie moeglich geht! Werde mich also dann noch mal mit meinem Mann hinsetzen muessen (er sagt aber immer - ein baby jederzeit, er geht mehr nach meinen plaenen (und ich bin ein sooo entscheidungsunfreudiger mensch!)), ob wir JETZT loslegen wollen!

    Bitte gebt mir doch einen Rat, ihr wisst, im Eifer ist man oft voreilig und man denkt nicht klar! Braeuchte jemanden, der mir 'von aussen' nun Rat gibt und mir beisteht!

    liebe gruesse
    maddi :schaf:

  • maddi
    8-Zeller
    Beiträge
    73
    • 2. März 2006 um 15:43
    • #5

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    hab noch was vergessen:

    wie ist das bei euch oder in anderen Kliniken? Muss man da nicht immer zu einem Beratungsgespraech hin, ob man seelisch bereit ist und das verkraftet mit der Eizellspende? In England ist das zumindest so (Counselling). Und meine Estonia-Klinik hat irgendwie gar nichts davon gesagt.

    :gruebel: sich wundert...

  • maddi
    8-Zeller
    Beiträge
    73
    • 30. März 2006 um 16:13
    • #6

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Hallo ihr Lieben,

    wieder ein Update! :schreiben:

    War heute wieder beim Arzt, um den Chlamydien-Abstrich zu machen (und noch ein anderer Abstrich, weiss aber nicht mehr so genau was das war). Naja in England ist das so: Fuer solche Angelegenheiten muss man zur 'Nurse', also zur Krankenschwester. Und Blutabnehmen macht hier nicht die Arzthelferin, sondern dazu muss man dann ins Krankenhaus gehen. Bisschen kompliziert, aber egal. :/
    So, habe dann also gleich die Nurse gefragt ob ich eine Kopie von meinen Blutwerten haben kann (die im Krankenhaus abgenommen wurden), da ich doch ins Ausland zur Eizellspende will. Irgendwie hat sie nicht gewusst, was Eizellspende ist, hab ihr dann ein bisschen weitergeholfen und gesagt IVF. Naja sie hat mich dann an die Anmeldung verwiesen, ich meinte aber zu ihr, die Dame an der Anmeldung hat gesagt ich solle die Nurse fragen. Nach viel hin und her (Es wurde mir wieder einmal gesagt sie haetten nur 10 Minuten Zeit pro Patient und solche Sachen :pale:) habe ich dann tatsaechlich eine Kopie bekommen, aber es ist nicht komplett! Die wichtigen Hormonwerte haben die mir nicht gegeben, wegen Datenschutz oder so! Naja habe mich natuerlich innerlich ziemlich aufgeregt was das soll dass man nicht mal seine eigenen Blutwerte erfahren darf :gruebel: :motz: :stupid: :aerger: :heul:, und habe eben nochmal einen Termin mit dem Arzt ausgemacht. :onceldoc: Hoffentlich hat der dann einen verstaendlicheren Tag und macht mir alle Kopien die ich brauche.

    So, das musste jetzt einfach mal raus, das englische Gesundheitssystem geht mir furchtbar gegen den Strich! :wall: Am besten ist man ist gesund und wenn man doch mal zum arzt muss sagt man am besten nicht mehr als drei Worte pro Termin :stumm: .

    Naja, ich fasse dann eben doch noch mal das Positive zusammen:

    - Habe alle meine Tests gemacht (sogar Blutgruppe bei nem Privatarzt), und brauche nun nur noch alle Ergebnisse einsammeln

    - Mein Mann hat alle Tests gemacht ausser die Spermien-Analyse (kommt aber naechste Woche dran) und braucht dann auch nur noch alle Ergebnisse einzusammeln

    - Sobald ich alle Ergebnisse habe, kann ich mir einen Donor aussuchen von der Liste, die mir der Arzt in Estonia gegeben hat, und dann fangen die dort an, die Donor-Untersuchungen zu machen und ich bekomme meinen Behandlungsplan.

    und dann gehts los!!! :jump:

    Viele liebe Gruesse,
    Maddi

  • maddi
    8-Zeller
    Beiträge
    73
    • 24. April 2006 um 18:58
    • #7

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Hallo!

