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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Rom.y

  • An alle!!!!!!!!!!

    • Rom.y
    • 5. Oktober 2005 um 10:44

    An alle!!!!!!!!!!

    Akuta,


    habe gestern die Antwort von Dr. K. auf dein posting gelesen. Auch mir hat man so etwas erzählt "Das kommt von den Medikamenten" "Das ist psychisch" usw.


    Dabei sagt schon der gesunde Menschenverstand etwas anderes. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass du dir immer genau zu einer bestimmten Zeit eine genau zweitägige "Erkältung" holst? Wie oft hast du diese "Erkältungen" denn sonst? Das muss einem doch zu denken geben!


    Dr. K. fragt dich nicht, wie oft und regelmäßig diese Dinge aufgetreten sind. Immunprobleme gibt es nicht, jedenfalls nicht vor dem Schwangerschaftstest. Und damit hat es sich. (Als Abortursache sind immunologische Probleme unumstritten). Ist ja klar, dass die Killerzellen immer brav erst den positiven Test abwarten!


    Auch bei mir hat diese "Erkältung" immer zwei Tage gedauert, sie begann immer nachts. Wenn ich nicht eine starke Gebärmutteraktivität dabei gefühlt hätte, und es nicht gehäuft und regelmäßig zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgetreten wäre, hätte ich es vielleicht auch für eine starke Grippe gehalten. Auch ich konnte fühlen, dass vorher etwas war und nachher nicht mehr.


    Auch mir hat man erzählt, dass es keine Immunprobleme gäbe. Deswegen habe ich 3 weitere, komplett überflüssige Versuche gemacht und dabei 2x flach gelegen mit einer "Grippe". Nur habe ich dann über Kathy und einige andere Betroffene hier den Weg zu Dr. Reichel und Dr. Lewandowsky gefunden. Die kannten das Phänomen des "Einnistungsfiebers" und nahmen es ernst!


    In Kiel sagte man mir, ja, nicht wenige ihrer Patientinnen würden von solchen fiebrigen Schüben um den Zeitpunkt der Einnistung berichten - aber das hätte sicher nichts zu bedeuten! (Zufälle gibt's...)


    Mit der Therapie von Dr.Reichel/Dr. Lewandowksi wurde ich auf Anhieb schwanger. Mein Endokrinologe hat letztens indirekt die Immun-Diagnose bestätigt, als er feststellte, dass meine Milz etwas vergrößert ist: typisch nach starken immunologischen Prozessen, sagte er.


    Aber was soll's: Immunreaktionen gibt es ja nicht...


    Mann, ich könnte mich wirklich schwarz ärgern manchmal!


    Gruß Rom.y

  • Eizellspende und die emotionen

    • Rom.y
    • 1. Oktober 2005 um 10:31

    Eizellspende und die emotionen

    P.S. : Als ich in der Entscheidungsfindung war, ist mir ein Satz eines Bekannten (der Mann meiner Freundin) im Kopf hängengeblieben, der vor einiger Zeit ganz normal Vater geworden war und meinte: "Die eigenen Kinder sind einem doch auch fremd".


    Gruß Rom.y

  • An alle!!!!!!!!!!

    • Rom.y
    • 30. September 2005 um 19:12

    An alle!!!!!!!!!!

    Hallo Akuta.


    Ich bin rhesus-positiv, das hat also mit Immunglobulinen nichts zu tun. Sie werden in unserem Fall gegeben, um einüberaktives Immunsystem abzudämpfen. Die Globulinzellen setzen sich hinten auf die Killerzellen drauf und blockieren sie damit.


    In Kiel wird meines Wissens nur auf Partnerunverträglichkeiten (fehlende Antikörperbildung auf das Eiweiß des Mannes) hin untersucht und therapiert. Frau Dr. Reichel untersucht dein Blut einzeln. Soweit ich das verstehe, ist die entscheidende Frage die nach den NK-CD3 und CD16-Zellen. Liegt dieses Ergebnis über 2o%, hast du sehr geringe Chancen auf eine Schwangerschaft, außer mit Immunglobulinen.


    Lass das auf jeden Fall untersuchen und geh vielleicht auch, wie Joanna und ich, zu Novum nach Warschau. Du kannst Dr. Lewandowski vorab dein Blutbild schicken; er ist kein Schönschwätzer und wird dir realistisch sagen können, ob du für eine Therapie mit I.G. geeignet bist.


