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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von frowlein

  • Schwangerenforum

    • frowlein
    • 14. Dezember 2009 um 14:39

    Re: schwangerenforum ?

    Schwanger und "alt" aussehen? :o

    Das geht ja wohl schon mal überhaupt gagagagagaga nich!!! :bindagegen:

    Ich habe die Dazwischen-Variante gewählt .... und getönt. Ab der 12. SSW. Wer bis dahin schon zu stark ansatzweise ;) ergräut, kann sich ja vielleicht erstmal bis zum 4. SS-Monat mit Ansatztönung "retten"... und dabei die von Maria empfohlenen Farben verwenden.

    Verwöhnen (lassen) ist GANZ wichtig!! :bindafür:

    Ein rundum vergnügter Kugelwal gebiert entspanntere Kinder.

    Apropos: Wer´s irgendwie einrichten kann (zeitlich, infastrukturell und wirtschaftlich), dem empfehle ich ab ca. 4. SS-Monat Kundalini-Yoga für Schwangere - eine bessere Geburtsvorbereitung gibt es nicht. Die gesungenen Mantras erfreuen Baby´s Ohr (was anderes als Mamas Stimme hören sie sowieso erst ab 90 Dezibel; sind ja schwerhörig in ihrem Pool) und die speziellen Übungen ersparen diverse Medikamente unter der Geburt, vielleicht sogar PDA und andere Schmerzmittel - so war´s jedenfalls bei mir!

    (Mal abgesehen davon, dass man beim Yoga auch noch andere Kugelienen kennen lernt, mit denen man anschließend gemeinsam seine 2 bis 3 Liter Apfelschorle zischt und die man vielleicht auch gern noch nach der Geburt wieder sehen möchte...;) = private Krabbel- und Notfallsitter-Gruppe.)


    Hallo, Sandra,

    Herzschlag ist ab 6./7. SSW messbar.

    Die Anzahl der US-Untersuchungen ist abhängig vom Schwangerschaftsstatus (wie etwa Risikoschwangerschaft bspw. auf Grund des Alters der Frau und/oder Mehrlingsschwangerschaft) und dem jeweiligen zuletzt diagnostizierten Befinden von Mutter und Kind.
    Das wird der Arzt "Deines Vertrauens" aber sicherlich mit Dir persönlich abstimmen - schließlich kennt er Dich und Deinen Körper ja schon länger und genauer, als irgendjemand anderer hier... ;)

    frowlein

  • persönliche ßHCG Wert -Tabelle

    • frowlein
    • 14. Dezember 2009 um 10:22

    Re: persönliche ßHCG Wert -Tabelle

    Hallo, Alle,

    was unterschieden werden muss ist Wert ab PU (meist = ES) und Wert ab TF (Transfer).

    Nimmt man Wert ab TF als Startpunkt, gilt natürlich auch noch das Alter Eurer Untermieter bei Einzug (2- 6 Tage) und ob sie frisch oder kryokonserviert waren.
    Für Letztere gilt, dass sie mitunter etwas länger brauchen, um sich auf einen "normalen" Teilungsrhythmus "einzugrooven"... (und manchmal auch etwas später richtig "andocken" = verzögerte Einnistung = langsamer ansteigender Wert).

    D.h.: TF (Tag x nach PU) + Alter EZ (y) ca. = PU/ES + x + y --> dann siehe love´s Tabelle.


    Das würde zum Beispiel bei Dir, meg, bedeuten, dass Du mit Deinem 5 Tage- Blasto nach love´s Tabelle irgendwo zwischen ES+16 und ES+17 lagst, also damit in der Einzelkind-Norm - während love mit ihrem Wert PU (ES) +14 schon im Doppelmoppel-Bereich dreht. ;)

    Was ich bei leo nicht genau sagen kann, weil ich nicht mit verfolgt habe, wie alt ihre Passagiere bei TF waren.
    Oder ich formuliere es mal so: Liebe leo, wenn die Krümel nicht älter als max. 4 Tage waren, dann streiten da höchtwahrscheinlich gerade 2 Minis um den besten Platz!
    Geht man davon aus, dass sich die Werte so alle 2 bis 3 Tage verdoppeln, dürfte Dein heutiger Wert so im 4- bis 5- Tausender-Bereich liegen.

