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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Ines + Chris

  • Negativ :-(

    • Ines + Chris
    • 25. April 2003 um 15:26

    Hi,

    war mal wieder nichts, wir sind ziemlich am Boden zerstoert, momentan wissen wir nicht was oder wie wir jetzt weitermachen sollen.
    Trotzdem nochmals danke fuer Euer Daumen druecken.

    Ines & Chris

  • Ich bin neu hier!!!!

    • Ines + Chris
    • 23. April 2003 um 10:18

    Ich bin neu hier!!!!

    Hallo Vanessa,

    wir haben erst nach dem 5. Versuch mit weiteren Untersuchungen angefangen, die man uns bei der Vorgeschichte empfohlen hat.
    Ines hat den Blutzucken, das Insulin testen lassen. Beides haben wir in D machen lassen. In Suedafrika ist Ines noch auf Killerzellen getestet worden.
    Bei dem Insulin und den Killerzellen hat man was festgestellt und vor dem Transfer wurde mit der Therapie begonnen.

    Suche doch mal im Forum, dort findest Du mehr Infos ueber diese Untersuchungen.

    Ines & Chris

  • Transferbericht

    • Ines + Chris
    • 15. April 2003 um 09:21

    Transferbericht

    Achso,

    eins hatten wir noch vergessen. Heute und die naechsten paar Tage soll es hier unten ueber 30 Grad warm werden, da geht das ausspannen total einfach :smile:

    Ines & Chris

  • Transferbericht

    • Ines + Chris
    • 15. April 2003 um 08:55

    Hallo,

    hier ist er, der lang ersehnte Transferbericht.
    Gestern mittag um 12.30 war es soweit. Dr. K. kam in das Behandlungszimmer und teilte uns mit, dass wir ein Problem haben. Wie Ihr Euch sicherlich denken koennt, waren wir sehr nervoes geworden. Von den 9 entnommenen Eizellen, hatten sich 2 Stueck sofort verabschiedet, aber 5 haben sich zum Blastozsten-Stadium entwickelt. Wir mussten jetzt nur noch entscheiden, wieviel wir eingesetzt haben wollten, wir haben uns dann fuer 3 Blastozysten entschieden. Die anderen beiden haben wir einfrieren lassen. Der Transfer ging ganz schnell und problemlos. Ines musste anschliessend noch 4 Std. liegen, dann durften wir langsam nach Hause gehen. Aufgrund der medikamentoesen Therapie und der guten Eizellen, gibt uns Dr. K. eine 50% Chance. Naechste Woche Mittwoch oder Donnerstag ist dann der SST, bis dahin also noch bitte Daumendruecken.

    Liebe Gruesse

    Ines & Chris

  • Cape Fertility Clinic in Kapstadt

    • Ines + Chris
    • 15. April 2003 um 08:47

    Cape Fertility Clinic in Kapstadt

    Hallo,

    wir haben fuer den Transfer 2.800 Euro bezahlt. Der Standard in der Klinik entspricht dem westlichen Niveau.
    In einer Broschuere der Klinik haben wir gelesen, dass die Klinik bi IVF zwischen 1995 und 1997 eine SS-Steigerung von ca. 25% auf ca. 33% hatte.
    Allerdings sind in der letzten Zeit einige Paare aus Deutschland bei ihm schwanger geworden.

    Ines & Chris

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Ines & Chris am 2003-04-23 10:07 ]</font>

  • Daumendrück-Forum für Ines und Chris

    • Ines + Chris
    • 11. April 2003 um 13:55

    Daumendrück-Forum für Ines und Chris

    Hallo,

    vielen Dank fuer Euer Daumen druecken, wir werden unser bestes geben, damit es funktioniert.

    Euch natuerlich auch Alles Gute und schoene Gruesse aus dem warmen Kapstadt.

