Hallo Karla,
in Österreich ist es möglich.
Hallo Karla,
in Österreich ist es möglich.
Hallo zusammen!
Ich wollte mich nach der langen Zeit nochmal melden, um mich für die Anteilnahme zu bedanken und zu erzählen, wie es weiter ging:
Ich habe nach Rücksprache mit meiner Gyn (da keine Heburtsverletzungen, etc) im Oktober bei meiner KiWu Druck gemacht und Ende November 21 den Kryo-Transfer machen können.
Es hat sofort wieder geklappt. Wieder ein Junge. ET war 11.8., 2 Tage nach dem Jahrestag der Totgeburt.
Das war emotional sehr schwierig, generell das Dejavue-Gefühl und die dadurch entstandenen Verlustängste.
Es ist alles gut gegangen. Mein Sohn ist nun 6 Monate alt und schläft gerade neben mir.
Ich bin unendlich verliebt und dankbar, vermisse mein totes Baby dennoch wirklich täglich. Wie gerne hätte ich beide in ihren Leben begleitet…
Aber: rein medizinisch lief es ohne Warten wirklich problemlos.
Alles Liebe und Gute Euch allen!
Herzlichen Glückwunsch!
Ich empfehle NICHT, die vaginale Medikation zu ersetzen, da sich beide Aufnahmewege, vaginal und injiziertes Prolutex, ergänzen. Es ist nicht ratsam, auf das eine zu verzichten und nur das andere zu behalten, da wir nicht beurteilen können, in welchem Verhältnis das eine und das andere resorbiert wird und es zu Dosisänderungen kommen könnte, die für die Behandlung nicht vorteilhaft wären.
Ab der 10. Schwangerschaftswoche beginnt die Plazenta bereits die Hormondosis zu produzieren, die für die Fortsetzung ihrer Entwicklung erforderlich ist und ab dann könnten Sie die Einnahme stoppen. Wenn Sie sich nicht wohl fühlen, können Sie den vaginalen Weg dann abbrechen und bis Woche 12 mit Prolutex als Injektion fortfahren.
Ich hoffe, dies hilft Ihnen weiter.
Weiterhin alles Gute!!
Vielen Dank für die ausführliche Beratung!
Das hilft mir sehr.
Keine Frage, ich würde viel darum geben, diese Erfahrung nie gemacht zu haben!
Aber es hat auch einiges bei uns bewirkt:
Ich bin sehr viel mehr „bei mir“ - lasse mir weniger bieten. Das ist nicht schlecht (hab mich auch vorher nicht rumschubsen lassen… 😂)
Und mein Mann und ich sind viel geduldiger mit den Kindern, wir nehmen sie viel mehr als das Wunder wahr, das sie tatsächlich sind. ❤️
Ja, da haben wirklich mehrere ganz dumme Zahnräder ineinander gegriffen. Mehrere Gelegenheiten, das Ruder rum zu reißen.
Das war am Anfang fast unerträglich, aber was hilft es? Das Leben muss weiter gehen, allein für die Kinder.
Natürlich vergleiche ich - schon jetzt - und bin bei jeder Abweichung gestresst (was zeigt, wie schwer es ist, jetzt einfach zu vertrauen)
Letztes Jahr war das HCG an ES+16 bei >350 - diesmal an +15 bei 74.
Sofort hab ich tagelang keine Hoffnung gehabt. Aber die Tests sehen gut aus. 🤷♀️ (Sono und BT-Kontrolle erfolgen erst nächste Woche. Die KiWu ist tiefenentspannt)
Es kommt, wie es kommt. Kann jetzt eh nichts machen, als Medis nehmen. 🤷♀️
Liebe Tulpe,
ja, mit der Trauer um eine Fehlgeburt / ein tot geborenes Kind ist man erschrecken allein.
Die Meisten sind kurz betroffen. Sehr schnell bekommt man „jetzt is aber mal wieder gut“ vermittelt.
Das ist schmerzhaft, einfach weil wir selbst ja kaum Erinnerungen an den Kleinen haben:
Fotos, so wenige. Ein gestempelter Fußabdruck und je ein Fuß- und ein Handabdruck in Formschaum.
