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Beiträge von Leerhuhn

  • Bauchspiegelung Ja oder nein?

    • Leerhuhn
    • 9. Juni 2011 um 20:18

    Re: Bauchspiegelung Ja oder nein?

    Liebe Columbia,

    Ich hatte in der besagten Woche nur einmal eine Ärztin zu Gesicht bekommen und die war wie gesagt sehr kurz angebunden und hatte höchstens ein bis drei Minuten an meinem Bett verbracht während hinter ihr eine Gruppe von Medizinstudenten mich ansahen.
    Nach der OP fühlte ich mich sehr müde und die Schläuche an meinem Bauch taten sehr weh. Die wurden auch nach einigen Tagen erst entfernt und das tat erstmal so richtig weh. Von Blutverlust steht nichts im OP-Bericht.

    Die Ärztin wirkte so gestresst, dass ich mich kaum traute etwas zu sagen. Genau genommen hat sie gar nicht mit mir gesprochen sondern mich den Studenten vorgeführt. Das Gespräch ging etwa so:

    Dr.: "Das ist Frau ... Wir haben bei ihr eine Labaroskopie gemacht und einen Endometrioseherd ... Unverständliches Fachgesueltz... weggebrannt."
    Ich: "War das der Grund für meine Fehlgeburten?"
    Sie entsetztes Gesicht, dass ich mich traue etwas zu sagen und dann ganz kurz: "Nein."

    Und dann stand sie schon am nächsten Bett und ich war vor dieser Kaltschnäuzigkeit so paralysiert, dass ich nichts mehr sagen konnte. erst später dachte ich. Mensch hier stimmt doch etwas nicht.

    Alles sehr komisch, oder? Seit Jahren denke ich, dass etwas schiefgelaufen ist aber man weiss ja nicht an wen man sich wenden soll und die meisten Aerzte nehmen einen bei so etwas auch nicht ernst.

    LG Leerhuhn

  • Bauchspiegelung Ja oder nein?

    • Leerhuhn
    • 9. Juni 2011 um 00:05

    Re: Bauchspiegelung Ja oder nein?

    Lieber Dr.K.,
    Ich fürchte Sie haben recht. Ich werde keine Ruhe finden bevor ich nicht noch eine Bauchspiegelung mache. Was fuer eine Ironie. Ich muss etwas wiederholen vor dessen Folge ich Angst habe. :stupid:

    Liebe Ronja,
    Ja, meine Mutter und meine Mann sahen mich zum letzten mal vor der OP und zum ersten mal nach der OP im Krankenzimmer. Aber selbst wenn ich mal angenommen 2h zum Aufwachen brauchte und 30 min bis zu Narkosewirkung bleiben noch immer ca. 2,5h für die OP und das ist für diese OP zu lang, oder?
    Ich wohne nicht weit vom Charité. Ich wäre im "Falle wenn" in 20 Minuten dort gewesen.

    Ich hoffe wirklich sehr, dass meine Befürchtung ein Hirngespinst ist, der sich durch das Trauma von der OP und die danach folgenden Misserfolge manifestiert hat. :freak:

    Ich halte Euch auf dem Laufenden.
    Liebe Gruesse,
    Leerhuhn

  • Bauchspiegelung Ja oder nein?

    • Leerhuhn
    • 8. Juni 2011 um 11:37

    Re: Bauchspiegelung Ja oder nein?

    Vielen Dank für die Antwort. Der OP-Bericht liegt schon vor mir. Ich kann aus ihm keine Auffälligkeiten entnehmen. Als Therapie steht dort:
    Diagnostische Hysteroskopie und Strichkueretage. Laparoskopie mit Chromopertubation (beidseits positiv) und Resektion der Endometrioseherde an den Sacrouterinligamenten nach Uretrdarstelung beidseits.

    Im Bericht fällt mir nur auf: "Durchführung der Strichabrasio aus der Zervix. Es wird wenig Material gewonnen."
    Und:
    "...beidseits an den Sacrouterinligamenten bläuliche Endometrioseherde ca. 10 mm.... Diese sollen entfernt werden..."

    Ansonsten hört sich alles fuer mich als Laie normal an.
    Operateure waren eine Dr. Malgorzata Lanowska und Jekaterina Vasiljeva

    Meine Ärztin in Berlin hat sich den Bericht bestimmt nicht durchgelesen. Sie hält mein Verdacht für unmöglich. Aber 5h OP und eine Woche Klinikaufenthalt, entfernen der Schläuche erst nach ca. 4 Tagen und dann nie wieder spontanschwager.... Ich finde meine Sorge berechtigt. Was soll ich jetzt tun?