    Kann aber, siehe Beispiel Wintertraum, so in der 5. bis 7. SSW noch zu einer Einlingsschwangerschaft werden. Das geschieht sogar recht häufig. So genau weiß man das erst, seit Schwangerschaften mit Beginn des IVF-Zeitalters sehr viel früher als zuvor überwacht werden. (Deswegen haben sich manche Ärzte und Frauen auch manchmal beim ET so verhauen: Die vermeintlich letzte Monatsblutung war ein abgehender Mehrling, die Frau schon um die 4 bis 7 Wochen schwanger.. ;) )

    Übrigens: so ab vollendeter 12. SSW gehen die Werte langsam wieder zurück (das ist normal!!) und bei den meisten Schwangeren lässt dann auch die Übelkeit nach, die ja vom HcG ausgelöst wird.


    Kugelige Weihnachtszeit (damit Ihr nächstes Jahr EURE Santas als Avatar einstellen könnt!!),
    frowlein

    Hier noch mal eine andere Tabelle:

    Richtlinie der HcG-Werte nach einem Tag3-Transfer (Quelle: mved, s. auch http://www.parentsviaeggdonation.org/v2/index.html:(

    REMEMBER: The HCG values can be very different from one person to another. This is only a
    GUIDELINE!
    HcG levels should double every 48-72 hours.

    Day after Serum HCG for
    Transfer successful pg:
    greater than or equal to:

    Day 9 18 mIU/ml
    10 25
    11 36
    12 50
    13 72
    14 >/= 100
    15 >/= 100
    16 >/= 100

  • persönliche ßHCG Wert -Tabelle

    • frowlein
    • 13. Dezember 2009 um 19:59

    Re: persönliche ßHCG Wert -Tabelle

    nach Frischtransfer mit 3 48-Stunden-embies: TF+11 --> 294

    Schätzelein, auch DU!!!! :D Welcome to the Club!

    frowlein

  • Re: GENNET in Prag

    • frowlein
    • 13. Dezember 2009 um 19:56

    Re: GENNET in Prag

    Hallo, tomnat,

    hier im Forum gab es schon einige Frauen mit noch niedrigerer Schleimhaut - und sie sind dennoch schwanger geworden!

    Eine davon kenne ich persönlich, und bei ihr hat´s - wie gewünscht - zweimal geklappt. Einmal vor 8 und ein weiteres mal vor 6,5 Jahren.
    (Beim IVI hatte man damals sogar eine Schwangerschaft mit 4mm geschafft. Dann ist doch heutzutage bei Deiner fast doppelt so hohen Schleimhaut erst recht "was drin".. ;) Hauptsache: schön aufgebaut! Und das ist sie doch!!)

    Toitoitoi,
    frowlein

  • Wann am besten Cyrettage?

    • frowlein
    • 13. Dezember 2009 um 19:45

    Re: Wann am besten Cyrettage?

    Sorry.
    Dem kann ich nicht zustimmen!

    Es gibt eine Menge guter deutscher Gynäkologen, die sehr wohl wissen, was sie tun - und das mit ausgezeichneter Fachkenntnis. Das gilt sowohl für die meisten niedergelassenen wie auch gerade die Kollegen in den Kliniken.

    frowlein

  • Ausschabung oder Gebärmutterspiegelung

    • frowlein
    • 13. Dezember 2009 um 19:40

    Re: Ausschabung oder Gebärmutterspiegelung

    Häsli bestätigt aus eigener Erfahrung, was mittlerweile auch erfahrene Gyns wissen: Die Curettage garantiert keinen 100%igen Erfolg und im Ergebnis (s. GMS-Aufbau) schadet sie mitunter sogar eher, als dass sie nützt. Sogar langstielige Polypen sind meist nicht vollständig durch Kürettieren zu entfernen. Besonders kritisch ist eine solche Ausschabung bei noch bestehender Schwangerschaft einzuschätzen (Bsp.: abgehender Mehrling).