Und viel Liebe, die sich an nichts festhalten kann. Auch die Kinder waren sehr gebeutelt (unser Jüngster ist im August 5 geworden)…
Endi: Danke Dir! ❤️
ja, der Verlust ist tragisch. Und ich will nicht wissen, wie ich das durch gestanden hätte, ohne unsere 3 kleinen „Großen“…
Das Schlimme ist, ich war wenige Tage vorher zur Einleitung im Krankenhaus, wurde nach 48h aber wieder heim geschickt: es war nicht los gegangen - und der Belegarzt wollte in den Urlaub.
Dass ich weinend gebeten habe, weiter zu machen, hat nicht gezählt. Das war 5 Tage vor dem Tod des Kleinen. Schwer zu verkraften.
Fliege: es ist so surreal: die anderen Kinder wachsen und werden groß. Unser Kleiner wird für mich immer das kleine Baby sein, das so bildhübsch und wie unser Großer aussah, das perfekt war - bis auf das fehlende Leben in ihm. Es tut weh, dass ich nie seine Stimme gehört habe, ihn nie habe lächeln sehen. Nichts. Und dass er für andere so schnell verblasst ist. Als hätte es ihn nicht gegeben.
Eine Tante von mir ist kürzlich, sehr alt, verstorben: wie viele kondoliert haben, all diese Aufmerksamkeit. Für eine Frau, die mit 95 ihr Leben gelebt hat. Und unser Kleiner? - wird tot geschwiegen.
Ich fürchte, wenn das „neue“ Kleine bleibt, ist damit für Außenstehende die „Rechnung beglichen“:
- 1Baby + 1 neues Baby (sogar gleicher Geburtsmonat) = 0 Verlust.
So einfach ist es aber nicht…
Ich war in Prag. Unica. Dass man dort 3 potentielle Spenderinnen vorgeschlagen bekommt, fand ich schön.
Die Kommunikation lässt ziemlich zu wünschen übrig. Sonst passt es.
Vielen Dank! ❤️
Es ist noch ganz frisch, TF war heute vor einer Woche. 🤩
Ich kann noch gar nicht glauben, dass es geklappt haben kann:
2 Blastos aus EZS, 2 Kryo-Transfers (Frisch-Transfer war wegen Eisprung trotz 3x2 Estrifam geplatzt), 2 Einnistungen. 😳
Ich hoffe, es bleibt uns erhalten, nachdem die „Zwillings-Blasto“ dieses Jahr im August in der 39. SSW tot zur Welt kam. Es wäre ein positiver Abschluss eines schrecklichen Jahres…
Liebes Ärzteteam,
ich habe ganz frisch positiv getestet nach EZS.
Mein Medikamentenplan ist:
4x2 mg Estrifam oral
3x200mg Utrogest vaginal
25mg Prolutex s.c.
Da ich sehr häufig Scheidenpilz habe (trotz regelmäßig Döderleins) und mir das „Geschlonze“ sehr unangenehm ist, würde ich das Utrogest gerne substituieren. (Ich hab von „25mg Prolutex kann 400mg Utrogest ersetzen“ gelesen)
Meine KiWu ist dem gegenüber nicht offen, begründen das aber nicht.
Was würden Sie empfehlen?
2 x 25 mg Prolutex?
Oder Prolutex in Kombi mit Duphaston?
Vielen Dank!
Hallo,
ich habe heute endlich die Ergebnisse der Plazenta-Histologie nach der Totgeburt erhalten.
Das Labor scheint die ausgeprägten Gitterinfarkte (ca 20% der Plazenta in der 38+1 SSW) und lymphogranulozytäre Infiltrate, also eine Insuffizienz, für eher ursächlich zu halten.
Das war im Vorfeld nicht erkannt worden, in der 28ten Woche hatte mir die Pränataldiagnostikerin erklärt, ich könne das ASS weglassen, da die Uterina und Plazenta-Durchblutung topp waren.
(Faktor-V ist ausgeschlossen)
Nun frage ich mich:
* was an (Gerinnungs-) Diagnostik macht im Vorfeld Sinn? (Hab ja jetzt Zeit… 🤦🏻♀️)
* ist ASS100 beim nächsten Versuch ausreichend, oder lieber Clexane?
Ich habe auch meine KiWu angeschrieben, aber das wird noch dauern bis zur Antwort.
Vielen Dank schonmal!
Ich danke Euch allen!
