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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Homa

  • Ab welchem HCG Wert zeigen die Urintests an?

    • Homa
    • 10. Dezember 2003 um 17:21

    Ab welchem HCG Wert zeigen die Urintests an?

    Hallo Julie,

    ich habe keine Angaben gefunden, ab welchem Blutwert HCG ein ausreichend hoher HCG Spiegel im Urin auftritt. Dies sind natürlich zwei unterschiedliche Angaben. Bei den "Schnellmerkertests" wird meistens angegeben "ab 20 Einheiten HCG im Urin" aber wie hoch muss dafür der Blutwert sein?

    Ich kann Dir nur sagen, dass ich diesem Denkfehler im ersten Moment aufgesessen bin und bei einem Wert von 300 im Blut (eindeutig postiv)einen Pipitest gemacht habe, weil ich dachte, dass muss ja wohl reichen um endlich mal zu sehen wie ein positiver Test aussieht. Leider wurde ich eines besseren belehrt und habe dann eine Woche später nochmal einen gemacht mit dann positivem Ergebnis.

    Also: immer besser Bluttest abwarten, Pipitest kann zu früh gemacht nur verunsichern!

    Grüße

    Homa

  • Männer aufgepasst

    • Homa
    • 5. Dezember 2003 um 21:37

    Männer aufgepasst

    Jetzt nochmal im Nachschub der Vitamincocktail, der angeblich die WErte im SDI verbessern soll:

    Pycnogenol 200 mg täglich, L- Carnitin 3 - 5 gram (!) tgl, Acetyl - carnitin 500 mg - 1 g tgl, Vit C 500 mg 2xtgl, Vit E 400 U 2xtgl

    Darüberhinaus kann wohl Folsäure nicht schaden.

    Das Ganze soll 2 - 3 Monate genommen werden.

    Männe war nicht erfreut, weil das doch ganz schön viele "Bonbons" pro Tag waren, aber er hat brav durchgehalten.

    Auch wenn bei uns hier und auch sonst meistens diese Untersuchung nicht durchgeführt wird, kann diese Antioxidantientherapie wahrscheinlich nicht schaden und vielleicht hilft es ja wirklich.

    Grüsse,

    Homa

  • Männer aufgepasst

    • Homa
    • 29. November 2003 um 18:15

    Männer aufgepasst

    Liebe Ines, lieber Chris,

    danke, dass Ihr immer so viel Info zusammensucht und hier unterbringt.

    Leider scheint in Deutschland die Bestimmung der sperm fragmentation noch sehr unbekannt zu sein - ich habe nur eine Quelle bezogen auf Zuchtbullen bei meiner letzten Recherche gefunden. Deshalb noch ein paar ergänzende Bemerkungen, die ich aus eigener Erfahrung beisteuern kann.

    In den USA setzt sie sich in letzter Zeit zunehmend durch, da bekannt ist, dass bei schlechten SG auch die gut aussehenden Spermien chromosomal geschädigt sein können (chromosomal fragmentation aufweisen) und es dann häufig zu frühen Fehlgeburten in der 6./7. Woche kommt. Die entsprechend durchgeführte Untersuchung heisst SDI - Assay (Sperm DNA - Integration Assay) oder SCSA. Unter diesen Stichworten findet man einige Infos im Internet.

    Bei schlechten Werten wird die Verwendung von Fremdsperma empfohlen.

    Uns hat diese Untersuchung eingeleuchtet, leider haben wir in Deutschland kein Labor ausfindig machen können, dass diese Untersuchung durchführt. Der Versuch, Sperma zu Millenova in Chicago zu schicken ist an den Zollbestimmung kläglich gescheitert, nach 5 Tagen Transport weiss kein Mensch, ob die bestimmten Werte realistisch sind.

    Wir haben dann einen weiteren Versuch direkt vor Ort unternommen und waren darauf gefasst zur EZS auch noch Fremdsperma zu packen, was sich aber als unnötig erwiesen hat.

    Bei schlechtem SDI Ergebnis gibt es ein paar Tipps, was Mann machen kann, mit Vitaminen z.B. Ich werde sie raussuchen und nochmal hier reinsetzen. Kann Mann auch auf Verdacht probieren.

