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Beiträge von Clinica Tambre

  • Eizellspende und Sperma des Wunschvaters trotz schlechtem Spermiogramm?

    • Clinica Tambre
    • 30. November 2021 um 10:36

    Sehr schön, wir freuen uns auf Sie!

    Herzliche Grüsse,

  • Wie kann ich mich vorbereiten für nächsten KET

    • Clinica Tambre
    • 22. November 2021 um 17:57

    Liebe Petra1402,

    Es ist nicht nötig mit IL fortzufahren, da der Test leider negativ war. Ich rate aber die Therapie vor dem neuen Transfer zu wiederholen. In manchen Fällen wird auch eine unterstützende Therapie mit Prednisolon und sogar Heparin und Aspirin empfohlen wird. Ausserdem empfehle ich einen endometrialen Test (ERA) durchzuführen, falls dies noch nicht getan wurde. Bitte keine weiteren Transfers mehr durchführen lassen, ohne zu wissen, ob sich die Empfänglichkeit des Endometriums/Gebärmutterschleimhaut verändert hat, sowie die Untersuchung der Endometrium-Mikroflora und die Untersuchung ob eine chronischen Endometritis vorliegen könnte (EMMA und ALICE-Test).

    Ich hoffe, dies hilft Ihnen weiter.

    Alles Gute,

  • Eizellspende und Sperma des Wunschvaters trotz schlechtem Spermiogramm?

    • Clinica Tambre
    • 22. November 2021 um 11:50

    Liebe Frau Ullrich,

    In diesem Fall wäre es ratsam, einen DNA-Fragmentierungstest bei der Analyse des Spermiogramms (Bei uns heißt dieser Test COMET) durchzuführen, der die Chancen verbessert mit dem Samen des Wunschvaters Blastozystenstatus zu erreichen.

    Ich kann Ihnen beiden empfehlen, Vitamin E 1gr / Tag + Kurkuma (starke antioxidative Wirkung) einzunehmen, dies hilft, den DNA-Fragmentierungs-Index zu senken. Es gibt auch Fälle, in denen Calcium-Ionophor verwendet wird, um zu versuchen, die Befruchtung zu verbessern, aber dies ist sehr stark Fallabhängig und muss erst durch Ihren Arzt geprüft werden.

    Ich hoffe, es hilft Ihnen weiter.

    Alles Gute,

  • TSH Wert 0,1 µlU/ml

    • Clinica Tambre
    • 3. November 2021 um 08:29

    Liebe Fegi,

    der TSH-Wert geht hoch und runter wie eine Achterbahn und wird sehr wahrscheinlich in wenigen Tagen wieder steigen. Ich rate Ihnen, den TSH-Test etwa ca eine Woche nach dem Transfer erneut durchzuführen und wenn es weiterhin bei Werten unter 1 bleibt, kann die Dosis auf 125 Mikrogramm reduziert werden, dann wieder einen neuen Test in 10 Tagen und so weiter kontrollieren. Es hat keinen Einfluss auf die Implantation.

    Herzliche Grüsse,

  • Granocyte - Unterschied 13 Millionen IE/ml zu 34 Millionen IE/ml

    • Clinica Tambre
    • 14. Oktober 2021 um 10:14

    Liebe Fegi,

    Die gewählte Dosis kann auf den Einfluss vieler Faktoren zurückzuführen sein: Alter und Gewicht des Patienten, Leuzizitspiegel (Neutrophile) im Blut), ... mit der Funktion, die Produktion von Blutzellen im Knochenmark zu stimulieren.

    In einigen Fällen kann es auch an der Zugänglichkeit liegen, die eine oder andere Dosis verschreiben zu können (nicht alle Apotheken akzeptieren ihre Verwendung für nicht nur onkologische Zwecke.

    Herzliche Grüsse,

  • Wie viele Eizellen schaffen es zur Blastozyste?

    • Clinica Tambre
    • 6. Oktober 2021 um 21:09

    Guten Abend,

    Wenn die Entwicklung bis zum 3. Tag gut verläuft und dann das "Problem" auftritt oder keine gute Zellteilung bis zum Blastozystenstadium eintritt, kann dies auf einen männlichen Faktor, also Problem bei den Spermien des Partners hinweisen!! Auch wenn die Samenprobe keine Auffälligkeiten aufgewiesen hat, kann es daran liegen, dass der DNA-Doppelstrang im Kopf der Spermatozyten stark verändert ist (> 80%). Das kann man nur mit dem sogenannten Comet-Test feststellen, der im normalen Spermiogramm nicht mitgemacht wird: https://clinicatambre.de/comet-fertility

    Und ja, bitte bis zum 6. Tag warten, manche Embryonen brauchen etwas länger. Und ein Tag 6 Embryo, wenn er sich gut entwickelt und von guter Qualität ist, kann uns eine Schwangerschaft bescheren :)

    Wir drücken die Daumen,

  • Wie viele Eizellen schaffen es zur Blastozyste?

