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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von athene18

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 18. Juli 2021 um 12:21

    Liebe Tulpe80 und alle. Ich bewundere selbst meine Stärke. Ich führe sie auf erworbene Resilienz im Laufe der Jahre und darauf zurück, dass ich zulasse zu tun, was mein Bauchgefühl sagt - statt andere Menschen (eben viel lesen und mit mir ausmachen und nur mit wenigen reden, dafür freischreiben). Und drittens - auch ein Bauchgefühl - halte ich es für möglich, dass mir dieses Forum noch mehr gut tut und mir hilft als ich vielleiche eh schon weiß.

    Ich schätze so sehr die Toleranz und das Wohlwollen des Miteinanders hier, sodass ich mich sehr gut integriert fühle - und freue mich und bitte dafür, das auch in dieser schweren Zeit zu sein, aber nur, ohne dass jemand sich von den schlimmen Nachrichten belästigt fühlt. Wenn das aber so ist, bitte ich um eine PN, dann werde ich anders agieren: kürzer, seltener, nicht so schlimm direkt. Denn ich will auch niemandem zu viel zumuten.

    Tulpe80 (ich freue mich über die Nachfrage, sie tut mir gut):

    - Ich darf nur ins Ausland, wenn ein Öst. Uniklinikum eine Empfehlung dazu schreibt, sagt die KK.

    - Das trifft lt. Gerichtsmeinung in jenem Urteil nicht zu, vor allem nicht, weil es ein moderater Fall ist.

    - Kohl meinte (bevor ich mir das angelesen habe) Ähnliches: Wenn das Ganze ein milder bis moderater Fall ist, muss es kein Hernienzentrum machen, sondern es "reicht" eine hochspezialisierte generelle Fetalchirurgie, die sich auch mit ECMO auskennt, sie anbietet und entsprechend Erfahrung hat. Das ist im AKH Wien gegeben.

    - Wenn es ein schwerer Fall (des schweren Falls) ist, kommt es auch darauf an, wer FETO anbietet und damit gut um gehen kann. Ein Fetoskop ist - von Kohl mitentwickelt - das Gerät, mit dem die Lungenröhre verschlossen wird. Ich habe lesen, dass Graz es anbietet, bei Wien nichts gefunden.
    - Ich habe mir einen Fragenkatalog für Dienstag im AKH gemacht, in dem solche Fragen stehen, auch die nach Erfahrung bei schweren, Chirurg_in etc.

    - Für mich muss sicher sein, dass ECMO bereitsteht. Normalerweise müssen früher oder später nur schwere Fälle an ECMO angeschlossen werden. Die anderen Babies werden "nur" intubiert, bekommen O2, werden narkotisiert - erst einmal bis sie nach der Geburt stabil sind - betrifft vor allem Lungendruck, Blutdruck. Unabhängig von der Schwere des Falls hat das Outcome immer auch mit der allgemeinen Konstitution und Kraft der Kleinen zu tun. Es kann passieren, dass ein milderer Fall dennoch eine ECMO plötzlich notwendig macht. Hier muss ich mir sicher gehen können, dass das Krankenhaus für alle Fälle eines hat.

    - Zwar bin ich erst zur Fruchtwasserentnahme im AKH, aber der Artzt meinte nach seinem Telefonat mit dem AKH, als ich mich versicherte, ob das nur die Punktion ist, dass sie wissen, dass ich am Di komme und mir den ganzen Vormittag freihalten soll. Ich rechne damit und hoffe, sie schauen sich gleich alles noch einmal an und interpretieren mir das Foto, damit ich mich darauf einstellen kann, wie schwer es ist.

    - Je nach dem, welcher Schweregrad es ist, versuche ich über Gutachten nach Mannheim zu kommen. Auch eine Erkundigung nach einer Auslandsversicherung verschiebe ich auf nächste Woche. Kohl erwähnte dies; ich frage mich allerdings, ob das nicht nach Versicherungsbetrug klingt, wenn ich mich versichern lasse, während ich weiß, dass ich sie brauchen würde.