    Wieder ein kurzes Update: :schreiben:

    - alle Untersuchungen sind gemacht (bei mir und meinem Mann)
    - wir haben schon einen Donor! Sie wird jetzt noch einmal durchgecheckt und dann :onceldoc:
    - bekomme ich meinen Behandlungsplan.

    - Transfer voraussichtlich Ende Mai/Juni :glasswim:

    Wir freuen uns schon sehr darauf und sind ziemlich aufgeregt! :freude: :freude:

    Viele Gruesse

    maddi

  • minibaby
    2-Zeller
    Beiträge
    38
    • 30. April 2006 um 06:13
    • #8

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Hallo maddi,

    erst einmal liebe gruesse aus San Diego. Habe endlich mal wieder im Forum rumgelesen und fand Deine updates. Finde ich ja richtig toll wie schnell alles fuer Dich geht. Ja, ich neige manchmal auch zu uebereifer, aber aus ERfarhung kann ich sagen wenn alles "einfach klappt" soll es sicher auch so sein.
    Das mit der englischen "krankensorge/pflege/Untersuchung wuerde mir auch auf den keks gehen. ISt aber auch alles kompliziert. In den USA ist es nicht sehr viel anders. Hier ist eben das bloede HMO Versicherungszeug das mir gegen den Stirch geht. Kannst Dir nicht einfach einen Arzt aussuchen, er muss Deinem Network angehoeren! Aber wenn es zu ART/IVF Donor kommt ist es etwas einfacher. ABER teuer! Wir haben $20000 fuer unsere "Eier" mit allem drum und dran bezahlt. War es mir aber wert UND wir hatten natuerlich das Glueck das es gleich beim ersten mal klappte. Unsere Spenderin hatte 44!!! Eier und letztendlich hatten wir 11 "gute" embryos, wovon 2 eingepflanzt wurden und EINS frohelich gerade in meinem Bauch herumstrampelt.

    So, ich druecke Dir ganz fest die Daumen auf das Du bald etwas in Deinem Bauche herummurkseln fuehlst... :freude:


    Minibaby aus USA

  • maddi
    8-Zeller
    Beiträge
    73
    • 29. Mai 2006 um 01:37
    • #9

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Huhu! :flower:

    Nun ist es soweit! Nächsten Sonntag fliegen wir nach Estonia und dann ist Transfer! Bin fleißig am Hormone schlucken, mein Behandlungsplan lautet bisher einfach 3 x 1 Progynova 2mg pro Tag. Am Donnerstag dann zum Ultraschall, zur Gebärmutterschleimhaut-Dicke bestimmen und eventuell Tabletten anpassen. Ja, und am Sonntag dann ab nach Estonia! :jump: :jump:

    Habe heute schon mal meinen Kleiderschrank ausgeräumt, alles was nicht mehr passt kommt weg, komme mir jetzt schon ziemlich dick vor, liegt bestimmt an den Hormontabletten. :fastfood: Ihr werdet es sicher kaum glauben aber ich wurde letzte Woche auf der Arbeit schon gefragt, ob ich denn schwanger wäre!!! :ja:

    Nunja, es gibt noch einiges zu tun bei mir, ihr wißt ja sicher wie das ist wenn man weg fliegt.

    Ich werde euch auf dem laufenden halten.

    Viele Grüße

    Maddi

  • Tineane
    Morula
    Beiträge
    539
    • 29. Mai 2006 um 08:37
    • #10

    Däumchen!!!

    Hallo Maddi,

    da drücken wir doch mal ganz dolle die Däumchen!

    Viel Erfolg!

    :biggthumpup: :biggthumpup: :biggthumpup: :biggthumpup: :biggthumpup: :biggthumpup:

    Liebe Grüße
    Tineane

  • npole66
    8-Zeller
    Beiträge
    136
    • 29. Mai 2006 um 08:55
    • #11

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Hallo Maddi,

    auch ich drücke dir ganz feste die Daumen ! Erzähl uns alle Details wenn du wieder kommst !
    Viel Glück !

    *LG*
    npole66

    1.EZS Novum Warschau 06/2006, kein Herzschlag - missed abortion, Ausschabung 08/2006
    2. Versuch Novum 01/2007 negativ
    3. Versuch Reprofit Brno 04/07 POSITIV ! ZWILLINGE !!