    Auch dies zeigt mal wieder wie rückständig mit dem Thema Infertilität in Deutschland umgegangen wird. Ich bin mir sicher, dass einige Fehlversuche auf dieses Konto gehen.

    Nochmals danke für die viele Mühe, die Ihr Euch macht,

    Homa

  • Ein kleiner wissenschaftlicher Hoffnungsschimmer

    • Homa
    • 27. November 2003 um 16:02

    Ein kleiner wissenschaftlicher Hoffnungsschimmer

    Ein junger Wissenschaftler aus Auckland hat einen biologischen „Superkleber“ entwickelt, der dazu führt, dass ein Embryo an der Seitenwand der Gebärmutter kleben bleibt.

    Die Erfinderin Debbie Blake sagt, dass er bisher nur in fertilen Mäusen erprobt wurde. Aber wenn er auch bei Frauen funktioniert, die Schwierigkeiten haben auf natürlichem Weg schwanger zu werden, könnte er die Erfolgsrate der Einnistung bei „Reagenzglas“ – Babies von 30 auf 50 Prozent anheben.

    Der Kleber hält gerade lange genug damit sich der Embryo anhaften kann – ungefähr 3 Tage – und löst sich dann auf natürlichem Weg auf, so dass keine negativen Folgen für das Baby bleiben.

    Dr. Blake war die erste Person, die sich für eine Promotion eingeschrieben hat, als im Januar 2000 aus dem ehemaligen Auckland Technologie - Institut die Auckland Universität für Technologie wurde. Heute wird sie als erste die Promotion erwerben.

    Der „Superkleber“ besteht aus einer mikroskopischen Schicht von Molekülen, die sich am Embryo anheften wie eine Farbschicht und ihm helfen, sich mit der Gebärmutterwand zu verbinden (an der Gebärmutterwand anzuheften).

    Richard Fisher von Auckland’s Fertility Associates sagt, dass es auch andere „Kleber“ am Markt gibt um das Embryo an der Gebärmutter zu fixieren, aber Dr Blake’s System scheint anders zu sein. Er kann nicht weiter kommentieren, bevor nicht weitere Details veröffentlicht worden sind.

    Dr Blake sagt es wäre ein seltener echter wissenschaftlicher Durchbruch, der entsteht, wenn zwei komplett unterschiedliche Bereiche, ihre eigene Spezialität: IVF und die ihres Vorgesetzten, Prof. Steve Henry: die Wissenschaft der Blutgruppen, zusammengeführt würden.

    Dr Blake hat Angebote zum Promotionsstudium an Top Unis in Europa, USA und Australien abgelehnt, nachdem Prof. Henry sie überzeugt hat, dass seine Methode eine Haut von Molekülen um Blutzellen zu legen auch am menschlichen Embryo funktionieren kann.

    Zu dieser Zeit war AUT noch ein technisches Institut, hatte keine Expertise zur Fruchtbarkeit und besaß kein adäquates Labor. In ihrem ersten Jahr arbeitete Dr. Blake in Prof. Henry’s Garage in Howick.

    „Sie können sich vorstellen, wie ich dort Stand in der Mitte vom Winter mit einem kleinen Heizöfchen und mir gesagt habe: Ich könnte jetzt auch in Schweden sein und mit einer fabelhaften Ausrüstung arbeiten.“ sagt sie.

    „Im ersten Jahr war ich etwas beunruhigt. Ich sagte zu meinem Mann, „Ich weiss nicht, ob das klappt, soll ich weitermachen?“

    Er sagte: ja, mach weiter“ Er hat mich sehr unterstützt. Meine Mutter war die letzten 3 Jahre meine unbezahlte Labormitarbeiterin. Ich hatte unglaubliche Unterstützung.“

    Als das neue Verfahren zum ersten Mal erfolgreich eine klebrige Haut um eine lebende Zelle gelegt hat, gegen Ende des ersten Projektjahres, konnte Dr. Blake es kaum glauben.