    Was mich aufbaut sind die Erfahrungsberichte aus Dtl und USA. Da sind wirklich Babies mit stark beeinträchtigter Lunge dabei, die es prima gemeistert haben. Aber das sind vielleicht die Ausnahmen. Der Arzt meinte: es kann alles sein. Er betonte auch, US-Spezialist zu sein, er wollte deswegen sich auf keine näheren Fragen einlassen. Ich weiß inzwischen, auch von Kohl, dass die US-Feindiagnostik (und das Organscreening ist dies) schon nahe an der Wahrheit sind und MRT teilweise nur noch eingesetzt wird, wenn dann zu viele Fragen offen sind. Kohl war auch optimistisch, als er verstand, dass ich es erst seit einem Tag wusste. Und der Arzt meine noch - aber das bilde ich mir fast ein, weil ich schon geschockt war, dass die Hernie zu den Kleineren gehört. Aber erst danach sagte er, dass Magen und Darm im Thorax sind. Ich denke dann natürlich: Der ganze Darm. Er sagte nicht: Teile des Darms. Aber vielleicht meinte er ja Teile. Ich habe Berichte gelesen, wo auch der ganze Verdauungstrakt, Milz und Nieren mit im Thorax waren und es hat funktioniert.

    Bis Dienstag klammere ich mich fest an: Vielleicht nur ein Stück des Darms, Leber vollständig unten, die hinteren Organe sind o.B. (Nieren), ich hoffe also, dass das Zwechfell hinten relativ gut ist; Herz ist gut. Ich glaube, wenn das der Fall ist und sich nichts ändert und mein süßes Mäusschen kräftig ist und die Phase 1 nach der Geburt bis zur OP und dann die OP gut meistert, haben wir Chancen, so herauszukommen, dass mein Mädchen ohne Langzeitschäden ein normales Leben wird führen können.

    Oh je, ich bin wieder lang geworden. Hätte auch schreiben können:

    Ich quäle die Ärzte mit Fragen über die Prognose und die garantierten Leistungen des AKH und je nach Ergebnis sind KK-Erkundigungen und Mannheim im Spiel.

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 17. Juli 2021 um 13:20

    Schneewittchen Meine Gyn weiß noch nichts. Habe im August Termin, aber bei ihrer Vertretung, da Urlaub. Meine Mutter weiß es, ich sagte ihr, sie soll mit allen reden, wenn ihr danach ist, aber ich will nicht angerufen werden, außer von ihr. Das wird mir zu viel. Vielleicht erzähle ich es meiner besten Freundin, die hat aber viel Stress.

    Ich mache es am liebsten mit mir und wenigen Menschen aus - entspricht genau dem Tipp von Kohl. Meinen Nachbarn im unmittelbaren Lebensumfeld nicht. Ich will, dass unser Zusammensein so ist wie früher und nicht anders behandelt werden. Ich will ein möglichst normales Leben, bis es umgekrempelt wird.

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 17. Juli 2021 um 12:47

    Wenn mein Babylein sich bewegt, sind das solche Glückmomente.

    Habe inzwischen viel gelesen, was emotional erst sehr schlimm war, aber durch die Auseinandersetzung und Konfrontation bin ich abgeklärt. Natürlich wird es immer dann wieder sehr emotional werden, wenn wir neue Erkenntnisse über meine Maus haben und wenn es so weit ist.

    Aber ich tue mit meinen Lektüren das Richtige für mich. Da geht es mir wie einer Mutter in ihrem Erfahrungsbericht, die auch so ein Typ ist. Überhaupt sind die die Erfahrungsberichte am schönsten zu lesen, weil statt nur der Fakten viel Emotionales und Glückliches rüberkommt, wenn ein Baby lächelt, erstmals endlich in die Arme genommen werden darf nach OP und so.

    Verwirrt bin ich hinsichtlich s/w-Fotos, die auf Papier in den Befund gedruckt sind und angelesenem Wissen sowie Arzt-Aussagen:

    Ich solle mich darauf einstellen, evtl. schon pränatal operiert zu werden. Das ist für die eigentliche Hernien-OP aber ganz untypisch, viel zu gefährlich. Entweder er meint, Maus bekommt einen Ballon vorher, der zunächst die Lungenreifung pränatal beeinflussen soll. Das wäre ein schlimmer Hinweis, da man das nur bei schweren Fällen, wenn sehr wenig Lungenvolumen bleibt, macht. Oder der Arzt deutet an, dass man das Herz beobachten muss, und falls es in den nächsten Monaten Schaden nimmt, müsste man eine OP im Auge behalten. Wenn ich die Bilder richtig deute - was schwer ist, z.B. kann ich Muskelgewebe, dort, wo in den nächsten Monaten normalerweise die Lungen wachsen, nur schwer von Darmschlingen unterscheiden, bleiben jedenfalls derzeit etwa 50 % Volumen (gleich mittelschwerer Fall), da würde man keinen Ballon einsetzen. Vielleicht auch mehr Volumen, weil ich gar nicht einschätzen kann, wie es auf der Rückseite des Babys aussieht. Ich habe aber gelesen, dass die linke Seite des Zwerchfells sowie seine Hinterwand sich später verschließen als vorne. Und wenn, was ich über dem Herzen sehe, tatsächlich auch Darmschlingen sind, ich befürchte es, dann könnten diese m.E. eher von hinten nach oben gerutscht sein. Die Leber braucht, interpretiere ich an Web-Bildern, etwa 2/3 des Zwerchfells. Ich weiß nun nicht, wie dick sie ist. Jednfalls ist die Leber ein ganz wichtiges Maß: die Lücke ist nicht soo groß bei Maus. Ich denke mir: Wenn aber der Magen (eindeutig vollständig im Thorax neben dem Herzen, das in unserem Fall leider weit rechts ist - und ich habe eine Diskussion gelesen über die Weite dieser Verlagerung als schlechter Prognosefaktor) und Darm (wieviel, weiß ich nicht, ich hoffe, auf wenig Darm) oben sind und weiterwachsen, können sie durch die Lücke auch nicht mehr durch, sodass vielleicht in der OP wieder Zwerchfell aufgemacht werden müsste (reine Spekulation von mir - aber es festigt sich ja alles, ich denke mir, Magen und Darm wachsen ja fest oben).

    Kurz, ich habe Angst nicht nur um Lungen, sondern auch um das Herzchen (später dann um die Verdauung). Bis dato ist das Herz selbst unauffällig. Ich kann mir vorstellen, dass wir hier ganz genau beobachtet werden bis zum Ende der Schwangerschaft. Habe in Erfahrungsberichten bis dato gelesen, dass Herzdefekte aufgrund von Quetschungen durch die anderen Organe meistens offenbar mit der Zeit verwachsen. Aber weiß auch nicht, ob nur Leute berichten, bei denen es vergleichsweise prima gelaufen ist. Allerdings steht im Befund "an die re Thoraxwand gedrückt". Wenn also noch mehr gedrückt wird - sowie auch jetzt schon, wir haben ja erst einmal nur einen US - bangen wir in meinem Fall auch um Schäden auf der re Herzseite, nicht nur auf der li.

    Ach könnte man mein Mäusschen nur schon in der Schwangerschaft operieren - die Zellen erneuern sich im Mutterleib und während des Wachstums kräftiger. Aber das ist extrem gefährlich, weil die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt sehr hoch wäre. Und das wäre in diesem gesundheitlichen Zustand für mein Kleines extremst gefährlich. Sogar den Ballon, den man in schweren Fällen vor die Luftröhre schiebt, sodass kein Wasser abfließt, auf dass die Lunge sich im Wasser etwas entfalten kann, ist schon gefährlich. In Mannheim mancht man das allerfrühetens in der 30 SSW, andere Kliniken machen es offenbar früher.

    Es gibt ein negatives Gerichtsurteil in Österreich für eine Mutter, die ohne KK-Bewilligung nach Mannheim ging (mittelschwerer Fall) und in zweifacher Instanz verloren hat, weil die Überlebensraten allgemein an den Unikliniken Graz und Wien genauso hoch sind wie in Mannheim. Wir reden hier von Kosten zwischen 70000 und gut 100000 EUR - ohne die Therapien und Behandlungen, wenn alles überstanden ist. Bis 2006 hatte Mannheim ca. zehnmal soviele Fälle wie je in Wien und Graz. Die Erfahrung ist die höchste in der ganzen EU. Das ist eine Spezialklinik. Wobei Wien und Graz natürlich Unikliniken in den Großstädten Österreichs sind und hier die große Expertise im Lande liegt - mal generell gesagt, nicht speziell. Wir sind hier ja keine Landeier.

    Ich berichte am Dienstag, was die Ärzte im AKH sagen. Ich will dem allem direkt in die Augen sehen, ich will nichts beschönigt und nichts schlimm geredet, sondern klare, realistische Ansagen.