    Ines & Chris

  • Kurzes Update, Stand 11.04.2003

    • Ines + Chris
    • 9. April 2003 um 09:17

    Hallo,

    wir sind gestern morgen nach zig Stunden Flug angekommen. War ganz schoen anstrengend, hat sich aber gelohnt. Man fuehlt sich gleich wie im Urlaub und kann schon richtig gut entspannen.
    Dr. Wiswedel hat uns vom Fulghafen abgeholt und gleich in die Klinik gefahren. Dort hat er Ines Schleimhaut kontrolliert (13 mm). Damit war er super zufrieden. Er untersucht Ines Blut noch auf Killerzellen und therapiert diese evtl. einfach prophylaktisch mit Cortison.
    Der Transfer ist schon eine Woche frueher als angenommen. Unsere Spenderin wird heute punktiert und dann ist der Transfer fuer naechste Woche Montag geplant. Wir machen dann auch noch hier unten den SST und kommen dann hoffentlich schwanger nach Hause.

    Heute (11.04.2003) ein paar neue Infos fuer Euch.
    Die Spenderin hatte 9 Eizellen fuer uns. Diese sind schon befruchtet und am Montag um 12.30 Uhr wirds ernst fuer uns, dann ist der Transfer.
    Ines Blutuntersuchung hat ergeben, dass Sie ANA hat, das sind diese &quot;beruechtigten&quot; Killerzellen. Sie nimmt dagegen ab morgen Cortison ein, ausserdem startet Ines morgen mit Clexane noch zusaetzlich.
    Evtl. ziehen wir am Dienstag in ein Fischerdorf um, dort soll es sehr ruhig sein, aber wir werden sehen. Wenn moeglich, werden wir Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

    Vielen Dank fuer Euer Daumendruecken.

    Ines & Chris

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Ines & Chris am 2003-04-11 13:53 ]</font>

  • Wir verabschieden uns ...

    • Ines + Chris
    • 7. April 2003 um 07:13

    ... zum Transfer nach Kapstadt.
    Heute morgen haben wir noch einen Termin beim Frauenarzt und heute abend geht´s dann los Richtung Süden. Den Transfer verbinden wir mit ein bischen Urlaub. Natürlich werden wir Euch auf dem Laufenden halten.

    Also schöne Grüße an Alle und viel Glück bei Euren Transfers und SST´s in der Zwischenzeit.

    Ines & Chris

    PS: Ines hat heute eine Schleimhaut von 14mm

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Ines & Chris am 2003-04-07 12:31 ]</font>

  • Ergebnis Statistik Valencia

    • Ines + Chris
    • 5. April 2003 um 00:02

    Ergebnis Statistik Valencia

    Hallo Bussibär,

    erstmal danke für die Statisitk, aber irgendwie komme ich nicht so ganz klar damit.
    Folgende Frage
    Du schreibst:
    schwanger nach 1 Versuch: 19 von 33 (57.6%)
    weiter unten:
    16 Personen: 1 Versuch, schwanger

    Frage: Die beiden Personen, die 2 Versuche hatten und schwanger wurden, wurden diese beim ersten oder beim zweiten Versuch schwanger?
    Wenn sie beim zweiten Versuch schwanger wurden, dann komme ich nicht ganz mit der Aufstellung klar.
    Dabei würde sich die rate &quot;Schwanger nach 1 Versuch auf 16 reduzieren, was dann 48,5 % bedeuten würde&quot;.

    Was meineswissens allerdings in keiner Statistik erfasst werden kann, ist die Tatsache, dass die Schwangerschaften in Valencia scheinbar zyklisch verlaufen. Es gibt Phasen, bei denen fast bei jedem Transfer eine Schwangerschaft eintritt und dann gibt es wieder Monate, bei denen fast keine Schwangerschaft eintritt.

    Ich möchte Deine Statistik und damit die Arbeit nicht schmälern, wie gesagt, es ging weiter oben nur um reine Verständnisfrage. Wäre schön, wenn Du mir diese beantworten könntest.