Es stimmt: Anteilnahme ist wirklich heilsam. Es kommt nicht auf die perfekten Worte an - in seiner Trauer gesehen zu werden und Mitgefühl zu erfahren, das ist es, was zählt.
Unser wunderschöner Junge kam gestern ganz schnell und unkompliziert zur Welt: eine Traumgeburt mitten in einem Alptraum.
Wir konnten den Grund sofort sehen, es war ebenso tröstlich (sein Ende muss extrem schnell gekommen sein), wie auch tragisch:
Er hatte sich ein Amnionband (ne unfassbar seltene Sache) so straff körpernah um die Nabelschnur gewickelt, dass die Blutzufuhr unterbrochen worden ist. Es ging so schnell, dass er nicht mal Mekonium abgesetzt hat, sein Fruchtwasser war klar.
Das gibt uns Hoffnung für unser kleines Eisbärchen. Bisher hüllt sich die KiWu noch in Schweigen, wollte erst alle Befunde. Finde ich etwas schräg: für ein „mindestens 6 Monate“ (zB) brauche ich doch keinen Arztbrief meiner Klinik. Aber ok, Geduld ist nicht meine Stärke.
Bisher nicht. Ich bin gerade in den Wehen - ein Alptraum. Er ist auf 3.400g geschätzt, CTG und Doppler waren 2 Tage vor seinem Tod noch komplett unauffällig.
Die KiWu-Klinik hat noch nicht geantwortet.
Es ist zu früh, darüber auch nur nachzudenken, aber ich brauche diesen Rettungsring, um die Ereignisse der nächsten Stunden (Wehen, Geburt, den Kleinen gelten und verabschieden) durchzustehen.
Grüß Sie,
bei uns ist die Welt aus den Angeln gehoben:
Wenige Tage vor der Geburt ist unser Kind bei mir im Bauch verstorben. Ohne vorherige Anzeichen, dass etwas nicht stimmen könnte, alles war unauffällig.
Wir klammern uns nun an unsere übrige Blastozyste und würden diese so schnell wie möglich zurück haben wollen.
Wie lange müssen wir warten? Normale, komplikationslose Entbindung des Kleinen vorausgesetzt.
Vielen Dank!
Hallo,
ich war heute bei 5+2 zur Kontrolle:
Fruchthöhle und Dottersack waren zeitgerecht, leider ist ein sichelförmiges Hämatom in direkter Nähe zur Fruchthöhle; leichte vaginale Blutung (altes Blut) liegt vor.
Die Blutung habe ich seit Samstag, meine EZS-Klinik hat mir daraufhin am Wochenende die Erhöhung von Estrofam auf 4 x 2 mg und von Progesteron auf insgesamt 1000 mg empfohlen - die Blutung ist seither unverändert, wenig, aber da.
Vom Labor her ist es heute so:
HCG: 8.448 IU/l
Estradiol: 531,0 pg/ml
Progesteron: 17,0 pg/ml
Die KiWu meint, ich soll Estrofam und Progesteron weiterhin so hoch dosiert einnehmen.
Passt das so?
Wäre es ok, ein Estrofam weniger zu nehmen, also nur noch 3x2 mg, beim Progesteron aber die 1000mg beizubehalten?
Vielen Dank schon mal!
Hallo,
ich bin nach Kryotransfer im künstlichen Zyklus (Eizellspende) schwanger. Meine Klinik hat bis zur 12ten Woche ein starres Medikamenten-Schema vorgegeben:
3 x 2 mg Estrofam
3 x 200 mg Utrogestan
Nun bin ich unsicher, ob das "reicht", schließlich steigen in einer Schwangerschaft mit intaktem Gelbkörper die Estradiol- und Progesteronwerte im ersten Trimenon deutlich an.
Passt das Schema?
Oder macht es Sinn, die Östrogen- und Progesteronwerte regelmäßig kontrollieren zu lassen und bei Mangel gezielt die Medikation zu erhöhen? Was sind die Zielwerte im Blut? Bei Progesteron glaube ich, über 10 - bei Östrogen über 140?
Mein Problem ist, daß ich aufgrund sehr hoch dosierter Metformin-Therapie (3000mg) regelmäßig extreme wässrige Durchfälle habe; daher fürchte ich, daß das Estrofam zu schnell wieder ausgeschieden werden könnte, bevor es ausreichend resorbiert wird. Wären Östrogenpflaster eine Option?
Vielen Dank!
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