  • maddi
    8-Zeller
    Beiträge
    73
    • 2. Juni 2006 um 12:44
    • #12

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Hallo ihr lieben, :tach:

    hallo minibaby, npole66 und Tineane, vielen Dank fuers Miteifern und Daumendruecken, das macht Mut!
    War gestern zum Ultraschall :lupe: - Schleimhautdicke ist bei 10 mm!!!
    Nun steht alles fest: Follikelpunktion bei meiner Spenderin ist am Dienstag, und Transfer ist am Donnerstag. Von Montag an muss ich zusaetzlich zum Progynova noch Lugesterone 200mg (das ist Progesteron) 3x1 intravaginal nehmen.
    Versuche ausserdem wieder ein bisschen Sport zu treiben, damit ich nicht einroste :sport: :mukkies:
    Nehme ausserdem auch noch Vitamintabletten - fuer Schwangere, und solche die es werden wollen.

    Ich halte euch auf dem Laufenden!

    Bis bald!
    Maddi :freude:

  • minibaby
    2-Zeller
    Beiträge
    38
    • 5. Juni 2006 um 01:13
    • #13

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    yipeehhh, Maddi :bia:


    Ich werde Dir die Daumen druecken diese Woche. Ich glaube das Deine Kollegen mehr die "schwangere energie" in Dir und um dich herum schon gesehehn haben. Ich freue mich RIESIG fuer Dich. Ich habe auch die Schwangerschafts Vitamintabletten genommen, fuer 2 Jahre VORHER bevor ich endlich schwanger wurde.

    Ich bin jetzt schon 27 wochen schwanger. Kann meine kleine Maus bald im arm halten!!! aber ich habe es nicht eilig. Ich geniesse diese Schwangerschaft sehr (und natuerlich die Aufmerksamkeit die ich staendig bekomme... ha ha) Mir geht es aber auch sehr gut. Habe bisher "nur" 19 Pfund (amerikansiche) zugenommen. Ich treibe auch jeden Tag etwas sport. Yoga, Birth Ball exercise (sehr zu empfehlen), walking und "normal" fitness im studio. Und jetzt wo es warm wird 1x die woche ins freibad zum schwimmen.

    So, nun lass es Dir gut gehen, speziell die 2 wochen nachdem Transfer und "bruete" schoen was kleines....

    Alles liebe

    minibaby aus USA

  • maddi
    8-Zeller
    Beiträge
    73
    • 9. Juni 2006 um 23:20
    • #14

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    So, nun bin ich wieder zurueck aus Estonia... mit gemischten Gefuehlen.

    Also hier kurz die Neuigkeiten:

    Wir sind am Sonntag nach Estonia geflogen, und es war superschön dort, hat mir total gefallen! Würde am liebsten dort hinziehen! Alles schön grün und viel Land und schöne Häuser, und endlich konnte man mal durchatmen! Nicht so wie hier im dreckigen London, wo man von häßlichen Häusern und stinkiger Luft nur so erschlagen wird, sobald man die Tür rausgeht. Achja, und Estonia hat mich total an Deutschland erinnert, die gleichen Geschäfte, eben viel grün und kleine Orte, das Essen usw usw.

    So, am Dienstag sind wir dann in die Klinik, mein Mann mußte seine kleinen Freunde dort abgeben, wir durften warten und das erste Ergebnis (wie viele) abwarten, und durchs Mikroskop gucken, das war schon lustig. :o ;D
    Haben auch kurz Dr. Söritsa hallo gesagt, bei dem wir dann nachmittags unseren Termin hatten. Da haben wir dann Papiere unterschrieben und bei mir wurde Ultraschall gemacht (diesmal hab ich sogar alles erkannt - da war vor lauter Gebärmutterschleimhaut gar kein Platz mehr in der Mitte!!) - alles sah sehr gut aus.