    Gruß Rom.y

  • Von wem ging die Initiative zuerst aus? Mann oder Frau?

    • Rom.y
    • 30. September 2005 um 09:33

    Von wem ging die Initiative zuerst aus? Mann oder Frau?

    Hallo Rebella,


    bei uns ging es eher vom Mann aus. Wobei man halt berücksichtigen muss, dass eine EZS am Ende der reproduktiven Skala angesiedelt ist und Paare bis dahin einen weiten Weg zurückgelegt haben. Bei uns war vorher auch die Samenspende schon in der Diskussion, und wir hatten schon 6 Jahre KiWu-Behandlung auf dem Buckel.


    Wir haben also eine Embryospende bekommen, was sogar Vorteile hat -so ist die Lage für beide Partner gleich.


    Mir scheint, dass der Kinderwunsch bei Mann und Frau generell anders gelagert ist. Mit allen Einschränkungen, die für Verallgemeinerungen gelten, meine ich: Bei der Frau ist es ein Trieb; der Bruttrieb, eine immens starke Kraft, die allerdings bestimmte Bedingungen zum Aufblühen braucht (zumindest ein gefühlvolles eigenes Elternteil sowie normalerweise eine Partnerschaft). Männer bekommen ihr erstes Kind zumeist a) aus dynastischen Gründen, nenne ich es mal, b) weil es dazugehört (also aus Konvention, und weil die insgesamt wegbröckeln, haben wir auch soviele Männer, die keine Kinder wollen)(Mit nichts kann man einen Mann beim Rendezvouz schneller in die Schlucht schlagen als mit einem lässigen - ach, übrigens, ich hätte nichts gegen Kinder...) c) der Frau zuliebe. Kinderlose Männer mit "richtigem" eigenem Kinderwunsch sind meiner Meinung nach eher selten.

    Nach dem ersten Kind und auch durch die Prozesse einer Kinderwunschbehandlung ändert sich das aber häufig.


    Nietzsche hat dazu mal gesagt: Des Mannes tiefste Sehnsucht ist das Weib. Des Weibes tiefste Sehnsucht aber ist das Kind. (Und es wäre ja von der Evolution her auch nicht doof, die Sache so anzulegen...)


    Gruß Rom.y

  • Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    • Rom.y
    • 29. September 2005 um 10:48

    Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau

    Hallo Andrea,


    Novum behandelt nur Paare, also keine Singles, aber eine Heirat ist dort keine Voraussetzung und auch kein Thema.


    Über primäre Amenorrhoe bin ich nicht informiert, aber ich weiß, das EZS bei Turner-Syndrom funktioniert und das ist ja in den Auswirkungen her ganz ähnlich. Bei EZS kommt es ja nur auf die Gebärmutterfunktion an, und das ist etwas ganz anderes.


    Von deinem Posting her bleibt mir das Gefühl: Probiere es auf jeden Fall. Dir würde sonst das Gefühl bleiben, eine vielleicht letzte Chance nicht genutzt zu haben.


    Ich bekomme auch gerade mit demnächst 43 mein erstes Kind.


    Novum bietet eine gute persönliche Betreuung mit intensiven Arztkontakt und, soweit man als Laie das beurteilen kann, sehr gute Laborleistungen. Manche empfinden das dort praktizierte egg-Sharing als Nachteil. Darüber muss sich jeder selbst Gedanken machen und zu einer Entscheidung kommen.


    Viele Grüße

    Rom.y

  • Eizellspende und die emotionen

    • Rom.y
    • 27. September 2005 um 08:29

    Eizellspende und die emotionen

    Hallo Minibaby,


    so allgemeine Fragen sind immer schwierig zu beantworten; man könnte ja ganze Romane schreiben... Guck doch mal die alten Seiten durch; da wirst du vieles finden, auch eine ausführliche "to-tell-or-not-to-tell"-Diskussion.


