Lieber Dr. K.,
Wahrscheinlich mache ich mir wieder völlig unnötige Gedanken,
aber ...
bei einer Blutungersuchung stellte sich heraus, dass ich Antikörper Anti-M besitze. Da dies recht selten ist, finde ich nur die folgenden Informationen: Es handelt sich um Antikörper des MNSs-Systems (ein Blutgruppensystem), daß zum MHN (Morbus haemolyticus neonatorum - eine Art Neugeborenengelbsucht) in unterschiedlich starker Ausprägung führen kann. .
Leider habe ich nicht herausfinden können, inwieweit es bei mir (Titer 1:16) zu diesen Komplikationen kommen kann. Meine Fragen sind nun:
1) Kommt es (fast) immer zu Immunreaktionen des Kindes, da das Antigen-M-Vorkommen bei ca. 80% liegen soll?
2) Kann man im Falle von Immunreaktionen rechtzeitig Maßnahmen ergreifen?
3) Kann sich der Titer noch erhöhen?
3) Kann durch die Suche einer entsprechenden EZ-Sprenderin das Risiko verringert werden?
Über eine Beantwortung dieser Fragen wäre ich sehr dankbar.
Lieben Gruß
Tigro