    Selbst bei FGs zu einem weiter fort geschrittenen Zeitpunk stimmt man sich heutzutage sehr genau mit den Patientinnen und deren weiteren Plänen (Bsp.: weitere IVF-Behandlung) ab. Die Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) hat dabei in der Regel Vorrang vor weiteren Behandlungsschritten und dient deren weiterer Abstimmung.

    frowlein

  • Wann am besten Cyrettage?

    • frowlein
    • 12. Dezember 2009 um 19:19

    Re: Wann am besten Cyrettage?

    Mal was Grundsätzliches zum Thema "Kürettieren" (auch nach Fehlgeburten....):

    Nach Hackenberg können bei der Hysteroskopie pathologische Bereiche erkannt und gezielt biopsiert werden.
    Bei der seit vielen Jahrzehnten zur Abklärung üblichen Abrasio, besteht die Gefahr, dass die Kürette an kleinen Strukturen wie etwa einem Polypen vorbei gleitet. Die in den letzten Jahren zunehmend allgemein eingesetzte Hysteroskopie erlaubt ein gezieltes Vorgehen unter optischer Kontrolle. Beide Eingriffe sollten deshalb kombiniert eingesetzt werden.

    Liebe Ameise, vermutlich wird Dein FA genau so vorgehen; hat aber darauf verzichtet, Dich mit Fachchinesisch zuzutexten, weil er es in dem Moment für wichtiger erachtete, Dich behutsam in Deiner Traurigkeit auf die zukünftigen Schritte vorzubereiten.


    Und hier noch was "Ganzheitliches" (persönlich nicht so ganz meins, aber ich habe das damals sehr aufmerksam verfolgt und kann den Argumenten durchaus eine Menge abgewinnen...):

    Fehlgeburt ohne Ausschabung?
    http://www.kinderwunschhilfe.de/index.php?id=168


    frowlein

  • Hormonersatz und Spezialisten?

    • frowlein
    • 12. Dezember 2009 um 11:49

    Re: Hormonersatz und Spezialisten?

    Naja,

    "Kyphose" konnte er wohl nicht aussprechen, der Herr Knochenschüttler. Wenn Du die Kraft dazu findest, Martina, wirkt ein offenes Gespräch manchmal Wunder. Sag ihm einfach, wie verletzend dieser Begriff in Deinem Zustand auf Dich wirkte. Mitunter löst eine solche Ansage wirkliche Bestürzung bei dem unsensiblen Zeitgenossen aus... und Du hast anschließend einen umso bemühteren Spezialisten an Deiner Seite.

    (Seit ich bspw. dem Kinderzahnarzt in einem ruhigen freundlichen 4-Augen-Gespräch meinen Eindruck eines "Verkaufsgesprächs" zu den von ihm angesprochenen IGeL-Leistungen erklärte, ist er aufmerksamer und herzlicher geworden. Außerdem hat er sich sowohl entschuldigt als auch - und das fand ich sympathisch - bei mir für meine offenen Worte bedankt.)


    Übrigens:
    Vorteil der Pflaster gegenüber Tabletten: Keine Trägerstoffe enthalten, die fiese Reaktionen wie Hautausschläge und/oder Mirgäneanfälle auslösen können. Dafür sieht´s nicht besonders sexy aus; aber die weißen Phasenpflaster sind ja mittlerweile recht klein...

    Und ich, Lilly, muss mir auch immer irgendwelche "Datumsbrücken" einfallen lassen, damit ich´s nicht versuse zu wechseln.. habe auch schon mal ein Vierteljahr Klebepause eingelegt, um mal zu beobachten, was so passiert: verheerend!

    Also: Munteres Weiterklebing!

    frowlein

  • Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    • frowlein
    • 12. Dezember 2009 um 11:17

    Re: Reprofit Brünn-Ordner :)

    Hallo, love,

    wie gut Du dichtgehalten hast... :) ... hast ihn erstmal erzählen lassen. Konntest Du überhaupt richtig zuhören? Die ganze Zeit mit diesem Glücksgluckern im Bauch, das bis zum Hals aufsteigt und raus gejuchzt werden möchte. Beachtliche Leistung, Frau DoubleTrouble (denn das scheint´s wirklich zu sein!!) ! :ja:

    Und für den ungläubigen Vater vielleicht jeden Tag einen neuen Pipitest in den Kalender, bis er´s wirklich und wahrhaftig verinnerlicht hat?!?!?! Zwischendurch mal zum Auflockern ein US-Bild und das eine oder andere BT-Ergebnis - was für ein Adventskalender; DEN vergisst er nie!!