    Liebe Gruesse,
    Leerhuhn

  • Bauchspiegelung Ja oder nein?

    • Leerhuhn
    • 7. Juni 2011 um 19:56

    Re: Bauchspiegelung Ja oder nein?

    Wichtiger Nachtrag: seit der Bauchspiegelung habe ich irgendwie immer wieder menstruationsähnliche Schmerzen und ein Stechen in dem linken Eierstock. Kein Arzt weiss warum das so ist.

    LG Leerhuhn

  • Bauchspiegelung Ja oder nein?

    • Leerhuhn
    • 7. Juni 2011 um 19:53

    Liebe Forumsärzte,

    Ich habe lange nachgedacht ob ich das jetzt schreiben soll weil ich Angst habe, dass man mich nicht mehr für normal halten könnte. Jetzt mache ich es doch und hoffe auf einen weisen Rat.

    Vorgeschichte: Nach zwei Fehlgeburten von Spontanschwangerschaften wurde bei mir 2007 im KiWuZe (2008 geschlossen) vom Charite Berlin eine Bauchspiegelung durchgeführt. Untersucht wurden Eierstöcke und Gebaehrmutter. Diagnose: eine sehr kleine Endometriose mitten im Bauchraum die weggebrannt wurde ansonsten alles okay. Der AMH-Wert war zu dieser Zeit noch in Ordnung.
    Nach dieser Bauchspiegelung wurde ich nie mehr spontan Schwanger und 2009 liess ich mich ernteut untersuchten und da hiess es AMH 0,59. Danach folgten 4 IVFs und dann war der AMH März 2011 bei 0,08. Danach kam eine EZS-Versuch ohne Erfolg.

    Jetzt meine Frage: Kann es einfach mal sein, dass damals bei der Bauchspiegelung 2007 etwas schiefgelaufen ist? Meine Mutter und mein Mann meinten, dass ich 5 Stunden im OP war! Ist das nicht etwas lange für eine Laparoskopie? Danach musste ich fast eine Woche im Krankenhaus bleiben. Ist das nicht auch zu lange?

    Nach dem ich nach dieser Bauchspiegelung nun nicht mehr schwanger wurde und so viele erfolglose IVFs hinter mir habe plagt mich der Gedanke Tag und Nacht, dass etwas schiefgelaufen ist und niemand etwas gesagt hat. Die Aerztin im Charité war auch sehr kurz angebunden und eiskalt. Sie war höchstens eine Minute an meinem Bett. Das war das ganze Gespräch.

    Was soll ich blos tun? Noch eine Bauchspiegelung machen um sicher zu gehen, dass da drin alles stimmt? Ich bin wirklich extrem verunsichert.

    Liebe Gruesse,
    Leerhuhn

  • Endstation Alicante / Spanien

    • Leerhuhn
    • 7. Juni 2011 um 19:03

    Re: Endstation Alicante / Spanien

    Heute war ich bei meiner KiWU-Ärztin in Berlin. Nach dem Gespräch ging ich ziemlich unbefriedigt raus. Ich fragte ob wir eine Bachspiegelung machen sollten und sie meinte, dass man selbst bei einer Bauchspiegelung nicht alle Endometrioseherde wegbrennen könne und es eigentlich wenig Sinn ergibt.

    Die von Dr. Aizpurua angeordnete immunologische Abklärung der Werte cd 4, cd8 und cd56 hielt sie für sinnlos. Sie meinte, dass selbst wenn man dort etwas fände, könnte man doch nichts machen. Später habe ich überlegt, dass es doch aber insoweit etwas bringen würde, dass ich weiß ob ich uebrhaupt Chancen für eine Einnistung habe oder alle Behandlungen für mich keinen Sinn mehr machen, oder?

    Soll ich meine vier erfolglosen IVFs und zwei Aborte nach Spontanschwangerschaften einfach so als Schicksal hinnehmen, nicht weiternachforschen und einfach weiter tausende von Euro ausgeben ohne genau zu wissen ob nicht vielleicht doch irgendwo eine klare Ursache schlummert?

    Vielleicht ist es so. Vielleicht muss ich mich tatsächlich einfach nur entspannen und das Schicksal nehmen wie es ist. Ich weiß aber nicht wie ich das tun soll.

