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PCO- Syndrom / Polycystische Ovarien und IVM

  • frowlein
  • 16. November 2004 um 09:28
  • frowlein
    Blastozyste
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    Beiträge
    714
    • 16. November 2004 um 09:28
    • #1

    Mich erreichte eine PN zum Thema "InVitroMaturation und PCO".
    Es ging darum, dass die behandelnden Ärzte mitunter einer IVM gegenüber der EZS den Vorzug geben - wenn eben besagtes PCO-Syndrom vorliegt.
    Die Schreiberin fragte mich nun, was polyzystische Ovarien seien.

    Da ich denke, dass das noch einige Leser mehr interessieren könnte, hier mein Rechercheergebnis:

    Zitat

    PCO Syndrom - Polyzystische Ovarien

    PCO ist die Abkürzung für "Polycystische Ovarien". Das PCO-Syndrom ist eine Beschreibung für eine Erkrankung, die durch Zyklusstörungen (Oligo- oder Amenorrhoe), einen männlichen Behaarungstyp (Hirsutismus) und/oder vermehrte männliche Geschlechtshormone im Blut (Hyperandrogenämie) definiert wird. Bei etwa 70% der betroffenen Frauen werden Eierstockzysten (PCO = polyzystischen Ovarien) festgestellt. In vielen Fällen wird die Krankheit diagnostiziert, weil ein unerfüllter Kinderwunsch besteht. Das PCO-Syndrom ist unter verschiedenen anderen Namen bekannt:

    * Stein-Leventhal-Syndrom
    * Syndrom der polyzystischen Ovarien
    * Polyzystisches ovarielles Syndrom
    * Hyperandrogenismus

    Was geschieht beim PCO-Syndrom?
    In jedem Monatszyklus beginnen von den ursprünglich etwa 500.000 Eizellen, die in den Eierstöcken einer Frau angelegt sind, etwa 30 Zellen zu reifen. Um den 8.bis 10. Zyklustag beginnt eine der Eizellen, die man dann Leitfollikel oder Graaf'schen Follikel nennt, die anderen mit dem Wachstum zu überholen. Der Leitfollikel setzt sein Wachstum fort, die anderen Eizellen gehen zugrunde.
    Beim Polyzystischen Ovarsyndrom wird die Follikelreifung aufgrund erhöhter männlicher Hormone gestört. Das Heranwachsen des Leitfollikels unterbleibt. Es wachsen zunächst mehrere Eibläschen weiter und gehen dann ohne Ausreifen einer befruchtungsfähigen Eizelle zugrunde. Es findet kein Eisprung statt und somit gibt es auch keinen Gelbkörper, welcher den Menstruationszyklus in der 2. Hälfte bestimmt. Es gibt auch keinen normalen 28-tägigen Zyklus - dieser verlängert sich häufig auch weit über 35 Tage hinaus (Oligomenorrhoe) bis hin zum gänzlichen Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe).

    Wann tritt das PCO-Syndrom auf?
    Das PCO-Syndrom wird meist erst im Erwachsenenalter festgestellt. Der Beginn der Erkrankung reicht aber oft in die Pubertät zurück. Die möglichst frühe Diagnosesicherung ist wichtig, um mögliche chronische Folgen einer Störung im Androgenhaushalt zu erfassen und frühzeitig zu therapieren.

    Wie häufig ist das PCO-Syndrom?
    Ungefähr 5 bis 10% aller Frauen im gebärfähigen Alter sind vom PCO-Syndrom betroffen. Das PCO-Syndrom ist eine der häufigsten Ursachen für Infertilität. Es ist die häufigste Endokrinopathie (eine Erkrankung endokriner Drüsen mit Störung der Hormonproduktion oder -regulation). Etwa 30% aller Frauen haben ein oder mehrere Symptome vom PCO-Syndrom.
    Eine familiäre Häufung mit Vererbung des PCO-Syndroms von der Mutter auf die Tochter ist festgestellt worden. Auch Männer können das PCO-Syndrom weitervererben: Männer, die zu einer frühzeitigen Glatzenbildung (vor dem 30. Lebensjahr) neigen, haben eher Töchter mit PCO-Sydrom.

    Ist das PCO-Syndrom heilbar?
    Nein. Das PCO-Syndrom ist aber ein Zustand, der in den Griff zu kriegen ist. Die Symptome werden behandelt, wenn sie Beschwerden machen oder ein nicht erfüllter Kinderwunsch besteht. Die Behandlung der Symptome soll unter anderem dazu beitragen, das Risiko zukünftiger Gesundheitsprobleme zu minimieren.