    Ich kann nicht sagen, wie schlimm es mit dem Darm ist und wie schlimm es werden kann oder ist (warten wir auf das MRT) mit dem Herzchen. Dass der Magen auf Höhe des Herzens liegt, ist jedenfalls Fakt und das ist bei diesen Hernien auch der "Normalfall". Auch dass er dadurch das Herz nach re verschiebt. Ich hoffe, wir haben "Glück" und Darm ist nur unterhalb des Herzens nach oben gerutscht. Ich fürchte aber, nach tagelangem Gucken schon zu sehen, dass über dem Herzen auch Darmschlingen liegen, die aber nicht den gesamten linken Brustbereich erfülllen. Dennoch: auch wenn das Herz intakt bleibt, ist damit der re Lungenflügel auch wachstumsbeeinträchtigt.


    Bis dahin bin ich inzwischen abgeklärt. Meiner Maus habe ich ein glückliches Leben versprochen (d.h.. alles, was ich dafür tun kann). Meiner Maus geht es jetzt gut im Bauch. Je entspannter ich bin, desto besser geht es ihr jetzt. Gerade, weil das Allerschlimmste passieren kann - mein Kind ist totkrank bis ein paar Wochen nach der OP - soll es jetzt eine schöne Zeit bei mir im Bauch haben.

    Auch das Gespräch mit Prof. Kohl, der 1 h privat mit mir tel. während er privat im Auto saß, hat mir dahingehend extrem geholfen - obwohl es noch nicht eimal ein MRT gibt. Das ist ein Mann, dem es sehr ernst ist, mit der Hilfe für die Kleinen und um die Mutter zu beruhigen, ohne schönzureden. Er weiß, wovon er spricht und wie, wenn er mit den Eltern redet. Er hat diesen Ballon maßgeblich mitentwickelt, über den ich bereits einiges las und der international eingesetzt wird.

    Ich berichte euch frühestens am Dienstag wieder.

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 17. Juli 2021 um 12:06

    Schneewittchen Herzlichen Glückwunsch zum Positiv! Genieß die Schwangerschaft! :bouquet:

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 16. Juli 2021 um 16:44

    Chance20 Herzlichen Glückwunsch und weiterhin alles Gute ! :bouquet: Erhol dich von diesem Stress gut - toll gemeistert

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 15. Juli 2021 um 09:27

    Ihr seid so lieb. Vielen Dank für eure Worte - das hilft ungemein für die Verarbeitung.

    Gestern noch Prof. Kohl aus Mannheim kontaktiert, mit dem ich heute morgen schon telefonieren konnte.

    Und mir wertvolle Tipps gegeben.

    - eine Exogenomdianogostik verlangen - ganz ausführlich

    - dann langsam Schritt für Schritt ... Krankenkassenerkundigungen, Auslands-KK etc ...

    - wen ich in Wien um eine Empfehlung für Mannheim für die KK anfragen könnte ...


    Er sagt, wenn es bis zur 30 SSW so bleibt, wie die Kurzdiagnostik verspricht und die Leber unten bleibt, kann es gut sein, dass es ein Fall wird, der zu den gut handhabbaren zählt.

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 14. Juli 2021 um 17:57

    Ja, Ihr Lieben, ich hole mir Zweitmeinungen ein und einen den/die Expert_in. Meine Mutter, die ich als erste anrief (dann ward ihr dran) und mein Kiwuarzt haben das auch sofort gesagt.

    Ich melde mich noch einmal, weil ich kurz in Foren geschaut habe - nach den wiss. Abhandlungen. Im Fall Zwerchfellhernie sagen die Frauen: nicht zu viel googeln, bei allem andern schon.

    Die Damen in den Foren sind weniger paralysiert als ich, die eine schreibt direkt nach Diagnose: wir bleiben frohen Mutes und kann Smilies zaubern. Eine schrieb, ihr Bruder, heute 25 und Sportler, hätten so gut wie alle Abdomenorgane oben gehabt - er würde nie richtig Sport treiben können.

    Mit dieser Information habe ich das Internet zugeklappt und meine Tränen haben sofort aufgehört. Jetzt wird gekämpft! Und wenn ich merke, wie meine Babymaus sich bewegt, denke ich: sie will ein glückliches Leben. Das kriegt sie von mir!

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 14. Juli 2021 um 17:32

    Was in der versehentlichen Zitatfunktion stand, möchte ich noch mitteilen. Die Prognose hängt vor allem ab von diesen Faktoren:

    - ist die Leber auch verrückt (schwer abgrenzbar von der Lunge, bei uns aber offenbar nicht)

    - ist das Abdomen durch die dort fehlenden Organe verkleinert? (bei uns bis dato nicht, aber k. A. ob das in der 22 SSW schon so wäre)

    - Herzfuktionen (Arzt sagte mir, das wäre gut, im Befund steht nur Herzaktivität. Und, dass sagte er mir nicht, dass das Herz an die rechte Thoraxseite gedrückt ist - war bei der Kleinen meiner Schwester auch so)

    - wie groß ist die Hernie? (ich fürchte, dass die Tatsache des auch delokalisierten Darms heißt, dass die Hernie nicht klein ist - wenn sie linksseitig ist, wie meistens und auch bei uns, ist sie eher groß)

    - Ist der Darm verdreht? (k.A.)

