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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Fragen

  • Laura36
  • 30. Juli 2005 um 13:15
  • Laura36
    Eizelle
    Beiträge
    8
    • 30. Juli 2005 um 13:15
    • #1

    Hallo, erfahrene Eltern,

    wie habt Ihr es den Kindern gesagt? Erst als sie fragten, wie sie entstanden sind oder schon vorher.

    Ich würde gerne sehr ehrlich damit umgehen und offen darüber sprechen. Würde aber Grenzen ziehen, zB braucht es nicht jedem Kollegen aufs Brot geschmiert zu werden.

    Wie seid Ihr vorgegangen?

    Laura

  • Narzisse2
    8-Zeller
    Beiträge
    151
    • 1. August 2005 um 12:47
    • #2

    Fragen

    Liebe Laura,

    erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft - ich hoffe, es geht alles gut. Ich finde es sehr schön, dass du dieses Thema einmal ansprichst.

    Ich (ebenfalls 36) bin seit 9 Monaten Mutter einer Tochter durch Embryospende. Soviel ich weiß, bin ich hier im Forum die erste, die von einer so entstandenen Schwangerschaft berichtet hat. Es gibt also auch noch nicht viele Eltern, die Erfahrungen mit Kindern aus Embryospende haben.

    Was Eltern durch Eizellspende betrifft, habe ich noch von keiner einzigen Mutter bzw. keinem Vater hier im Forum einen Erfahrungsbericht über das "Sagen" gegenüber dem Kind gelesen. Ich gehe auch davon aus, dass die meisten es dem Kind (wie die meisten HI-Eltern) gegenüber verschweigen.

    Vor und während der Schwangerschaft war es für mich klar, dass ich das Kind nicht im Unklaren darüber lassen würde, wo es her kommt. Jetzt wo unsere Kleine jedoch da ist, würde ich es am liebsten nicht sagen. Da wir aber bereits einen Teil der Familie eingeweiht haben, bin ich mir nicht sicher, ob es die Kleine nicht doch einmal erfährt. Außerdem kann man sich nie sicher sein, ob z. B. alle möglichen Infoquellen tatsächlich dicht sind (z. B. die Krankenakten).

    Ich habe ehrlich gesagt sehr große Angst davor, sie einzuweihen, dass es noch eine andere - nämlich eine genetische - Mutter und einen anderen - genetischen - Vater gibt. Diese Angst teile ich sicherlich mit allen Eltern, die durch HI, Eizell- oder Embryospende Eltern geworden sind.

    Hinzu kommt, dass sobald unsere Tochter es weiß, es keine Grenzen mehr gegenüber anderen (Außenstehenden) gibt. Wir können ihr ja nicht verbieten, es auszuplaudern. Ich hoffe, dass sie stark genug ist, mit ihrem "Anderssein" und den sicherlich nicht immer einfach zu verarbeitenden Reaktionen anderer gut umgehen zu können.

    Ansonsten möchte ich das Thema nicht zu sehr aufbauschen und dramatisieren. Innerlich weiß ich, dass mein Mann und ich für unsere Tochter die "richtigen" Eltern sind und hoffe, dass unsere Liebe und unsere Intuition uns auf den richtigen Weg bringen werden.

    Mit der Offenheit gegenüber anderen wäre ich an deiner Stelle eher zurückhaltend - nicht unbedingt wegen dir selbst, sondern wegen deinem Kind. Sicherlich ist es schöner, wenn das Kind es von dir und deinem Mann als erstes erfährt, wo es herkommt und nicht evtl. zufällig von anderen.

    Wir haben übrigens in Brüssel (wo wir uns auch über Emby-spende informiert haben) mit einer Kinderpsychologin gesprochen. Sie sagte uns, dass man entweder für immer schweigen (gegenüber allen Außenstehenden) oder es dem Kind mit ca. 3 Jahren sagen müsste, wo es herkommt. Ich finde 3 auch sehr jung und würde es am liebsten hinauszögern. Vielleicht werden wir uns auch Beratung von einem Kinderarzt oder -psychologen suchen.

    Es wäre schön, wenn wir bzgl. dieses Thema in Verbindung bleiben - auch über die hoffentlich glückliche Geburt eures Babys hinaus.

    Liebe Grüße von

    Narzisse

    3 Kinder durch Embryospende (1 Tochter, geb. 10/04 und Zwillingspärchen, geb. 9/07)

  • Laura36
    Eizelle
    Beiträge
    8
    • 15. Januar 2006 um 19:52
    • #3

    Re: Fragen

    Liebe Narzisse,

    leider hatte sich meine SS nicht weiter entwickelt.

    Beim nächsten Versuch, diesmal mit EZS wurde ich aber wieder ss. Das Problem und die Gedanken sind die gleichen.

    Ich warte auch erst mal ab.

    Laura

  • delila
    4-Zeller
    Beiträge
    87
    • 20. September 2006 um 12:08
    • #4

    Re: Fragen

    Hallo miteinander,

    bin im 05/05 durch ES Mutter eines gesunden Sohnes geworden. Weiß auch noch nicht so recht, ob ich es ihm sagen soll oder nicht. Momentan bin ich eher dagegen, obwohl ich meine Spenderin kenne. Manchmal denke ich mir, es wäre einfacher, die Spenderin nicht gekannt zu haben, aber es ist jetzt eben so. Ich werde über dieses Thema noch mit meinem Mann sprechen und denke wir haben da ca. noch 2 Jahre Zeit uns zu entscheiden. Wie denkt ihr als Eltern von Kindern durch EZS darüber?

    Delila.

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