    Liebe Gruesse,
    Leerhuhn

  • Menstruationsschmerzen drei Tage vor Punktion der Spenderin

    • Leerhuhn
    • 5. Juni 2011 um 13:11

    Re: Menstruationsschmerzen drei Tage vor Punktion der Spenderin

    Lieber Dr. K,

    Vielen Dank für ihre Antworten. Beim nächsten Versuch bestehe ich einfach vorher auf einen Progesteron Test. Dann bin ich vielleicht entspannter.

    Vielleicht hatte ich wirklich mit den Embryonen Pech.

    Liebe Gruesse,
    Leerhuhn

  • Endmetriose sichtbar im US???

    • Leerhuhn
    • 5. Juni 2011 um 13:03

    Re: Endmetriose sichtbar im US???

    Lieber Dr.K,

    Meine Bauchspiegelung war 2007 und da wurde die Endometriose ausserhalb der GM gesehen und weggebrannt. Ich frage mich ob sie sich jetzt wieder ausgebreitet hat und auch in der GM ist und sich deshalb bei mir nichts einnistet oder, dass die Endo selbst hormonaktiv bleibt und deshalb das Decaptyl vor der EZS nicht reicht.

    Hört sich kompliziert an. Kann man mich verstehen?

    LIebe Gruesse,
    Leerhuhn

  • Endmetriose sichtbar im US???

    • Leerhuhn
    • 3. Juni 2011 um 16:49

    Lieber Doktor,

    mich wurmt eine Frage:
    Ich habe immer gehört, dass man eine Endometriose auf US gar nicht sehen kann aber mein Arzt meinte er kann sehen, dass ich keine Endometriose in der GM habe.

    Jetzt habe ich hier irgendwo gelesen, dass man bei einer Endometriose vor der EZS eine GnRh-Analoga nehmen soll. Sogar ein halbes Jahr. Macht das einen Sinn? Hemmt denn der GnRh-Analoga nicht den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut?

    Ich verstehe das alles nicht. Einerseits nimmt man Östrogene wie Progynova um die die GMS aufzubauen und andererseits nimmt man GnRh-Analoga gegen die Endometriose und stoppt damit wieder die eigene Östrogenproduktion.

    Hilfe!!! Ich brauche einen guten Rat! Habe Angst deswegen wieder eine EZS ohne Erfolg zu haben.

    Sollte ich eine Bauchspiegelung machen lassen um sicher zu gehen, dass in der Gebärmutter keine Endometriose da ist und wenn ja GnRh-Analoga nehmen?

    LG Leerhuhn

  • Menstruationsschmerzen drei Tage vor Punktion der Spenderin

    • Leerhuhn
    • 3. Juni 2011 um 16:17

    Re: Menstruationsschmerzen drei Tage vor Punktion der Spenderin

    Lieber Dr. K.

    mir wurden zwei super gutaussehende, frische Morulas transferiert. Der Arzt hat mir ausrichten lassen, dass er hormonaktive Zysten auf dem US erkannt hätte und er schließt einen Eisprung aus. Er sagt, dass es an den Embyonen gelegen haben muss.
    Allerdings hatte ich schon drei Tage vor dem Transfer leichte Schmerzen. Nachdem negativ frage ich mich was man am besten noch untersuchen sollte. Nach dem vierten Tansfer und drei Fehlgeburten stellt man sich diese Fragen.

    Gemacht wurden schon: Immunologische, genetische, Blutgerinnungs- Tests (alles normal) nur Schilddrüsenunterfunktion: letzter Wert 2,4

    2007 wurde bei einer Bauchspiegelung eine Endometriose gesichtet und weggebrannt. Danach wurde ich komischer Weise auch nicht mehr spontan schwanger was vorher gut klappte und ich habe immer diese Schmerzen.
    - Das gibt mir sehr viel Bedenken.

    Vielleicht sollte ich wieder eine Bauchspiegelung machen lassen?

    Liebe Grüße,
    Leerhuhn

  • Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    • Leerhuhn
    • 2. Juni 2011 um 20:09

    Re: Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    @ alle die den Transfer vor sich haben: Bitte lasst Euch von meinem Negativ nicht entmutigen! Dr. Aizpurua ist ein wirklich guter Arzt und das Team arbeitet sehr professionell. Ich bin einfach nur ein Pechvogel!

    @ alle Hochschwangeren: Viel Glück bei der baldigen Entbindung. Ab jetzt gehört ihr zu den stinknormalen Mamasitas und das Thema EZS wird für Euch ein verstaubtes Geschichtsbuch sein.