    Generell scheint mir, dass

    a) niemand Eizellspende freiwillig macht, solange es noch andere Möglichkeiten gibt.

    b) man sich nach Ausschöpfen derselben erst mal damit abfinden muss und eine Zeit braucht, um für EZS "reif" zu sein. Da muss man schon erst mal schwer in sich gehen.

    c) dass trotz einer eindeutigen Entscheidung für eine EZS mit Ambivalenzen gerechnet werden muss, die sich während des Behandlungszyklus oder zu Beginn einer Schwangerschaft zeigen können.

    d) dass im Laufe der Schwangerschaft jede zu dem tiefempfundenen Schluss "Gene-hin-Gene-her: mein Baby" kommt.


    Viele grüße

    Rom.y

  • An alle!!!!!!!!!!

    • Rom.y
    • 26. September 2005 um 11:43

    An alle!!!!!!!!!!

    Hallo Akuta,


    wieso ist deine Frage doof?


    Ich hatte regelmäßig nach dem Transfer ähnliche Symptome, die immer schlimmer wurden; immer zum Zeotpunkt der Einnistung. Auch einige andere hier im Forum kennen das aus eigener Erfahrung.


    Du musst unbedingt bei Frau Dr. Reichel deine NK-Zellen bestimmen lassen und das ausführliche Blutbild. (Kiel taugt meiner Meinung nach nicht viel; sie negieren die Probleme völlig "ja, eine ganze Reihe unserer Patientinnen berichten über Fieber etc. zum Zeitpunkt der Einnistung, aber wir glauben nicht, dass das etwas mit der Immunlage zu tun hat, das ist Zufall oder kommt vielleicht von den Medikamenten der IVF"....kreisch.... wie ignorant kann man eigentlich sein??? Und aktive Immunisierung, wie sie dort gemacht wird, ist bei überaktivem Immunsystem sogar kontraproduktiv. Bei mir ist es nach der Immunisierung in Kiel deutlich schlimmer geworden.


    Du brauchst wahrscheinlich wie ich eine passive Immunisierung mit Immunglobulinen, unterstützt durch Cortison und evtl. Heparin. Ich habe deine Symptome mindestens 4x durchgemacht und bin mit Immunglobulinen auf Anhieb schwanger geworden.


    Wenn du eine ausländische Klinik in Betracht ziehst (auch für normale IVF oder ICSI), würde ich dir unbedingt Novum in Warschau oder Isida in Kiew empfehlen. Beide Kliniken kennen die Problematik.


    Das Blutbild bei Dr. Reichel kannst du übrigens per Postversand machen lassen.


    Viele Grüße

    Rom.y

  • Eizellspende in der Familie

    • Rom.y
    • 1. September 2005 um 10:44

    Eizellspende in der Familie

    Hallo Salina,


    ich habe zwar nie EZ gespendet, aber 7 ICSI-Versuche gemacht und die Prozedur ist dieselbe.


    Wie das von den Frauen vertragen wird, ist wohl recht unterschiedlich. Ich selber habe das immer gut weggesteckt und nie als größeres Problem empfunden; schon gar nicht bei den ersten Malen. Du musst halt eine Zeitlang täglich Spritzen bekommen, die in eine Bauchfalte gespritzt werden. Das ist nicht schlimm, bei mir hat immer mein Mann mir die Spritze gegegeben, viele machen das aber auch selbst. Dann musst du 2x zum Ultraschall, und du musst eine kleine OP mit 1ominütiger Narkose über dich ergehen lassen. Nach der Op brauchst du ca. 3 Tage, bis du wieder ganz ok bist. 1 Tag ist Bettruhe angesagt, und 2 Tage merkst du noch was beim Laufen. Ich fand das alles relativ easy, andere haben aber geklagt. Ich denke, das hängt sehr von der Einstellung ab, die man dazu hat.


    Schwanger fühlt man sich nicht, aber etwas verändert (während der Spritzen) Die Auslösepritze kann Schwnagerschaftsgefühle hervorrufen, die vergehen aber nach 36 Stunden wieder. Man hat während der Stimu etwas Druck im Bauch, weil die Eierstöcke dicker werden als normal.


    Die körperliche Seite würde mir an deiner Stelle keine großen Sorgen machen, das ist wirklich gut auszuhalten; ich würde das für meine Geschwister sofort tun.


    Die seelische Seite ist heikler. Kommst du damit klar, das Kind deiner Schwester als ihres anzusehen und eine Tante zu bleiben? Kommt ihr zusammen damit klar? Aber auch wenn du absagst: Kommst du damit klar, dass deine Schwester damit auf eine Fremdspende angewiesen ist?


