Hallo Doc. K.,
nach meinem 2. EZS Transfer (1. Transfer 1 Blastoz.) mit 1Kryoblastoz. (GMS 6,5, E2 471) hatte ich 7 Tage nach Transfer dkl. Schmierblutung mit Schleimhautfetzen. Der SST am 12. Tag war negativ.
Danach habe ich alles abgesetzt (6mg Progynova oral, 800 mg Utrogest vag., 5 mg Folsäure, 100 mg ASS). Trotzdem hatte ich 5 Tage später nur 1 Tag schwache Blutung und seither (5 Tage lang) immer noch ab und zu Abgang von trockn., dkl.blut Schleimhautteilchen.
Meine 1. Frage:
Ist das normal, dass es nicht zu einer richtigen Blutung kommt, nach der hohen Dosis?
(Nach 1. Transfer war richtige Blutung.)
Ich muss dazu sagen, dass ich im April 50 J. als werde und seit 37. Lj. POF.
Meine Frage ist jetzt, ob und wie ich HST machen kann, wenn ich wahrscheinlich in ein paar Monaten noch mal eine EZS machen möchte (falls ich eine Klinik finde, wegen des Alters).
Mir wurde geraten, da üblich (?), zwischen Transferzyklen keine HST zu machen (wohl wegen der meiner Meinung nach z.Z. überkritischen Einstellung zur HST). Ich kann mich damit aber nicht abfinden!
Zum einen habe ich gemerkt, dass ich mich mit Hormonen viel besser fühle (selbst bei den hohen E2 Werten im Transferzyklus) zum anderen glaube ich, (gibt es nicht sogar Studien darüber?), dass dann alles so absinkt, dass ich dann gar nicht gleich Transferzyklus machen könnte. (So war es nämlich, als ich anfing nach mehreren Jahren Presomen 0,6 comp. alternierend, also ohne Blutungen).
Ich habe jetzt in Eigenregie angefangen mit 2mg Progynova (trotz der noch blut. Schleimheitteilchen).
Meine 2. Frage ist:
sollte ich in dieser besonderen Situation die klassische HST Variante (10-12 Tage 2mg Progynova, danach plus 200 mg Utrogest, 7 Tage Pause) oder kann ich nicht 20 oder 30 Tage Progynova nehmen? (Damit fühle ich mich am besten)
Hinsichtlich des Mamma Ca. Risikos wäre das doch vielleicht sogar langfristig besser. Und Endometriumproliferation ist nicht zu erwarten
(ich hatte unter 6mg Progynova bei 60 Tage auf Spenderin warten nur 8 mm GMS). Endometrium-Ca. Risiko größer?
Wahrscheinlich ist das ja nicht genau zu sagen, aber was wäre denn am günstigsten, hinsichtlich weiteren Transfers?
Gibt es bei Ihnen Altersbegrenzung? Und Begrenzung von Transfer auf 1 Embryo? In welchen Ländern ist die selektive Reduktion erlaubt – auch bei Zwillingen?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Zeit finden könnten, meine Fragen beantworten könnten.
Vielleicht ist man ja außerhalb Europas schon etwas weiter.
LG
paula