    Grüße

    Chris

  • Schreiben an Fraktionen sowie Ausschüsse

    • Ines + Chris
    • 2. April 2003 um 10:55

    Schreiben an Fraktionen sowie Ausschüsse

    Petra Pau, MdB, PDS

    Sehr geehrte Frau Schmid, sehr geehrter Herr Schmid,

    vielen Dank für Ihre Mail.

    So sehr ich Ihren Kinderwunsch verstehe, so zeigt sich doch gerade auch an Ihrem Fall, wie kompliziert und unsicher der Einsatz moderner Praktiken ist, wenn es um die Realisierung Ihres Wunsches geht.

    Auch innerhalb der PDS gibt es zu den von Ihnen aufgerufenen Fragestellungen unterschiedliche Positionen, die aus sehr unterschiedlichen Problemsichten resultieren. Hier gilt es ja nicht nur, wissenschaftliche nicht umstrittene Erkenntnisse zu bewerten. Gesellschaftliche, medizinische, psychosoziale und geschlechterdifferenzierende Aspekte sind mit ethische Werten und Ansprüchen abzugleichen. Das betrifft auch die von Ihnen geforderte Legalisierung der Eizellspende.

    Ich schicke Ihnen in der Anlage Stellungnamhen, Beiträge und Anfragen der PDS bzw. einzelner Arbeitsgruppen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Petra Rau


    (Die erwähnten Anlagen werden wir nach und nach einscannen und dann hier veröffentlichen.)

  • Fotos von Kliniken

    • Ines + Chris
    • 1. April 2003 um 09:21

    Hallo,

    was haltet Ihr davon, wenn wir unter dem Punkt &quot;Kliniken&quot;, wo bereits Info´s über die Kliniken veröffentlich sind, auch noch ein paar Fotos der jeweiligen Klinik veröffentlichen. Wir möchten jedoch nicht die offiziellen Bilder der Kliniken nehmen, sondern Eure eigenen, die sind unserer Merinung nach aussagekräftiger.
    Also, wenn Ihr Bilder habt oder beim nächsten Mal welche macht, dann sendet uns diese doch bitte zu, damit wir sie dann veröffentlichen können.
    Am liebsten sind uns natürlich digitale Bilder, aber auch &quot;herkömmliche Bilder&quot; können wir einscannen und Euch dann wieder zurücksenden.

    Grüße

    Ines & Chris

  • Meran / Praxis Dr. Netzbandt

    • Ines + Chris
    • 31. März 2003 um 23:43

    Meran / Praxis Dr. Netzbandt

    Hallo Anke,

    schön, dass Ihr Euch für eine Klinik entschieden habt.
    Frage, wie hat er denn die hohen Kosten erklärt und welche anderen Möglicheiten sind in Italien noch möglich, was hierzulande nicht funktioniert.

    Wir drücken Euch die Daumen.

    Ines & Chris

  • Warten, warten, warten ...

    • Ines + Chris
    • 27. März 2003 um 20:55

    Warten, warten, warten ...

    Alles ist nun im grünen Bereich. Ines hat Ihre Tage bekommen. Eine neue Spenderin hat Dr. Wiswedel auch schon besorgt und am 07.04. geht es ab nach Kapstadt, so um den 20.04. soll dann der Transfer stattfinden. Wie schon einmal, bekommen wir unsere kleinen Ostereier.
    Wir halten Euch auf jeden Fall aus Südafrika auf dem Laufenden.

    Ines & Chris

  • Cape Fertility Clinic in Kapstadt

    • Ines + Chris
    • 25. März 2003 um 22:44

    Information ueber das Eizellenspender Programm an der Cape Fertility Clinic

    Die erste Schwangerschaft durch IVF war in 1978 in England, die erste erfolgreiche Eizellspende wurde in 1984 von Australien berichtet. !986 gelang es uns die erste erfolgreiche Eizellspende in Suedafrika durchzufuehren, eine Zwillingsschwangerschaft. Seitdem ist die Eizellspende an unserer Klinik eine Routinebehandlung wie IVF und ICSI.

