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Aufgeben?

  • Angi52004
  • 5. November 2005 um 03:58
  • Angi52004
    Eizelle
    Beiträge
    5
    • 5. November 2005 um 03:58
    • #1

    Bei einem Ehepaar, das lange Jahre kein Kind bekommen konnte und sich sehr liebte, passierte folgendes:


    Hanna wurde von einer dritten Person sehr gestichelt, weil sie mit ihrem Mann noch kein Kind haben konnten. Sie war sehr traurig, weinte und wollte nicht mehr essen. Ihr Ehemann, der sie sehr liebte, versuchte sie zu trösten. Als Hanna wieder einmal nur mit Mühe einige Bissen heruntergebracht hatte, zog sie sich zurück in das Gotteshaus. Dort saß ein alter Priester auf einem Stuhl neben der Tür. Vor lauter Verzweiflung weinte Hanna hemmungslos. Sie betete unter Tränen und versprach dem Herrn: Allmächtiger Gott, du siehst doch mein Elend. Wenn du Erbarmen mit mir hast und mich nicht vergißt, sondern mir einen Sohn schenkst, will ich ihn dir zurückgeben. Sein ganzes Leben soll dann dir, Herr, gehören. Hanna betete sehr lange. Das fiel dem Priester auf, und er beobachtete sie. Da Hanna sehr leise betete, war nur die Bewegung ihrer Lippen zu sehen, Worte waren aber nicht zu hören. Der Priester sprach sie an. Sie erklärte ihm, dass sie sehr traurig sei und dem Herrn ihr Herz ausgeschüttet hat. Hanna hatte aus lauter Verzweiflung sehr lange gebetet. Der Priester antwortete ihr: Geh getröstet und im Frieden nach Hause! Der Gott Israels wird dir geben, worum du gebeten hast. Hanna verabschiedete sich und sagte: Behalte mich in guter Erinnerung! Erleichtert ging sie zu den anderen zurück. Sie konnte wieder essen, und man sah ihr an, wie glücklich sie war.

    Beim Geschlechtsverkehr mit ihrem Mann erhörte der Herr das Gebet von Hanna. Sie wurde schwanger und brachte noch im selben Jahr einen Sohn zur Welt. Ich habe Gott um einen Sohn gebeten, sagte sie und nannte ihn daher Samuel (von Gott erbeten).


    Als Samuel einige Jahre alt war, nahm Hanna ihn mit in das Gotteshaus. Sie brachte den Jungen zu dem Priester. Hanna fragte den Prister, ob er sich noch an sie erinnere. Ich bin die Frau, die vor einigen Jahren hier stand und gebetet hat. Um diesen Jungen habe ich damals gefleht, und der Herr hat mein Gebet erhört. Er gab mir, worum ich bat. So will auch ich nun mein Versprechen halten: Ich gebe Samuel dem Herrn zurück. Sein ganzes Leben lang soll er Gott gehören. Danach knietete sie sich von dem Herrn nieder und betete ihn an.


    Gleich vorweg: Ich möchte hier keine Werbung für irgendeine Sekte machen, da ich in keiner bin. Vielmehr möchte ich die Geschichte als Beispiel für Wunder, die in meinem Leben passiert sind, weitergeben. Ich habe einmal 6 Wochen lang am Stück für eine Sache gebetet, kaum noch gegessen, weil ich sehr verzweifelt war. Jesus war in dieser Zeit persönlich bei mir. Er war an meinem Bett in dem ich lag und weinte mit mir, weil ich so traurig war.


    Hast Du gewusst, dass Gott alle Tränen in einem Krug sammelt und zählt, die Du vergießt?