    @ alle Neuschwangeren: Ich drücke Euch die Daumen, dass sich alles gut festklebt, Eure Embys wachsen und gedeihen und bald kräftige Babys werden. Viel Freude bei dem ersten Herzklopfen, den ersten Trittchen...u.s.w.

    @me: Bei mir geht es wahrscheinlich Ende August weiter. Mir geht es momentan psychisch nicht so gut um gleich weiterzumachen und es gibt einige Untersuchungen zu machen. Ich werde bestimmt trotzdem hier weiter mittippen und mitfiebern :heiss:

    Im Moment bin ich nur extrem down und will hier damit niemanden anstecken.

    Liebe Gruesse,
    Leerhuhn

  • Angst vor Kinderlosigkeit

    • Leerhuhn
    • 2. Juni 2011 um 19:48

    Wie soll man mit der Angst vor der Kinderlosigkeit klarkommen? Kann man das überhaupt? Welche Ängste und welche Lösungen habt ihr für Euch parat? Dies ist kein Abschiedsposting vom Kinderwunsch sondern es geht um die Angst davor ein solches Posting irgendwann schreiben zu muessen.

    Aus meiner Signatur könnt Ihr erkennen, dass ich gerade, nach einer langen Vorgeschichte, meinen ersten EZS hinter mir habe und es erfolglos war. In mir bricht gerade alles zusammen. Wir hatten so viel Hoffnung, dass diese EZS ein Happy End nach einer langen Leidensgeschichte sein wird und jetzt müssen wir feststellen, dass die Leidensgeschichte weitergeht und sich jetzt noch viel schlimmer anfühlt da bei den vorigen Versuchen immer der Plan B, die EZS uns eine gewisse Sicherheit gab, dass es irgendwie klappen wird. Natürlich machen wir noch weiter. Zu mal wir drei Kryos haben. Trotzdem bekomme ich jetzt zum ersten mal die wahre Panik, dass auch unser PlanB vielleicht nicht aufgehen wird.

    Wie soll man dann mit dem Rest seines Lebens umgehen? Denkt man dann über PlanC: Adoption nach? Ja, das tun wir obwohl ich noch vor einem Monat bei diesem Thema fast aggressiv wurde. Sobald mir jemand sagte: "Habt ihr denn schon mal an Adoption gedacht?" wollte ich dieser Person einen Tritt verpassen. Noch vor einem Monat sagte mein Vater auf meinem Geburtstag bei Kaffe und Kuchen "Das beste wäre eine Adoption!" danach war das friedliche Kuchenessen beendet und ich habe meinen Vater fix und fertig gemacht.
    Und jetzt? Jetzt denke ich tatsächlich darüber nach und weiß aber noch immer nicht ob ich das wirklich will. Andererseits kann ich mir einfach kein Leben ohne Kinder vorstellen. Es gibt ja zwei Gruppen von Frauen. Die einen kommen mit der Kinderlosigkeit irgendwann klar oder wollen sie sogar und die anderen gehen daran zu Grunde. Ich fürchte, dass ich zur zweiten Gruppe gehöre.

    Ich habe schon mit 14 Jahren darüber nachgedacht wie ich meine sieben Kinder nennen würde, wie ich sie erziehen würde und welche Werte ich ihnen mitgeben wollen würde...würde...würde... würde... Und dann kam ein Arschloch-Mann nach dem anderen und der letzte war der Koenig aller Arschloecher. Er hielt mich mit meinem Kinderwunsch sechs Jahre hin ( von 29-35, also die letzten fruchtbaren Jahre ) immer mit dem Satz: "Erscht ma die Schafe ins Trockne bringe!" und als er seine Schafe ins trockne gebracht hat verlies er mich mit dem Satz " Jetzt wo Du so alt bist, solltest Du Dir wirklich einen Mann finden der mit Dir Kinder will. Ich bin einfach noch immer nicht so weit." Ein Jahr später bekam er mit einer jungen anderen Frau ein Kind. Ich traf danach den Mann meines Lebens. Der Mann der wirklich mit mir Kinder haben will und mich vom Fleck weggeheiratet hat. Aber dann... Siehe Signatur.

    Es schmerzt so sehr! Am liebsten wuerde ich meinem Ex der mich so lange hingehalten hat die Hälfte unserer Arztkosten zusenden (bis dato 18.000€) und sagen: "Für die Scheisse bist auch Du verantwortlich also beteilige Dich!" aber der würde wahrscheinlich nur sagen "I hob di doch net gezwunge mit mir zu bleibe!" wäre das Arsch doch nur in seinem Badenwuertenbergischem Kaff geblieben und nie nach Berlin gekommen!

