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Beiträge von

  • GMS und E2 zu hoch für Transfer in 18 Tagen?

    • 13. August 2002 um 01:56

    GMS und E2 zu hoch für Transfer in 18 Tagen?

    ACHTUNG WICHTIG!!!!!
    Bitte nicht nach eigenem Gutdünken die Einnahme von Utrogestan timen - das kann ins Auge gehen!!!
    Konkret: Es sollte sehr wohl der Beginn der Einnahme mit dem Zeitpunkt der Befruchtung ziemlich zeitgleich sein (Synchronizität). Der Grund dafür liegt darin, daß die GMS, ab dem Zeitpunkt der Progesteronzuführung nur maximal 6 Tage die Möglichkeit der Einnistung für einen Embryo bietet (Einnistungsfenster). Beginnst Du also zu früh, ist der Embryo vielleicht erst zu spät in der Lage sich einzunisten, da er sich selbst ja auch erst in ein einnistungsfähiges Stadium (Blastozyste) entwickeln muß, was 5-6 Tage dauert. Ist die Blastocyste erreicht nachdem das Einnistungsfenster der GMS vorbei ist, hast Du Pech gehabt und der Versuch geht daneben.
    Im anderen Fall, wenn Du zu spät mit der Einnahme beginnst, konnte das Progesteron vielleicht noch nicht genügend seine Wirkung tun (Vorbereitung der GMS auf Einnistung), damit die Einnistung erfolgreich sein kann - jedoch scheint hier die Zeit weniger kritisch zu sein.
    Deshalb: Immer möglichst synchron timen, eher aber später beginnen als früher, jedoch immer vor dem Transfer beginnen.
    Das ist wirklich wirklich wichtig!!!!!!!!
    Bussibär

  • Statistik

    • 23. Juli 2002 um 14:38

    Statistik

    2 EZ-Spenden:

    1.)Olmütz (Dr.Sobek): 3 frische - negativ
    2.)Ostrau (Dr. Cermak): 3 frische - negativ

    ...nicht erbaulich, leider!

    Bussibär

  • Hilfe, wir sind neu!

    • 22. Juli 2002 um 14:37

    Hilfe, wir sind neu!

    Hi,
    ich denke, ich kann Dich beruhigen.
    Eine Eizellspende ist üblicherweise bei den Medikamenten nur mit der Einnahme von Tabletten verbunden. Manche bekommen eine einmalige Spritze mit einem Progesteron-Medikament, aber das war's auch schon. Der Transfer sollte (wenn richtig gemacht) schmerzfrei sein. Es werden da (manchmal unter Ultraschall-Kontrolle) die Embryonen mit einem weichen Katheter in die Gebärmutter transferiert.
    Das einzig "schmerzhafte" sind die Kosten, da es sich im Prinzip um eine IVF handelt, bei der jedoch die Spenderin stimuliert und auch punktiert werden muß, bevor Sie die EZs spenden kann. Diese Spenderinnen werden dafür in der Regel finanziell entschädigt. Es gibt also (je nach Begleitfaktoren) hier ein breites Preisspektrum, beginnend bei ca 1200 Euro (Bratislava) bis ca. 20 000 Euro (USA).
    Die rennomierten europäischen Institute sind irgendwo mittendrin: 3500 Euro - 7500 Euro.
    Die Erfolgsquoten gestalten sich in der Regel analog zu den Preisen, wobei bei der EZ-Spende der Schnitt schon bei 40% oder knapp darüber liegen sollte. Wie immer gibt es natürlich auch Ausreißer, die bis zu 70% Erfolgsquote bringen (auch nach unten gibt es Ausreißer - da bin ich sicher, jedoch veröffentlichen selbige natürlich nur ungern ihre Quoten).
    Als wichtig betrachte ich auch die Wartezeiten, da müßt Ihr euch jedoch selbst erkundigen, zumal diese stark variieren: von 1 Monat (Leningrad) bis 2 oder 3 Jahre (Belgien) ist alles schon vorgekommen. ProNatal (Prag) z.B. ist z.Zt. stark überlaufen (12-14 Monate). Der Rest in der Tschechei bietet in etwa 3-6 Monate Wartezeit. Auch hier gilt: Je besser die Entschädigung der Spenderinnen, desto mehr davon gibt es, desto mehr kostet es, desto kürzer die Wartezeiten.
    Ziemlich viel Info auf einmal, aber ich bin sicher, daß Ihr damit schon zurecht kommt.
    Viel Glück!

    Bussibär

  • Gesetzesänderung in Italien (2. Info)

    • 11. Juli 2002 um 10:40

    Gesetzesänderung in Italien (2. Info)

    Hi Nata,
    soviel ich weiß gibt es in der Tschechei eine sehr genaue gesetzliche Regelung dessen was erlaubt und dessen was verboten ist.
    Deshalb z.B. auch die Festlegungen, daß EZ-Spende strikt anonym zu erfolgen hat, was bedeutet, daß men die EZs einer Spenderin, die man selbst mitbringt nicht bekommen darf (das ist dann ein Kompensationsgeschäft).
    Das wirkliche Problem wird sein, daß die italienischen Paare sich nicht mehr im Inland behandeln lassen können und daher ins Ausland flüchten werden - also Spanien und Tschechei und was das für die Wartezeiten und die Preise (Angebot und Nachfrage) dort bedeutet (ProNatal dzt. 12-14 Monate Wartezeit trotz Preiserhöhung dieses Jahr von 3000 Euro auf 3500 Euro) möchte ich mir nicht ausmalen.
    :sad: Bussibär

  • An petra und Anja43!!!

