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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von romy

  • Zu viel verlangt

    • romy
    • 20. November 2006 um 21:17

    Re: Zu viel verlangt

    Lissy, gäbe es doch Worte, die trösten könnten. Es fühlt sich schrecklich an, so ein negativ. Es trifft einen bis ins Innerste. Und wir hier können ja nicht einfach sagen, ach, dann klappt es vielleicht im nächsten Zyklus. Für uns steckt ja viel mehr dahinter.

    Jetzt musst du erst mal durch das Tal der Tränen. Niemand kann dir diesen Weg abnehmen oder abkürzen. Ich hoffe, ich bin eigentlich ganz sicher, dass dein Mann dir beisteht. Auch hier denken viele jetzt an dich. Wir wissen alle, wie du dich jetzt fühlst.

    Lissy, manchmal ist der Weg zum Kind extrem lang und steinig. Josi hat KiWu-2o Versuche gebraucht (und ist jetzt mit dem 2. schwanger); Sasuna 13, ich "nur" 8. Nach deinen Beschreibungen (S-Zeichen + Nachtschweiß) ist es jetzt wohl doch ratsam, die Möglichkeit eines Immunproblems in Betracht zu ziehen. Geh unbedingt vor deinem nächsten Versuch zu Dr. Reichel. Solltest du, wie ich, ein überaktives Immunsystem besitzen, das in die entstehende Schwangerschaft eingegriffen und sie beendet hat, hättest du sehr gute Chancen, mit einer Immuntherapie schwanger zu werden.

    Ich denke an dich.
    Romy

  • Schwitzen nach Transfer

    • romy
    • 20. November 2006 um 11:59

    Re: Schwitzen nach Transfer

    Hallo Kerstin,

    mit dem Verdacht auf Gerinnungsstörung kannst du sonst auch zu Dr. Reichel gehen; http://www.immu-baby.de.

    Viele Grüße
    Romy

  • Schwitzen nach Transfer

    • romy
    • 18. November 2006 um 11:38

    Re: Schwitzen nach Transfer

    Hallo Lissy,

    danke der Nachfrage - ich bin ja dieses Jahr im Februar Mutter geworden; ich stille noch und da mein Murkel so ein koch-waschechtes Brustkind ist, wird das noch ne Weile dauern, schätze ich. Nach dem kompletten Abstillen muss ich noch3 Monate warten, bis ich einen neuen Versuch machen kann. Ich will eigentlich noch einen Versuch machen, nur noch einen einzigen - dem Schicksal eine Chance geben und dann will ich abschließen mit diesen nunmehr 8 Jahren Kinderwunschbehandlung (denen bei mir 7 Jahre sich-den-Mund-fransig-quatschen-um-den-Mann-soweit-zu-kriegen vorausgingen.)( Selbiger benötigte dann nach Ankunft seines Mädchens ungefähr 48 Std, um vom Kinderhasser zum Supervater zu mutieren "Denkst du auch dran, Schatz, immer beide Brüste zu geben? Ich habe gelesen, dass nur so eine gute Mischung aus Vor- und Hintermilch verabreicht wird...")

    Es hängt aber auch noch davon ab, ob ich mich nächstes Jahr noch fit genug fühle dafür. Bin jetzt 44.

    Wann hast du Test?

    Daumen-Drück!
    Romy

  • Schwitzen nach Transfer

    • romy
    • 17. November 2006 um 20:35

    Re: Schwitzen nach Transfer

    Das hört sich doch ganz gut an! Bänderdehnung... fein.