    „Ich war schockiert. Es war ein: Komm’ geh’ fort – es geht ja doch!“

    „Selbst im 3. Jahr meiner Promotion dachte ich noch: Oh Gott, es funktioniert wirklich, ich mach mir doch wohl nichts vor?“

    Prof. Henry ist ein Experte auf dem Gebiet einer seltenen Blutgruppe, die bei Maori und anderen polynesischen Völkern vorkommt, bei der Moleküle des farblosen Blutbestandteils in die Membran der roten Blutkörperchen eindringen können.

    „Ich dachte, vielleicht können wir diese Moleküle dazu bringen eine ganz andere Aufgabe zu übernehmen“, sagt er.

    ER entwickelte ein System, welches Dr. Blake an Embryonen angewandt hat, die nur ein paar Tage alt waren und etwa ein Viertel so groß wie der Punkt am ende des Satzes.

    Sie hob sie mit einem bleistiftspitzen Ansauggerät und legte sie ca eine Stunde bei Zimmertemperatur in eine Lösung – gerade lange genug, damit einige der Moleküle aus der Lösung sich an das Embryo anheften konnten.

    Dr. Blake plante das Verfahren an unfruchtbaren Mäusen zu testen.

    Prof. Henry suchte jetzt nach einem weiteren Promotionswilligen, der mit Dr. Blake und anderen arbeiten konnte, um ein Verfahren zu entwickeln, das für Tiere bis 2007 zugelassen werden kann.

    Es würde noch mehrere Jahre darüber hinaus dauern, um Versuche an menschlichen freiwilligen durchzuführen, bevor das Verfahren breitgefächert den IVF Kliniken zur Verfügung steht.


    Tolle Sache, leider noch Zukunftsmusik.

    Grüße,
    Homa

  • Hallo liebe Schwangere und Mamis

    • Homa
    • 15. November 2003 um 12:15

    Hallo liebe Schwangere und Mamis

    Hallo Tess,

    gute Idee, ich war auch schon neugierig.

    Mein Beitrag: schwanger beim ersten Versuch (z.Zt. 9.Woche), ursprünglich Zwillingsschwangerschaft, jetzt nur noch Einlingsschwangerschaft nach Transfer von 2 "perfekten" 8 (?) - Zellern am Tag 3.

    Ruhephase nach Transfer: 15 Minuten keinerlei Bewegung aus eigener Kraft, dann noch 1 Stunde auf dem Rücken liegen bleiben, danach Rückkehr ins Hotel und 24 Stunden Bettruhe. Ich hatte noch eine Woche Urlaub vor dem Rückflug.
    Anweisungen der Praxis: kein GV (immer noch nicht!) , keine körperliche Anstrengung, nichts heben über 5 kg.

    Begleitbehandlung - medikamente: Kortisontabletten seit ca 3 Wochen vor Transfer und Immunglobulintransfusionen (1x 10 Tage vor, 1x 11 Tage nach), Progesteron - und Estradiol- Spritzen (kann ich jetzt absetzen, trau mich aber nicht) und Progesteronzäpfchen, Folsäure auf eigene Regie 0,4 mg schon lange, 1 mg auf Anweisung seit ca 1 Monat vor Transfer, seit SST mit Multivitaminpräparat. Transfer wurde mit Akupunktur begleitet: vor dem Transfer und nochmal während der Ruhephase nach dem Transfer.

    Rotwein habe ich übrigens auch getrunken, ca. 1/2 Glas /Abend zwischen Transfer und SST.

    Vielleicht wäre noch Alter der Spenderin interessant, soweit das bekannt ist: Meine war 25.

    Grüße,

    Homa

  • Frage an die, die Schwanger wurden...

    • Homa
    • 12. November 2003 um 10:05

    Frage an die, die Schwanger wurden...

    Liebe Mond,

    danke für die Wünsche. Ganz so komplikationslos läuft es leider nicht. War letzte Woche im Krankenhaus wegen einer stärkeren Blutung (absolute Bettruhe), aber im letzten US wurde eine intakte Einlingsschwangerschaft mit Herzaktivität bestätigt nach ursprünglich angelegter Zwillingsschwangerschaft.
    Jetzt bibber ich dem Freitag (nächster US) entgegen, da ich immer noch nicht sagen könnte, dass ich mich schwanger fühle und mich natürlich die Angst verfolgt, dieses Herzchen könnte aufhören zu schlagen. Auf der anderen Seite: warum sollte es? Ist ja offensichtlich der Kämpfer.
    Ansonsten bemühe ich mich, den ärztlich verordneten Zustand der Faulheit zu geniessen, was ich mir leichter vorgestellt habe.

