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Beiträge von Clinica Tambre

  • Schleimhaut Aufbau und Medikamente

    • Clinica Tambre
    • 12. November 2022 um 11:20

    Liebe Sala,

    Verklebungungen kann man mit einer Hysteroskopie diagnostizieren und dabei dann oft auch lösen. Je nach Schweregrad können dabei mehrere Eingriffe notwendig sein. Bei den meisten Patienten können die Verwachsungen in der Gebärmutter aber erfolgreich behandelt werden. Auch eine Schwangerschaft ist nach erfolgreicher Behandlung in den meisten Fällen möglich.

    Vitamin E geben wir in der Dosis 400 IU/Tag. Mit L-Arginin haben wir selbst weniger Erfahrung, es gibt jedoch Studien die sich dafür aussprechen.

    Sie können die Hysteroskopie auch jetzt durchführen, die Schleimhaut scheint ja gar nicht besonders dick aufgebaut zu haben. Ansonsten ist es einen Versuch wert zu sehen ob sich die Schleimhaut im natürlichen/oder stimulierten (mit hormoneller Injektion) Zyklus aufbaut.

    Herzliche Grüße und alles Gute

  • Schleimhaut Aufbau und Medikamente

    • Clinica Tambre
    • 7. November 2022 um 10:55

    Liebe Sala,

    wie sieht es inzwischen aus? Hat sich die Schleimhaut weiter aufgebaut? 4,4mm sind leider sehr wenig. Manche Frauen bauen keine dicke Schleimhaut auf, sodass man dann auch manchmal mit z.B. nur 6mm transferiert und schwanger wird.

    Wir geben gerne Aspirin und Vitamin E zusätzlich.

    Haben Sie einen eigenen Menstruationszyklus? Dann kann man alternativ zur Östrogen-Gabe auch im natürlichen Zyklus (oder alternativ einen künstlichen Zyklus mit z.B. gering dosiertem Menopur) transferieren. Manchmal baut sich die Schleimhaut dabei besser auf, einen Versuch ist es wert.

    Hierzu werden Ultraschalluntersuchungen durchgeführt und wenn ein Follikel die entsprechende Größe hat wird der Eisprung ausgelöst, 6,5 Tage später wird transferiert (das genaue Protokoll besprechen Sie natürlich mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin).

    Wenn sich die Schleimhaut wiederholt sehr schlecht aufbaut muss man auch an eine mögliche Infektion oder Verklebungen der Schleimhaut denken… dies kann durch eine Gebärmutterspiegelung und Biopsie ausgeschlossen werden.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute!

  • HCG Wert im Urin und Blut - Angst vor den Testergebnissen

    • Clinica Tambre
    • 31. Oktober 2022 um 10:48

    Liebe KiWu2022,

    die Urintests sind nicht so verlässlich wie ein Bluttest, ich empfehle diesen ab dem 11. Tag nach Transfer. Zu früh durchgeführte Tests führen zu großer Unsicherheit.

    Ich drücke Ihnen die Daumen und wünsche Ihnen ganz viel Glück für den Bluttest heute!

    Auch bei einer Eizellspende kommt es nicht immer beim 1. Mal zu einer Einnistung. Für den Fall eines negativen Tests geben Sie die Hoffnung nicht auf und starten Sie positiv in einen 2. Versuch. Es ist auch immer etwas Glück dabei wenn es beim 1. Mal klappt. Man spricht von ca. 65% Wahrscheinlichkeit (abhängig von Spermien und je nach Klinik sind die Erfolgsraten etwas unterschiedlich).

    Herzliche Grüße

  • Erneutes Einnustungsversagen mit Immunreaktion des Körpers

    • Clinica Tambre
    • 18. Oktober 2022 um 20:43

    Liebe Wunderbar,

    es tut mir sehr leid dass der Embryo-Transfer zwei mal nicht erfolgreich war. Laut Studien sind weitere Untersuchungen nach mindestens 3 erfolglos transferierten Blastozysten/Embryonen guter Qualität indiziert. Wir raten unseren Patienten schon nach 2 Fehlversuchen (und je nach Vorgeschichte) in der Regel zu folgenden Tests/Abklärungen:

    - Thrombophilie-Screening (Bluttest auf Blutgerinnungsstörungen)

    - 3D Ultraschall der Gebärmutter oder Gebärmutterspiegelung um strukturelle Auffälligkeiten der Gebärmutter zu erkennen