    Minikugeligen 3. Advent,
    frowlein

  • Schwangerenforum

    • frowlein
    • 12. Dezember 2009 um 11:04

    Re: schwangerenforum ?

    Liebe Astrid,

    ups, das mit der Cerclage hatte ich überlesen. Dann bitte erstmal den Gyn fragen, bevor Du Dich ins Wasser kugelst.
    Auch ohne spezielle Schwangerschaftsgymnastik bedeutet das Laufen unter Wasser schon eine Anstrengung... im Normalfall wird dadurch günstiger Weise nebenbei das Lymphsystem angeregt.

    Aber u. U. ist Dir ja sanftes Hineingleiten und dann Nur-so-treiben-lassen erlaubt. Schön über den Schwimmnudeln abhängen und sich mal wieder federleicht fühlen. Der Papa-to-be darf Dich schieben ..oder mal eine Wasser-Shiatsu- Einheit spendieren - nur für Dich 3 ... ;)

    Ich habe das immer als etwas sehr Intimes zwischen mir und dem Kleinen Volk empfunden. Ab und zu die Augen schließen, sich auch in Gedanken treiben lassen, in den Bauch hineinfühlen und sich vorstellen, wie die Minis da gerade genau so durch ihren Wohnpool schaukeln und wie wohl eine Wassergeburt wäre (die Zwillingsmamas in D ja leider nicht ermöglicht wird; zumindest war´s vor knapp 9 Jahren so..).

    Und den Nilpferdbauch, liebe Majolu, habe ich gern gezeigt. Genau wie die anderen Kugelwale auch. ;D Zum bequemeren Anziehen hatte ich speziell für´s Schwimmen eine große weiche Nickihose, ein weites Männersweatshirt und gar nicht mal so hässliche Reinschlüpfschuhe dabei. Für bis zum Auto und dann ins Haus war´s modisch durchaus vertretbar.. ;)

    Kugeligen 3. Advent,
    frowlein

  • Lesbische Paare in Barcelona?

    • frowlein
    • 11. Dezember 2009 um 17:43

    Re: Lesbische Paare in Barcelona?

    Dear Irethberlin,

    here are some information about spanish law concerning single mothership:

    "In Spain, the previous Law 35/1988 already allowed these kinds of treatment on all women in its Statement of Reasons: “…through respect for women’s rights to found their own family under the terms stipulated by the international agreements and pacts guaranteeing the equality of women, the Law must eliminate any limit that undermines their will to procreate and constitute the kind of family they may consider freely and responsibly”.

    In article 6 of Law 14/2006 still in force on Assisted Human Reproduction Techniques, it explains that: “Every woman over 18 years of age with full capacity to act may be a receptor or user of the techniques regulated by this Law, provided they have given their written consent to their use freely, expressly and with awareness.
    Women may be users or receptors of the techniques regulated in this Law, independently of their marital status or sexual orientation.”

    For further information have a look f.e. at http://www.ivi.es/en/behandlunge…_frauen_22.aspx


    These so called Golden Rules of Spanish Infertility Treatment don´t mean legal validity for only one special clinic like IVI ; it´s - of course - an obligation to every clinic in Spain! ;)

    Hope, this helps.

    regards,
    frowlein

  • Re: GENNET in Prag

    • frowlein
    • 11. Dezember 2009 um 12:28

    Re: GENNET in Prag

    Ja, es ist ein bisschen "wackelig", aber: alles über 50 ist erstmal eine gute positive Tendenz.
    Nun den 2. BT abwarten und schauen, wie sich der Wert entwickelt.
    Vielleicht hast Du ja auch nur einfach einen etwas unentschiedenen "Spätfestbeisser"..


    frowlein

  • Noch nicht schwanger - darum noch schnell Impfung gegen Schweinegrippe??