    Ich würde es machen, wenn das Verhältnis zu meiner Schwester in Ordnung wäre.


    Gruß Rom.y

  • Wahlprogramm der Parteien

    • Rom.y
    • 26. August 2005 um 15:33

    Wahlprogramm der Parteien

    ...irgendwie ist es ja schon seltsam, in welch schlechtem Licht die ganze Repromedizin immer gesehen wird. Instrumentalisierung, Lobbismus, antifeministisch, kalt, technokratisch, und wenn man nicht alle Dämme verrammelt, kriegt jeder mit 65 noch sein Designerbaby. Ich bringe das überhaupt nicht zusammen mit meinen eigenen Erfahrungen mit der Repro-Medizin und mit ungewollt kinderlosen Paaren. Paare mit ungewollter Kinderlosigkeit werden doch sowas von bescheiden mit der Zeit...


    Danke für die Initiative.

    Rom.y

  • Neuer Themenbereich

    • Rom.y
    • 23. August 2005 um 20:44

    Neuer Themenbereich

    ...aber das gilt auch für alle älteren Schwangeren mit Partner...es kann immer was passieren und in unserem Alter können die Eltern normalerweise nicht mehr einspringen. Man muss auf jeden Fall eine Möglichkeit haben für den schlimmsten aller Fälle. Wir haben mit einem anderen Paar eine Abmachung auf Gegenseitigkeit getroffen; es bietet sich an, das über eine Patenschaft zu lösen.


    Gruß Rom.y

  • Ältere Schwangere: Kaiserschnitt oder vaginale Geburt?

    • Rom.y
    • 19. August 2005 um 20:22

    Ältere Schwangere: Kaiserschnitt oder vaginale Geburt?

    Hallo, ihr beiden,


    danke für eure Rückmeldungen - sehr hilfreich. Eine Umfrage fände ich auch gut.


    Meine Übelkeit wird jetzt, 17.SSW, allmählich besser. Das war ne ausgewachsene Hyperemesis; scheußlich. Weg ist sie noch nicht, aber so, dass ich damit leben kann: 2-3 Vomex am Tag, 2-3mal die Woche "Übergaben". Das ist auszuhalten. Danke der guten Wünsche!


    Gruß Rom.y

  • Ältere Schwangere: Kaiserschnitt oder vaginale Geburt?

    • Rom.y
    • 19. August 2005 um 08:52

    Hallo, ihr Mütter,


    mal ne ganz andere Frage. Ich bin nun bald in der Halbzeit und fange an, mir darüber Gedanken zu machen, wie das Kleine irgendwann wieder rauskommen soll. (Bei uns war ja noch nicht mal "rein" einfach...)


    Ich hatte bislang immer den Eindruck, dass hier fast alle per Kaiserschnitt entbunden haben und dass das bei uns Älteren (bin 42) fast die Regel ist. Als ich das in der Vorsorge so sagte, haben der Gyn und die Hebamme sich kaum noch eingekriegt. Kaiserschnitt aus Altersgründen...nee, das wäre völliger Quatsch.


    Die Hebamme sagte, bei einem Kaiserschnitt hätten Frauen danach große Probleme, sie würde mir auf jeden Fall zu einer normalen Geburt raten. Und: 42 wäre das beste Alter zum Kinderkriegen...


    Wie sehr ihr das? Wie war das bei euch?


    Vielen Dank!


    Gruß Rom.y

  • Frauenarzt in D und EZS im Ausland

    • Rom.y
    • 19. August 2005 um 08:45

    Frauenarzt in D und EZS im Ausland

    Hallo Barbamama,


    frag erst mal bei denen, die in deiner Nähe wohnen, nach einem Arzt, wo du mit offenen Karten spielen kannst - das ist in jedem Fall angenehmer. Lass dir den Namen via PN mitteilen. Du brauchst einen normalen Gyn oder eine Kiwu-Praxis.


    Falls nicht, überlegst du, wer der Gyns an deinem Ort für eine lässige Art bekannt ist und gehst da dann mit der fiktiven Geschichte hin. Deine Embryos können schon etwas älter sein, und du brauchst ja a) zunächst nur ein Privatrezept (kann dir auch dein Hausarzt ausstellen, wenn du dem vertrauen kannst) und dann b) eine Schleimhautmessung. Das ist schon alles. Notfalls fährst du früher zu deiner Klinik und bleibst ne Woche länger, das geht auch.