    Und so ist diese ganze Behandlung wohl in jeder Phase von nervigem Warten und von Ängsten geprägt und das wird sich bei Erfolg auch die nächsten Jahrzehnte nicht ändern, meine Mutter rief mich gerade panisch an, weil sie wohl einen "Atmer" am Telefon hatte und geglaubt hat, mir sei schlecht geworden!

    In anderen Worten: Dir Mond ein halbwegs entspanntes Warten in der Progynova-Phase und allen anderen auch alles Gute,
    meine Daumen bleiben weiterhin für Euch alle gedrückt,

    Homa

  • Keine ICSI in DE für Unverheiratete??

    • Homa
    • 10. November 2003 um 20:27

    Keine ICSI in DE für Unverheiratete??

    Hallo Moonfay

    .. und das ist wahrscheinlich die beste Entscheidung, denn hier sind die Möglichkeiten durch die Gesetzgebung so beschränkt, dass Ihr im Ausland bessere Erfolgsaussichten habt.
    So fing bei uns die Überlegung auch an, wir wollten eine PID im Ausland machen lassen wegen meines Alters und sind dann letztendlich bei der Eizellspende gelandet. Was auch die richtige (erfolgreiche) Entscheidung für uns war.

    Viel Erfolg, Belgien klingt ja immer sehr gut in den Berichten

    Homa

  • Keine ICSI in DE für Unverheiratete??

    • Homa
    • 10. November 2003 um 11:21

    Keine ICSI in DE für Unverheiratete??

    Hallo Moonfay,

    auch wir wollten eigentlich nie heiraten (gebranntes Kind etc..) und haben deshalb die erste IVF/ICSI selbst bezahlt und die Genehmigung über die Ethikkommission laufen lassen. War unkompliziert und ging auch schnell, war aber auch schon 2000, weiss nicht ob es zwischenzeitlich Änderungen gab.
    Vor der zweiten haben wir dann doch geheiratet ... Übrigens hat die (allerdings private) KV die erste ICSI im nachhinein dann noch übernommen.

    Ursprünglich, hatte ich gesagt, wenn es dann gleich klappt, können wir uns ja auch gleich wieder scheiden lassen, weil das ganze so ein Schwachsinn ist. Es hat nicht geklappt, so blieben wir verheiratet, haben es nicht bereut, wenn es passt, dann passt es, egal wie. Allerdings ist bei Euch die Situation natürlich schwieriger, wenn eine Scheidung noch nicht durch ist, das kostet noch mal Zeit und Kraft. Aber wenn Ihr so oder so selbst zahlt, macht Euch ruhig die Mühe mit der Ethikkommission, war wirklich reine Formsache.

    Viel Glück und Mut nicht verlieren,
    Homa

  • Frage an die, die Schwanger wurden...

    • Homa
    • 31. Oktober 2003 um 10:12

    Frage an die, die Schwanger wurden...

    Hallo Mond,

    so ist es gut, nie zurück nur nach vorne schauen !

    Und selbstverständlich sind meine Daumen fest gedrückt.
    Habe viel Zeit, da ich wegen einer Blutung krankgeschrieben bin, scheint aber nicht tragisch zu sein.
    Im Ultraschall (vorgezogen wegen der Blutung) waren 2 Fruchtblasen zu erkennen, wobei eine möglicherweise nicht durchhält. Da eine Zwillingsschwangerschaft immer 2 Seiten hat, werde ich gelassen akzeptieren was immer passiert und mir sagen, es ist gut so. (Solange wenigstens eines bei uns bleibt.)

    Also, bitte berichte weiter, demnächst wollen wir uns dann doch wohl im Schwangerenforum weiter schreiben, oder?