    - Kommt es postoperativ zu einem Darmverschluss?

    - natürlich das Ausmaß der Lungenbeeinträchtigung.

    Alle anderen Werte waren im Durchschnitt - Gewicht evtl. etwa zu niedrig bei 400 statt 450 g.

    So, ich arbeite jetzt, versprochen.

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 14. Juli 2021 um 16:53

    Danke.

    Ich bin froh, dass ich hier schreiben darf. Ich muss mich sicher hin und wieder freischreiben. Es geht mir so, wie ihr denkt. Viele Tränen, irgendwie paralysiert - dazwischen das Bewusstsein stark zu bleiben und sich auf den Begriff Hoffnung - dass alles gut wird - stürzen. Habe jetzt eine Diplomarbeit aus 2017 gelesen. Danach überleben nicht 70 %, wie der Arzt mir sagte, sondern gut 50 %. Und danach haben nicht 15 % eine genetische Ursache, sondern ca. 30 %.

    Statistik hin oder her - es gibt viele Koborbiditäten. Die ersten zwei Jahre können der Wahnsinn werden. Das einzig Positive, das ich am Ende herausgelesen habe, ist, dass bis zum Erwachsenenalter fast alle Überlebenden eine normale Lungenfunktion entwickeln können. Dazwischen ist alles möglich.

    Der Arzt sagte, das Herz ist ok, aber ich lese, es ist auf die rechte Seite des Thorax gedrückt. Aber das war bei der Kleinen meiner Schwester auch so. Wenn ich denke, was auf mein Kind alles zukommen wird, werde ich hilflos. Operationen, Beschwerden, lange Krankenhausaufenthalte.

    Zitat

    (ich habe versehendlich ein Zitat eingefügt, weiß nicht, wie ich es hinaus berkomme). ... ist die Leber auch verschoben.

    Die Frage ist, ob mein Baby vorher einen Ballon bekommt (vorgeburtlich) oder nur eine Hernienkorrektur nach der Geburt.

    Das Blödestes an allem, was ich lese ist, dass neben den Komorbiditäten nirgendwo steht, wieviele Babies außer der Lungenfunktionsbeeinträchtiung - die alle haben - sonst nichts haben.

    Die Inzident wurde mir mit 1:4000 angegeben. Ich lese überall von 1:2000-1:3000, allerdings wird eine hohe vorgeburtliche Todesrate vermutet, vor allem bei Mädchen, weil mehr Jungen mit der Erkrankung geboren werden.

    Lasst eure Daumen für uns bitte gedrückt. Ich versuche jetzt abzuschalten.

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 14. Juli 2021 um 13:45

    Ihr Lieben,

    mir geht es sehr schlecht nach heutigem Organscreening. Ich bin in mich gegangen, ob ich euch das berichten soll. Ich tue es, weil es kein Erfahrungswissen gibt, das wichtiger ist als in schwerwiegenden Fällen. Wenn ihr von Fällen wisst, bin ich froh über PN. Über kurz oder lang werde ich mich auch über Chirurgiespezialisten erkundigen.

    Meine kleine Maus hat eine Zwechfellhernie. Das ist eine sehr schlimme, lebengefährliche Erkrankung. Magen und Darm sind in den Thorax gerutscht. Die Lugenentwicklung ist in bei diesen Hernien beeinträchtigt, sie kann sich nicht richtig entwickeln. Wie sehr, wird sich durch MRT demnächst zeigen. Nächste Woche folgt erst eine Fruchtwasseruntersuchung. Ca. 15 % der Hernien haben chromosomale Ursachen. Der Arzt hat dafür zunächst keine Hinweise gefunden, z. B. ist das Herz gut, Fruchtwasser normal.

    Meine Schwester hat ihr zweites Kind (hat nun drei gesunde Kinder) 8 Stunden nach der Geburt verloren. Die Kleine hatte auch einen schweren Chromosomenfehler und etwas am Herzen. Sie wurde nach der Geburt beobachtet, ob sich eine OP lohnt. Aber sie ist eingeschlafen.

