Immunreaktion nach Transfer
keine Bange, ihr alle ich wollte mir nicht selbst lässig auf der Wohnzimmercouch 'nen Veneneinlauf verpassen... nach dem Motto "Der kleine Hobbychirurg" oder so... ich überlege nur, ob ich die Tag-6-Dosis noch hier bekommen kann, bei einem Arzt natürlich, oder ob ich dafür schon ins Ausland muss. Das hieße halt: eine Woche länger in Warschau, und das in dem wackligen Zustand, in dem man sich während so eines Versuches befindet. Da brauche ich Heim&Herd immer ganz besonders.
Aber schön, dass ihr es gut vertragen habt; ich hatte etwas Angst davor und bin jetzt beruhigt. Den Punkt, dass damit eine Aids-Infektion nicht ganz auszuschließen ist, muss ich wohl verdrängen. Ines, wo habt ihr das machen lassen? Und wo habt ihr das medikament gekauft? Ist bei dir Octagam auf Verdacht gegeben worden? Oder hattest du auch irgendwelche Merkwürdigkeiten im Vorfeld, wie unsereins hier im Ordner?
Von Kiel habe ich übrigens einen ganz schlechten Eindruck. Ich bekam dort nur äußerst widerwillig und gereizt knappe Auskunft: Ja, auch andere Patientinnen klagen über solche Symptome, aber eine Reaktion auf den Embryo halten wir für völlig ausgeschlossen. Die Symptome erklären sich durch die Begleitumstände der IVF. Tatsache. Ich habe es nicht fassen können, weil sie doch gerade auf Immunprobleme hin behandeln - wie können sie dann deren Existenz anzweifeln? Ich habe Frau Dr. Reichel das Schreiben auch geschickt und sie hat auch - vorsichtig - Empörung geäußert, jedenfalls klargestellt, dass eine solche Auskunft nicht heutigem medizinischem Standard entspricht. Frau dr. Reichel war sehr freundlich, sehr detailliert und hat auch keine berührungsängste mit EZS.
Dr. Lewandowsky sagte mir übrigens , dass eine Partnerimmunisierung die Sache sogar verschlimmern kann und das es kein gutes Zeichen ist, wenn wie in meinem Fall, eine extrem starke Antikörperbildung erfolgt.
Kathy und Ines und Chris, danke für eure Auskünfte.
Gruß Romy