Häufiger wurde ja hier schon diskutiert, inwieweit die Blutgruppe der Spenderin mit der Blutgruppe der Empfängerin übereinstimmen sollte, bzw. dass dies unwichtig ist für den Erfolg der EZS.
Die Meisten scheinen aber auch Bedenken zu haben, weil bei der Entbindung in der Klinik im Falle der Blutgruppenbestimmung evtl sofort erkennbar sein könnte, dass die "gebärende Mutter" nicht die genetische Mutter ist.
Bevor Ihr Euch darüber unnötig lange Gedanken macht, erkundigt Euch doch einfach mal bei den in Frage kommenden Kliniken, ob überhaupt die Blutgruppe des Kindes nach der Geburt bestimmt wird.
Bei "meiner" Klinik wird diese nur bei Rhesus negativer Mutter bestimmt, um eine Rh - unverträglichkeit auszuschliessen. Ich vermute, dass dies auch sonst üblich ist. Insofern müssten sich die Wenigsten darum Gedanken machen, dass gleich bei der Entbindung "dumme Fragen" auftauchen.
Etwas anders sieht die Situation natürlich später aus, wenn die Blutgruppe des Kindes mal bestimmt wird und es vielleicht selbst mal so viel von Genetik versteht, um evtl. Abweichungen zu bemerken. Aber das ist noch lange hin ....
Ich hoffe ich konnte ein paar Bedenken zerstreuen,
Homa (mit Eric Alexander * 3.6.04)