    Familiär kann es nicht sein, ich habe zwei Spender. Bitte denkt an meine kleine Maus ab und zu und wünscht ihr, dass sie ein Fall wird, wo alles, alles, alles gut geht. Sie muss operiert werden, entweder nur nach oder bereits auch vor der Geburt. Alles weitere und das Ausmaß muss erst abeklärt werden.

    Liebe, sehr, sehr, sehr traurige Grüße

  • Hepatitis B Werte positiv

    • athene18
    • 13. Juli 2021 um 22:58

    Lotti Es kommt auch darauf an, wielange du schon im Wechsel bist. Wenn du ein paar Mal deine Periode nicht hattet, kann es sehr gut sein, dass wieder was beginnt. Und ob man AMH 0 überhaupt messen kann? Vielleicht kann man auch nur >nicht mehr nachweisbar< messen. Frauen mit 0,2 haben auch noch ihren ES. Ich hatte vor 2 Jahren 0,6 und bis dato immer einen ES. Vermutlich habe ich längst 0,2 oder so - jedenfalls ist FSH bei mir um fast das doppelte gestiegen. Und wenn sie Follikel gesehen hat ...

  • Leibliches Kind und Kind durch Eizellspende – Werde ich das zweite genauso lieben wie das leibliche?

    • athene18
    • 13. Juli 2021 um 21:23

    Paw Ich sehe es auch so: Das Kind wäre ohne die Entscheidung der Eltern zur EZS gar nicht. Für mich war die Überlegung ausschlaggebend mich zu fragen, ob das Kind - falls es darunter leidet, seine genetischen Ursprungspersonen nicht kennenzulernen - so sehr darunter leiden würde, dass es sein Leben, sein überhaupt Dasein verteufeln würde. Diese Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Damit es dazu kommt, muss psychologisch schon mehr vorgefallen sein, weit mehr. Wahrscheinlich wird dieser entstehende Mensch froh und dankbar sein, dass es ihn gibt. Es gibt ihn nur, weil seine Eltern wollten, dass es ihn geben wird. Sie sind es, die ihn gemeinsam mit Spenderin und Klinik erzeugt haben, wenn auch nur parziell ge-zeugt oder eben gar nicht, wie bei mir.

    Ich werde mein Kind so erziehen, dass es die verschiedenen Möglichkeiten der Entstehung von Leben kennenlernt. Es selbst ist eben aus dieser Möglichkeit heraus entstanden. Die Zeiten haben sich geändert und werden das weiter tun ...

    Offene EZS: hätte ich auch gemacht, kann ich gut verstehen. Aber da ich sowohl ohne Partner als auch älter als 45 bin, konnte ich nur nach Spanien gehen, wo die EZS gesetzlich anonym ist. Was ich aber machen werde: Verfolgen und mich irgendwann, wenn die Zeit da ist, auch mit dafür einsetzen, wie und dass die EU das Menschenrecht zu wissen, welche Personen der genetische Ursprung sind, derart in Kraft setzt, dass die EU-Mitglieder es umsetzen. Das Recht auf Wissen um die eigene Herkunft. Und ich werde meine Kleine darin unterstützen, falls sie das will, via "Anchestry" oder wie auch immer das heißt, Verwandte suchen zu lassen. In den USA kann man das. Man kann seine DNA prüfen lassen und dort nach Verwandten suchen. Evtl. finden wir dadurch zumindest Halbgeschwister. Aber wer weiß, ob nicht die Spender_innen selbst sich bei solchen Firmen auch melden werden.

    Ich denke, man sollte alles dafür tun, um das Identitätsbedürfnis und Recht zu Wissen des Kindes zu erfüllen - wenn es das überhaupt will. Vielleicht ist es ihm auch egal. Wenn man sich so verhält, sollte das Verhältnis zwischen Eltern und Kind im Normalfall ungetrübt bleiben.

  • Missed Abort- 8 SSW​

    • athene18
    • 13. Juli 2021 um 12:49

    @Hope21 Es tut mir so leid, dass es eine biochemische Schwangerschaft geworden ist. Bei mir war die GSH auch immer gut. :wilted_flower:

    Ich hatte immer dieselbe Spenderin, aber hatte mich nach dem 2. TF erkundigt, ob es schon erfolgreiche Schwangerschaften von ihr gibt - was es tut. Das hatte mich sehr beruhigt.

