ohne Worte
ich kopiere hier mal einen Bericht rein aus einem der Novum ordner
Gratulation, Euch werdender Familie, Schneeflocke!
Also, gut - hast recht, man kann nicht immer nur lesen...
Grund, aus der Deckung zu kommen, ist Deine Frage nach weiteren Probanden, die Mitte Februar auf der Transferliste standen.
So wie ich auch. An sich wollte ich über "die Sache" hier nicht unbedingt schreiben. Hat mich viel Nerven und Pfunde gekostet,
aber auch ernüchternde Erkenntnisse gebracht. Sollte es noch anderen so gegangen sein, kann ich verstehen, dass nicht viel
Erfreuliches zu schreiben und lesen ist.
Nachdem ich im Vorjahr eine Fehlgeburt in der Frühschwangerschaft hatte, nahm ich einen zweiten Anlauf - diesmal in Warschau.
Dort überzeugten meinen Mann und mich die offenkundige Sorgfalt beim Ersttermin. Wir warteten gespannt und voller Vorfreude
drei Monate lang auf diese ominöse "Mitte Februar".
Doch dann: Wir bekamen 1 EZ an einem Tag zugeteilt, die ließ sich nicht befruchten. Irritierte Nachfrage dort: Eine einzige???
Es gab ab da nichts als Ärger, weil man es nicht gewohnt sei, sich insistierenden Nachfragen zu stellen. Mein FA hier war
selbstverständlich informiert. Das passte nun schon gar nicht. Äußerst unfreundlich bekam ich zu hören, zwei weitere EZ
seien am Folgetag erfolglos zu befruchten versucht. Mein Mann sei wohl zeugungsunfähig...
Darauf rief dieser selbst dort an, bekam die Empfehlung besser zu adoptieren und bloß mit seiner frechen Frau wegzubleiben.
Es gab freiwillig die Anzahlung zurücküberwiesen - natürlich bis auf die scheinbar obligatorischen 500 EURO...
Wie ich dann hoch-östogen-stimuliert nach den wenigen Tagen Utrogest-Zufuhr aus dem ganzen Elend wieder aussteigen
konnte, blieb dann auch noch ganz allein meine Sache.
Einen Monat später habe ich das erzwungen kurze Kapitel Warschau ganz gut verarbeitet und wünsche Euch allen da draußen
viel mehr Glück - und: "Klappe halten", wenn es um die Diskussion der Abläufe dort geht!
Grüßle von Lissy
Gespeichert
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