    Ich registriere, dass es offensichtlich auch andere Schweiß-Ursachen gibt, und hoffe auf ein fettes PO-HO-SITIV!!! in einigen Tagen...
    Gruß Romy

  • Schwitzen nach Transfer

    • romy
    • 17. November 2006 um 10:57

    Re: Schwitzen nach Transfer

    Lissy,

    da meldet sich wieder die Immuntante vom Dienst. Lissy, starker Schweiß nach dem Transfer deutet auf eine Immunreaktion hin. Einige Frauen hier haben solche Reaktionen verspürt, und meistens wurden außergewöhnlich starke nächtliche Schweißausbrüche gemeldet. (Guck mal in die Abteilung "Immunologie" und lies den thread "Immunologie und Kinderwunschbehandlung", der von Ines und Chris begonnen wurde. Dort habe ich das genau beschrieben.)

    Ach, ich hatte das natürlich auch. Das Schwitzen ist leider kein gutes Zeichen. Geh unbedingt vor dem nächsten Versuch zu Dr. Reichel (http://www.immu-baby.de).

    Lies den thread vielleicht erst mal, dann brauche ich nicht alles zu wiederholen...

    Gruß Romy

  • ich brauche eure hilfe nach erstgespräch in griechenland

    • romy
    • 15. November 2006 um 18:12

    Re: ich brauche eure hilfe nach erstgespräch in griechenland

    Hallo, ihr alle,

    Josi und Nautilus, das habt ihr schön ausgedrückt.

    Ich will noch mal ein Zitat eines "normalen" Vaters anbringen, hab's schon öfter zitiert: "Die eigenen Kinder sind einem auch fremd". Also, man darf sich unter der genetischen Verbindung auch nicht zuviel vorstellen, glaube ich - es ist auch bei genetisch eigenen Kinder wohl nicht so, dass die Stimme des Blutes unablässig raunt. Auch da kommt es auf die gewachsene und gelebte Beziehung zwischen zwei Menschen an.

    Nautilus, ich fand das Kinderhaben viel einfacher und weniger anstrengend als alle immer sagen. Ich hatte es mir viel schwieriger vorgestellt.

    So, muss noch was tun.
    Ach, ich glaube, für uns, die wir uns schwer tun, ist es vielleicht wichtiger, auf optische Entsprechung zu achten, also, dass das Kind später derselbe Typ ist wie man selbst (genauer guckt eh keiner). So wird man nicht permanent damit konfrontiert und erspart sich auch blöde Fragen. Ich merke, dass ich das als sehr angenehm empfinde.

    Viele Grüße
    Romy

  • ich brauche eure hilfe nach erstgespräch in griechenland

    • romy
    • 14. November 2006 um 20:09

    Re: ich brauche eure hilfe nach erstgespräch in griechenland

    Hallo Bimboli,

    ja, EZS ist keine Kleinigkeit, und die Entscheidung ist für manche hier eine schwierige Sache. Man muss die Sträke des eigenen Kinderwunsches abwägen gegen die Bedenken. Kämen für dich denn auch ein Leben ohne Kinder oder eine Adoption in Frage?

    Mir ist der Weg auch schwer gefallen; noch ein Jahr vor meinem 1. Transfer hätte ich EZS noch kategorisch ausgeschlossen. Ich habe mich dann gefragt: Wie wirst du darüber denken, wenn du 55 bist und hinter den Wechseljahren? Wird dann eine Stimme in dir flüstern: Das wäre noch eine gute Möglichkeit gewesen? Diese Frage musste ich mir bejahren, und so habe ich es um meiner selbst willen versucht - um mir zumindest später nichts vorwerfen zu müssen.

    Manchen fällt EZS auch ganz leicht, sie sagen: Mutterschaft ist eine Sache des Herzens, nicht der Gene. Ich habe mich da (leider) nicht so leicht mit getan; bin aber im Nachhinein sehr froh, es getan zu haben. (Ich habe eine 9-monatige Tochter). Ich glaube, wir, die uns schwerer damit tun, müssen einen anderen Zugang zur EZS finden als diejenigen, die sich von vornherein leicht tun. Man sollte sich Zeit lassen, die Sache im Kopf bewegen, gegen die Alternativen abwägen, und sich, so gut es geht, von der Idee des genetisch eigenen Kindes verabschieden, so wie es auch Adoptiveltern müssen. Das war bei mir auch mit Trauer verbunden.

