Re: Fatale Nebenwirkungen durch Downregulation?
Hallo Leerhuhn
Ich war und bin geschockt über den Krebsfall und es tut mir sehr leid für Lilly, Ihre Tochter und Ihre ganze Familie. Wenn Du den Teil über Deca verfolgst, wirst Du sehen dass es einige mit schweren Nebenwirkungen gibt. Viele haben sich ausserdem bei mir per pn gemeldet. Es sind viele Frauen betroffen und daher ist das ganze aber vor allen Dingen für Frauen von Interesse, die die GnRHs noch nicht genommen haben. Für Dich persönlich ist es vielleicht nicht so interessant wenn ich Deine Behandlungsgeschichte lese (schon oftmals benutzt).
Den Gefühlen wird man m.E. am besten gerecht, wenn man präventiv (also vor der Medikamentengabe) Bescheid weiss und dann vermeidbare Nebenwirkungen durch Wahl anderer Präparate vermeidet, die weniger Nebenwirkungen haben. "Einzupacken" braucht hier keine von uns, da eine Downregulation mit GnRH überhaupt nicht notwendig ist.
Was Du hier bewirkst, ist dass sich diese Frauen mit Fragen oder Problemen evtl. gar nicht mehr öffentlich trauen hier zu melden.
Meine Zeilen zu ignorieren ist einfach - lese sie einfach nicht. Warum sie Dich verunsichern könnten, kann ich mir auch nicht erklären, Du bist doch in guten Händen?
Es geht mir echt nicht um einen Privatkrieg wie Du mit Dr. Aizpurua hier öffentlich ausgetragen hast, sondern um Informationen an euch. Das mit den vielen Nachrichten über Dr. A. und warum er heute wieder nicht angerufen hat, war ja wohl wirklich NUR zwischen Dir und dem Arzt, oder?
Und der wichtigste Punkt: Ich stelle hier keine Diagnosen! Nur wenn eben Symptome auftreten unter oder nach der Behandlung mit einem Medikament, (also enger zeitlicher Zusammenhang), welche vorher nicht bestanden, dann zieht jeder Arzt (muss es sogar) in Betracht, dass dies vom Medikament kommen könnte. (manche sagen es Dir aber nicht). Insbesondere wenn es welche sind, wovon bereits viele den Aufsichtsbehörden vorliegen. Zur Meldung von Verdachtsfällen ist jeder Arzt verpflichtet. Dem muss dann näher nachgegangen werden (Differentialdiagnose).
100%-ige Beweise für den Ursachenzusammenhang kann es gar nicht geben (gibt es in der Medizin übrigens nie), weil NIEMAND weiss, wie GnRH genau funktionieren. Dafür müsste dann der Hersteller Studien machen, die den Wirkmechanismus aufdecken und die sind teuer. Frage doch mal genau den Arzt nach der Wirkweise. Er wird Dir erklären, dass es (wahrscheinlich) Menopauseneffekte sind. Das ist aber dann nicht wahr, wenn diese anhalten obwohl Deine Mens wieder kommt. Dann hast du nämlich keine Menopause mehr. Also woher kommen die anhaltenden Nebenwirkungen, die einige haben? Aus den Empfehlungen zur Behandlung von Endometriose sind GnRHs wegen der Nebenwirkungen übrigens draussen.
Wir haben hier freie Meinungsäusserung und Leute, die verunsichert sind, sollten sich dann wirklich selbst informieren oder den Arzt fragen. Bevor Du solche Sachen schreibst, solltest Du Dich besser über GnRHs informiert haben. Ausserdem haben wir doch schon einen eigenen Thread für das Thema, oder nicht (Decapeptyl, naja, sollte man GnRH nennen, aber sonst?)?
Gruss
heiker
Gruss
heiker