    • Clinica Tambre
    • 5. Oktober 2021 um 10:12

    Im Allgemeinen ist bekannt, dass leider NICHT alle gewonnenen Eizellen reif sind, dies wurde nach vielen Jahren der Forschung in der Humanen Reproduktion bestätigt. Generell wird geschätzt, dass 70-80% der erhaltenen Eizellen reif sind, 70% derjenigen befruchtet werden können und 60% von ihnen Blastozystenstatus erreichen. Es wird als Teil der natürlichen Selektion betrachtet, da die Eierstöcke auf natürliche Weise darauf ausgelegt sind, in jedem Zyklus nur 1 reife Eizelle zum Eisprung freizugeben, um somit eine einzige Schwangerschaft zu haben, wenn keine anschließende Teilung stattfindet (Mehrlingsschwangerschaft). Der Körper trifft also selbst eine „Auswahl“ an schwangerschaftsgeeigneten Eizellen.

    Bei einer Kinderwunschbehandlung können viele Faktoren Einfluss haben: das Ovarialreserve-Alter der Patientin (oder der Spenderin), Medikation und Dauer der Stimulation, Samenqualität, uvm... Jede Patientin und jede Behandlung sind unterschiedlich, da ist es unmöglich vorherzusagen, wie viele Eizellen es mit Sicherheit geben wird.

    Die angegebenen Zahlen sind daher nicht schlecht. Je nach Eizellqualität ist die Quantität nicht gleichbedeutend mit der Qualität,

    Alles Gute,

  • Intralipid/Granocyte

    • Clinica Tambre
    • 2. Oktober 2021 um 22:12

    Ig Venia hilft, den IgG-Spiegel wieder aufzufüllen, es ist Teil von Antikörpern. Granocyte stimuliert im Knochenmark die Produktion von Blutvorläuferzellen, insbesondere Granulzyten, die vor Infektionen schützen. Beide könnten sich also sogar ergänzen, aber es ist sehr selten, sie zu kombinieren. Im Allgemeinen hängt es vom immunologischen Profil/der Infektionsstudie jedes Patienten ab. Beiden muss eine eingehende Analyse des Immunsystems vorausgehen und nach Möglichkeit von einem Immunologen bewertet werden, der darüber informiert, welche der beiden jeweils besser geeignet ist.

    Viele Grüsse,

  • Intralipid/Granocyte

    • Clinica Tambre
    • 1. Oktober 2021 um 09:09

    Liebe Fegi,

    IL und Granocyte sind unterschiedliche Medikamente.

    Granocyte stimuliert das Knochenmark, Blutvorläuferzellen zu produzieren.

    Es ist bekannt, dass der Granulozyten-Wachstumsfaktor (G-SFC) in hoher Konzentration vorliegt und Granocyte die Produktion von Vorläufern der weißen Blutkörperchen stimuliert. G-SFC wiederum ist essentiell für die Blastulation und die Vermeidung von Apoptose, alles in der embryonalen Entwicklungsphase.

    IL ist ein Arzneimittel zur intravenösen Ernährung, das Sojabohnenöl (essentielles Fett und Energielieferant) enthält, das zur Stabilisierung der Zellmembranen beiträgt und den Angriff von NK-Zellen erschwert.

    Daher wirken beide auf immunologischer Ebene, aber es ist auf jeden Fall notwendig sein, zumindest entweder das eine oder das andere oder beides zu verabreichen.

    Sehr komplizierte Antwort, aber ich denke, es kann Ihnen helfen, das ganze etwas mehr zu verstehen.

    Herzliche Grüsse,

  • Clamydien _ Spermaschädigung?

    • Clinica Tambre
    • 29. September 2021 um 21:03

    Liebe Adelgunde,

    Bei einer Chlamydien-Infektion kann die Infektion manchmal stumm verlaufen (sie verursacht keine Symptome), daher ist ihre Erkennung und Behandlung so wichtig. Zahlreiche Studien haben eine Veränderung der Samenqualität und -morphologie, insbesondere der Motilität, gezeigt. Also eine Ursache für Unfruchtbarkeit. Es hängt aber von der Dauer der Infektion ab, also wie lange sie unerkannt blieb.