    Ach diese Gefühle! Wut, Hilflosigkeit, Suche nach Lösungen und Alternativen zum Glück, neue Hoffnungen und wieder geplatzte Hoffnungen... Was ist das für ein Leben?

    Heute habe ich fremde Kinder im Park beobachtet und überlegt: "Ja, den würde ich vielleicht adoptieren.... Und den da auf keinen Fall.... Die kleine da würde ich vielleicht auch adoptieren.... Aber die daneben...buaaaah! Niemals!"

    Und dann wieder der Gedanke: Ach warum kann ich denn nicht mein Baby bekommen?! Das Baby mit den Genen meiner grossen Liebe und vielleicht ein klitzekleines Bisschen zufälliger Ähnlichkeit mit mir... Und vor allem MEIN BABY wo ich nicht jedem Deppen erklären muss "Ja, ja. Wir haben es adoptiert. Noch Fragen, Arschloch?"

    Mensch wie soll man bloss mit dieser Angst vor der Kinderlosigkeit klarkommen???

    Liebe Gruesse,
    Leerhuhn

  • Endstation Alicante / Spanien

    • Leerhuhn
    • 31. Mai 2011 um 22:38

    Re: Endstation Alicante / Spanien

    Wir sind, nach einigen Eskapaden mit Iberia, in Berlin ein Tag verspätet angekommen. Ich bin noch immer sehr mitgenommen. Wir hatten wirklich sehr viel Hoffnung in dien Versuch gesteckt.

    Ich habe von Dr. Aizpurua die Nachrichte erhalten, dass es unmöglich sei, dass die Zysten die Einnistung gestört hätten, denn hormonbildende Zysten sähen ganz anders aus und in diesem Sinne seien meine Eierstöcke auch sonographisch unauffällig gewesen. Er ließ mir ausrichten, dass es tausend mögliche Gründe für eine "Nicht-Implantation" gebe und es nicht möglich sei diese zu fixieren.

    Ich werde jetzt ein paar Untersuchungden auf Anweisung von Dr.A machen lassen. Zum einen die immunologische Abklärung: cd4, cd8, cd56 und zum anderen die folgenden Schilddrüsenwerte Anti-TPO, TSH und fT4.
    Ausserdem will ich einen Kardiologen aufsuchen und mit meiner Kinderwunschaerztin in Berlin besprechen ob wir meine Zysten rausoperieren sollten.

    @ Softrain und kleiner Loewe: Danke für Euer Mitgefühl. Hätte nicht gedacht, das solche Worte gut tun können.

    LG Leerhuhn

    Ps: Morgen wieder Arbeiten :freak:

  • Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    • Leerhuhn
    • 31. Mai 2011 um 22:30

    Re: Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    Wir sind, nach einigen Eskapaden mit Iberia, in Berlin ein Tag verspätet angekommen. Ich bin noch immer sehr mitgenommen. Wir hatten wirklich sehr viel Hoffnung in diesen Versuch gesteckt.

    Ich habe von Dr. Aizpurua die Nachrichte erhalten, dass es unmöglich sei, dass die Zysten die Einnistung gestört hätten, denn hormonbildende Zysten sähen ganz anders aus und in diesem Sinne seien meine Eierstöcke auch sonographisch unauffällig gewesen. Er ließ mir ausrichten, dass es tausend mögliche Gründe für eine "Nicht-Implantation" gebe und es nicht möglich sei diese zu fixieren.

    Ich werde jetzt ein paar Untersuchungden auf Anweisung von Dr.A machen lassen. Zum einen die immunologische Abklärung: cd4, cd8, cd56 und zum anderen die folgenden Schilddrüsenwerte Anti-TPO, TSH und fT4.
    Ausserdem will ich einen Kardiologen aufsuchen und mit meiner Kinderwunschaerztin in Berlin besprechen ob wir meine Zysten rausoperieren sollten.

    Schorsch: warum solltest Du es durch den Kardiologen nicht bis September nicht schaffen? Ich überlege ob wir Ende August fahren.
    @Kinderueberschung: Aber das mit den Zysten ist doch nicht schlimm, oder? Sind sie hormonaktiv? also ich habe ständig Zysten und gleich mehrere! Bei mir meinte Dr. A nichts dazu.
    Wie fühlt ihr Euch. An unserem Abflug, Montag hat es ja mächtig geregnet.
    Wir haben übrigens alle vegetarischen Restaurants in Alicante abgeklappert und die waren alle zu. Die machen echt alle um 16:00 oder 17:00 zu. Die faulen Veggi-Saecke.
    @Trash: nee, also so ein Schreiben haben wir noch nicht bekommen.