    - Rezeptivitätstest der Gebärmutterschleimhaut („Einnistungsfenster“) und Untersuchung des Mikrobioms und Untersuchung auf Infektion der Schleimhaut (per Biopsie)

    Bei Verdacht auf immunologische Ursachen erfolgt ein Gespräch und Untersuchungen durch unsere Immunologen. Hierbei kann unter Anderem eine KIR Analyse bei Ihnen stattfinden, denn bei bestimmten KIR-Typen muss eine immunologisch speziell passende Eizellespenderin gesucht werden um das Abstoßungsrisiko de Embryos zu verringern.

    Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen. Herzliche Grüße

  • Schleimhaut Aufbau und Medikamente

    • Clinica Tambre
    • 18. Oktober 2022 um 20:25

    Liebe Sala,

    ja die Dosis ist vergleichbar. Bei manchen Patienten klappt es mit dem Pflaster besser, es ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

    Alles Gute!

  • Adenomyose bzw. Adenomyom und Eizellspende

    • Clinica Tambre
    • 13. Oktober 2022 um 18:05

    Liebe Tabby,

    um die Diagnose der Adenomyose sicher stellen zu können empfehle ich Ihnen die Durchführung eines MRTs, es sei denn die Myom-Experten können die Adenomyose ganz klar per Ultraschall diagnostizieren.

    Sollte es sich um Adenomyose handeln empfehlen wir Ihnen eine 3-monatige Down-Regulation (z.B. mit einer 3-maligen Decapetyl Depot Injektion) um vor dem Embryo-Transfer die höchstmöglichen Einnistungschancen zu haben.

    Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und wünsche Ihnen alles Gute für den geplanten Embryo-Transfer

  • Schleimhaut Aufbau und Medikamente

    • Clinica Tambre
    • 13. Oktober 2022 um 17:59

    Liebe Sala,

    Sie haben vollkommen Recht, es ist nicht immer so dass viel viel bringt. Neben 3 oralen Tabletten an Östrogen kann man gerne noch 1 Tablette vaginal geben, auch mal 2 ODER alternativ zusätzlich Pflaster. Jedoch wird eine immer höhere Dosis die Schleimhaut nicht verbessern wenn diese sich nicht ordentlich aufbaut. Einen Zyklus abbluten zu lassen ist eine gute Idee. Beim nächsten Zyklus würde ich direkt mit 3 Tabletten oral und einer vaginal starten und zusätzlich Aspirin und Vitamin E empfehlen. Sollte sich die Schleimhaut nicht gut aufbauen muss man auch daran denken eine Endometrium-Biopsie durchzuführen um eine Infektion der Schleimhaut auszuschliessen.

    Herzliche Grüsse und alles Gute für Ihre Behandlung!

  • Kann sich das Einnistungsfenster durch Geburt verschieben?

    • Clinica Tambre
    • 13. Oktober 2022 um 17:52

    Liebe Fliege81,

    es ist eher unwahrscheinlich dass sich das Einnistungsfenster verschiebt, jedoch ist dies grade nach einer Schwangerschaft möglich. Wenn der ERA-Test länger als ein Jahr her ist gibt es die Empfehlung diesen bei Verdacht auf Einnistungsversagen zu wiederholen.

    Herzliche Grüsse und alles Gute

  • Medikamente

    • Clinica Tambre
    • 16. August 2022 um 18:25

    Liebe Jane-80,

    Untenstehend hoffe ich alle Fragen zu beantworten:

    - Ich würde empfehlen, die Dosis von Östrogen (Progynova) nicht zu reduzieren, sondern die Anfangsdosis bis zur 10. oder bis zur 12. Schwangerschaftswoche beizubehalten.

    - Es gibt keine festgelegten Min/Max-Östrogenspiegel, sofern Studien zum Wert von Progesteron vorliegen. Vor dem Transfer gilt ein Progesteron-Mindestspiegel von 10-12 ng/ml als ausreichend. Wenn eine Behandlung mit vaginalem + intramuskulärem (Gesäß) Progesteron erforderlich ist, ist es vorzuziehen, beide bis min. 10-12 Wochen beizubehalten, von da an ist die Plazenta für die „Herstellung“ der Progesterondosen verantwortlich, die für die Fortsetzung der Schwangerschaft erforderlich sind.