    Am Mittwoch hatten wir 'frei'. Am Donnerstag mussten wir um 12 hin zum Transfer, ich mit voller Blase und schon seit 9:30 nicht mehr auf dem Klo gewesen. Die Blase muß voll sein, damit man mit dem Katheter durch den Muttermund kommt. Um 11:30 waren wir schon da und ich hab es bald nicht mehr ausgehalten, mein Bauch hat nur noch wehgetan, und mein Mann hat dann 'Hilfe geholt' - ich durfte aufs Klo - aber nur bisschen!! Dann ging es auch schon viiiiiieeeel besser und wir waren dran. Ich auf den Gyni-Stuhl rauf und dann gings schon los. Blase war noch voll genug. Dr. Söritsa hat mir gut zugeredet, ich solle mich ganz doll entspannen. Hat auch prima geklappt, und ich hab von dem Katheter eigentlich gar nix gespürt. Dann hat er nachgeguckt, ob auch wirklich keine Embryos mehr im Katheter sind, und dann hat er mir im Ultraschall zwei helle Punkte gezeigt, da wo er die zwei kleinen hingesetzt hat. Dann bin ich noch so 10 - 15 Minuten liegengeblieben, durfte dann aufs Klo und daraufhin wurde uns die weitere Vorhergehensweise erklärt: Tabletten so wie bisher (3 x 1 Tbl Progynova 2mg, 3 x 2 Tbl Lugesterone 100mg (das macht 600mg Progesteron am Tag) und jetzt neu noch 1 Tbl Thrombo ASS pro Tag. Zusätzlich nehm ich ja noch Vitamintabletten für Schwangere, und komme mir vor wie so ne Chemiefabrik. :fastfood:

    Achja hab gar nicht geschrieben: Also wir hatten 7 Eizellen, davon haben sich 4 via IVF (kein ICSI - Sperma war gut genug!) befruchten lassen. Davon waren aber leider 2 'entartet' also haben sich nicht richtig entwickelt, ja und zwei schöne sind übriggeblieben und die sind nun bei mir eingezogen. Aber keine Eskimos übrig. Bin aber nicht traurig, dann muß wenigstens keiner von denen frieren!

    So, nun das Doofe: Bin am Tag des Transfers schon mit voll Halsschmerzen aufgestanden, naja hab die erstmal ignoriert, aber dann nach dem Transfer bin ich dann nur noch im Bett geblieben, mit Husten, Halsschmerzen und Fieber hatte ich hundertpro auch. Das war dann ziemlich doooof :buhu: :krank: und ich wußte nicht recht was ich machen soll. Also hab ich Tee in mich reingeschüttet und geschlafen und gebrütet und gehofft, daß es den zwei kleinen nicht zu heiß wird und die sich nicht anstecken und sich trotzdem wohl fühlen. Naja seit dem Transfer hab ich eigentlich gleich so ein Ziehen gespürt, so als ob die beiden sich eben ihr neues Zuhause einrichten. Und ich spüre das auch jetzt alle paar Stunden mal. Daher also guter Hoffnung :ja: aber trotzdem noch besorgt wegen der Erkältung :/

    Der Arzt hat gesagt wir sollen jetzt in den zwei Wochen bis zum SS-Test nicht ständig dran denken und nicht durchdiskutieren ob ich nun schwanger bin oder nicht. Naja, leichter gesagt als getan, natürlich denke ich STÄNDIG an die zwei kleinen! :love: :love:

    Deswegen hab ich mich nun auch mal ausgequatscht, dann kann ich sicher besser durchatmen. Außerdem ist ja jetzt Fußball-WM und da muß ich ja mit meinem Mann jedes Spiel ansehen :tanz:

    So, dann heißt es jetzt durchhalten bis in zwei Wochen - es zieht grad wieder so in meinem Bauch - und das ist keine Einbildung! :bindafür: :bindafür:

    Bis dann,
    eure Maddi :ill:

  • npole66
    8-Zeller
    Beiträge
    136
    • 11. Juni 2006 um 12:17
    • #15

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Hallo Maddi & willkommen zurueck !
    Vielen Dank fuer deinen Bericht. Was hattest du denn fuer einen Eindruck von der Klinik und dem Personal/Doktoren ? Wie war denn die Ausstattung ? Ich druecke dir jedenfalls die :gut: :gut: :gut:, dass deine "Besucher" sich wohlfuehlen und dauerhaft bei dir einziehen ! Bezueglich Erkaeltung habe ich gelesen moeglichst auf die Temperatur aufzupassen (dass diese nicht ueber ?39 Grad? steigt), ich bein zwar kein Experte, aber ich glaube die ersten zwei Wochen sind die Kruemel eh noch nicht mit dir verbunden, dh du koennest evtl Medizin nehmen - vielleicht Fieberzaepfchen oder so was ? Oder probier es einfach mal mit den guten alten Wadenwickeln - die sollen doch die Temperatur senken (kaltes nasses Handtuch um die Waden & trockenes aussen rum). Halt uns auf dem Laufenden !
    *LG*
    npole66

    1.EZS Novum Warschau 06/2006, kein Herzschlag - missed abortion, Ausschabung 08/2006
    2. Versuch Novum 01/2007 negativ
    3. Versuch Reprofit Brno 04/07 POSITIV ! ZWILLINGE !!