    Gruß Rom.y

  • Frauenarzt in D und EZS im Ausland

    • Rom.y
    • 18. August 2005 um 09:09

    Frauenarzt in D und EZS im Ausland

    Hallo, ihr,


    Ärzte können sogar ihre Zulassung verlieren, wenn sie die Begleitbehandlung durchführen. Bei meiner 1. EZS habe ich des dem Gyn gesagt und habe 2 Gyns während des Behandlungszyklus verloren! Sie hatten kalte Füße gekriegt. Das war ein Riesenstress für mich.


    Danach habe ich es nicht mehr gesagt, sondern von einem Kryo-Transfer gesprochen - also ich hätte ICSI im Ausland gemacht und davon wäre noch was da. Die Vorbereitung ist ja identisch.


    Ich würde sehr aufpassen, wenn euch nicht vorher bekannt ist, dass man dem Arzt das sagen darf.


    Gruß Rom.y

  • SST positiv, Valencia - 2. Versuch/Korrektur

    • Rom.y
    • 11. August 2005 um 17:21

    SST positiv, Valencia - 2. Versuch/Korrektur

    Hallo Anna,


    die Nackentransparenzmessung (8oEuro, muss man selbst zahlen) habe ich gemacht, nachdem die Endokrinologin mich ansprach, dass der hohe HCG-Wert ein Hinweis darauf sein KÖNNTE. Das ist mir dann doch in die Glieder gefahren. In dem Moment war die Entscheidung klar.


    Die Nackenmessung ist nur zu 8o% zuverlässig. Dafür hast du bei einer Fruchtwasseruntersuchung ein 1%ges Abortrisiko. Du bekommst bei der Nackenfaltenmessung (11-14SSW) einen Risikowert; basierend auf deinem Alter (der Gyn weiß ja nicht, dass die Eizelle jünger ist) und den Messungen. D.h. unser tatsächliches Risiko ist wegen des Alters der Spenderin wesentlich geringer. Mein "Hintergrundrisiko" als 42jährige wäre 1:27, mit den Messdaten wäre das individuelle Risiko 1:2oo, also in Wirklichkeit noch viel geringer. Dann ist eine Fruchtwasseruntersuchung das größere Risiko. Ich hätte auch die Nackenfaltenmessung gelassen, wenn ich nicht ein Warnzeichen gehabt hätte.


    Ansonsten hoffe ich, dass die verd... Übelkeit mal aufhört, ich bin es so Leid! Wenn wenigstens zwischendrin mal ein Tag frei wäre!


    Rom.y

  • SST positiv, Valencia - 2. Versuch/Korrektur

    • Rom.y
    • 11. August 2005 um 11:01

    SST positiv, Valencia - 2. Versuch/Korrektur

    Hallo Anna,


    auch mir wurde gesagt, dass ein hoher HCG-Wert auf eine festsitzende Schwangerschaft hindeutet - bei straken individuellen Schwankungen. Aber auch bei Down-Syndom ist der Wert stark erhöht. Ich habe deswegen die Nackenfaltenmessung machen lassen und bin jetzt wieder beruhigt.


    Hohe HCG-Werte können dir viel Übelkeit bringen; die Wahrscheinlichkeit für Hyperemesis gravidarum ist stark erhöht. Bei mir war es ab der 9. Woche soweit. Jetzt, in der 16.SSW, gibt es vorsichtige Anzeichen, dass es besser wird, aber vorbei ist es nicht.


    Wenn der Wert hoch bleibt, Schilddrüse kontrollieren, hatte ich schon gesagt, oder?


    Ich hatte Blutungen, durchgängig bis zur 12.SSW. Braunes Blut. Ich hatte den Verdacht, dass das vom Utrogest kommt. Es war immer besser, wenn ich nur 1 nahm oder die schluckte. (Aber schlucken war dann irgendwann auch nicht mehr sicher). Nach dem Absetzen von Utrogest verschwanden dann auch die Blutungen.


    Die Schwangerschaft selbst, also der kindliche Teil, ist bislang völlig unauffällig - alles, wie es sein soll. Die Kleinen wachsen wie verrückt. Vor ein paar Wochen war es ein Pünktchen, jetzt ist es schon 18cm lang. Nicht zu fassen.