    - Ich würde Heparin für mindestens 12 Wochen beibehalten, d.h. bitte nochmal mit Ihrem Frauenarzt sprechen, manchmal möchten sie es auch während der Schwangerschaft und manchmal sogar nach der Geburt (6 Wochen) beibehalten, vor allem um Thromboserisiken zu vermeiden (denken Sie daran, dass während der Einnistung kleine Mikrothromben einen Abort auslösen können).

    - Die Werte, die Sie aufzeigen sind normal. Ich empfehle nicht, häufig zu testen, da sie variieren werden, und wenn ich die "Anfangswerte" von Progesteron sehe, sehe ich keinen Hinweis darauf, ihre Kontrolle fortzusetzen (wenn Ihnen soweit gut geht).

    Ich hoffe dies hilft Ihnen weiter,

  • Wiederholte Biochemische Schwangerschaft

    • Clinica Tambre
    • 11. August 2022 um 11:21

    Liebe Pinky

    Nicht an sich unbedingt die Spenderin wechseln, sondern zuerst würde ich die Embryonen analysieren. Wir dürfen den embryonalen Faktor nicht vergessen, wurde der PGT-A-Test an den Embryonen durchgeführt? Der Prozentsatz aneuploider Embryonen bei Frauen < 35 Jahren nimmt leider zu, daher ist es wichtig, den embryonalen Faktor auszuschließen. Ich empfehle jedoch nicht, eine Embryobiopsie an vitrifizierten (eingefrorenen) Embryo durchzuführen, sondern an frischen Embryo (Auftauen - Biopsie - Einfrieren wird nicht empfohlen, da dies die Embryoqualität beeinträchtigen und schädigen kann).

    Ich wünsche Ihnen alles Gute!

  • Wiederholte Biochemische Schwangerschaft

    • Clinica Tambre
    • 11. August 2022 um 11:17

    Liebe @Stonie1990

    Ohne Zweifel würde ich den ERA-Test empfehlen, da sich das Einnistungsfenster möglicherweise geändert hat, und selbst wenn es einen positiven SS-Test gegeben hat, kann es sein, dass er die optimale Einnistung bzw Fortsetzung der SS nicht zulässt.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute!

  • 4. Transfer gescheitert, was kann ich noch an den Medikamenten etc. verbessern?

    • Clinica Tambre
    • 2. August 2022 um 12:18

    - Ich empfehle auf jeden Fall einen ERA-Test machen, obwohl B-HCG positiv ist, um das Implantationsfenster zu bestätigen, da es chemische Wechselwirkungen für die Implantation geben kann, aber nicht genug, um diese aufrechtzuerhalten und eine SS erfolgreich austragen zu können .

    - ZIEL: Die Analyse der Endometriumsflora ist eine weitere ergänzende Studie zu Plasmazellen/Killerzellen in der GBS. Es kann sein, dass KEINE Infektion vorliegt, aber eine Dysbiose gibt, und dies verändert eine Einnistung, wie in vielen Studien schon bestätigt wurde.

    - Die 10-mg-Dosis von Kortikosteroiden erscheint mir angemessen, sie ist zweifellos eine Unterstützung für die Immunantwort, die nach der Implantation auftritt.

    Ich hoffe, dies hilft Ihnen weiter. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute!

  • 4. Transfer gescheitert, was kann ich noch an den Medikamenten etc. verbessern?

    • Clinica Tambre
    • 28. Juli 2022 um 19:56

    Liebe Nicname1507,

    - Hohes HOMA: bezieht sich auf den Insulinstoffwechsel, es ist etwas, das, egal ob IVF oder Eizellspende durchgeführt wird, kontrolliert werden muss, da es, besonders in der Schwangerschaft, das Diabetesrisiko in der Schwangerschaft beeinflussen und zurückbleiben kann.

    - Bezieht sich auf Endometriumstudie, bei der eine chronische Endometritis aufgrund von CD138 neg und Fehlen von Zellen ausgeschlossen wird. Plasmatisch. Obwohl sich zwei Fragen stellen: Wie sieht die Endometriumflora aus? Gibt es eine Dysbiose, das heißt, wachsen oder vermehren sich einige Bakterien stärker als andere, wodurch eine nachteilige Umgebung entsteht, die eine Einnistung verhindert oder eine Abtreibung verursacht? Zahlreiche Studien belegen, dass eine Dysbiose einen negativen Einfluss haben kann, wenn sie also gefunden wird, ist es notwendig, sie zu behandeln, dies wird durch Endometriumbiopsie untersucht. Gibt es hierzu Ergebnisse?