    Viele liebe Grüsse,
    Homa

  • Dr. Sher, Las Vegas

    • Homa
    • 30. Oktober 2003 um 15:53

    Dr. Sher, Las Vegas

    Hallo Beate,

    habe Dir eine PN geschickt.

    Für alle anderen, die ähnliche Fragen quälen, wie mich übrigens damals auch: fliegen scheint den Krümeln nicht zu schaden. Das sagten mir alle Ärzte, die ich gefragt habe und der Erfolg gibt ihnen wohl recht ;D

    Homa

  • Frage an die, die Schwanger wurden...

    • Homa
    • 27. Oktober 2003 um 09:52

    Frage an die, die Schwanger wurden...

    Hallo Mond , Hallo Schnecke,

    es tut mir leid, wenn Eure Tests wirklich negativ sind. Nicht aufgeben, weitermachen, wir drücken alle Daumen.

    Aber erstmal hat Elke recht: falls Ihr nur Pipi - Tests gemacht habt, wartet bitte den Bluttest ab. Ich habe nach meinem positiven Bluttest am Tag 14 nach Punktion einen negativen Pipi-Test gehabt ! ( Ich wollte unbedingt einmal im Leben diese Linie sehen.) Die Dinger versprechen manchmal offensichtlich einfach zu viel.

    Also: weiterhin alles gute

    Homa

  • Blutgruppe oder Rhesusfaktor verhindern Einnistung?

    • Homa
    • 19. Oktober 2003 um 19:36

    Blutgruppe oder Rhesusfaktor verhindern Einnistung?

    Hallo Nicole,

    Danke, bin aber wegen der SS noch ein bischen zurückhaltend, man liest so viel von biochemischer Schwangerschaft... US ist erst am 30.10.

    Die Immu - Untersuchungen sind wahrscheinlich ähnlich wie die in Kiel, es gibt hier glaube ich einen entsprechenden Ordner und bei klein-putz.com auch.

    Bei mir wurden verschiedene Parameter in USA untersucht, mit dem ERgebnis, dass die natürliche Killerzellaktivität erhöht ist, ein häufiger Befund bei Endometriose. Hat hier niemand für nötig befunden mal darauf einzugehen. Dr.Sher ist der Meinung, dass eine Schwangerschaft so ziemlich ausgeschlossen ist, wenn dieser Zustand nicht behandelt wird. Ich nehme seit ca. 4 Wochen vor dem Transfer Kortison (0,75 mg Dexamethasone ) bis Ende des 3. Monats(?) -ähh, ich müsste das nochmal genau nachrechnen ?!? Und habe 10 Tage vor dem Transfer und jetzt 10 Tage danach 60 mg intravenöses Immunglobulin bekommen. Keiner weiss, was es genau tut, aber es scheint irgendwas zu tun.
    Allerdings erfordert jeder Befund eine andere Vorgehensweise.
    Zu den Immu - faktoren kannst Du auch viel Info finden bei Dr.Sher's homepage: haveababy.com
    Was nun letztendlich geholfen hat: die junge Spenderin, die schon einige erfolgreich schwanger gemacht hat, die Behandlung der Immu - problematik, die Akupunktur, dass mein Mann viel zur Verbesserung seines Spermas getan hat, viel beten, der Urlaub, .... oder alles zusammen, wer weiss das schon,

    Grüsse,
    Homa

  • Blutgruppe oder Rhesusfaktor verhindern Einnistung?

    • Homa
    • 19. Oktober 2003 um 15:55

    Blutgruppe oder Rhesusfaktor verhindern Einnistung?

    Hallo Nicole,

    soweit ich gelesen habe, hat die Blutgruppe /RhFaktor der Spenderin keinen Einfluss auf den Erfolg. Da ich auch eine seltene Blutgruppe habe, habe ich mich direkt davon verabschiedet eine entsprechende Spenderin zu finden. Die Blutgruppe Deines Kindes entsteht ja aus beiden
    Beteiligten und stimmt deshalb auch bei der normalen Empfängnis nicht unbedingt mit Deiner überein. Eine Spenderin mit z.B. Blutgruppe A (phänotypisch) kann durchaus ein O beisteuern, wenn sie genotypisch AO ist. Rhesus negativ ist natürlich selten, aber wie gesagt, wohl ohne Einfluss auf die Einnistung. Sind andere immunologische Faktoren abgeklärt und behandelt ?

