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Blutgruppenübereinstimmung

  • Homa
  • 20. Juni 2004 um 01:40
  • Homa
    4-Zeller
    Beiträge
    71
    • 20. Juni 2004 um 01:40
    • #1

    Häufiger wurde ja hier schon diskutiert, inwieweit die Blutgruppe der Spenderin mit der Blutgruppe der Empfängerin übereinstimmen sollte, bzw. dass dies unwichtig ist für den Erfolg der EZS.
    Die Meisten scheinen aber auch Bedenken zu haben, weil bei der Entbindung in der Klinik im Falle der Blutgruppenbestimmung evtl sofort erkennbar sein könnte, dass die "gebärende Mutter" nicht die genetische Mutter ist.
    Bevor Ihr Euch darüber unnötig lange Gedanken macht, erkundigt Euch doch einfach mal bei den in Frage kommenden Kliniken, ob überhaupt die Blutgruppe des Kindes nach der Geburt bestimmt wird.
    Bei "meiner" Klinik wird diese nur bei Rhesus negativer Mutter bestimmt, um eine Rh - unverträglichkeit auszuschliessen. Ich vermute, dass dies auch sonst üblich ist. Insofern müssten sich die Wenigsten darum Gedanken machen, dass gleich bei der Entbindung "dumme Fragen" auftauchen.
    Etwas anders sieht die Situation natürlich später aus, wenn die Blutgruppe des Kindes mal bestimmt wird und es vielleicht selbst mal so viel von Genetik versteht, um evtl. Abweichungen zu bemerken. Aber das ist noch lange hin ....

    Ich hoffe ich konnte ein paar Bedenken zerstreuen,

    Homa (mit Eric Alexander * 3.6.04)

  • frowlein
    Blastozyste
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    714
    • 20. Juni 2004 um 06:59
    • #2

    Blutgruppenübereinstimmung

    Bei (Not-)Kaiserschnittkindern und/oder Intensiv-Babies (Frühchen etc.) wird in jedem Fall die Blutgruppe bestimmt. (deswegen wussten wir sie zunächst auch erst von dem einen Kind --> OP-Bericht und U-Heft; beim zweiten wurde sie anlässlich einer Leistenbruch-OP 5 Wochen später bestimmt --> OP-Bericht).
    Dennoch glaube ich, dass den wenigsten vom medizinischen Personal irgendetwas auffällt, so denn es etwas zum "Auffallen" gibt (Bsp: Anfrage elterliche Frischblutspende). Und dann wäre da ja auch noch der Papa mit einer eigenen Blutgruppe.... -- ausserdem bleibt Euch zudem der Hinweis auf die Ärztliche Schweigepflicht, falls etwas "geoutet" werden muss.

    (Bei uns war diese Was-wäre-wenn- Simulation schon insofern kein Thema, da wir uns ja von vornherein für die to-tell- Variante entschieden hatten... ich weiss, einige von Euch haben bestimmte Gründe, es nicht zu tun, aber ich kann nur sagen: Nix verheimlichen zu müssen, entspannt ungemein.)

    Stichwort Leistenbruch: Kommt häufiger bei Frühchen und hier vergleichbar öfter bei kleinen Jungen vor --> beim Winz-Nackidei auf kleine Beulchen li + re oberhalb des Hodensacks (Leistengegend) oder im Hodensack (sogenannter Wasserbruch, nicht zu verwechseln mit den kleinen Hoden.... ;)..) achten. Manchmal sind diese Brüche auch nur ab und zu gut zu erkennen, da sich die Darmschlinge dann nur kurzzeitig durch die Bindegewebsbruchstelle nach aussen sichtbar hindurchschiebt (Stichwort: Gerad-gefüttert-Dickbauch- und/oder angestrengtes Brüllbaby auf Wickeltisch) und - wenn Baby entspannt - wieder in den Bauchraum zurückrutscht. Problematisch wird´s, wenn das rein- und rausrutschende Darmstückchen in der Bruchstelle eingeklemmt ist und dann abgedrückt wird...
    In jedem Fall gilt: Lieber einmal zu oft schnell zum Ki-Doc getrabt und abklären lassen!
    Steht die Diagnose, muss meist umgehend operiert werden. Dabei wird die Darmschlinge an ihren ordnungsgemässen Platz geschwupst und der Gewebe"bruch" verklebt -- voilà - das war´s. Heutzutage Routineeingriff. (Ich war trotzdem mit den Nerven am Ende, als ich mein Zwerglein von Papa zum OP tragen sah... :cry: Ich durfte 4 Stunden vorher nicht mehr näher an meinen Kleinen heran, da ich ja nach Milch roch und er zur OP nüchtern sein musste, also nix mehr trinken durfte. Er hat das übrigens erstaunlich entspannt gemeistert. Kein Gemecker, nada. Wie gesagt, Mama drehte am Rad... :-? ... und Nummer 2 genoss für kurze Zeit das doppelte Angebot an der Bar.. :roll: ).

