Hallo Ihr Lieben!
Nach langem Hin- und Herüberlegen habe ich nun doch ein neues Thema unter dem Ordner "Kinderwunsch bei Single-Frauen" aufgemacht, weil ich es hilfreich finde, wenn man hier alle Single-Frauen, die sich vorstellen möchten, zusammen findet. Ich freue mich auf die Kommunikation in den diversen Themenordnern. Und selbstverständlich begrüße ich den Austausch unter ALLEN Forumsteilnehmern, ob Single, Paar oder Ehepaar.
:tach:
Und nun zu meiner Vorgeschichte:
• Januar 2003 – Erstgespräch bei einem Gynäkologen, der Insemination durchführt mit meinem „Samenspenderfreund“
• März 2003 – Erste und einzige IUI (Intrauterine Insemination), 1. Spermiogramm
• April 2003 – Arztwechsel zu einem Gynäkologen, der ebenfalls IUI durchführt, da der andere „spurlos“ verschwunden war
• Mai 2003 – 1. Hormonstimulation mit Clomifen, Estrifam und Mastodynon --> Follikel nicht groß genug bzw. GSH
• Juni 2003 – 2. Hormonstimulation mit Clomifen etc. --> Follikel nicht groß genug bzw. GSH
• Juli 2003 – 3. Hormonstimulation mit Clomifen etc. --> Follikel nicht groß genug bzw. GSH
• August 2003 – 4. Hormonstimulation mit Clomifen etc. --> Follikel nicht groß genug bzw. GSH
• September 2003 – 5. Hormonstimulation mit Clomifen etc. --> Follikel nicht groß genug bzw. GSH
• Dezember 2003 – Erstgespräch in der KiWu-Praxis (ohne „Samenspenderfreund“, was nicht sehr gut ankam). Mir wurde ganz schnell klar gemacht, daß bei dem „schlechten“ Spermiogramm meines „Freundes“ nur ICSI möglich sei, außerdem müsse ich mich einer Bauchspiegelung unterziehen. Als ich meine Ängste äußerte und bermerkte, daß ich noch nie eine Vollnarkose hatte, meinte der Arzt: „Dann wird es aber höchste Zeit.“ Das hat mich dermaßen schockiert, daß ich meinen KiWu erst einmal auf Eis gelegt bzw. verdrängt habe.
• Dezember 2004 – Erstgespräch in einer anderen KiWu-Praxis (mit „Samenspenderfreund“) --> ein himmelweiter Unterschied zur vorigen
• Januar 2005 – diverse Untersuchungen (Ultraschall, Hormonstatus), Vorlage des 2. und 3. Spermiogramms vom August und Oktober 2004 --> es kommt tatsächlich nur ICSI in Frage
• Februar 2005 – Gebärmutterspiegelung (--> die Vollnarkose war gar nicht schlimm --> es ging mir danach sogar extrem gut, habe lange nicht mehr so gut geschlafen!)
• April 2005 – Beginn der 1. Stimulation mit Menogon (begonnen mit 2-0-0, beendet mit 4-0-4) --> Abbruch nach 11 Tagen wg. fehlender Response
• Mai 2005 – Beginn der 2. Stimulation mit Menogon (begonnen mit 3-0-3, beendet mit 5-0-5) --> nach 14 Tagen Follikelpunktion unter Vollnarkose --> Degeneration der Eizelle (Gewinnung einer Eizelle, die aber innerhalb einer Stunde kaputtgegangen ist)
• Juli 2005 – Vorbehandlung mit Decapeptyl --> Beginn der 3. Stimulation mit Menogon (begonnen mit 5-0-5, beendet mit 6-0-6) --> nach 13 Tagen Follikelpunktion mit örtlicher Betäubung --> Abbruch wegen fehlender Eizelle. Danach wurde mir gesagt, daß man bei höheren Dosen Menogon wohl kein besseres Ergebnis erzielen wird (low response) und mir wurde vorsichtig die Option der EZS aufgezeigt. Davon wollte ich zunächst nichts wissen bzw. habe es gar nicht richtig wahrgenommen.
• Seit Anfang August 2005 allerdings habe ich immer ´mal wieder dieses Forum besucht und quergelesen. Für mich war recht schnell klar, daß ich diese Möglichkeit wahrnehmen möchte.
• Ende Dezember 2005 habe ich mich in diesem Forum angemeldet und war und bin sehr froh, wie nett ich aufgenommen worden bin.
Ich tendiere zu einer Klinik in Spanien (Valencia, Bilbao, Alicante), da es dort offensichtlich möglich ist, sich als alleinstehende Frau behandeln zu lassen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Das hoffe ich zumindest. Es zieht mich außerdem mehr nach Spanien als nach Osteuropa oder Südafrika. Aber Ihr wißt ja, es ist - wie so oft - ein Bauchgefühl.
Der Samen wird dennoch von meinem "Samenspenderfreund" kommen - ich hoffe, daß die Kryokonservierung kein Problem sein wird. Aber ob man in Spanien eine blonde, grünäugige Spenderin für mich findet??? Und manchmal habe ich auch Angst vor meiner eigenen Courage ... will es aber wirklich!!!
Ich habe noch keine Klinik angeschrieben und bin mir nicht im Klaren, ob man schon alle Befunde mitschicken soll oder diese zum Erstgespräch mitnimmt. Und dann die Reise allein nach Spanien ...
Laßt es uns versuchen! Ich wünsche allen viel Glück, Mut und Kraft dabei! Freue mich, von Euch zu hören, ob hier oder in anderen Ordnern! :kleeblatt:
Liebe Grüße
Anna