    Generell liegt die Quote bei ca. 30 % - d.h. Durchschnitt eines Erfolges sind gut 3 x versuchen. Das wird auch bei IVF Spain nicht anders sein. die Erfolgsquoten sind kumulierte Zyklen, nicht der erste Zyklus - auch wenn es oft beim ersten Mal klappt.

    Klingt blöd, aber ich habe vor dem 2. TF innerlich gespürt/mir eingbildet, dass der 3. TF was wird. Und nach dem 3. TF habe ich mit mir geschimpft, mir zu einzubilden, dass es ein Mädchen wird (Geschlecht war mir egal). Ich hatte nach dem 2. TF keine Sorgen mehr - allerdings hatte ich wirklich dann prüfen lassen bis auf die uterinen Plasma- und Killerzellen und auch die Blut-KZ nicht. Es kam o.B. überall heraus - was mich aber ermutigte, dass es einmal klappen wird.

    Geändert für den dritten TF:

    - 2,5 Monate vorher viel Omega 3 (Durchblutung), alle Nahrungsergänzungsmittel, die das Immunsystem stärken, weglassen

    - mehr Vit D

    - früher mit L-Arginin gestartet (in TF 2 gar nicht genommen) - pushed die GSH offenbar richtig - für die Durchblutung

    - besseres bioverfügbares Folat

    Verlier nicht den Mut. Das Zeitfenster stimmt bei dir. Woran es lag? Entweder oder

    - der Embryo - mein Arzt meinte nach dem 2. TF, dass sie sich manchmal einfach nicht weiterentwickeln

    - zu wenig Progesteron

    - GSH hatte nur annähernd optimale Bedingungen, die aber nicht gereicht haben

  • Leibliches Kind und Kind durch Eizellspende – Werde ich das zweite genauso lieben wie das leibliche?

    • athene18
    • 13. Juli 2021 um 11:30

    Liebe Paw, ich finde es super, dass du diese Zweifel hier diskutierst, bevor du dich entscheidest. Als klar war, dass man mir eine EZS empfiehlt und ich viel recherchiert hatte, war es für mich klar, dass es auch eine EZS wird, trotzdem ließ ich mir 2 Monate Zeit für das Go - eben um mich bewusst mit den Was -wäre-wenn-Fragen auseinanderzusetzen.

    Jetzt bin ich mitten in der Schwangerschaft und manchmal schaue ich mir im Internet Säuglingfotos an, wie es aussehen könnte, wie unterschiedlich Babies aussehen. Es ist aber mehr die Neugierde, die mich auch treiben würde, wäre ich die genetische Mutter. Die Bindung zur Kleinen, die sich im Bauch bewegt, ist von Anfang an so eng, dass es absurd erscheint - und auch ist! - zu sagen, ich wäre nicht die "wirkliche" Mutter. Die Frage kommt mir, seit das Kind in mir wächst, komplett crazy vor. Dieses >mein Kind< wird so selbstverständlich. Die biologische und soziale Mutter ist viel mehr als die genetische Abstammung. Sind wir nicht am Ende alle aus Kohlenstoff gestrickt? Und sind die welligen blonden Haare der Spenderin im biologischen Aufbau nicht fast identisch mit denen der wellig-blonden Mutter? Temperament: Wie Gartenfee habe ich drei Schwestern. Vom Temperament her schlage ich aus der Art. So what.

    Es könnte auch umgekehrt sein: Wenn ein genet. Kind anders ist als die Mutter oder Geschwister, könnte es sich ggfs. allein fühlen oder anders. Oder als anderes wahrgenommen werden und weniger anerkannt werden. Alle möglichen Konstellationen sind in Familien möglich.

    Das einzig Positive, wenn die Anlagen und Interessen gleich sind, ist, soweit ich sehe, dass man als Eltern dann mehr Pouvoir hat, dem Kind für seine Interessen viel mitgeben zu können.

    Aber wissen im voraus - tun wir nichts.

  • Unreife Eizellen bei der Spenderin

    • athene18
    • 13. Juli 2021 um 11:06

    Klar, kann sein, dass das Kind einen Nasenhöcker hat, den es in der Familie noch nie gab. Ich sage nur: meine Nichte hat eine derartig auffällige Stupsnase und in der großen Großfamilie meiner Schwagers und meiner großen Großfamilie wurde gerätselt und gerätselt, welche Vorfahren diese Nase haben haben können.