    In ihrem Fall, wenn die Parameter der Samenanalyse (sie sagten das Spermiogramm sei gut gewesen) zu dem Zeitpunkt des Einfrierens normal waren (ohne die tatsächlichen Werte in ihrem Fall zu kennen), kann dies bedeuten, dass die Infektion nach dem Zeitpunkt der Vitrifizierung erfolgte. Insofern hätte es keinen Einfluss.

    Herzliche Grüsse,

  • Endometriose - ein Hindernis?

    • Clinica Tambre
    • 21. September 2021 um 10:33

    Liebe Katzenmaus,

    Endometriose ist eine chronische Erkrankung, deren Ätiologie (Ursprung) noch nicht vollständig bekannt ist, obwohl man weiss, dass immunologische Faktoren beteiligt sind. Das Endometrium befindet sich bei Menstruationsblutungen retrograd/rückläufig an Orten wie dem Eierstock (wo die sogenannten "Schokoladenzysten" entstehen), den Eileitern, der Harnblase, dem Darm ... jedes Mal, wenn die Menstruation auftritt, treten überall da Entzündungen des Endometriums auf , wo es sich befindet; Daher ist es eine Quelle von "Giftstoffen", die die Qualität der Eizellen ständig. beeinträchtigen.

    Leider ist heute bekannt, dass Endometriose-Patientinnen aus diesem Grund eine "schlechtere" Eizellenqualität haben, sodass es länger dauern kann, bis sie schwanger werden. Eine Operation ist eig nur in Fällen notwendig, in denen die Symptome (insbesondere behindernde Schmerzen) oder die Notwendigkeit einer anatomischen Rekonstruktion (aufgrund von Verwachsungen oder aufgrund von Blutungen im Peritoneum) dies erfordert.

    Daher wird Patientinnen mit Endometriose empfohlen, die Kinderwunschbehandlung nicht zu verschieben, wenn nach einer "längeren" Zeit (nicht mehr als 6 Monate) die gewünschte Schwangerschaft nicht erreicht wurde. Vor allem wenn wir den Altersfaktor berücksichtigen, sollten sie von ihrem Gynäkologen aufgefordert werden, rechtzeitig die beste Option in Betracht zu ziehen, je nach Fall.


    Ich hoffe, dies hilft Ihnen. Um ehrlich zu sein, ist es eine Schande, dass diese Krankheit oft erst sehr spät diagnostiziert wird und das nicht mit den Patientinnen nicht über den Kinderwunsch gesprochen wird. Ich kann verstehen, dass Ihnen Ihre Kinderwunschklinik geraten hat, nicht länger zu warten, aber das muss immer je nach Fall individuell entschieden werden. Je nach Schweregrad kann man auch mit ACO, Decapeptyl, usw. behandeln, um die Endometriose etwas abzuschwächen und mit der Kinderwunschbehandlung fortzufahren. Über diese Krankheit wird immer mehr geforscht und es ist immer mehr bekannt, obwohl es noch viele verschiedene Theorien zu ihrer Entstehung gibt.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute,

  • HCG an Punktion 19/Tranfer 14 nur bei 6,4

    • Clinica Tambre
    • 16. September 2021 um 16:42

    Herzlichen Glückwunsch!

  • Submuköses Myom 15mm - was tun?!

    • Clinica Tambre
    • 16. September 2021 um 16:28

    Genau, das ist unsere generelle Empfehlung für ein submuköses Myom. Wir raten Ihnen, bei dem ersten Transfer vor der OP, wenn Sie sich nicht trauen erst die OP durchzuführen, nicht den Embryo der aller-allerbesten Qualität einzusetzen, wenn Sie z.B. einen Embryo Qualität AA und einen B haben, fragen Sie bitte nach, sich den B-Embryo einsetzen zu lassen, einfach damit falls es nicht klappen sollte, der Embryo besserer Qualität dann noch für den Versuch post-OP verfügbar ist.

    Allerdings brauchen Sie vor der Entfernung wirklich keine Angst zu haben, es ist ein Standardeingriff und es ist bei so einem kleinen Myom nur eine Art "Abkratzen", es muss nicht herausgeschnitten werden.

    Also egal, wie Sie sich entscheiden, es wird sicher alles gut, ich bin da zuversichtlich. Ich wünsche Ihnen alles Gute,

  • KIR & HLA-C

    • Clinica Tambre
    • 14. September 2021 um 15:45

    KIR AB ist ein meist etwas unklar, sodass eine C1C1- oder C1C2-Spenderin passen könnte.