    Wer braucht Eizellspende ?

    Frauen,
    - die sich in den Wechseljahren (Klimakterium) befinden
    - die in nach einigen IVF Zyklen immer noch nicht schwanger sind
    - die auf die IVF Behandlung nicht oder nur wenig ansprechen
    ( poor responders)
    - deren Eierstoecke chirurgisch entfernt wurden oder die Krebs
    Therapie gehabt haben


    Was sind die Vorbedingungen fuer eine Empfaengerin von Eizellen ?

    - sie muss gesund sein und eine normale Gebaermutter haben


    Wie alt kann ich als Empfaengerin von Eizellen sein ?

    - Unsere aelteste Patientin, die erfolgreich ihre Schwangerschaft ausgetragen hat, war 54 Jahre alt

    Wie sieht die Behandlung aus ?

    - fuer die Empfaengerin von Eizellen oder Embryos recht einfach. Falls Sie einen normalen Zyklus hat muss der Eisprung und die ganze hormonelle Entwicklung zum Eisprung hin unterdrueckt werden, damit der Zyklus mit dem Zyklus der Eizellenspenderin synchronisiert werden kann. Die Medikamente die dazu gebraucht werden sind entweder Synarela Nasenspray oder Lucrin (Lupron) Injektionen.
    Diese Behandlung faengt meist 1 Woche vor der Periode an .
    Dann muss die Gebaermutterschleimhaut (GMS) aufgebaut werden. Dazu braucht man Oestrogene in Pillenform ( Progynova, Estrifam). Diese Pillen muessen in steigender Dosierung waehrend des ganzen Behandlungszyklus genommen werden. Mit dem Eisprung der Spenderin wird Progesteron hinzugefuegt (Uterogestan, Cyclogest). Nach dem Eisprung wird Synarela oder Lucrin abgesetzt.
    3 – 5 Tage nach der Eizellenentnahme werden die Embryos (Blastocysten) in die Gebaermutter der Empfaengerin eingesetzt, welches eine schmerzlose, sehr einfache Prozedur ist und im Krankenbett ohne irgendwelche Narkose durchgefuehrt wird.
    Es ist sehr wichtig zu wissen, dass, falls es zur Schwangerschaft kommt, diese total von den obigen Medikamenten abhaengig ist und falls diese Medikamente zu frueh abgesetzt werden, es zu einer Fehlgeburt kommt. Im Falle der Schwangerschaft muessen diese Medikamente bis ca. zur 10ten Schwangerschaftswoche genommen werden. Dann werden Sie langsam unter Hormonkontrolle vom Arzt abgesetzt.


    Wie lang ist die Warteliste fuer eine geeignete Eizellspenderin ?

    - meist nur 2 bis 3 Monate von der ersten e-mail an


    Kann ich eine Eizellspenderin auswaehlen ?

    - wir haetten gerne ein Photo von Ihnen so dass wir eine geignete Spenderin aussuchen koennen, die Ihnen aehnlich sieht. Wir koennen Ihnen dann mehr ueber die Spenderin sagen, z.B. Ausbildung, Hobbies usw.


    Wie alt sind die Eizellspenderinnen und wie werden sie ausgesucht ?

    - sie sind zwischen 20 und 30 Jahre alt, meistens Studenten der Universitaet. Es wird eine ausfuehrliche Anamnese erhoben, denn wir wollen sicher sein dass in der Familie keine Erbkrankheiten vorhanden sind. Es wird dann Blut abgenommen und auf Syphilis, Hepatitis und AIDS untersucht. Die Spenderin muss gesund sein und einen regelmaessigen Zyklus haben.


    Wie sieht die rechtliche Lage mit der Eizellspende in Suedafrika aus ?

    - In Suedafrika ist Eizellspende erlaubt


    Wieviel kostet es ?