    Solltest du dich für EZS entscheiden, wirst du auch bei bester Vorbereitung mit gemischten Gefühlen rechnen müssen. Allerdings, wie Mägi auch schreibt, das Positive überwiegt sehr stark. Es ist ja in jedem Fall ein leibliches Kind, alle Zellen bis auf 2 sind von dir, du gebärst und stillst es, es riecht wie du, du kannst es in vielen Dingen prägen. Auch viele genetische Mütter haben Kinder, die ihnen nicht sehr ähnlich sind.

    Ich liebe meine Kleine sehr, aber ich war nach dem 1. Transfer traurig und auch in der Schwangerschaft und danach ab und zu. Und immer wieder auch total entzückt von meinem Kind. Das widerspricht sich irgendwie auch gar nicht. Aber die Trauer wird weniger, und vor allem: Je mehr das Kind als Person sichtbar wird, desto mehr liebst du es als Individuum, um seiner selbst willen. Heute denke ich oft gar nicht mehr dran.

    Übrigens gibt es auch Hinweise, dass die leibliche Mutter das Kind mitprägt. Bei Mäusen hat man Versuche gemacht und dummen, impulsiven und schlauen, besonnenen Mäusen die Embryonen vertauscht. Die Kinder verhielten sich so wie die leibliche Mutter, nicht wie die genetische. Auch beim Menschen gibt es HInweise darauf, dass solche Übertragungen stattfinden.

    Ich bin eigentlich kein Freund von esoterischen Trostgedanken, aber mir scheint doch, dass Eltern die Kinder bekommen, die für sie bestimmt sind.


    Viele Grüße, auch an dich, Mägi
    Romy

  • Risico auf Eclampie?HELLP syndrom mit DE únd DSalso Embryodonation??

    • romy
    • 13. November 2006 um 14:47

    Re: Risico auf Eclampie?HELLP syndrom mit DE únd DSalso Embryodonation??

    Elita, every sperm is "strange material" as well. As far as I know, we haven't had significant problems with eclampsy in this forum. Nevertheless blood pressure should be checked often in the last period of pregnancy; in case of suspect daily.

    Egg- or embryodonation puts on a lot of questions and there are serious reasons to decide against it - but not the eclampsy risk.

    Regards
    Romy

  • Zurück aus VLC

    • romy
    • 13. November 2006 um 10:31

    Re: Zurück aus VLC

    ...das gips doch gar nicht!!! Sachen gibts... du wirst schön baff gewesen sein, was? Jetzt aber doppelt Daumendrücken, dass das Pünktchen die Kurve kriegt!

    Hope, deine Frage: ja, ich habe direkt nach dem positiven Test eine Infusion bekommen, da fing aber mein Immunsystem auch schon an, Amok zu laufen. Meine NKs lagen nach der Infusion bei 25%, sie waren 5% angestiegen in 2 Wochen. Das war alles sehr hektisch.

    Später mehr von einer sich freuenden
    Romy

  • -

    • romy
    • 6. November 2006 um 10:21

    Re: Gibt es bei Euch was neues?

    Hallo, Mädels,

    natrülich ist euer Kinderwunsch gerechtfertigt, so sehr wie der von uns verpartnerten Frauen auch. Wenn der Kinderwunsch überhaupt der Rechtfertigung bedarf...ich habe es immer als tiefen Trieb empfunden, und der bedarf sowieso keiner Rechtfertigung. Der ist da, weil er da ist, und gut. Ich finde, ihr dürft besonders stolz auf euch sein, weil ihr euch nicht damit abfindet, als Singles automatisch auch kinderlos zu bleiben. Ich finde das ganz große Klasse.