    • frowlein
    • 11. Dezember 2009 um 11:11

    Re: Noch nicht schwanger - darum noch schnell Impfung gegen Schweinegrippe??

    Für diejenigen unter Euch, die sich noch impfen lassen wollten, aber nicht konnten... und die, die konnten, aber nicht sicher waren...:

    H1N1-Virus ist viel harmloser als Spanische Grippe

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m…00.html#ref=top

    frowlein

  • Schwangerenforum

    • frowlein
    • 10. Dezember 2009 um 19:39

    Re: schwangerenforum ?

    Du meinst, Du weißt noch nicht, ob Du nicht gleich ein Doppelpack mitbringst... ;)

    Glückwunsch, ein toller HcG-Wert! :)


    frowlein

  • Schwangerenforum

    • frowlein
    • 10. Dezember 2009 um 19:33

    Re: schwangerenforum ?

    Hallo, Astrid,

    ich kann dann ergänzend nur noch zu regelmäßiger Akupunktur raten und den blöden Kompressionsstrümpfen (hilft natürlich weniger an den Händen.. ;( ). Die Strümpfe rutschen übrigens besser, wenn man die Beine vorher etwas einölt (Freiöl o.ä.).

    Auch "Kugelschwimmen" und die dazugehörige Wassergymnastik (+ idealerweise: Watsu = Wasser-Shiatsu) wirken lymphanregend. Außerdem finden es die Minis meist sehr entspannend, wenn der dicke Mamawal entrückt durchs Wasser dümpelt und die Untermieter dabei durch die Wellen schaukelt.

    Auf keinen Fall Entwässerungstabletten nehmen - aber das weißt Du vermutlich längst.

    frowlein

  • Re: Klinik Unica Brünn

    • frowlein
    • 9. Dezember 2009 um 18:44

    Re: Klinik Unica Brünn

    Was hab ich gesagt? WAS HAB ICH GESAGT???? "Lilö ist schööööööööööööön!"

    BINGO!!!


    Liebe Maria,
    endlich, endlich, endlich! :jump:


    ...und der Herzallerliebste ist sprachlos, gell?! ;)


    Virtuelle Umärmelung,
    frowlein

  • PAI 1 - homozygote Trägerin - sehr dringen!

    • frowlein
    • 8. Dezember 2009 um 11:36

    Re: PAI 1 - homozygote Trägerin - sehr dringen!

    Thrombophilie

    Unter dem Begriff Thrombophilie versteht man eine verstärkte Neigung des Blutes Gerinnsel (Thromben) zu bilden. Diese ererbte oder erworbene Erkrankung kann zu Thrombosen in den Arterien und Venen führen. In den letzten Jahren haben sich aufgrund intensiver Forschung eine Reihe dieser Risikofaktoren etabliert wie z.B. der Antithrombinmangel, der Protein C- mangel, der Protein S-Mangel, die Faktor V-Mutation (G20 A) von Typ Leiden, die Prothrombinmutation (G20120A) und das Homocystein.

    Auch die Plazenta kann in der Schwangerschaft von Durchblutungsstörungen betroffen sein, so dass es gehäuft zu Komplikationen (Fehlgeburten/ Frühgeburten) kommen kann. In letzter Zeit häufen sich die Beobachtungen, dass dabei die Thrombophilie eine Rolle spielt. Deshalb kann es bei einigen Frauen sinnvoll sein, in der Schwangerschaft eine Behandlung mit niedermolekularem Heparin durchzuführen, um eine Fehlgeburt zu verhindern. Anhand der Befunde der Thrombophiliediagnostik kann dann eine individuelle Strategie zur Prophylaxe der gestörten plazentaren Durchblutung und thrombotischer Ereignisse festgelegt werden.