    Viel Glück für die Zukunft,

    Homa

  • Frage an die, die Schwanger wurden...

    • Homa
    • 16. Oktober 2003 um 19:46

    Frage an die, die Schwanger wurden...

    Liebe Manda, liebe Mimi,

    vielen Dank für die Glückwünsche, Zwillinge wären durchaus erwünscht. Ich war in Las Vegas und glaube auch die richtige Entscheidung getroffen zu haben, egal was noch kommt. Werde wenn ich beruflich etwas Luft habe nochmal näheres unter Kliniken posten.

    Morgen und übermorgen muss ich nochmal zur Immunglobulin- Infusion, damit es auch wirklich was wird.

    Ich sende Euch allen Postitivviren,

    Homa

  • Frage an die, die Schwanger wurden...

    • Homa
    • 16. Oktober 2003 um 08:30

    Frage an die, die Schwanger wurden...

    Hallo Mond,

    ich kann dich gut verstehen. Ich hatte am 5.10. Transfer und war ganz beruhigt wie ich auf einer anderen Page gelesen habe, dass ziehen und leichte Krämpfe normal sind, obwohl meine Praxis mich schon vorgewarnt hatte, dass ich mich fühlen werden als würde ich meine Tage bekommen.

    Nun aus eigener Erfahrung: es hat öfters gezogen und zieht noch bis hin zu einem leichten Krampf genau wie vor meiner Periode. Ansonsten habe ich mich bei noch keinem ICSI Versuch so wenig schwanger gefühlt und so wenig darum gekümmert und siehe da: Test am Montag postiv und bis gestern verdreifacht! (erste EZS) Richtige Freude wird aber erst nach dem ersten US zugelassen.

    Dir wünsche ich das gleiche positive Ergebnis, Versuch Dich abzulenken, damit Du nicht laufend die Gelegenheit hast, Deinen Körper zu "bewundern", dadurch wird die "2 Wochen Hölle" nur schlimmer,

    ich drücke Dir ganz fest die Daumen,
    Marina

  • Info´s über Spenderinnen

    • Homa
    • 21. August 2003 um 19:18

    Info´s über Spenderinnen

    Hallo SunnyS

    habe die ausführliche "Zusammenfassung" unter Kliniken gepostet, weil's da besser passt.
    Bin bis jetzt sehr zufrieden mit meiner Entscheidung für Dr.Sher.

    Homa

  • Dr. Sher, Las Vegas

    • Homa
    • 21. August 2003 um 19:14

    Auf die Praxis von Dr.Sher wurde ich durch das Forum http://www.inciid.org aufmerksam, wo er eine Diskussionsrunde leitet und immer dazu auffordert, ihn auch persönlich anzuschreiben.

    Der Erstkontakt mit Dr.Sher ist unkompliziert per e-mail herzustellen (homepage: http://www.haveababy.com). Er antwortet sehr schnell auf alle Anfragen auch unverbindlich.

    Wenn man weiterhin Interesse hat, werden Fragebögen zugeschickt. Nach dem er alle Unterlagen gesichtet hat, kann man mit ihm eine kostenlose (und unverbindliche)Telefonberatung vereinbaren, was ich Anfang des Jahres auch tat. Mein Eindruck war, dass er sich alle Unterlagen gründlich angeschaut hat und auf meine Fragen ausführlich eingegangen ist. Er legt dann den weiteren Behandlungsablauf fest: z.B. welche Untersuchungen stehen noch aus. Er scheint grossen Wert auf die immunologischen Faktoren zu legen (mussten bei mir noch untersucht werden, hierzu Blut nach Chicago geschickt) und bei Männern auf das Ergebnis des SDI. (Durchführung problematisch von hier aus, da Spermaproben in Trockeneis verschickt werden und somit "Gefahrgut" sind.) Dann erfolgt wieder eine Telefonkonsultation.

    Parallel dazu erfolgt die Kontaktaufnahme zu seinem "Donor program coordinator" . Sie schaltet das Password für die Spenderinnenseite frei und betreut alle Fragen hierzu.