    Ich hoffe, dies hilft Ihnen weiter.

    Alles Gute,

  • HCG an Punktion 19/Tranfer 14 nur bei 6,4

    • Clinica Tambre
    • 14. September 2021 um 15:42

    Hallo zusammen,

    der Beta-HCG steigt normalerweise jeden zweiten Tag um mindestens 60 % an, in vielen Fällen verdoppelt er sich sogar. Wenn der Spiegel ansteigt, verlängert sich die Zeit, in der er sich verdoppelt (wenn der hCG beispielsweise in der frühen Schwangerschaft zwischen 1200-6000 mIU / ml liegt, kann es 3-4 Tage dauern, bis er sich verdoppelt, usw.).

    HCG kann normalerweise nach 3-4 Schwangerschaftswochen (zwischen 5-50 mIU / ml) nachgewiesen. Wenn der Test also zu früh durchgeführt wurde, konnte er nicht oder auf einem so niedrigen Niveau nachgewiesen werden, dass wir nicht bestätigen konnten, ob es ist eine "evolutionäre" Schwangerschaft ist oder nicht.

    Ich hoffe, dies hilft.

    Alles Gute,

  • Submuköses Myom 15mm - was tun?!

    • Clinica Tambre
    • 14. September 2021 um 15:31

    Liebe NL06,

    Es hängt davon ab, wie stark das subseröse Myom in die Gebärmutterhöhle eindringt, da es als raumfordernde Läsion die Einnistung beeinträchtigen kann; Myome erfordern eine Vaskularisierung und können die durch die Implantation erforderliche Vaskularisierung stören. Die OP sollte von einem Spezialisten mit großer "Sorgfältigkeit" durchgeführt werden, um so wenig wie möglich zu verletzen. Da das Myom so klein ist, sollte es nicht mehr als ein kleines "Auskratzen" sein (Die OP im Zyklus vor dem Transferzyklus kann die Wahrscheinlichkeit einer Einnistung erhöhen). Ich persönlich würde empfehlen, zuerst einen Transferversuch durchzuführen, und wenn keine Schwangerschaft erreicht werden konnte, dann die OP vor dem nächsten Transfer durchzuführen.

  • KIR & HLA-C

    • Clinica Tambre
    • 13. September 2021 um 12:20

    Liebe NL06,

    Meist verwenden wir Tacrolimus und in einigen Fällen auch Granocyte (es stimuliert die Bildung von Vorläuferzellen (Stammzellen) im Knochenmark, um Transplantatabstoßungen zu vermeiden, es ist eine IV-Lösung).

    Tacrolimus ist ein Immunsuppressivum: Sein Wirkmechanismus basiert auf der Hemmung der Aktivierung von T-Lymphozyten durch Bindung an das intrazelluläre Protein FKBP12.

    Wir verwenden diese Medikamente nur, wenn vorher eine Behandlung mit Kortikosteroiden und Intralipiden durchgeführt wurde. Da es sich jedoch um sehr spezifische Behandlungen handelt, hängt dies von jedem klinischen Fall und von der Herkunft der Patienten ab, da je nach Region andere Medikamente zugänglich sind.

    Normalerweise erfährt man den HLA des Spenders, abhängig von KIR und untersuchtem HLA bei Empfängerin und Partner.

    Viele Grüsse,

  • Prophylaxe von Plazentainsuffizienz bei nächstem KET?

    • Clinica Tambre
    • 9. September 2021 um 18:41
    Zitat von NL06**

    Liebe EZS_2020

    Ich wurde nach 2 Fehlgeburten zum Thrombophiliescreening geschickt.

    Das wurde getestet bzw. mir als Ergebnis mitgeteilt. Weiß nicht ob dir das weiterhilft... weiß nicht mal ob das für mich die richtigen Tests waren. Ich finde das alles sehr komplex.

    Ganz liebe Grüße

    NL06** Beim KIR - HLA C Test wird KIR bei der Frau, die das Embryon empfangen wird und beim Mann/Partner, das HLA-C analysiert mit einem Bluttest. Sobald wir das Ergebnis erhalten, würde die Spenderin gesucht die die Kompatibilität mit dem HLA-C hat. Da es sich hier um ein Thema handelt, über das noch keine Konsens besteht, wird die Behandlung, entweder mit Intralipid Infusionen oder Medikamenten wie vom Granozytentyp (stimuliert die Produktion von Blut vorläuferzellen im Knochenmark) und Tacrolimus (normalerweise hilft dies bei transplantierte Organe, damit es der Körper nicht abstößt sondern akzeptiert), das normalerweise bei Transplantation in der Onkologie verwendet wird, aber in unserem Fall das Embryo wäre, unterstützt.