  • maddi
    8-Zeller
    Beiträge
    73
    • 16. Juni 2006 um 17:23
    • #16

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Hallo ihr lieben, da bin ich wieder! :rolleyes:

    Es geht mir nun schon wieder viiiieeeel besser, huste und schnupfe zwar immer noch aber es wird jeden Tag besser. Am Montag ist der HCG-Bluttest dran und ich bin ja schon sooo gespannt :scherzkeks:

    Habe im Moment gar kein Gefuehl ob positiv oder negativ. Oft denke ich - ich und schwanger? nie im Leben! :stupid: Aber dann zieht es wieder so komisch in meinem Bauch - und dann kommt doch ein ganz klitze kleiner und sehr sehr vorsichtiger Funke Hoffnung auf :roll: dass ich ja ganz vielleicht eventuell ja auch doch schwanger sein koennte.

    Naja, nun muss ich aber noch das Wochenende abwarten.... :time:

    Achja, @ npole66:
    Ich hatte einen sehr guten Eindruck von der Klinik in Estonia. Ein zweistoeckiges schoenes Gebaude, innen alles marmoriert, aussen kleiner Garten und viele Blumen. Es sah alles sehr sauber, ordentlich und aufgeraeumt auf. Es gibt auch Bilder auf deren Homepage, http://www.fert-c.ee und http://www.fert-c.ee/raam_galerii/galerii_raamiga.htm und du musst bei Elite Klinik gucken. Die Klinik ist ein bisschen ausserhalb (wobei die ganze Stadt Tartu, dafuer dass es die zweitgroesste Stadt von Estonia sein soll, eigentlich winzig ist und kaum groesser als der Ort aus dem ich komme), und rundherum sind Wohnhaeuser, zum Teil wird da auch noch gebaut und manche Strassen sind noch nicht betoniert. Wenn ich das noetige 'Kleingeld' haette wuerde ich mir da sofort ein grosses Grundstueck kaufen und selber mein Haus da hinbauen!!
    Dr. Soeritsa ist wohl der Chef der Klinik und der Gynaecologie-Abteilung und war 'unser Arzt'. Ausser ihm hatten wir noch Kontakt mit Kristina Tubli, die hat uns beim Visa geholfen und uns mit Infos ueber Estonia selbst (z.B. Transportmittel, welche Busse wo fahren und wieviel kosten, Wetter, Hotels etc) versorgt. Beim ersten Termin waren wir noch bei Andres Taimalu, Biologe, der war auch supernett und war im Labor und hat sich um die Sperma-Probe gekuemmert.
    Was ich supergut fand war, ich konnte/kann Dr. Soeritsa immer eine eMail schicken und hab garantiert am selben Tag, oft wenige Stunden spaeter eine Antwort gekriegt. Ich konnte ihm jederzeit Fragen stellen, das war kein Problem. Die Antworten waren zwar immer 'kurz und buendig' (waehrend meine Fragen mehr einem Roman geglichen haben) aber ich denke das war weil wir alles auf Englisch geschrieben haben.
    Auch beim Unterschreiben der Dokumente ist Dr. Soeritsa nochmal genau mit uns durchgegangen, d.h. wir wussten genau was wir da unterschreiben. Er hat uns alles gut erklaert ohne viel Medizinerlatein, einfach simple & easy, und Fragen waren immer willkommen.

    So, das war erstmal alles, wenn du noch was bestimmtes wissen willst frag mich einfach! Oder wenn irgendjemand von euch auch nach Estonia gehen will und Tips braucht wegen Fluegen und Bus, koennt mich jederzeit Fragen fragen!