    (Quelle: http://www.haemophiliezentrum-berlin.de)


    Wen Fachchinesisch nicht abschreckt, wird auch hier fündig:

    "Thrombophilie und Abortneigung"
    http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/5153/


    Thrombophile Gerinnungsstörungen als Risikofaktoren für habituelle Aborte
    Author Bohlmann, M.K. · Luedders, D.W. · Weichert, J. · Baumann, K. · Thill, M. · Diedrich, K. · Schleussner, E. · Hornemann, A.
    Published January 2009
    Journal Der Gynäkologe
    See all Details
    Abstract
    Als Ursachen für habituelle Aborte - drei und mehr konsekutive Fehlgeburten in einer Partnerschaft - wurden neben genetischen, anatomischen, immunologischen, endokrinen und fraglich infektionsbedingten Faktoren in den letzten Jahren zunehmend hämostaseologische Veränderungen etabliert. Insbesondere eine maternale Thrombophilie kann dabei mit einem signifikant erhöhten Fehlgeburtsrisiko einhergehen. Neben hereditären Veränderungen des Gerinnungssystems (z. B. Faktor-V-Leiden-, Prothrombin-Mutation, Protein-S-Mangel) stellt insbesondere das Antiphospholipid-Syndrom als erworbene Thrombophilie einen bedeutenden Risikofaktor für Schwangerschaftskomplikationen dar. Letzterer kann durch eine antikoagulatorische Kombinationstherapie adäquat behandelt werden. Zusammengefasst wird der aktuelle Kenntnisstand in Hinblick auf Diagnostik und Therapieoptionen bei habituellen Aborten und maternaler Thrombophilie.


    Deutsche National Bibliothek:
    Bassewitz, Julia von
    Titel : Thrombophilie als mögliche Ursache für vorzeitige Plazentalösung
    (http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=980242533)


    Thrombophilie in der Gynäkologie und Geburtshilfe (Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie)
    (http://www.kup.at/kup/pdf/8291.pdf)


    Auch wird seit einiger Zeit untersucht, inwieweit sich die Gerinnungsfaktoren unter Gabe von Hormonen verändern.
    Das ist insofern interessant, weil gerade bei bis dato unauffälligen Patientinnen nach Hormongaben (Estrogen, Gestagen, Progesteron) Gerinnungsveränderungen vermutet wurden, resp. typische Problematiken zu beobachten waren:


    Gerinnungsveränderungen unter In-vitro-Fertilisationstherapie

    (http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/…-2003-06-03.pdf)


    Allen bisherigen Therapieansätzen ist gemein, dass sich noch keine gesicherten Erkenntnisse aus der Gabe von Antikoagulantien ergaben; dennoch geben viele KiWu-Zentren schon fast standardisiert ASS100 und/oder Heparin zur Behandlung vor.
    Einige Kliniken ziehen sich aber von diesem Standard-Behandlungsprotokoll schon wieder zurück, weil es eben keine gesicherten Erkenntnisse für diese Therapie gibt, und Antikoagulantien umgekehrt nachweisbar zu Komplikationen führen können.
    Auch wird verstärkt die Wirkung des im Ejakulat zu findenden Prostaglandin bezüglich der Befruchtung und Einnistung untersucht.

    Wer schon einige erfolglose Versuche und/oder FGs hinter sich hat, sollte vor jedem weiteren Versuch unbedingt immunologische Untersuchungen vornehmen lassen. Vielleicht auch jeweils VOR und NACH Hormoneinnahme.

    Denn wie gesagt: Jede Frau ist anders, jeder Körper reagiert anders. Es gibt nur Richtwerte.
    Wer aber nicht die nächsten Tausende von Euros "versenken" will, investiert vielleicht besser vorher ein bisschen davon in die Diagnostik.