    Bei älteren Kindern ab ca. 3 Jahren wird diese OP übrigens meist ambulant durchgeführt.. und nach 2 Stunden geht´s ab nach Haus. Babies werden 24 Stunden nach OP noch zur Beobachtung in der Klinik behalten.

    Wasserbrüche (s. oben) werden in den häufigsten Fällen zunächst nicht operiert, sondern erstmal bis zum 2.-3. Lj beobachtet. Meist schliessen sich die Brüche bis dahin von selbst.

    ...und eigentlich ist das Thema dieses Ordners ja die Blutgruppenbestimmung... :oops: aber ich hoffe trotzdem, dass meine Info dem einen oder anderen Elternpaar hier nützlich erscheint...
    (Medizinische Infos unter http://www.qualimedic.de )


    @ Homa:

    [size=18px]Herzlichen Glückwunsch zur Geburt Deines kleinen "Wikingers"![/size]

    frowlein :)

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Nicole
    4-Zeller
    Beiträge
    70
    • 20. Juni 2004 um 10:35
    • #3

    Blutgruppenübereinstimmung

    Liebe Homa,
    herzlichen Glückwunsch zu Deinem Sohn!!!
    Soweit ich das von damals noch im Sinn habe, hattest Du keine Spenderin mit (unserer) seltenen Blutgruppe, oder? Wissen sie im KH jetzt Bescheid? Wäre mir im KH ja egal, aber die Family sollte es nicht wissen, falls es mal bei uns überhaupt soweit kommt.
    Alles Gute der kleinen Familie,
    Nicole

  • manda
    Blastozyste
    Beiträge
    790
    • 20. Juni 2004 um 14:57
    • #4

    Blutgruppenübereinstimmung

    Liebe Homa,

    auch von mir herzlichen Glückwunsch zur Geburt Eures Sohnes. Ihr seid sicher mächtig stolz über Euren Sonnenschein.

    Liebe Grüße,

    manda.

  • Homa
    4-Zeller
    Beiträge
    71
    • 22. Juni 2004 um 19:17
    • #5

    Blutgruppenübereinstimmung

    Vielen Dank Euch allen für die Glückwünsche. Ja, wir sind mächtig stolz auf das selbstverständlich schönste Baby überhaupt. Frisch gestillt und gewickelt schlummert er gerade seelig auf Papas Bauch im Milchkoma, schlaff wie eine Gummipuppe.

    Liebe Nicole,
    Du hast es ganz richtig in Erinnerung: ich bin AB+, Männe 0+, die Spenderin A+. Würde heissen: wenn das Kind ihr "A-Gen" hat passt es, wenn er aber von ihr evtl. ein "0 - Gen" bekommen hat, ist klar, dass er von mir nix hat.
    Bisher wissen wir die Blutgruppe nicht (wüssten sie aber gerne), da er sich gerade so über alle "Frühchen - Kriterien" gerettet hat: 37. Woche und 2560 gr.
    Allerdings habe ich bei meinen diversen Krankenhausaufenthalten während der Schwangerschaft auch nie verheimlicht, dass ich ein Kind nach EZS erwarte. Ich habe damit auch nur gute Erfahrungen gemacht. Alle haben positiv bis neugierig interessiert reagiert, niemand ablehnend. Insofern wäre es jetzt bei der Entbindung sicher auch kein Problem gewesen.
    In unserer häuslichen Umgebung wissen es bisher nur meine Eltern, da ich den Zeitpunkt, wann/wie mein Kind es erfährt selbst bestimmen möchte und nicht durch Zwang von aussen gesteuert sehen will.

    Liebes Frowlein,
    kann ich gut verstehen, dass Du fertig warst, wenn so ein kleines Würmchen gleich zur OP muss. Man hat ja eh Angst schon beim Hingucken was kaputt zu machen. Aber ich werde gleich beim nächsten wickeln (da schreit er meistens ordentlich und macht den Bauch schön dick) nochmal einen Blick auf die Leiste werfen. Danke für den Tipp.

    Homa

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