    Alles anzeigen

    Weitere Infos zu

    Zitat

    PCO-Syndrom - Ursache
    PCO-Syndrom - Symptome
    PCO-Syndrom - Diagnose
    PCO-Syndrom - Therapie
    PCO-Syndrom und Metformin
    PCO-Syndrom - Vorbereitung auf den Arztbesuch
    Die häufigsten Fragen zum PCO-Syndrom

    Alles anzeigen

    findet Ihr unter

    http://frauen.qualimedic.de/Pco_syndrom.html


    frowlein :)

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Bärli
    Gast
    • 16. November 2004 um 10:51
    • #2

    PCOS

    Hallo Frowlein,

    ich leide auch unter dem PCOS und werde seit zwei Jahren mit dem Medikament Metformin behandelt. Seit dem habe ich regelmäßige Eisprünge und eine pünktliche Mens.

    Im vorigen Jahr haben wir in Brüssel eine IVF mit Blastos gemacht. Auf Grund meines Alters bin ich ziemlich hoch stimmuliert worden. Das Ergebnis war: 9 Follikel von denen sich 8 haben befruchten lassen. Nach 5 Tagen wurden mir 3 Follikel zurückgegeben, von den 2 1A Qualität hatten, der 3. Follikel war nicht so besonders. Die anderen Blastos haben leider nicht bis zum Transfer überlebt. Ich hatte eine relativ starke Überstimmulation.

    Als Link möchte ich noch auf http://www.pco-syndrom.de hinweisen. Dort gibt es auch einen Link zu den Selbsthilfegruppen.

    Liebe Grüße


    Bärli

  • SUSAN
    2-Zeller
    Beiträge
    29
    • 20. November 2004 um 16:22
    • #3

    ivm?

    Hallo Frowlein,

    sorry, was ist IVM?

    Ich nehme zwar auch schon Metformin wegen Insulinresistenz aber habe kein Polyzystisches Ovarsyndrom, sondern nur oft eine riesige Zyste.

    Gruss

    Susan

  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 20. November 2004 um 17:38
    • #4

    PCO- Syndrom / Polycystische Ovarien und IVM

    Hallo Susan,

    wir haben dazu mal etwas im INternet gestöbert und folgendes gefunden:

    IVM = InVitroMaturation = Heranwachsen unreifer Eizellen in einer Nährlösung ausserhalb des Körpers bis zur Metaphase II.

    Bei der IvM werden dem Eierstock unreife Zellen entnommen und im Labor für 28 bis 36 Stunden zum Reifen gebracht. Anschließend werden die Eizellen durch intracytoplasmatische Spermainjektion (ICSI) befruchtet und in den Uterus eingepflanzt. Die für die Frauen sehr belastende Hormontherapie vor der Eientnahme entfällt.

    Die IvM komme für Frauen in Frage, die gesunde Eizellen produzieren, bei denen aber eine künstliche Befruchtung wegen der schlechten Spermienqualität nötig ist, heißt es in einer Mitteilung der Kongreßpressestelle. Ebenfalls hilfreich sei das Verfahren für Frauen mit einem polycystischen Ovar-Syndrom, die durch die Hormontherapie ein Hyperstimulationssyndrom entwickeln können.

    Alles Gute

    Ines & Chris

  • frowlein
    Blastozyste
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    714
    • 20. November 2004 um 18:58
    • #5

    PCO- Syndrom / Polycystische Ovarien und IVM

    was bedeutet: InVitroMaturation findet zZt schon Anwendung bei gesunden, ABER nicht vollständig ausgereiften Follikeln (s. PCO), also bei so genannten Follikelfrühstadien.
    Geforscht wird weiterhin mit dem Ziel, auch Follikelvorstufen künstlich zur Reifung zu bringen, sprich: Frauen mit "ermüdeten" Eierstöcken (Bsp.: POF) könnte dann auf diese Weise durch Entnahme der "letzten müden Krieger" aus den Ovaren per Punktion und anschliessender InVitroMaturation sowie nachfolgender InVitroFertilisation zu einem eigenen genetischen Kind verholfen werden...

    Schau´n mer mal.

    frowlein :)

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Ines + Chris
    Blastozyste
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    1.339
    • 21. November 2004 um 01:16
    • #6

    PCO- Syndrom / Polycystische Ovarien und IVM

    Hallo Bärli, Susan und alle anderen Betroffenen,

    wir haben mal wieder etwas im Internet rumgestöbert und für Euch eine hoffentlich gute Nachricht gefunden.
    PCOS ist mit Hilfe von Traditioneller Chinesischer Medizin therapierbar.
    Es gibt dort sehr gute Ansätze die das PCOS auf natürliche Weise mit Kräutermischungen, Akupunktur und Diät therapieren können.

    Es gibt zu diesem Thema ein sehr gutes englisches Buch, welches sich im Allgemeinen mit dem Thema Kinderwunschbehandlung und Traditioneller Chinesischer Medizin auseinandersetzt.

    Es handelt sich um das Buch "The Infertility Cure" von Randine Lewis.

    Hier der Link zu dem früheren Posting zu dem Buch:
    http://www.eizellspende.de/phpBB2/viewtopic.php?t=1432

    Mit einem Klick auf das Buch kommt Ihr direkt zu einer genaueren Beschriebung auf Amazon.de

    Ines & Chris

  • Vida Fertility Institute

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