    Wenn alle Unterlagen / Untersuchungen vorliegen und Spenderin gewählt ist kann es ohne Wartezeit losgehen. Spenderin und Empfängerin werden durch die Pille koordiniert und zwar auf einen festen Zyklustag jeden Monat, der schon ein paar Monate vorher feststeht und für alle Behandlungen in diesem Monat gilt (bei mir der 27. September). Ab diesem Zeitpunkt sollte man vor Ort sein. Ab jetzt werden die US-kontrollen der Spenderin durchgeführt. Heimreisen darf man 1 Tag nach Transfer (wird ca. am 4./5./6.10 sein).

    Die Medikamente werden aus den USA geschickt (auch so ein Thema dank einiger schwachsinnigen Bestimmungen), man erhält einen genauen Einnahmeplan schriftlich und nochmal mehrere Telefonkonsultationen mit den nurses, damit auch ja alles klappt.

    Insgesamt werden alle Anfragen die ich per e-mail abends hier schreibe bis zu unserem nächsten morgen beantwortet und ich fühle mich intensiver und individueller betreut als in meiner KiWu Praxis hier in Deutschland.

    Wir waren Ostern in den USA und haben uns die PRaxis angeschaut und mit der donor coordinator gesprochen und es hat uns gut gefallen.

    Einziger Pferdefuss: DEr Preis: es gibt zwei Möglichkeiten: die "1x-Behandlung": Basispreis 10575 $, bis alles zusammen ist mit donor fees, ICSI, ... eher 23 000 $; Oder den Outcome Based Plan (man könnte auch sagen: buy one get 2 free): ist teuerer, man bekommt aber einen Teil des Geldes zurück wenn es nicht klappt bzw. darf 2 weitere Versuche machen und alle Kryos aufbrauchen zum gleichen Preis, wobei aber z.B. ICSI , Anästhesie, Medikamente.. jedesmal berechnet werden: Kosten Basispreis: 14 900 $ bis alles dabei ist ca. 28 000 $ (Machen wir)(.. und wenn es gleich klappt macht Dr.Sher einen guten Schnitt, den ich ihm wirklich gönnen würde.)

    Also, ich stecke schon mitten in den Vorbereitungen, nehme seit ca 1 Woche die Pille wieder (komisches Gefühl), muss bald Lupron Spritzen und Kortison nehmen, mein Mann schluckt ca. 20 Vitamintabletten täglich damit sein SDI hoffentlich besser wird. (Mein Mitleid bei seinem Gejammer hierüber hält sich allerdings in Grenzen.)

    Wir werden schon am 12.9. nach LAs Vegas fliegen, so dass ich dort auch die komplette Überwachung machen kann, machen nebenbei ein bisschen Sightseeing (vielleicht spielen wir die Kosten wieder ein!)und fliegen am 11.10. zurück. Und die Akupunktur will ich dort auch in Anspruch nehmen, auch dafür gibt es einen Kontakt.

    So, vielleicht ist das für manchen eine Hilfe,

    Grüsse,
    Homa

  • Info´s über Spenderinnen

    • Homa
    • 21. August 2003 um 12:41

    Info´s über Spenderinnen

    Hallo ,

    in "unserer" Klinik in USA konnte ich mir über das Internet die Daten von sicher mehr als einhundert spendenwilligen Frauen anschauen mit Bildern. Dazu gehören die wichtigsten physischen Merkmale (Blutgruppe nicht bei allen angegeben), Ausbildung und Beruf, Anzahl der eigenen Kinder und ob vorher schonmal "Donor", Krankengeschichte, Infos zu Eltern und Grosseltern und Geschwistern und ein "persönliches Profil" (wie sieht sich die Spenderin, warum will sie Spenden...)