    (Häsli, ich weiß, das hilft Dir jetzt so kurz vor dem Transfertermin auch nicht weiter. Aber vielleicht kommen diese Hinweise noch rechtzeitig für diejenigen Leser, die sich auch schon so ihre Gedanken gemacht haben, warum´s mal wieder nicht geklappt hat... Besonders ärgerlich ist es ja wohl dann, wenn einem dann mal so ein Facharzt für Immunologie offenbart, dass man die letzten 12 bis 20.000 Euros auch getrost hätte verbrennen können. Allen schönen "Machen Sie sich mal keine Gedanken"- Beschwörungen der Repro-Kollegen zum Trotz.)

    frowlein

  • Immer wieder: Progesteron (Utrogest, Crinone etc.) - wann und wieviel

    • frowlein
    • 6. Dezember 2009 um 14:19

    Re: Immer wieder: Progesteron (Utrogest, Crinone etc.) - wann und wieviel

    Liebe majolu,

    warum Du vorher so geblutet hast, kann ich Dir nicht beantworten. Und da ich ja keine Ärztin bin, kann ich bei der jetzigen Blutung auch nur eine Vermutung aussprechen, die größtenteils auf persönlichen Informationen zu meiner eigenen Schwangerschaft basiert:

    Es ist denkbar, dass gerade der nicht weiterentwickelte Embryo sozusagen hinaus "gespült" wird mittels Abbruchblutung. Darauf hatten mich meine Ärzte hingewiesen, als es hieß, das mit dem zweiten würde nix. Auch sollte ich keinen Schrecken bekommen, falls es anfinge zu bluten, der erste säße fest und sicher. Auch geschähen diese Abbruchblutungen sehr häufig zu genau jener Zeit der Schwangerschaft, da viel mehr Schwangerschaften, als bis dahin angenommen, ursprünglich als Mehrlingsschwangerschaften angelegt sind und sich zwischen der 5. bis ca. 8.SSW entscheidet, wer geht und wer bleibt.

    Zu PAI1 zitiere ich mal kurz wie folgt:


    "Sachverhalt:

    Ein Hauptproblem der Therapie stellt die oft ausbleibende Einnistung der transferierten Embryonen dar. Man vermutet seit langem, dass hier bestimmte Faktoren eine Rolle spielen könnten, die mit einem erhöhten Thromboserisiko einhergehen. Bekannt ist deren Bedeutung seit langem bei Frauen mit einer Fehlgeburtsneigung (≥ 3 aufeinanderfolgende Fehlgeburten in einer Partnerschaft).

    Aktuelle Studienlage:

    In einer aktuellen Studie wurde ein bisher weitgehend unbeachteter sogenannter Thrombophiliefaktor (erhöht das Thromboserisiko) namens PAI1 bei Frauen mit wiederholt erfolglosen Embryotransfers untersucht (veröffentlicht in der Zeitschrift: Reproductive Biomedicine Online; 2006;12:322-327). Bekannt ist, dass bei einer bestimmten Veränderung des entsprechenden Gens die PAI1-Spiegel im Plasma ansteigen. Dies begünstigt Thrombosen bzw. könnte das Ausbleiben oder Scheitern einer Schwangerschaft bei IVF-Patientinnen verursachen. Außerdem wird dadurch die Einnistung direkt gestört: das Eindringen in die Schleimhaut wird durch eine zu hohe Aktivität von PAI1 gehemmt. Die Studie zeigte bei Frauen mit wiederholt ausgebliebener Schwangerschaft deutlich häufiger derartige Mutation als in einer Kontrollgruppe. "


    Häufig wird ASS und Heparin eingesetzt, aber bisher ohne einen gesicherten Hinweis darauf, ob diese Medikation tatsächlich wirksam ist.


    Ich fühle mit Dir, majolu, die Sorgen enden nicht. Ich wünsche Dir, dass es bei Dir bald etwas ruhiger zugeht und Du Deine Schwangerschaft endlich mal genießen kannst. ;)


    frowlein

  • Immer wieder: Progesteron (Utrogest, Crinone etc.) - wann und wieviel

    • frowlein
    • 6. Dezember 2009 um 13:29

    Re: Immer wieder: Progesteron (Utrogest, Crinone etc.) - wann und wieviel

    Da EZS/EmbA in D nicht möglich ist, dürfte der Bezug klar sein.

    Ansonsten gilt:

    Zitat

    bis Ende 12. SSW ebenfalls Progesteron - wie es bei EZS/EmbA üblich ist.


    Was aber gleichermaßen für "klassische" IVF wie für IVF mit EZS/EmbA zutrifft, ist, dass ständiges Erhöhen von Progesteron keine Gewähr dafür ist, dass eine FG verhindert werden kann.