    Viele Frauen ziehen alleine ein Kind groß. Vielleicht ist es sogar einfacher, wenn dies von vornherein klar ist und nicht mit einer Trennung, Schmerz und Wut abrupt eingeleitet wird. Es gibt halt ein paar Dinge mehr zu überlegen: wie klappt es mit der Entlastung in der Baby- und Kleinkindphase? (Man muss das Kind ab und zu abgeben können, das ist notwendig). Vor allem aber, wer dient einem evtl. Jungen als Rollenmodell, wo kriegt der später seine benötigte Dosis Männlichkeit her?

    Übrigens sind auch viele verpartnerte Frauen de facto mehr oder weniger alleinerziehend.

    Das schafft ihr schon!

    Hallo Anna, ja, das letzte Drittel kann einem lang werden... aber das ist auch die Zeit, wo die Schwangerschaft erst richtig real wird, fand ich. Dann spürt man es ständig und merkt: Jetzt wird es allmählich ernst...
    Ja, schwanger-sein ist nicht nur schön. Aber ich hoffe, du hast zwischendrin doch den ein oder anderen tollen Moment?

    Gruß Romy

  • Zurück aus VLC

    • romy
    • 3. November 2006 um 20:43

    Re: Zurück aus VLC

    Ach, Hope.
    Irgendwie fehlen einem immer die richtigen Worte.
    Nur, dass wir alle dieses Elend genau kennen.
    Es tut mir so leid für dich!

    Romy

  • Immunologie in der Kinderwunschbehandlung

    • romy
    • 3. November 2006 um 20:37

    Re: Immunologie in der Kinderwunschbehandlung

    Chris, eine Meinung darf man selbstverständlich äußern. Auch eine Behauptung, eine Überzeugung, einen Wunsch und eine Hoffnung. Nur sollten all diese Dinge dann auch als solche erkennbar sein und sich nicht als Fakt maskieren. Zwischen subjektiven Überzeugungen und objektiven Geschehnissen besteht ein Unterschied. Ich habe nichts anderes getan, als diesen Unterschied zu beleuchten.


    Ich habe dich weder irgendwie in deiner Meinungsäußerung behindert, noch habe ich dich in irgendeiner Weise "angemacht". Auch dies möchte ich klarstellen. Wenn du mir so etwas vorwirfst, dann belege es bitte. Ich kann nicht umhin, dies ansonsten meinerseits als unfaire Unterstellung zu empfinden. Ich habe nichts anderes getan als explizit nachgefragt und etwas nüchtern klargestellt, und zwar höflich. All das ist völlig im Rahmen einer demokratischen Diskurskultur, und das musst du dir schon gefallen lassen - umso mehr, als dass du mit Autorität sprichst und in deinen Beiträgen auch moralischen Druck aufbaust.


    Es ist sehr erfreulich, dass sich Ines' Blutwerte verbessert haben. Aber trotzdem müssen wir im Moment noch sagen: Bisher ist uns hier nach starken Immunproblemen, speziell solchen, die mit wahrnehmbaren Immunreaktionen einhergehen, noch keine Schwangerschaft bekannt geworden - außer solchen, die mit Hilfe von Immunglobulinen oder Leukonorm erzielt worden sind. Das ist, soweit ich sehe, die derzeitige Faktenlage - ob es einem nun gefällt oder nicht. Niemand hofft mehr als ich, dass sich diese Faktenlage bald ändert. Dann werde ich mit Freude meine Meinung aktualisieren.


    Es grüßt
    Romy

  • HOFFNUNG - Positiver Test nach 2. Versuch bei Novum

    • romy
    • 3. November 2006 um 20:02

    Re: HOFFNUNG - Positiver Test nach 2. Versuch bei Novum

    ...das nicht vorstellen-können, das gehört glaube ich, dazu. Ich hatte noch in den Presswehen Zweifel, ob ich wirklich ein Kind kriegen würde. Hauptsache, man hat danach ein paar ganz ruhige, intime Tage, um sich an den gedanken zu gewöhnen. Man kann so ein Kind wirklich dann stundenlang angucken. Und irgendwann, ja, dann kann man es sich auf einmal vorstellen.
    Und nach einigen Wochen kann man sich dann auf einmal nicht mehr vorstellen, kein Kind zu haben...