    Denn wie ich bereits zuvor erklärt habe, ist der übertragene Embryon wie ein " Fremdkörper" und eine erste Reaktion von unserem Körper und unserem Immunsystem wäre, dies abstoßen und in der Regel, durch unser Immunsystem adäquat und progressiv kompensieren.

    Herzliche Grüsse,

    Ihr Clinica Tambre Team <3

  • Prophylaxe von Plazentainsuffizienz bei nächstem KET?

    • Clinica Tambre
    • 9. September 2021 um 18:40
    Zitat von EZS_2020

    Hallo,

    ich habe heute endlich die Ergebnisse der Plazenta-Histologie nach der Totgeburt erhalten.

    Das Labor scheint die ausgeprägten Gitterinfarkte (ca 20% der Plazenta in der 38+1 SSW) und lymphogranulozytäre Infiltrate, also eine Insuffizienz, für eher ursächlich zu halten.

    Das war im Vorfeld nicht erkannt worden, in der 28ten Woche hatte mir die Pränataldiagnostikerin erklärt, ich könne das ASS weglassen, da die Uterina und Plazenta-Durchblutung topp waren.

    (Faktor-V ist ausgeschlossen)

    Nun frage ich mich:

    * was an (Gerinnungs-) Diagnostik macht im Vorfeld Sinn? (Hab ja jetzt Zeit… 🤦🏻‍♀️)

    * ist ASS100 beim nächsten Versuch ausreichend, oder lieber Clexane?

    Ich habe auch meine KiWu angeschrieben, aber das wird noch dauern bis zur Antwort.

    Vielen Dank schonmal!

    Alles anzeigen

    EZS_2020 Um dies korrekt beantworten zu können, benötige ich etwas mehr Information, wie zum Beispiel das Alter der Patientin, in welcher Woche der Schwangerschaft Sie war und ob es sich um ein IUF (intrauterine fetaler Tod) handelt. Mit der Information die Sie uns mitgeteilt hat, die darauf hinweist, dass die Ursache eine "Plazentainsuffizienz" , die normalerweise am ende der Schwangerschaft eintritt, sein könnte. Es ist auch korrekt, dass man in der 28 Schwangerschaftswoche, wie Sie auch erwähnt, eine Kreislaufinsuffizienz mit einer Echo Doppler Untersuchungen, nicht nachweisbar ist. Man muss aber auch verstehen, das man während der Schwangerschaft, Frauen die <40, 40-45, >45 Jahre alt sind, das die Plazenta gealtert sein kann als erwartet, und dies aufgrund einer abnormalen Gerinnung und anderen Faktoren vorkommen könnte. Alle sind Thrombosegefährdet, sowie Prä-/Eklampsie( obwohl hier auch andere Faktoren beteiligt sind) und kleine Plazenta-Mikroinfarkte haben, die erst bei der Untersuchung der Plazenta ,nach der Geburt, sichtbar sind. Wenn wir jedoch auch den Faktor Alter, Gerinnungsstörungen oder andere Pathologien hinzufügen, müssen wir die Behandlung mit Aspirin und/oder Heparin unterstützen.

    In diesem Fall und auch mit der fehlenden Information von der Patientin, können wir ein wenig den Faden folgen und auch herauslesen, dass Sie zu Beginn der Schwangerschaft mit der Einnahme von Aspirin behandelt wurde (wahrscheinlich als Prophylaxe während der Einnistungsphase). Es ist unter anderem notwendig, komplette Gerinnungs Studien zu beurteilen (ich wiederhole, wie Alter, etc..), um die Entscheidung von der Einnahme von Aspirin und Heparin in der nächsten Behandlung zu beurteilen. Es wäre auch wahrscheinlich, das Sie es auch während der kompletten Schwangerschaft , sowie auch nach der Geburt , eine Zeitlang, einnehmen müsste.

    Herzliche Grüsse,

    Ihr Clinica Tambre Team <3

  • KIR & HLA-C

    • Clinica Tambre
    • 3. September 2021 um 10:30

    Liebe NL06, **,

    Genau, bei Spenderin und Partner HLA und ei der Empfängerin KIR. So kann man die Kombination besser erkennen.

    Auch bei der besten Kombination ist medikamentöse Unterstützung immer ratsam, je nach Fall kann dies ab dem Tag des Transfers oder später sinnvoll sein.

    Sonnige Grüsse aus Madrid,

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