    DANKE AN ALLE FUER EURE LIEBEN WORTE!

    LIEBE Gruesse,
    Leerhuhn

  • Menstruationsschmerzen drei Tage vor Punktion der Spenderin

    • Leerhuhn
    • 30. Mai 2011 um 10:35

    Re: Menstruationsschmerzen drei Tage vor Punktion der Spenderin

    Lieber Dr. K.

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Leider habe ich Ihre Nachricht erst jetzt gelesen. Der Test ist negativ ausgefallen. BEIM Ultraschall vor dem Transfer konnte man Zysten in den Eierstöcken erkennen. Konnte das der Grund dafür sein, dass das Einnisten ausblieb? Sind Zysten ein Zeichen für aktive Eierstöcke?

    Liebe Gruesse,
    Leerhuhn ( leider immer noch )

  • Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    • Leerhuhn
    • 29. Mai 2011 um 22:21

    Re: Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    Man fragt sich natürlich woran es lag und darauf gibt es keine Antwort. Trotzdem denke ich an ein paar Sachen:

    Die stressige Zahnbehandlung aber vor allem der menstruationsaehnliche Schmerz - schon vor dem Transfer - vielleicht hat das Decaptyl nicht richtig gewirkt und ich hatte einen leichten Eigenzyklus und dadurch wurden die Embryonen abgestossen? Ich hatte auch Zysten in den Eierstöcken die Dr. Aizpurua beim US vor dem Transfer sah.

    Ich habe diese Fragen jetzt an Dr. Aizpurua geschrieben. Mal sehen was er dazu sagt.

    Meinen TSH-Wert von 2,4 fand er gar nicht so schlimm. Das hat mich verwundert.

    LG Leerhuhn

  • Aufgeben?

    • Leerhuhn
    • 29. Mai 2011 um 11:14

    Re: Aufgeben?

    Ob es Gott gibt oder nicht. Ich finde es unmöglich, dass hier oben christliche Misionarsarbeit betrieben wird die auf verzweifelte Frauen abzielt. Hier gibt es auch religiöse Frauen die anderen Religionen angehören und sie aufzufordern jetzt mit Jesus zu sprechen ist eine Frechheit und typische Arroganz des Christentums.
    Leerhuhn

  • Endstation Alicante / Spanien

    • Leerhuhn
    • 29. Mai 2011 um 04:55

    Re: Endstation Alicante / Spanien

    Nun ist es fast 5:00 morgens und ich habe die ganze Nacht kein Auge zubekommen. Vorhin habe ich mir die Augen rotgeheult und mein Liebling versuchte mich vergeblich zu trösten. Ich fühle mich so als ob etwas in mir gestorben wäre. Es tut so weh.
    LG Leerhuhn

  • Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    • Leerhuhn
    • 29. Mai 2011 um 04:50

    Re: Alicante, Dr. Aizpurua - Wer noch?

    es ist jetzt 4:40 nachts. bekomme kein Auge zu. Hab mir die Augen wundgeheult. :cry:
    Es tut so weh!
    Liebe Gruesse,
    Leerhuhn

  • Endstation Alicante / Spanien

    • Leerhuhn
    • 28. Mai 2011 um 19:26

    Re: Endstation Alicante / Spanien

    Es ist leider negativ ausgefallen. Ich bin nicht schwanger. Mein Bauchgefühl lag mal wieder richtig.
    Ich hatte so gehofft, dass ich mich irre.

    Ich bin mittlerweile ganz besessen von dem Gedanken, dass etwas in mir nicht stimmt und die Ursache kein Arzt erkennen kann.
    Dr. Aizpurua meint dieses Gefühl sei normal aber er versicherte mir, dass bei mir alles den Umständen entsprechend okay ist und ich einfach nur Pech hatte.

    Es wird wohl ein paar Tage dauern bis ich diesen Schock hier realisiere. Noch konnte ich nicht einmal weinen. Nach zwei Spontanschwangerschaften mit Fehlgeburt und dieser fünften erfolglosen IVF bin ich wirklich fix und fertig. Ich weiss aber, dass wir weiter versuchen werden. Noch habe ich nicht ganz aufgegeben.

    LG Leerhuhn ( immer noch! )

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