    Gruß Romy

    ...nee, keine polnischen Buschtrommeln...ganz normal, hier im Forum...

  • Immunologie in der Kinderwunschbehandlung

    • romy
    • 3. November 2006 um 11:18

    Re: Immunologie in der Kinderwunschbehandlung

    Hallo Chris; deute ich dein Schweigen richtig: Ihr kennt niemanden. Das heißt, ihr glaubt und hofft, [i] dass es auch anders geht. Im Moment ist diese Überzeugung aber mehr von allgemeinen Überlegungen gestützt - und nicht von positiven Schwangerschaftstests.

    Während die Therapie mit Steroiden und Immunglobulinen hier bereits durch einige Schwangerschaften untermauert wird.

    Das sollte doch wohl klargestellt werden - damit sich andere selbst eine Meinung bilden können.


    Gruß Romy

  • HOFFNUNG - Positiver Test nach 2. Versuch bei Novum

    • romy
    • 3. November 2006 um 10:09

    Re: HOFFNUNG - Positiver Test nach 2. Versuch bei Novum

    Purzel! Wir haben dich hier alle sehr vermisst! Aber das alles ok ist, das kündeten dann doch die Buschtrommeln. Mensch, wer hätte das gedacht, dass dann alles so super weiterläuft! Trotz weichem Gebärmutterhals und Anfangsschwierigkeiten. Und demnächst ist unsere Purzel stolze Mutter von gleich zweien. Ich freu mich!

    Lass uns nicht wieder so lange auf News warten, ja?

    Romy

  • aus der Traum...

    • romy
    • 2. November 2006 um 15:00

    Re: aus der Traum...

    Wera, das ist exakt dasselbe wie bei mir. Genauso lief es bei mir auch ab, ich hatte dieselben Symptome. Ich konnte dazu noch fühlen, dass diese "Grippe" aus der Gebärmutter kommt, und Schwangerschaftszeichen und "Grippe" verschwanden gleichzeitig.

    Ich tippe mal, du hast auch mindestens 2o% NK's. Und ich tippe auch, du wirst - wie ich - beim ersten Versuch mit Kortison, Heparin und Globulinen schwanger. Das heißt nämlich auch, dass du jedes Mal gerade dabei warst, schwanger zu werden, als es los ging. Das heißt, dass du "eigentlich" leicht schwanger wirst und vor allem auch, dass du mit künstlicher Befruchtung schwanger werden kannst. Wenn es dir gelingt, dieses Immunsystem auszutricksen.

    Ja, halte mich bitte auf dem Laufenden!

    Romy

  • Immunologie in der Kinderwunschbehandlung

    • romy
    • 1. November 2006 um 16:41

    Re: Immunologie in der Kinderwunschbehandlung

    Chris, du sagst immer "Es geht auch anders". Deshalb ein drittes Mal die Frage: Kannst du das irgendwie belegen? Kennst du eine "Immuni", die mit einer alternativen Therapie schwanger geworden ist? Wenn ja, wären die Details der Behandlung von allergrößtem Interesse. Niemand ist wirklich scharf auf Immunglobuline.

    Bis solche Gegenerfahrungen vorliegen, bleiben uns nur die bisher bekannten Fälle, die mit harten Medikamenten schwanger geworden sind. Davon gibt es zumindest ein paar.

    Übrigens halte ich sehr viel von TCM.

    Ich denke mal darüber nach, ob ich versuchen kann, sämtliche bekannten Fälle in einer Datenbank hier zu sammeln - nur die Fakten, keine Bewertungen, als Entscheidungsgrundlage für alle, die noch kommen und sich mit demselben Problem rumschlagen. Wäre das ok für euch?