    Ich habe so sehr gebetet und gefleht, und dann ist mein Wunsch in Erfüllung gegangen. Ein Wunsch, der rein menschlich und unter dem Gesichtspunkt der Vernunft nicht möglich war. Es war ein Wunder, Gottes Barmherzigkeit. Seitdem gehe ich nur noch mit Jesus durch das Leben. Ich bin ein ganz normaler Mensch, lebe ein ganz normales Leben, aber weiß, dass alles, was passiert, ihn interessiert. Er leidet mit mir, er lacht mit mir, er weint mit mir. Und: Er erfüllt mir alle meine Wünsche, wenn sie auch aus seiner Sicht gut sind. Er ist gleichzeitig allmächtig und kann Wunder vollbringen, sowohl durch Menschen (z. B.Ärzte, Medizin) aber auch Wunder, die Menschen nicht lösen können. In vielen Situationen habe ich persönlich gemerkt, dass Jesus an meiner Seite in meinem Interesse kämpft. Oft hat er mich mit Schönem überrascht. Und ein ganz tolles Geschenk ist mein Mann, für den ich seit langem gebetet habe, und der nicht besser zu mir passen könnte.


    Manchmal stellt sich auch die Frage: Wieso gibt mir Gott nicht (gleich) das, worum ich ihn bitte? Manchmal ist noch nicht der richtige Zeitpunkt, manchmal ist unser Wunsch nicht gut für uns, aber manchmal wird vielleicht auch ein Gebet nicht gleich erhört, weil eigentlich keine Liebe für Jesus da ist. Die Beziehung zu ihm und umgekehrt sollte als Basis da sein. Wie bei einem Paar, das sich gegenseitig liebt und sich gegenseitig die Wünsche von den Augen abliest. Gott ist wirklich sehr klug und kann Dir alles geben, er hat alles. Er möchte aber auch, dass eine wirkliche Begeisterung und Liebe zu ihm da ist. Und diese kann entstehen.


    Versuche doch mal, das Theme Kind mit Jesus zu besprechen. Komm aber nicht gleich mit Vorwürfen gegen ihn, sondern such ihn als Wesen (er ist eigentlich sehr ähnlich wie eine Person). So wie Du mit jemandem, dem Du vertrauen kannst sprichst, so kannst Du ja einfach mal alles mit ihm besprechen. Deine Not, Frustration. Gib nicht auf, sondern bleibe hartnäckig, Jesus zeigt sich.

  • Seesternchen
    8-Zeller
    Beiträge
    143
    • 17. September 2007 um 22:58
    • #2

    Re: Aufgeben?

    Hallo Tina,

    ich glaube nicht, dass Gott für das Kinderkriegen zuständig ist. Vielmehr erscheint es mir so, dass die Frauen die keine Kinder bekommen können unter der natürlichen Auslese fallen. Optisch stelle ich mir das so vor, das es 11 Plätze gibt, die Frauen die auf den Plätzen 1-10 zu stehen kommen, kommen sozusagen durch und wer das Pech hat (bzw. für manche kann es ja auch Glück bedeuten, nämlich für diejenigen die sich eh keine Kinder wünschen) auf Platz Nummero 11 zu landen, tja der hat sozusagen die A.-Karte gezogen undkann kein Kind bekommen.

    Fakt ist, dass eine Frau von Geburt an z.B. mit 12 Millionen Eizellen auf die Welt kommt und widerrum eine andere nur mit z.B. 7 Millionen Eizellen. Folglich sind die 7 Millionen schneller verbraucht.

    Wie dem auch immer, die eine richitge Antwort wird es wohl nie geben.

    Aber ich als religiöser Mensch habe entgegen aller Erwartungen Gott nie für mein Schicksal verantwortlich gemacht. Ich glaube nicht an den strafenden Gott und wenn, dann müsste ich mich an dieser Stelle fragen, was in Gottes Namen ich denn so fürchterliches verbrochen hätte haben müssen, dass ich sooo bestraft werde. Nein, das kann es nicht sein.

    Gott ist Liebe und Gebete schenken Kraft, genau das habe ich in den letzten Jahren zu spüren bekommen. Ich bin dankbar, dass er mir jetzt diese Chance gibt.

    Wir werden vor einer Aufgabe gestellt, die es zu lösen gibt. Mittlerweile glaube ich wirklich, dass nicht mehr und nicht weniger damit verbunden ist.

    Und ich habe mich sehr stark auch philosophisch mit diesem Thema der Unfruchtbarkeit auseinandergesetzt. Weil ich auch Antworten haben wollte bzw. ein warum, warum ich.

    So ein klein bisschen Gedankengut. War aber doch wohl nicht schlimm oder?