    - im Moment ( Maerz 2003) kostet die Eizellenspende ca. 1500 – 2000 Euro.
    Das schliesst die gesamte Behandlung fuer die Spenderin und die Laborkosten ein.


    Warum Kapstadt ?

    - Kapstadt ist ein bekanntes Urlaubsziel. Es hat eine wunderschoene Umgebung mit langen Straenden, dem Tafelberg und den Weinanbaugebieten. Langweilig wird es Ihnen hier gewiss nicht werden und es gibt jeden Tag etwas zu tuen . Dazu kommt die Sonne und die ist umsonst.

    - mehr Informationen ueber Kapstadt

    - http://www.mothercity.co.za

    - http://www.capeinfo.com

    - http://www.capetown.gov.za

    - http://www.aatravel.co.za


    Spricht man deutsch ?

    - ja, wir sprechen deutsch


    Wo koennen wir wohnen ?

    - wir haben mehrere Appartments in Kliniknaehe und auch etwas ausserhalb in einem kleinen Fischervorort, die wir an unsere Patienten aus dem Ausland vermieten. Die Appartments sind alle voll ausgeruestet und der Preis ist im Moment 240.- Rand/Tag. Es gibt auch ein Holiday Inn (600.-Rand/Tag) und das Vineyard Hotel (900.-Rand/Tag) in der Naehe. Andere Hotels auf Anfrage.


    Kontaktadressen:

    Dr.K.Wiswedel Cape Fertility Clinic

    e-mail organicw@iafrica.com

    website http://www.capefertility-clinic.co.za

  • Warten, warten, warten ...

    • Ines + Chris
    • 25. März 2003 um 15:35

    Hi,

    wir hatten uns schon so drauf gefreut, dass es am 31.03. Richtung Kapstadt geht, aber das war wohl nix.
    Seit Monaten hat Ines zum ersten Mal Probleme mit Ihren Tagen. Sie kamen sonst immer pünktlich am 28. Tag nur diesmal nicht. Wir haben daraufhin sofort Kontakt mit Dr. Wiswedel aufgenommen. Ines sollte ein paar Bluttests (FSH. LH, E2, Progesteron und BetaHCG) machen lassen. Zwischendurch hatten wir etwas Hoffnung, dass es vielleicht doch auf normalem Wege geklappt hat, aber leider nicht.
    Dr. Wiswedel meinte, dass es sein könnte, dass Ines in die Wechseljahre kommt, allerdings gibt es dafür keine Anzeichen. Nachdem wir heute die Blutergebnisse bekommen haben, haben wir die dann sofort an Dr. Wiswedel weitergeleitet. Kurz drauf rief er uns an und wir besprachen, wie es weitergeht. Er meinte, dass Ines zum Wochenende hin Ihre Tage kriegen müsste und dann könnte es losgehen. Er besorgt in der Zwischenzeit eine neue Spenderin für uns.
    Nun haben wir nur noch das Problem, dass wir den Flug irgendwie umbuchen müssen oder canceln und dann neu buchen, oder so.

    Hoffentlich klappt diesmal alles und es gibt nicht wieder so eine Warterei.
    Das gute daran ist, dass wir wohl wieder ein paar Ostereier bekommen :smile:

    Ines & Chris

  • Bussibär ist am Durchdrehen!

    • Ines + Chris
    • 24. März 2003 um 08:14

    Bussibär ist am Durchdrehen!

    Hallo Bussibär,

    was ist denn bei dem Test rausgekommen? War der Transfer trotz aller Widrigkeiten wenigstens erfolgreich?
    Macht Ihr weiter, falls das Ergebnis negativ war?