    Gruß Romy

  • Immunologie in der Kinderwunschbehandlung

    • romy
    • 1. November 2006 um 12:22

    Re: Immunologie in der Kinderwunschbehandlung

    Hallo, ihr alle,

    erstmal@Ines und Chris: das ist mir zu allgemein und auch ein wenig zu moralisch; "böse, symptomfixierte Schulmedizin <> gute, ganzheitliche Alternativmedizin", das ist mir zu schematisch. Ich wüsste gerne Genaueres. Kennt ihr jemanden, der mit ernsthaften Immunproblemen - etwa solchen Reaktionen - naturheilkundlichen Erfolg hatte? Wenn ja, bitte ich dringend um genauere Informationen. Auch den anderen Immunis hier wäre damit sicher sehr gedient.

    Ich bin ganz anderer Meinung als ihr, wenn du schreibst, es wäre müßig, dieses Phänomen zu untersuchen. Man sollte lieber ganzheitlich vorgehen, dann würde es schon werden, mal salopp zusammengefasst. Sind für "ganzheitliche Therapien" denn keine Untersuchungen notwendig? Ich habe übrigens vorher 4 Jahre lang eine TCM-Therapie gemacht und währenddessen 5 Versuche absolviert. Schwanger geworden bin ich danach, mit Steroiden und Immunglobulinen.

    Was die Nebenwirkungen angeht: Ich hatte bei der ersten Infusion große Probleme; bei allen nachfolgenden - und das waren viele, bis zum 7. S-Monat - habe ich die Infusionen sehr gut vertragen. Beim ersten Mal - ja, das lässt sich kaum beschreiben. Ich war jedenfalls danach grünlich und wächsern im Gesicht, looking like death warmed up, wie die Engländer sagen, und habe etwas empfunden wie "meine Basisvitalität ist erschüttert". Ich habe gemerkt, dass dieses Mittel sehr tief in mein inneres Regelsystem eingreift. Ich habe aber sofort auch das Gefühl gehabt: Dieser Eingriff haut eine Bresche in etwas, was vorher undurchdringlich war." Das sind jetzt nur meine Empfindungen. Da kann jeder von halten, was er will. Für mich jedoch weiß ich aus einigen medizinischen Erfahrungen, dass ich denen meistens trauen kann.

    ALs ich also damals, im Zustande der Leiche auf Urlaub, zum Telefon griff, stellte sich heraus, dass weder bei Dr. Reichel noch bei Novum jemals solche Probleme mit Infusionen aufgetreten waren. Ich war also die Einzige. Insofern sollte da kein allzugroßer Grund zur Sorge bestehen, und ich habe es bekanntlich auch überlebt. Und nicht nur ich.


    Und was die Risiken eingeht, die jeder bereit ist, einzugehen: Das muss jede für sich selber entscheiden. Da muss man die Intensität des Kinderwunsches abwägen gegen die Befürchtungen. Diese Balance wird individuell sehr verschieden ausfallen. Ich habe damals keine Sekunde gezögert. Und für mich war das richtig. Für euch mag ein anderer Weg richtig sein. Es ist für mich jedenfalls kein Widerspruch, zu versuchen, ein gesundes Leben zu führen, und dann, wenn es notwendig und alternativlos scheint, eine harte Medikation zu akzeptieren.

    Was jedoch in jedem Fall sinnlos ist: einfach weitermachen und es immer wieder neu probieren. Wenn es irgendwelche Verdachtsmomente für ein Immunproblem gibt - und die Symptome wurden bereits genannt - sollte man das soweit wie möglich untersuchen lassen, bevor man weitermacht. Für welche Therapie man sich danach entscheidet, ist dann eine ganz andere Frage. Aber ohne Informationen zu möglichen Therapien ist eine solche Entscheidung unmöglich.