    Sehr umfassend, grosse Auswahl: Nachteil: die Frauen werden erst wenn man sich eine ausgesucht hat nochmal auf ihre Eignung sprich: Hormonwerte, untersucht, was bei unserer ersten Wahl auf Grund eines mittlerweilen hohen FSH - Wertes zum Ausschluss geführt hat (sie hat 2 Kinder und schon 2x erfolgreich gespendet). Ganz schnell aber haben wir einen "Neuzugang" als absolut "gleichwertigen Ersatz" (klingt furchtbar ist so nicht gemeint) benennen können, sind mit dieser Entscheidung sehr glücklich und hoffen, dass jetzt alles glatt läuft.

    Dies mal zu sammeln ist eine gute Idee, habe auch schon darüber nachgedacht, wie das ganze bei anderen Ländern / Kliniken wohl aussieht.

    Grüsse an alle,
    Homa

    Ach so: Klinik: Sher Institute in Las Vegas, Homepage: http://www.haveababy.com


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Homa am 2003-08-21 12:43 ]</font>

  • Sagt man's später dem Kind?

    • Homa
    • 3. Juli 2003 um 00:56

    Sagt man's später dem Kind?

    Wir haben uns entschlossen, (so es denn hoffentlich soweit kommt), dem Kind die Wahrheit zu sagen. Die meisten Gründe sind hier schon genannt worden. Ein weiterer ist, dass ich nur sehr schlecht Dinge einfach verschweigen kann. Hat nichts damit zu tun, dass ich ein schlechtes Gewissen habe und mir vom Kind die nachträgliche Absolution erhoffe, sondern dass ich Angst habe mich zu verplappern bzw. mit einer Lüge zu leben.
    In meiner amerikanischen Familie wird ganz offen über alle Reproprobleme und wie sie gelöst wurden (Adoptionen, IUI, Eizellspende) geredet, hier ist das etwas anders. Aber meine Mutter hat mir immer vermittelt, dass Genetik nicht entscheidend ist, sondern wer für einen sorgt und da sie ihren leiblichen Vater nie kennengelernt hat muss sie es wissen, und deshalb scheue ich mich auch nicht das Thema offen wenn auch hoffentlich behutsam und altersgerecht anzugehen, was sicher problematisch ist.
    Übrigens ein Kinderbuch zu dem Thema gibt es:schaut mal bei http://www.tellyourchild.com nach.
    Grüsse an alle, die sich zu dem Thema die Köpfe heiss machen,
    Homa

  • Mitarbeit

    • Homa
    • 13. Mai 2003 um 20:31

    Mitarbeit

    Hallo Ines und Chris,

    habe viel über einen Verein nachgedacht. Wäre es sinnvoll ihn breiter gefächert anzulegen - z.B. Verein z. Förderung der Repromed. in D - so mehr im Allgemeinen als nur Eizellspende? Hätte den Vorteil mehr Mitglieder bekommen zu können und auch im ersten Schritt mehr Leute anzusprechen aus der Bevölkerung. Wie wir sicher alle an der eigenen ERfahrung erlebt haben, ist Eizellspende schon im ersten Moment etwas ungewohnt und wird erst greifbar, wenn man sich mit der gesamten Thematik befasst. Wahrscheinlich könnte man eingebettet in ein solches Konzept auch eher fachkompetente Ansprechpartner an Land ziehen. Ich denke, so schön die Briefe, die wir an Ministerien schreiben auch sind und wie ergreifende unsere Einzelschicksale auch sein mögen, für die Herrschaften am anderen Ende bleibt es eben ein Einzelschicksal und somit wahlstimmentechnisch sehr uninteressant. Masse ist notwendig und Verständnis und Verstand in der Bevölkerung für unsere Probleme. Und viele Ärtze hier wären auch froh, wenn Sie mehr Freiheit hätten in der Therapie. Wir müssten versuchen mehr Leute auf die gesamte Problematik unerfüllter KiWu aufmerksam zu machen und zu sensiblisieren, und aufzuklären, warum wir was wollen, aber ich glaube die EZS losgelöst ist da eher ein unglückliches Thema und betrifft ja auch innerhalb der KiWu Paare schon wieder nur eine Randgruppe. Na ja , ich sehe das wird hier zu lange wenn ich weiter mache. Lasst mal hören, was Ihr Euch vorgestellt habt. Und die anderen die Interesse bekundet haben , vielleicht auch mal Meinung dazu abgeben.

    Grüsse, Homa

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