    Viele Grüße

    Ines & Chris

  • Es geht langsam wieder los

    • Ines + Chris
    • 20. März 2003 um 22:02

    Es geht langsam wieder los

    Hallo Andrea,

    bezüglich der Einnahme von Synarela schrieb uns Dr. Wiswedel folgendes:
    &quot;Es ist sehr wichtig diese Substanz zu nehmen, damit der Eisprung der Empfaengerin unterdrueckt wird, was unerlaesslich fuer die Synchronisation der Zyklen ist.&quot;

    Ines & Chris

  • Anschreiben & Antworten Bundesgesundheitsministerium

    • Ines + Chris
    • 19. März 2003 um 20:21

    Anschreiben & Antworten Bundesgesundheitsministerium

    Sehr geehrtes Ehepaar Schmid,

    Frau Blessgen hat Ihre e-mail zuständigkeitshalber an mich weitergeleitet.
    Die Medizin ist heute mit verschiedenen naturwissenschaftlichen Forschungszweigen in der Lage, gezielt in die Entstehung menschlichen Lebens einzugreifen. Damit stellen sich zahlreiche ethische und rechtliche Fragen. Nicht alles, was technisch machbar ist, stimmt mit der Wertordnung des Grundgesetzes überein. Menschliches Leben muss einem hohen rechtlichen Schutz unterliegen. Diesem Ziel dient u.a. das Embryonenschutzgesetz.

    Diesen hohen Schutz des menschlichen Lebens gilt es zu ertzragen und gleichzeitig jedoch den medizinisch-technischen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Frau Bundesministerin Schmidt liegt eine breite gesellschaftliche Diskussion über die Chancen und Risiken der modernen Fortpflanzungsmedizin sehr am Herzen, bevor neue gesetzliche Regelungen getroffen werden. Sie ist sich dabei der schwierigen Lage der sogenannten &quot;Kinderwunschpaare&quot; bewusst. Der Wunsch nach Kindern und seine Erfüllbarkeit haben einen hohen Rang und rechtfertigen vor allem intensive Bemühungen, die Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit zu überwinden.

    Sowohl die Eizellspende der Frau, als auch die Samenspende des mannes sind Teilverfahren der assistierten Reproduktion für unfruchtbare Paare mit unerfülltem Kinderwunsch. Dabei kann einer Frau, die nicht ider nicht mehr über eigene Eierstöcke bzw. Eizellen verfügt, nur noch mit einer Eizellspende schwanger werden. Die medizinischen Ursachen für die weibliche Unfruchtbarkeit können sowohl genetische Störungen (z.B. das sogenannte Turner-Syndrom), als auch äußere Einflüsse wie Unfall, Zystenbildung oder Krebserkrankung, aber auch das Erreichen der Menopause sein. Als Eizellspenderinnen können Verwandte der Patientin (Schwester oder Mutter) oder auch anonyme Spenderinnen in Frage kommen, die z.B. nach einer eigenen Infertilitätsbehandlung ihre überzähligen Eizellen zur Verfügung stellen. Im Gegensastz zur Samenspende, sind bei der Eizellspende medizinische Maßnahmen wie Hormonstimulation sowohl der Patientin (Empfängerin) als auch der Eizellspenderin notwendig. Somit besteht auch für die Eizellspenderin das Risiko medizinischer Komplikationen und Nebenwirkungen.

    Die Eizellspende ist (im Gegensatz zu der Embryospende) in Deutschland nach § 1 Abs.1 Nr. 1 ESchG verboten. Durch das Verbot soll die Eindeutigkeit der Mutterschaft gewährleistet werden. Eine gespaltene Mutterschaft zwischen genetischer und biologischer Mutter würde dazu führen, dass zwei Frauen Anteil an der Entstehung des Kindes hätten.

    Problematisch an dem verbot ist die Rechtfertigung der Ungleichbehandlung zu dem Mann/ der Samenspende. Fraglich ist auch, ob die Problematik der gespaltenen Mutterschaft, insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt des Kindeswohls, gesellschaftlich heute noch relevant ist. Andererseits entstünde bei einer Aufhebung des Verbots die Problematik der Mutterschaft nach der Menopause, insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt des Kindeswohls. Eine weitere Problematik entstünde auch mit dem Entstehen von Kindern ohne genetische Verbindung zu beiden (rechtlichen) Eltern im Falle der Zulassung einer kombinierten Samen- und Eizellspende bei Infertilität beider Eltern. Den Gesetzgeber haben diese Probleme 1990 zu dem Erlaß des Verbotes der Eizellspende veranlaßt.