    Seesternchen

    Kinderlos, Kinderwunsch seit 14 J.
    Ovarielle Insuffizienz=vorzeitige WS
    1. EZS, Novum negativ (10/07 )
    2. EZS, Novum negativ ( 6/08 )
    3. EZS, RF negativ ( 6/09 )

  • mogli75
    Gast
    • 23. September 2007 um 02:19
    • #3

    Re: Aufgeben?

    Seesternchen,
    und hast Du eine Antwort bekommen auf Deine vielen Fragen? Ich glaube nicht. Gott, oder wer auch immer ist nicht verantwortlich für unser Problem. Es ist ganz einfach ein körperliches Problem. Bei dem einen klappt es mit der Schwangerschaft und bei dem anderen nicht.
    Dies hat überhaupt nichts mit Glauben und Gott zu tun.
    Wenn der liebe Gott gerecht wäre, würde er viele Sachen nicht zu lassen Wir sprechen hier "nur" von unserer Kinderlosgigkeit! Aber der liebe Gott läßt zu, dass 100000 von Kindern verhungern und verdursten in den armen Ländern. Sie kommen auf die Welt und sich schon zum Sterben verurteilt. Wo ist da, bitte schön, der liebe Gott. Die größte Lüge auf dieser Welt, ist die Religion!!!!!!!
    Die meisten Kriege in den vergangenen Jahrtausenden gingen von der Relgion aus.
    Glaube hin und Glaube her. Dass eine Frau, warum auch immer, nicht schwanger wird, ist ein gesundheitliches Problem.
    Macht doch mal die Augen auf!!!!!
    Entschuldigt bitte meinen Kommentar. Aber ich finde Eure Kommentare wirklich weit her geholt!!!!!!!!!!!

  • Nicky
    Morula
    Reaktionen
    38
    Beiträge
    534
    • 24. September 2007 um 17:30
    • #4

    Re: Aufgeben?

    hallo mogli75,
    wollte auch mal meinen Senf dazu geben:
    du schreibst an Seesternchen gerichtet: Macht doch mal die Augen auf!!! Wie wäre es, wenn du dir den Text von Seesternchen nochmal in Ruhe durchliest und dann vielleicht ein klitzekleines Selbstgespräch führst: Mensch mogli75, hättest du mal selber die Augen richtig aufgemacht! Seesterchen schreibt nämlich genau das, was du sinngemäß geschrieben hast und nicht, dass sie Gott für irgendwas verantwortlich macht.
    Übrings bin ich genau eurer Meinung.
    Alles Gute wünscht euch Nicky

    17 IVF in Deutschland, erfolglos
    2006-2009 EZS Polen 6x erfolglos
    IVF-SPAIN , Alicante
    05.10.2015 Transfer, negativ
    11.01.2016 Transfer, 6teSSW Abort
    07.09.2016 Transfer, negativ
    02.01.2017Transfer, negativ
    KIWU bleibt unerfüllt

  • voghey
    Blastozyste
    Beiträge
    828
    • 4. Oktober 2007 um 22:51
    • #5

    Re: Aufgeben?

    Hallo!

    Habe diese Geschichte auch schon in anderen Foren gelesen. Ist wohl so ne Art religiöser Kettenbrief.

    Aber was du Seesternchen schreibst, spricht mir eigentlich ziemlich aus der Seele! Danke dafür!

    Lieben Gruß
    Melanie

  • Leerhuhn
    Morula
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    549
    • 29. Mai 2011 um 11:14
    • #6

    Re: Aufgeben?

    Ob es Gott gibt oder nicht. Ich finde es unmöglich, dass hier oben christliche Misionarsarbeit betrieben wird die auf verzweifelte Frauen abzielt. Hier gibt es auch religiöse Frauen die anderen Religionen angehören und sie aufzufordern jetzt mit Jesus zu sprechen ist eine Frechheit und typische Arroganz des Christentums.
    Leerhuhn

    2005-07: 2 Fehlgeburten nach Spontan-SSW
    2010-11: 4 IVF-Versuche in Deutschland ohne Erfolg
    2011-2014: 7 EZS-Versuche in Spanien ohne Erfolg

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