    Die Herztöne hörst du nicht, du siehst etwas pulsieren. Hören lassen sie dich normalerweise erst spät in der Schwangerschaft.


    Wichtig ist auch, an irgendeinem Punkt Vertrauen in die Schwangerschaft zu fassen. Et kütt sowieso wie et kütt.


    Viele Grüße

    Rom.y

  • SST positiv, Valencia - 2. Versuch/Korrektur

    • Rom.y
    • 9. August 2005 um 08:31

    SST positiv, Valencia - 2. Versuch/Korrektur

    Anna, ich hatte am 1. Tag der 6. Woche 33.ooo, mit 1 Kind. Das muss also nicht heißen, dass es mehrere werden.


    Mein HCG-Wert ist die ganze Zeit viel zu hoch, das beschert mir die Hyperemesis (immer noch, 15. SSW) und eine ausgewachsene Schilddrüsen-Überfunktion. Und auf Down-Syndrom muss ich mich aufgrund des hohen Wertes untersuchen lassen.


    Maya, bei mir waren's Kryos. Nimm die Globuline, denn bei NK-Werten über 2o% ist es kaum möglich, schwanger zu werden, sagt Frau Dr. Reichel...


    Gruß Rom.y

  • warum und wann bekomme ich Blutungen wenn es nicht klappt?

    • Rom.y
    • 8. August 2005 um 14:19

    warum und wann bekomme ich Blutungen wenn es nicht klappt?

    Hallo Jean,


    das Utrogest bekommst du, weil du keinen Eisprung hattest. Normalerweise liefert der Rest der Eihülle, also das was übrigbleibt, wenn das Ei gesprungen ist, das Gelbkörperhormon.


    Ich habe auch schon mit Utrogest geblutet. Das kann also auch passieren, dass die Periode ganz normal eintrifft, sogar vor dem Test. Normalerweise blutet man aber beim Test noch nicht Wenn es nicht geklappt hat, setzt du nach dem Test die Pillen alle ab. Normalerweise bekommst du dann in 2,3 Tagen deine Periode. Es kann allerdings auch länger dauern.


    Man kann auch bluten, wenn es geklappt hat! Manche Frauen haben nach ca. 1Woche eine leichte, helle Blutung - das ist dann ein gutes Zeichen! Manche Frauen bekommen auch trotz Schwangerschaft weiter die Periode. Insofern musst du auf jeden Fall einen Bluttest machen lassen.


    Viel Glück!

    Rom.y

  • Unsicher Valencia oder Bilbao

    • Rom.y
    • 7. August 2005 um 15:09

    Unsicher Valencia oder Bilbao

    Wir sind auf diese Art im IVI Sevilla gelandet und können das nicht empfehlen. Da ist einiges gründlich schiefgelaufen - wir haben allerdings auch keine Rechnung bekommen.


    Gruß Rom.y

  • alleinstehend

    • Rom.y
    • 6. August 2005 um 13:16

    alleinstehend

    Hallo, ihr,


    bei einer Embryonenspende muss man nicht unbedingt zum Vorgespräch. Man kann es auch schriftlich händeln und dann direkt zum Transfer hinfahren. Ich habe das auch so gemacht. Gerade bei Kapstadt könnte das Kosten sparen.


    Ich habe bei insgesamt 4 Kliniken KiWu-Versuche gemacht, 2 deutsche, 2 ausländische. Mein Mann heißt anders als ich. Nirgends mussten wir belegen, dass wir verheiratet sind. Es wäre also auch eine Möglichkeit, sich einen guten Freund zu schnappen und den als "Ehemann, leider sterilisiert" auszugeben. Wenn man einen guten Freund hat, mit dem sowas geht, und falls man selber das hinbekommt... Falls die Kosten aus dem Ruder laufen sollten, wäre das vielleicht eine Möglichkeit. Der Freund muss ja noch nicht mal mitfahren - ich wäre fast auch alleine zum Transfer gefahren. Eine Unterschrift täte es ja.


    Ich bin auch mit einem Kryo-Embryo schwanger geworden.


    Viel Erfolg, und lasst euch nicht unterkriegen.


    Rom.y

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