    Eine davon zu unterscheidende Situation besteht bei der technisch einfach zu realisierenden Samenspende. Sie ist grundsätzlich erlaubt und nur sehr lückenhaft geregelt. § 3 Satz 2 ESchG erlaubt in Fällen schwerwiegender geschlechtsgebundener Erbkrankheiten eine Samenauswahl nach dem in der Samenzelle enthaltenen Geschlechtschromosomen. § 4 Abs. 1 Nr. 1 ESchG setzt die Einwilligung des Samenspenders für jegliche Befruchtung voraus. § 4 Abs. 1 Nr. 3 ESchG stellt jede postmortale künstliche Befruchtung einer Eizelle, also auch die mittels Samenspende, unter Strafe. Nach Nr. 3.2.3 der berufsrechtlichen Muster-Richtlinie zur Durchführung der assistierten Reproduktion der Bundesärztekammer von 1998 darf für eine Behandlung grundsätzlich nur der Samen des Ehemannes Verwendung finden, ansonsten bedarf es des zustimmenden Votums einer bei der jeweiligen Ärztekammer eingerichteten Kommission.

    Vor der Entscheidung über eine gesetzliche Neuregelungen in diesem Bereich sollte nach Auffassung von Frau Ministerin Schmidt die Debatte im Bundestag intensiv geführt werden. Die Bundesregierung geht davon aus, dass der Diskussionsprozess interdisziplinär und fraktionsübergreifend erfolgt und angesichts der grundlegenden bedeutung der zu treffenden Entscheidung für verschiedene Grundrechtspositionen der Betroffenen, aber auch für die Gesellschaft insgesamt, eine sorgfältige und eingehende Diskussion geboten ist. Die Bundesregierung will den Ergebnissen dieser Diskussion nicht vorgreifen. Soeben hat der Bundestag eine Enquete-Kommission &quot;Ethik und Recht der modernen Medizin&quot; eingerichtet. Dort dürften verschiedene Problembereiche der heutigen Fortpflanzungsmedizin eingehend besprochen werden. Es obliegt den Abgeordneten, dort auch die Problematik der Eizellspende oder der Embryonenspende aufzugreifen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag

    Becker

    (Schreiben vom 17.03.2003)

  • Schreiben an den Bundestagspräsident

    • Ines + Chris
    • 19. März 2003 um 18:29

    Schreiben an den Bundestagspräsident

    Sehr geehrte Frau Schmid,
    sehr geehrter Herr Schmid,

    Sie haben an den herrn Bundespräsidenten geschrieben. Die Beantwortung Ihres Briefes wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Dafür bitte ich um Verstädnis. Soblad es m öglich ist, erhalten Sie eine Antwort in der Sache.

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag

    Gerd Bergmann

  • Wie findet ein Spermium die Eizelle?

    • Ines + Chris
    • 17. März 2003 um 12:22

    Ein einziges Lockstoff-Molekül reicht aus

    - Wie findet ein Spermium die Eizelle? Auf diese Frage fanden Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich neue Antworten. Mit besonderen Techniken konnten sie beobachten, was in den ersten Millisekunden geschieht, wenn ein Spermium mit dem Lockstoff in Kontakt kommt, der von der Eizelle abgesondert wird.

    Die Biophysiker fanden heraus, dass schon ein einziges Lockstoff-Molekül ausreicht, um die Signalkette in Spermien in Gang zu setzen. Eine ähnlich hohe Empfindlichkeit ist bislang nur von Sehzellen bekannt, die durch ein einziges Lichtquant erregt werden können. Die Ergebnisse sind in der Februar-Ausgabe der renommierten Zeitschrift &quot;Nature Cell Biology&quot; veröffentlicht.