    Andererseits Analyse der Empfänglichkeit zB mit ERA? Auch wenn es schon einmal eine SS gegeben hat, kann sich das Einnistungsfenster möglicherweise geändert haben und uns daher beeinflussen, ob sich der Embryo erfolgreich einnistet. Dann müsste der Transfertag angepasst werden.

    - Schilddrüsenfunktion: Ich sehe, dass dies untersucht wurde, und ich verstehe, dass die TSH-Werte < 2,5 bleiben. Andernfalls müsste die Behandlung angepasst werden.

    - Gibt es eine Prolaktin-Studie? Erhöhte Werte führen zu frühen Aborten, dies ist ein weiterer Faktor, der berücksichtigt werden muss.

    - Gerinnungsfaktor: Ist mit ASS und Clexane bereits abgedeckt.

    - Immunfaktor: Bei einem Transfer und einer Implantation wird bei manchen Patienten eine stärkere Immunantwort ausgelöst als bei anderen, was zu einer Nichtimplantation oder einem vorzeitigen Abort führen kann. Ich halte eine Abdeckung mit Kortikosteroiden und/oder Intralipiden für eine gute Option, insbesondere in Anbetracht des erhöhten T-Zellen-Spiegels.

    - Übrig bleibt der embryonale Faktor, vielleicht der wichtigste. Wurde eine Embryobiopsie durchgeführt, um Aneuploidie zu untersuchen? Dies wäre interessant. Obwohl ich davon abrate, Embryonen für die Embryobiopsie zu devitrifizieren, dies bei frischen Embryonen besser.

    Ich hoffe, dies hilft Ihnen weiter.

  • ASS Einnahme bei Kryoembryotransfer

    • Clinica Tambre
    • 20. Juli 2022 um 14:02

    Liebe Sonnenschein1,

    Ja, das Thromboserisiko sollte nicht unterschätzt werden, insbesondere unter Berücksichtigung des Proteinmangels.

    Clexane ist eine gute Option, die Frage ist, ob es nach dem Transfer verabreicht werden soll oder doch schon eine Woche vor dem Transfer oder sogar zu Beginn des Zyklus zur Vorbereitung des Endometriums begonnen werden soll. Letzteres dürfte die beste Option sein nach meiner EInschätzung, allerdings bitte ich Sie das nochmal mit Ihrem Arzt abzuklären, der Ihren Fall genauer kennt.

    Andererseits ist es richtig, dass bei „Blutungen“ nach dem Transfer in den ersten Schwangerschaftswochen ASS abgesetzt wird, aber Clexane muss nicht abgesetzt werden.

    Zusammenfassend würde ich es sagen, mit Clexane von Beginn des Zyklus an zu beginnen, oder wenn dieser bereits begonnen hat, ab einer Woche vor dem Transfer und damit bis mindestens zur 12. SSW fortzufahren. Eventuell wird Ihnen Ihr Frauenarzt möglicherweise bereits dazu raten dies während der gesamten Schwangerschaft und bis zu 6 Wochen nach der Geburt fortsetzen.

    Ich hoffe, dies hilft Ihnen weiter.

  • Progrsteron / Östrogen

    • Clinica Tambre
    • 11. Juli 2022 um 17:10

    Liebe Jane-80,

    Progesteron min 10ng/ml vor dem Transfer-Tag. Wenn nicht sollte das Progesteron erhöht werden. Wenn dies bestätigt wird, muss man das im Prinzip nicht mehr weiter kontrollieren.

    Fragmin mind. bis zur 10.-12. SSW nehmen.

    Herzliche Grüsse,

  • Kein Frauenarzt - was jetzt ?

    • Clinica Tambre
    • 11. Juli 2022 um 15:27

    Hallo Sunshine 2023,

    Ich kann verstehen, dass dich das belastet. Vielleicht mal bei der Kiwu nachfragen, wir bei Tambre haben z.B. ein Netzwerk an Ärzten mit denen wir zusammenarbeiten. Vielleicht ist einer in Ihrer Nähe dabei?

    Herzliche Grüsse,

  • Myom: OP nötig?