    Viele Gruesse,

    Eure Maddi :flower:

  • Tineane
    Morula
    Beiträge
    539
    • 16. Juni 2006 um 19:30
    • #17

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Hallo Maddi,

    schön, dass es Dir wieder etwas besser geht! :D

    Ich habe mir einfach mal gedacht, dass jetzt wohl noch mal ein wenig Däumchendrücken angebracht ist.......! :zustimm: :zustimm: :zustimm: :zustimm: :zustimm: :zustimm: :zustimm: :zustimm:

    Ich wünsche Dir ganz doll, dass der Test am Montag ein Grund zu Freudensprüngen sein wird! :schaf:

    Bis dahin - immer schön die Ruhe bewahren! :clowm:

    Alles Liebe
    Tineane

  • npole66
    8-Zeller
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    136
    • 16. Juni 2006 um 19:33
    • #18

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Liebe Maddi,

    vielen Dank fuer deinen ausfuehrlichen Bericht - ich finde es immer unglaublich wichtig, auch mal persoenliche Meinungen zu den Zentren zu hoeren ! Musst du denn wirklich schon Monatg zum Bluttest ? Wieviele Tage nach Transfer sind denn dann vergangen ? Ich dachte immer erst nach 2 Wochen ...?! (bin allerdings auch blutige Anfaengerin, daher hat das nix zu sagen..)
    Nun denn, jetzt bleibt fuer den Moment nicht viel anderes als dir furchtbar feste die :gut: :gut: zu Druecken !
    Lass uns das Ergebnis wissen, wenn du moechtest !!

    *LG*
    Npole

    1.EZS Novum Warschau 06/2006, kein Herzschlag - missed abortion, Ausschabung 08/2006
    2. Versuch Novum 01/2007 negativ
    3. Versuch Reprofit Brno 04/07 POSITIV ! ZWILLINGE !!

  • npole66
    8-Zeller
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    136
    • 20. Juni 2006 um 14:19
    • #19

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Hallo Maddi,

    ich will ja nicht zu aufdringlich oder neugierig sein, aber muss die ganze Zeit an dich denken: hast du schon dein Ergebnis ?
    Wie auch immer: fühl dich gedrückt !

    npole66

    1.EZS Novum Warschau 06/2006, kein Herzschlag - missed abortion, Ausschabung 08/2006
    2. Versuch Novum 01/2007 negativ
    3. Versuch Reprofit Brno 04/07 POSITIV ! ZWILLINGE !!

  • maddi
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    73
    • 20. Juni 2006 um 15:23
    • #20

    Re: Unsere Geschichte - Estonia

    Hallo npole66! :hallo:

    war wie gesagt gestern zum Bluttest. Aber auf die Frage, wann denn das Ergebnis da waere, sagte die Nurse: in 1-2 WOCHEN! Bin fast vom Hocker gefallen. Naja, aber irgendwie hab ich mir das schon vorher gedacht, dass so ne Antwort kommt. Typisch London eben. Null Interesse am Patienten :x
    Habe sogar Dr. Soeritsa in Estonia eMail geschickt, der ist zur Zeit auf Konferenz und erst am Donnerstag wieder da, aber seine nette Sekretaerin hat extra die 'Oberschwester' gefragt und gemeint, dass das auch viel zu lange waere fuer so einen simplen Test, ob ich mich denn nicht verhoert haette. Hab ich aber leider nicht!
    Nichtsdestotrotz geh ich aber am Freitag vorbei und frag mal nach, ob denn das Ergebnis schon da ist. Bestimmt erzaehlen die mir dann wieder was von Datenschutz und ich muss dann erst einen Termin ausmachen... Naja mal schauen.

    Achja, du hattest ja gefragt ob das denn nicht zu frueh ist fuer den Test. Also ich hatte den Transfer am 8. Juni also war gestern der 11. Tag nach Transfer. Wenn der HCG-Wert dann unter 15 war = nicht schwanger, 15 und drueber = schwanger. Hab mal auf meinem Urin-frueh-Schwangerschaftstest nachgeguckt: Der registriert erst einen Wert ab 25, und das ist wie gesagt schon ein Fruehtest. Also ist dieser HCG-Blutwert ein 'Frueh-frueh-Test', wenn du verstehst was ich meine.
    Du kannst auch mal nachgucken, bei http://www.9monate.de unter 'Interaktives' gibt es einen Rechner, da kannst du ausrechnen wie hoch der HCG sein muss nach wievielen Tagen nach dem letzten Eisprung.

    So, das wars erstmal von mir, lass dich auch liebdruecken :knuddel:

    Maddi :flower:

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