  • Unreife Eizellen bei der Spenderin

    • athene18
    • 13. Juli 2021 um 11:02

    Ich würde "gerne eines schicken" schon so interpretieren, dass es hilfreich für sie ist. Stell dir vor, sie haben 1-5 Personen mit den von dir angegebenenn phänotyp. Merkmalen - die tatsächlich die wichtigen sind.

    Ich habe - von mir selbst aus - eine kleine Fotoseite von zusammengestellt, auch mit jüngeren Fotos, damit die Ähnlichkeit zur Spenderin realistischer eingeschätzt werden kann. Und ich habe Selfies gemacht von meinem Ohr, Nase, Auge (da dreifärbig) und Profil sowie Hauttyp und Haarstruktur dazu geschrieben. Ich hab sie, ehrlich gesagt, lieber bombardiert als zu wenig geschickt, damit sie merken, es ist mir wichtig.

    Tatsächlich wusste ich aber, dass ich in einer kleinen Klinik bin, die auch erst ca. 10 Jahre alt ist. Eine große wie IVF Spain mit drei Standorten und ältere haben vermutlich einen viel größeren Pool. Keine Ahnung, ob BcnIVF mit anderen Kliniken bezüglich Pool kooperieren, ich wollte auch nicht nachfragen. Wenn mir die extreme Ähnlichkeit soo wichtig gewesen wäre, wäre ich nicht in eine kleine Klinik gegangen. Trotzdem hoffe ich natürlich auf ein gutes Matching. Ich habe aber auch einen Spender, der blond und blauäugig ist, ich bin dunkelhaarig - aber er hat Gesichszüge, die möglicherweise mit meinen vgl.bar sind - wiewohl das bei Mann / Frau ja auch schwer einzuschätzen ist. Vor allem hat er Charaktereigenschaften und Interessen, die sich sehr mit meinen decken. Wenn ich Glück habe, hat meine Kleine die perfekte Mixtur aus beiden, die ein bischen "Mini-me" ergeben. Aber ist dieser letzte Satz nicht Blödsinn? Ein Kind ist es selbst. Es soll doch kein Mini-Me sein. Zumindest sollten wir Eltern nicht uns selbst in das Kind projizieren, derart, dass wir unsere persönlichen Wünsche für uns selbst in es schieben.

    Nach den ersten drei Monaten wollte ich die phänotyp. Eigenschaften der Dame wissen: alle phänotyp. Eigenschaften stimmen mit meinen überein. Drei cm kleiner, sehr ähnlicher BMI, jedenfalls scheint sie so dünn zu sein wie ich ihrem Alter.


    Unterm Strich wie Endi schon schreibt: man weiß es auch nicht bei genet. Weitergabe. Im Haus haben wir Kinder, bei denen du halbblind sofort siehst, wer die Eltern sind, und solche, die anders aussehen.

  • Missed Abort- 8 SSW​

    • athene18
    • 12. Juli 2021 um 20:58

    JetztAber75 Oh je. Mir tut das auch sehr leid. Genau: frohen Mutes bleiben. Es wird schon klappen. Vielleicht zur kleinen Aufmunterung: bei meinem 1. und 3. TF kam es zur Schwangerschaft, im 2. nur zur biochemischen. Nur im 2. nahm ich kein L-Arginin. Viel Omega 3 könntest du ab sofort auch nehmen und Folat, wenn nicht schon sowieso. :wilted_flower:

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 12. Juli 2021 um 20:54

    bubble Falls ich dir noch nicht gratuliert habe (Überblick verloren): ganz herzlichen Glückwunsch! :lady_beetle::lady_beetle::four_leaf_clover::four_leaf_clover:

  • Verlauf Schwangerschaft

    • athene18
    • 12. Juli 2021 um 15:34

    bubble Schön, dass es dem Baby gut geht - wenn´s der Mama schlecht geht, geht´s dem Baby gut, so heißt es. Ich hatte auch abgenommen. Gegessen: Viele Früchte, Zwieback, Haferflocken etc. Sodbrennen hatte ich nur einmal in der 10. SSW. Mir wurde Renny räumt den Magen auf empfohlen, hat geholfen.

  • ASS wegen frühem und spätem Präeklampsierisiko

    • athene18
    • 12. Juli 2021 um 11:06

    Milla Magnesium + Progesteron + Ruhe. Normalerweise macht eine leichte SB gar nichts - ist nicht ungewöhnlich.

  • Vida Fertility Institute

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  • Klinik Eugin

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  • IVI Valencia

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