    • Clinica Tambre
    • 6. Juli 2022 um 07:13

    Guten Morgen zusammen,

    Wenn die Myoma groß sind, > 4 cm, sollten sie operiert werden, da das Fibrom mit zunehmender Größe der Gebärmutter in der Schwangerschaft ebenfalls zunimmt und Platz einnimmt, wodurch das Wachstum der Gebärmutter erschwert wird.

    Bei Myomen, die im Endometrium Einkerbungen machen: Der beste Weg, sich ihnen zu nähern, ist die Hysteroskopie, wobei der Teil, der in die GBS hineinragt, in einigen Fällen partiell reseziert wird.

    Myome weisen eine erhöhte Vaskularisierung auf, sodass sie eine Einnistung vortäuschen können, mit dem daraus resultierenden Risiko einer Fehlgeburt.

    Ich hoffe, Sie finden dies hilfreich.

    Alles Gute,

  • Abbruch Transfer / GMS wächst nicht

    • Clinica Tambre
    • 24. Juni 2022 um 08:09

    Guten Morgen,

    Es stimmt, dass es Patientinnen gibt, die Schwierigkeiten haben, dass sich die GS gut aufbaut.

    - Generell nur mit Östrogen: Es gibt hier eine Alternative; Ein Zyklus kann durchgeführt werden, indem eine ovarielle Stimulation "simuliert" wird, und anstatt einer Ovarialpunktion zur Eizellentnahme zum Ziel zu haben, wäre es dann der Embryotransfer. Es geht darum, den Zyklus durch die Verabreichung einer ovariellen Stimulation zu starten und die Entwicklung des Endometriums dabei zu kontrollieren.

    Was den Stress anbelangt, beeinflusst er ihn sehr wahrscheinlich auf irgendeine Weise. Dieser Faktor und die genaue Auswirkungen sind oft unbekannt , da er leider nicht gemessen werden kann; Wir alle stehen heute unter einem hohen Stresslevel! Und es betrifft alle medizinischen Fragen. Stress kann einen höheren Einfluss haben als wir denken.

  • EZS - Medikamente und Nahrungsergänzung

    • Clinica Tambre
    • 31. Mai 2022 um 12:38

    Liebe NL06,

    Das mit den Vitaminpräparaten hört sich gut an. Was ich würde ändern würde: Morgens Folsäure und Vitamin D mit dem Frühstück.

    Gleiches Kortikosteroid. Wenn Sie es nachmittags (Prednison) beim Abendessen einnehmen, kann es Schlaflosigkeit verursachen, weil es dazu neigt, „Sie aufzurütteln“.

    In Bezug auf Tee sind Thein und Koffein nicht unbedingt empfehlenswert für IVF-Behandlungen, weder bei Frauen noch bei Männern.

    Besser sind Kräutertees, die entspannender sind und die Verdauung unterstützen, wie z.B. Kamille.

    Alles Gute für Sie!

  • Geburtsrisiken bei Eizellspende

    • Clinica Tambre
    • 24. Mai 2022 um 15:23

    Liebe Nice77,

    Sowohl durch IVF als auch durch Eizellspende entstandene SS gelten als Risikoschwangerschaften, da bei beiden eine leichte Erhöhung der Risiken besteht, wie z. B. Blutung/Fehlgeburt im ersten Trimester, erhöhter Blutdruck oder Frühgeburtlichkeit. Der Prozentsatz des erhöhten Risikos im Vergleich zu einer normalen Schwangerschaft kann etwa 1-3 % höher sein. Mit einer guten geburtshilflichen Kontrolle können alle Risiken erheblich reduziert werden.

    Bei der Entbindung selbst ist das Risiko genauso wie bei einer Risikoschwangerschaft leicht erhöht bzgl. Blutungen, vor allem die Plazenta sollte im Auge behalten werden, da es ein leicht erhöhtes Risiko für Plazentalösungen geben kann (ca 0,3% erhöht). Auch gibt es Studien, die ein generell leicht erhöhtes Risiko für Frühgeburtlichkeit belegen.

    Am Ende ist jede andere Schwangerschaft anders und es besteht immer ein Risiko für Komplikationen. Generell gibt es keinen Grund zur Sorge bei einer Geburt von einem Baby, das durch IVF oder Eizellspende entstanden ist. Ihre Hebamme ist nun informiert und das ist gut so. Da sind Sie sicherlich in guten Händen.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute,

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