neu hier
Die entscheidende Frage ist immer noch unbeantwortet:
[size=18px]Warum der Spenden- bzw Embryonenmix?[/size]
Wer denkt über´s Schwangerwerden und Elternsein um EBEN NICHT jeden Preis hinaus auch mal an die so entstehenden Kinder?
Oder gibt´s mit dem Mixtransfer gleichzeitig die Empfehlung, den Kindern NIE etwas über die wahren Umstände ihrer Zeugung zu sagen?
Stell ich mir auch schwierig vor: "Ihr seid zwar Zwillinge, habt dieselbe leibliche Mutter, aber eigentlich seid ihr nicht mal die Spur miteinander verwandt."
Jeder Mensch hat das Recht auf das Wissen über seine Abstammung. Das ist in D sogar gesetzlich festgelegt.
Dieses Recht mit der Einstellung aushebeln zu wollen, dass die Kinder ja eh´nicht an die anonymen Spenderinnendaten kommen, ist schlicht ignorant.
Bleiben Moral und Ethik auf der Strecke zugunsten des vergleichsweise günstigeren Behandlungspreises?
So verwundert es nicht wirklich, dass Gegner der EZS in D den betroffenen Paaren "rücksichtslose Selbstbedienungsmentalität" vorwerfen.
Und um das nochmal in aller Deutlichkeit zu sagen: Meine Kritik bezieht sich auf das o.g. Behandlungsverfahren der Spendenmixe, unabhängig von Ort oder Behandler.
frowlein
(die übrigens schon vor rund 4 1/2 Jahren in Valencia Bilddokumente zu Embryonen-Entwicklung und -Transferstatus vorgelegt bekam sowie einen individuell angepassten Medikationsplan)