    • 8. Juli 2002 um 09:10

    Wie geht es Euch beiden?
    Vor allem von Anja43 habe ich nichts mehr gelesen seit Ihrem Posting über Ihren ermutigenden HCG-Wert.
    Bitte meldet Euch, ich (und wahrscheinlich alle Forumsteilnehmer) bin gespannt, wie eine Drahtseilbahn!

  • Klinik Meran!

    • 8. Juli 2002 um 09:02

    Klinik Meran!

    Noch nicht bestätigten Meldungen zufolge, die jedoch aus vertrauenswürdiger Quelle stammen, hat das Land Südtirol als autonome Provinz dem Institut von Herrn Prof. Zech in Meran untersagt Eizellspenden als Behandlung durchzuführen.
    Ferner ist (das stand in zahlreichen Zeitungen zu lesen) in Italien eine Gesetzesnovelle kurz vor der Beschlußfassung, die die Spende von Ei- und Samenzellen untersagt. Damit gehören diese Behandlungsformen in Italien wahrscheinlich spätestens im Herbst der Vergangenheit an.

    Alles wahrscheinlich eine Reaktion auf die Eskapaden von Dr. Antinori.

  • Reportage über Eizellspende!!!

    • 24. Juni 2002 um 10:22

    Reportage über Eizellspende!!!

    Ich habe die Wiedergabe des ZDF-Beitrags gelesen (sowie die Diskussionsbeiträge darüber) und muß sagen, daß hier doch viel Unsinn verzapft und behauptet wird:
    Tatsache ist doch, daß die Embryonenkultur bis zum 5. Tag einzig den Grund hat, die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen. Der Unterschied der Baby-Take-Home-Raten zwischen österreichischen und deutschen Ärzten dokumentiert das auch hinreichend. Ein weiterer Grund für eine Langzeitkultur wäre auch die diagnostische Seite: Wenn mehrere IVFs gescheitert sind, so ist es doch nur legitim wissen zu wollen, ob weitere derartige Behandlungen überhaupt Aussicht auf Erfolg haben würden, oder ob sämtliche Embryonen absterben (möglicherweise aufgrund eines genetischen Defekts) noch bevor sie ins einnistungsfähige Stadium kommen. Und noch etwas zu Thema Selektion: gerade jene Politiker, die hier den Teufel an die Wand malen sind es doch, die den größten Arbeitgebern für behinderte Menschen (dem öffentlichen Dienst) mit der Pseudo-Rechtfertigung sogenannter Sparpakete, durch Streichung von Planposten das Leben schwer machen.
    Daß über EZ-Spende nur so heimlich getuschelt wird und die Auslandsadressen quasi unterm Tisch gehandelt werden ist der nächste Schwachsinn, der mir die Zornesröte ins Gesicht treibt: Tatsache ist, daß das Erlauben der Samenspende bei gleichzeitigem Verbot der EZ-Spende eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes der Verfassung so ziemlich jedes europäischen Staates darstellt. In Österreich wurde eine diesbezügliche Verfassungsklage auch bereits seitens der Ärzteschaft eingereicht und in Deutschland ist das sicher auch nur eine Frage der Zeit. So gesehen helfen sich die Kinderwunschpaare durch die Auslandsbehandlungen nur über diese "legistische Unzulänglichkeit" hinweg (und das ohne Gesetzesbruch - Ihr seid eigentlich alle Pioniere und habt meinen allerhöchsten Respekt, wirklich niemand von Euch muß sich "wie ein Verbrecher" fühlen).
    Eine EZ-Spende, Samenspende, IVF, ICSI oder sonstige Behandlung ist mit Sicherheit kein moralisches oder juristisches Vergehen irgendwelcher geistesgestörter Paare, die Kinder als Konsumgüter betrachten (irgendwie lese ich das aus dem ZDF-Beitrag und den Kommentaren heraus). Deshalb schreibt der Gesetzgeber auch vor, daß der behandelnde Arzt seinem Patienten eine psychologische Begleitung anzubieten hat. Es ist vielmehr Ausdruck des tiefen und ernsthaften Verlangens, trotz eines bestimmten gesundheitlichen Handicaps genau das begründen zu wollen, was die besserwissenden Politiker als "Keimzelle des Staates" bezeichnen - nämlich eine Familie!
    Also ehrlich: Sie sollten Euch eher Orden verleihen, als derart abgehoben darüber zu diskutieren, meint Euer
    Bussibär

  • @ Claudia wg. Prof. in Wien

    • 16. April 2002 um 16:30

    @ Claudia wg. Prof. in Wien

    Profesor Fritz Nagele hat eine kleine Privatpraxis hinter der Universität Wien in der Reichsratstraße. Er ist ein sehr netter, umsichtiger Arzt. Ihr findet seine nummer im amtlichen Telefonbuch (http://www.etb.at oder http://www.otb.at). Soweit ich jedoch informiert bin, halten die Gyns des Wiener AKH diese behandlungsmethode nur dann für angezeigt, wenn ein PCO-Syndrom oder eine ähnliche Eizellreifungsproblematik besteht.

    Dennoch bitte: nachfragen!

    Bussibär

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