    Will sagen:
    1. Eine Schwangerschaft, die sitzt, sitzt. (Es sei denn, frau neigt zu Stunt-Einlagen..;) )
    2. Nicht jede Blutung ist ein FG-Signal und/oder erfordert sofortige Bettruhe.
    3. Selbstmedikation (hier: Erhöhung) auf bloßen Forumszuruf hin kann auch nach hinten losgehen, weil
    4. Unterschiedliche Kliniken haben unterschiedliche Behandlungsprotokolle mit auf dortigen Erfahrungen basierenden und abgestimmten Medikationsplänen.
    5. Kein Körper, keine Frau ist gleich, und viel bringt nicht automatisch viel. (s. obiger Beitrag)
    6. Wer zu FG neigt, sollte vorrangig den PAI1 (Plasminogenaktivator Inhibitor 1) bestimmen lassen und dann um einen entsprechend ausgearbeiteten Medikationsplan ersuchen.... aber nicht hier im Forum, sondern beim jeweiligen KiWu-Doc, ggfs. mit Unterstützung durch Endokrinologen (auch deutsche Ärzte haben da einiges drauf! - genau wie bei der PND!).


    frowlein

  • Immer wieder: Progesteron (Utrogest, Crinone etc.) - wann und wieviel

    • frowlein
    • 5. Dezember 2009 um 11:56

    Nachdem sich in letzter Zeit mal wieder die Fragen im Ärzteforum (und nicht nur dort) gehäuft um die Dosierung und Einnahmezeiten von Progesteronpräparaten drehen, hier nun mal etwas Grundlegendes:


    Progesteron/HCG in der Gelbkörperphase/Frühschwangerschaft sinnvoll?


    Sachverhalt:

    Seit langem ist bekannt, dass nach einer medikamentösen Stimulation der Eizellreifung auch die dem Eisprung folgende Gelbkörperphase medikamentös unterstützt werden sollte. Dabei tendierte man in den vergangenen Jahren dazu, sowohl Gelbkörperhormon (Progesteron vaginal, oral oder als Spritzen) sowie oft zusätzlich wiederholt HCG (Schwangerschaftshormon) zu spritzen. Im Falle einer eingetretenen Schwangerschaft galt die Empfehlung, die Anwendung des Gelbkörperhormons bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche fortzusetzen. Dies geschah in der Annahme, dadurch die Fehlgeburtsraten senken zu können.

    Aktuelle Studienlage:

    Eine aktuelle Arbeit (veröffentlicht in der Zeitschrift: Human Reproduction Update 2007;13:581-590) hat die zu diesem Thema vorliegenden Studien zusammengefasst und – was sich durch einzelne Untersuchungen schon seit Jahren zeigte – viele der früheren Auffassungen widerlegt. Folgende Schlussfolgerungen wurden zusammenfassend gezogen:

    1. Die Unterstützung der Gelbkörperphase mit Progesteron oder HCG erhöht in stimulierten Zyklen die Schwangerschaftsraten.

    2. Da die zusätzliche Gabe von HCG das Risiko eines Überstimulationssyndromes deutlich erhöht (ohne die Schwangerschaftsrate gegenüber der alleinigen Anwendung von Progesteron nachhaltig zu verbessern), wird gerade bei stärker stimulierten Patientinnen von HCG in der Lutealphase abgeraten und die alleinige Progesteronanwendung empfohlen.

    3. Die vaginale Gabe von Progesteron ist der oralen bzw. intramuskulären Anwendung vergleichbar effektiv bei weniger Nebenwirkungen.

    4. Die Anwendung von Progesteron über den positiven Schwangerschaftstest hinaus senkt die Fehlgeburtsrate nicht. Die Fehlgeburt wird dadurch lediglich herausgezögert, aber nicht verhindert.

    (Quelle: http://www.endokrinologikum.com)

    Bie erhöhtem Fehlgeburtsrisiko verabreicht das Endokrinologikum bis Ende 12. SSW ebenfalls Progesteron - wie es bei EZS/EmbA üblich ist.


    frowlein

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