Re: P R O N A T A L - wer noch? 105
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2. Versuch Emb.-spende (7) 7%
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3. Versuch Emb.-spende (0) 0%
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1. Versuch Emb.-spende (10) 10%
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3. Versuch (Kryo) (13) 12%
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2. Versuch (EZS) (9) 9%
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2. Versuch (Kryo) (27) 26%
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1. Versuch (EZS) (39) 37%
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[size=18px]Wissenswertes für Neuschwangere bei Pronatal[/size]
Die übliche von Pronatal vorgegebene Dosierung (3 x 2 Utrogest und 3 x 2 Progynova) bis zur 12. SSW ist leider nicht ausreichend, um die eigentlich intakte SS zu erhalten. Das sagt mir nicht nur meine eigene Erfahrung, sondern auch die meines deutschen Repro-Mediziners und die Erfahrung aller Neuschwangeren hier im Forum, die ausnahmeslos alle Blutungen bekommen haben und zusätzliche Medikamente nehmen mussten. Welche, erkläre ich in Folge:
Depotspritzen
Die Dosierung des Utrogest in Tablettenform ist nicht nur nicht ausreichend, sondern auch sehr schwankend, da Tabletten anders und nicht konstant abgebaut werden als Spritzen. D. h. es ist nicht gewährleistet, einen konstanten Progesteronspiegel für das Erhalten der SS zu gewährleisten.
Daher sollte ab Feststellen der SS die von Pronatal vorgegebene Dosierung durch sogenannte Depotspritzen unterstützt werden. Diese gibt es in der günstigen Variante von Ratiopharm (müssen meistens von der Apotheke bestellt werden, also Bestellfrist v. 1 - 2 Tagen mit einberechnen) oder anderen Anbietern. Es handelt sich um zwei Medikamente:
1. Östradiol-Depot (Östrogene)
2. Progesteron-Depot (Progesteron).
Diese werden wöchentlich intramuskulär entweder vom FA oder der Schwester verabreicht. Da eine subkotane Anwendung nicht möglich ist, wird also die ersten 14 SSW der wöchentliche Gang zum Arzt notwendig sein. Aber bei dem Aufwand, den wir betreiben, ist das eine leichte Übung.
Die Kosten für die Medikamente übernimmt ab SS-Eintritt selbstverständlich die Krankenkasse. Nur die Zuzahlung der 5,00 EUR Medikamentengebühr bleibt uns nicht erspart.
Sollte sich Euer FA dagegen verwehren, sucht einen anderen FA auf, lasst per Hormonspiegel Eure Progesteron- und Östrogenwerte kontrollieren und nehmt das Heft selber in die Hand. Viele deutsche Ärzte kennen sich überhaupt nicht mit der EZS aus und wissen nicht, dass wir komplett hormonell runtergefahren sind und keinerlei Östrogene und Progesterone bis zur 12. SSW selber produzieren, ganz anders als bei herkömmlichen IVF's oder ICSI's.
Da nun wirklich jede Neuschwangere hier mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatte und nur aufgrund der Erfahrung meines FA, der bereits mehrere EZS-Patientinnen betreut, Schlimmeres vermieden werden konnte, bitte ich Euch dringend, nicht erst auf die Blutungen zu warten, sondern vorzubeugen, um Eure SS genießen zu können.
Sollte der Progesteronspiegel zu niedrig sein, was eindeutig durch die zu geringe Dosierung von Pronatal der Fall ist, kommt es zu einem Abort, obwohl ein genetisch gesundes Baby heranwachsen könnte.
Während der Warteschleife bis zum SST würde ich jedoch komplett nach Dosierung und Anleitung von Pronatal vorgehen, denn damit erzielen sie ihre überaus guten Erfolge.
Bitte denkt drüber nach. Ich kann Euch dieses Vorgehen nur ans Herz legen!