    Erst wenn man die zellulären Signalwege genau versteht, kann man in den Prozess eingreifen. So könnte eine gezielte Blockade der Signalkette im Spermium vielleicht zu einer Methode der Empfängnisverhütung beim Mann führen.

    Eizellen setzen chemische &quot;Lockstoffe&quot; frei, um Spermien anzulocken. Die Spermien orientieren sich an dem Lockstoffgradienten, der die Eizelle umgibt, und sind so in der Lage, die Eizelle aufzuspüren. Die Steuerung des Schwimmverhaltens von Spermien durch einen chemischen Reiz - &quot;Chemotaxis&quot; - beobachtet man bei einfachen Meerestieren bis hin zum Menschen. Bisher konnte man erst nach mehreren Sekunden beobachten, wie Spermien auf den chemischen Lockstoff der Eizelle reagieren.

    Doch was geschieht unmittelbar in den ersten Millisekunden, nachdem das Spermium den Lockstoff wahrgenommen hat? Die Arbeitsgruppe um Prof. U. Benjamin Kaupp und Dr. Ingo Weyand vom Jülicher Institut für Biologische Informationsverarbeitung (IBI 1) konnte mit ihren neuen Techniken verfolgen, wie der chemische Reiz in Spermien verarbeitet wird. Dazu werden Spermien einer Seeigel-Art mit dem Lockstoff, einem kurzkettigen Eiweiß, schnell gemischt. Dieses Peptid wurde von Chemikern des Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie in Berlin chemisch so verändert, dass es zunächst inaktiv ist. Erst durch einen UV-Blitz, der das Peptid photochemisch verändert, kann es seine Wirkung entfalten. Mit diesem Trick können die Wissenschaftler den Zeitpunkt bestimmen, ab dem die Spermien dem Lockstoff ausgesetzt sind. Das Peptid bindet an ein Rezeptorprotein auf der Oberfläche der Spermien, wodurch in den Spermien ein Botenstoff - ein zyklisches Nukleotid - synthetisiert wird.

    Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Konzentration des Botenstoffs cyclo GMP sehr schnell ansteigt, nachdem die Spermien mit dem Lockstoff gereizt wurden. Der Botenstoff cyclo GMP bewirkt, dass sich ein Ionenkanal - eine mikroskopisch kleine Pore in der Zellmembran - öffnet und Calciumionen in das Zellinnere des Spermiums strömen. Den Zusammenhang zwischen dem schnellen Anstieg des Botenstoffes und dem schnellen Einstrom von Calcium konnten die Forscher erstmals mit Hilfe von schnellen Mischmethoden nachweisen.

    In Abwesenheit des Lockstoffs schlägt der Spermien-Schwanz regelmäßig und treibt die Zelle auf einer spiralförmigen Schwimmbahn vorwärts. Unter einem Mikroskop verfolgten die Forscher, wie die Spermien ihre Schwimmbewegung ändern, wenn sie mit dem Lockstoff in Berührung kommen. Nachdem das Calcium in die Zelle eingeströmt ist, schlägt der Spermien-Schwanz asymmetrischer, und die Spermien führen Wendemanöver durch. Letztlich sammeln sich die Spermien an der Lockstoff-Quelle.

    Das Forscherteam machte eine weitere spannende Entdeckung: Bereits ein einziges Lockstoffmolekül reicht aus, um den Ionenkanal in Spermien zu öffnen und Calcium einströmen zu lassen. Eine derart hohe Empfindlichkeit ist bisher nur von Sehzellen bekannt. Hier reicht ein Lichtquant aus, um die Sehzelle zu erregen. Die Forscher wollen nun die Signalkette weiter aufklären. Weitere Puzzle-Teile sollen helfen, die noch offene Frage der Fortpflanzung zu klären: Wie finden Samenzellen ihr Ziel?


    © 17.03.03 MEDI-NETZ, Köln

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