    Ich wäre auch sehr froh, wenn die genannten Immunbücher (auch: Is your body babyfriendly) hier zusammengefasst würden. Überhaupt denke ich, hier besteht dringender Informationsbedarf - alleine im Moment sind ja mit fenjala, wera, garmin und andrea M. 4 vermutlich Betroffene hier. Und ich will ja auch nicht bis zur Rente in diesem Forum bleiben und aufpassen. Können wir irgendetwas machen, um denjenigen, die in drei Jahren mit Krämpfen und Schweißausbrüchen ratlos hier stehen, zumindest die Informationen, über die wir verfügen, irgendwie zugänglich zu machen? Also unsere eigenen Erfahrungen, egal mit welcher Therapie? Können wir die irgendwie auber strukturieren und festankern? Wir müssen uns dabei kein Fachwissen anmaßen, was wir nicht besitzen. Unsere eigenen Erfahrungen reichen aus. Diese "Immunreaktion" ist nämlich eines der wenigen Ki-Wu-Themen, über die keinerlei Information im Netz oder bei Ärzten zu finden ist. Das heißt, jede Betroffene steht mutterseelenalleine vor dem Thema. Wenn diese Frau nicht irgendwie über jemand stolpert, der ihr den richtigen Hinweis gibt (so wie ich damals über Kathy, die nun tot ist), dann hat die Betroffene wahrscheinlich keine Chance, jemals ein Kind zu bekommen. So sieht das aus. Mich macht das ganz rammdösig.

    Romy

  • Frage zu Kolostrum/ Colostrum

    • romy
    • 1. November 2006 um 11:16

    Re: Frage zu Kolostrum/ Colostrum

    Ja, dass die Ärzte nicht viel davon halten, damit müssen wir leben. Das ist ja gerade das Problem.

    Aber die Krämpfe/Ruhe sind ein ganz typisches Merkmal dieses seltsamen Problems. Insofern würde ich das genauso angehen. Du warst doch auch bei Novum. Was hat Doc L zu deiner Immunlage gesagt? Hat er deine Blutwerte gesehen?

    Ach, und Partnerimmunisierung macht es bei überaktivem Imunsystem eher schlimmer, sagte Dr. L.; und bei mir war das auch so.

    Gruß Romy

  • Immunologie in der Kinderwunschbehandlung

    • romy
    • 31. Oktober 2006 um 20:27

    Re: Immunologie in der Kinderwunschbehandlung

    Hallo Ines und Chris,

    ja, die Rätsel der Immunologie... kennt ihr denn jemand, der bei NK>2o mit naturheilkundlichen Methoden Erfolg gehabt hat? Wenn ja, wären die Details natürlich von allergrößtem Interesse!


    Wie ihr schon schreibt: Jeder muss für sich selbst entscheiden - aber dafür muss man auch erst mal eine Grundlage haben. Dafür muss man erst mal wissen, dass eine Immunreaktion zumindest möglich sein KÖNNTE.


    Ich will mich keinesfalls als große Kennerin des Immunsystems aufspielen. Das bin ich nicht. Das Immunsystem ist ja eine hochkomplexe Materie und tatsächlich in vielem noch unverstanden - wie letzthin der schreckliche Vorfall bei der Medikamentenstudie in England ja wieder gezeigt hat. Du hast Recht, wenn du schreibst, dass die NK's auch eine unterstützende Rolle bei der Einnistung spielen. Ich habe aber gelesen, dass die NK's sowohl zu passiv als auch überaktiv sein können, und das je nach dem eine aktive bzw. passive Immunisierung die richtige Therapie ist.


    Was ich aber sicher weiß, nämlich aus eigener Erfahrung und aus Kontakt mit etwa 1o anderen Betroffenen:

    - einige Frauen erleben nach dem Transfer eine seltsame Reaktion des Körpers. Diese Reaktion tritt in gewissen zeitlichem Abstand zum Transfer auf, der sich im Wiederholungsfalle verringert. Der Zeitpunkt der Reaktion deutet darauf hin, dass ein Zusammenhang zur Einnistung bestehen könnte.
    - Die Reaktion ist begleitet von Schweißausbrüchen, die extrem sein können, von Kontraktionen oder Krämpfen der Gebärmutter, häufig auch von Blutdruckanstieg ODER auch starkem Abfall. Die Reaktion tritt häufig nachts auf und dauert ca. 24-36Std. Es können auch noch Herzrasen, Schlaflosigkeit, erhöhte Temperatur oder Schwächezustände dazukommen.
    - Es folgt immer ein negativer S-Test. Keine der Frauen, die ich kenne, wurde ohne Immuntherapie schwanger, nachdem eine solche Reaktion erstmals aufgetreten war.
    - Bei Frauen, die das an sich beobachtet haben, wurden in allen mir bekannten Fällen NK's > 15 festgestellt.
    - Und hier wurden bereits einige dieser Frauen MIT passiver Immunisierung schwanger - wobei natürlich nicht zu beweisen ist, woran es nun gelegen hat. Es lässt sich in der Repromedizin nun einmal nichts beweisen, jedenfalls nicht im Einzelfall.
    - Diese Reaktion ist der Medizin völlig unbekannt. Guckt man aber hier oder googelt sich mal mit passenden Stichwörtern durch die anderen Kinderwunsch-Foren, dann wird man überall fündig. Es ist mir ein Rätsel, dass sich da noch niemand mit beschäftigt hat.

    Mir geht es gerade um diese Unbekanntheit. Uns Betroffenen wird immer erzählt, es läge am Wetter, an der Reise, am scharfen Essen, an den Medikamenten, es wäre eine Überstimulation, es wäre eine Grippe, es wäre psychisch... das heißt, niemand von den ratlosen Betroffenen sollte damit rechnen, von einem Arzt Hilfe oder Tipps zu bekommen. Insofern versuche ich hier ein bisschen aufzupassen, um vielleicht der einen oder anderen VIELLEICHT etwas Leid und einige Kosten zu ersparen. Wenn eine solche Reaktion auftritt, sollte man meiner Meinung nach unbedingt zu Dr. Reichel oder Dr. Heilmann gehen und die Immunologie abklären lassen - und zwar BEVOR man einen neuen Versuch unternimmt.

    Ich hoffe, das ist ok für euch. Ich bin mit euch einer Meinung, dass hier dringend eine Studie gebräucht würde - und zwar eine, die mit uns hardcore-Betroffenen arbeitet und nicht die Unterscheidung bei NK12 ansetzt.


    Übrigens töten Immunglobuline meines Wissens die NK's nicht ab, sondern lenken sie ab, indem sie sich andocken. So jedenfalls wurde es mir erklärt. Und was die angeblich "extremen" Nebenwirkungen der Immunglobuline angeht - ich hatte ja bei der ersten Infusion tatsächlich richtig Probleme. Aber Frau Dr. Reichel und Novum hatten beide noch keinen Fall von Reaktionen auf Immungl. in ihrer Praxis. Ich war also die einzige, die Schwierigkeiten meldete. Mein Schwager, der Krankenpfleger auf der Intensivstation ist, berichtet, dort würden bei schweren Fällen z.T. 2o-3o Immunglobulin-Infusionen täglich gegeben - also einer einzigen Person. Also, ganz so extrem kann das nicht sein mit den Nebenwirkungen - sagt mir mein gesunder Menschenverstand, der nicht durch eine medizinische Studie abgesichert ist. Als Nachteil wird zudem immer genannt, sGlobuline müssten sehr langsam infundiert werden. Stimmt, hat jeweils 3omin. gedauert...aber was solls? Und die Kosten: Jede Frühgeburt ist um ein Vielfaches teurer.

    Das denkt
    Romy

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