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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von maria

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • maria
    • 28. Juni 2007 um 23:08

    Re: Meranerinnen II der neue Ordner

    liebe elke, liebe nicki,
    auch bei mir hat es in pilsen beim ersten versuch geklappt so daß ich auch daheim ein wunderschönes wesen habe, das fast zwei jahre alt ist, ausgiebig trotzt - aber nur mit mama, mit der man sich halt sehr viel erlauben kann - und sich sonst - wie gerade heute mir die kindergärtnerin bestätigte - sehr neugierig, immer positiv eingestellt, sozial, großzügig usw. (ich bekam soviel lob zu hören, daß mir fast die tränen vor freude kamen). natürlich bin ich dafür auch und vor allem "zech und Co" dankbar, und trotzdem habe ich das gefühl, daß dieses mal nicht alles korrekt gelaufen ist.
    all die aussagen zur qualität der blastozysten, erfolgschancen usw. habe ich ja nicht erfunden. sie stehen alle sauber aufgelistet auf der homepage von zech. ebenso die aussage, daß die chancen einer schwangerschaft proportional mit der anzahl der kleinen, unreifen follikel sinkt. meine spenderin (eine "neue") hatte eine überstimulation (was mir auch sehr leid tut für sie), sehr viele follikel, davon blieben nur zwei embryonen übrig. ich glaube, so ähnlich muß es auch bei dir gewesen sein, elke, bei deinem ersten versuch.
    daß expandierte blastos weitaus größere chancen haben als frühblastos habe ich ebenso bei zech gelesen. aber das ist nicht der punkt.
    es gibt patienten, die nichts wissen wollen, andere die sich besser fühlen, wenn sie wissen, woran sie sind. beide sind zu respektieren. auf beide sollte ein arzt eingehen.
    und wenn man schon gefragt wird, dann sollte man ehrlich antworten, oder?
    zumal ich in der gesamten vorbereitungsphase vielleicht ein einziges mal angerufen habe, um den verlauf der therapie zu erfahren, d.h. nicht zu denen geheören, die einen arzt permanent nerven.
    und außerdem... wo, wenn nicht hier unter uns kann ich sonst solche bedenken äüßern?
    liebe grüße an alle
    dir liebe nicki alles gute zu deiner richtigen entscheidung (ich weiß nicht mehr wer sagte: „nur eines ist schöner als ein kind: ein zweites kind) und dir elke weiterhin viel freude und „starke nerven“ mit deiner „zicke“. wir brauchen sie alle.
    maria

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • maria
    • 27. Juni 2007 um 22:08

    Re: Meranerinnen II der neue Ordner

    ihr lieben,
    hatte am letzten samstag einen transfer in pilsen. irgendwie war alles so eigenartig, daß ich mit dem gefühl die praxis verließ, nun mein geld aus dem fenster geworfen zu haben. netz. war besonders zappelig, auf jede frage zur befruchtung und weiterer entwicklung der embryonen bekam ich immer wieder eine ander antwort (waren es 9, waren es 11? wie viele sind stehen geblieben? ich weiß es bis heute nicht...). dann transferierte er angeblich (und dieses mal durfte ich mir die blastos nicht anschauen) eine expandierte blasto 5ab und eine vollblasto 5bb. auf meine fragen, welche chancen ich haben würde, sagte er - so dahin oder zumindest schien es mir so - 70 %, denn aa oder ab oder bb sei alles dasselbe. (interessant...wozu dann dieses ganze alphabet?) dann fragte ich nach meinen kryo aus dem letzten versuch (netz. hatte mirvor einigen monaten telefonisch mitgeteilt, beide seien schlecht - obwohl angeblich sehr gut zum zeitpunkt des einfrierens - ein transfer lohne sich nicht, daher der neue frischversuch) und es stellte sich heraus, eine blasto sei sehr schön, die andere weniger!
    heute dann wollte ich in erfahrung bringen, ob etwas von diesem versuch übriggeblieben ist. die sprechstundehilfe aus meran telefonierte mit pilsen und teilte mir mit, zum einfrieren sei nichts da, und mir seien zwei FRUHblastozysten transferiert worden. daraufhin telefonierte ich mit dr. uher (netz. ist in urlaub) und er bestätigte es: 3ab und 5bb. "expandiert" war davon gar nichts. über meine verwunderung meinte er, netz. habe es etwas positiver sehen wollen, die qualität liegt halt auch im auge des betrachters, ob frühblasto oder expandiert sei außerdem egal, "ausgezeichnete chancen".
    so, und jetzt denke ich, alles für die katz und frage mich, ob man als patient nicht das recht auf ein wenig mehr transparenz haben sollte (trotz anonymität, barzahlen, alle dinge die an sich weinig transparent sind).
    was meint ihr dazu?
    ich wollte zunächst diesen beitrag als thema posten, kam mir aber als "denunziantin" vor (ich weiß, daß viele im forum zech und company gar nicht schätzen).
    liebe liebe grüße an alle
    maria

  • nochmal progesteron

    • maria
    • 19. Juni 2007 um 14:44

    lieber herr doctor,
    hatte schon vor einigen tagen hier gepostet, wurde aber wahrscheinlich übersehen...
    ich versuche jetzt wieder mein glück:
    meine klinik empfiehlt ab punktion der spenderin 6 kapsel utrogest und abends crinone. mir scheint es ein bißchen zuviel, möchte gerne reduzieren, traue mich aber ohne ärztliche empfehlung (ihrerseits) nicht...
    außerdem habe ich beim durchstöbern im forum mit entsetzen erfahren, utrogest kann die schleimhaut soweit verändern, daß eine einnistung nicht mehr möglich ist. ich werde einen blastozystentransfer haben, also am 6. tag der utrogest einnahme. war es dann zu lange? vorige woche war meine schleimhaut 9 mm
    habe ich jetzt meine chancen und 10000 euro aus dem fenster geworfen wegen ein paar kapsel utrogest?
    ich hoffe auf eine beruhigende antwort!
    danke,
    maria

  • offene EZP

    • maria
    • 17. Juni 2007 um 22:32

    Re: offene EZP

    liebe britta,
    ich glaube, jede meinung verdient respekt, daher liegt es mir fern, deine zu verurteilen. ich denke nur, die meisten von uns, die beschlossen haben, die ezs zu "verschweigen" tun es nicht aus egoistischen gründen, sondern gerade, weil sie sich in die kinder hineinversetzen. du spricht davon, zu sagen, irgendwo gibt es noch eine mutter. eben dies ist der springende punkt. "irgendwo", aber wo? außerdem finde ich das wort "mutter" für jemand, der eine eizelle gespendet hat, übertrieben und nicht passend. wären wir davon überzeugt, daß das leben eines menschen vorwiegend durch sein genetisches erbe bestimmt wird, wären wir wahrscheinlich einen solchen weg nie gegangen.
    und außerdem versetze ich mich auch in die lage einer spenderin, für die vielleicht das wissen um ein (odere mehrere) "konkrete" kinder auch psychisch sehr belastend sein kann. ich war in meinen jugendjahren sehr "fruchtbar" und wurde beim ersten "fehltritt" ungewollt schwanger. wäre es damals möglich gewesen, hätte ich wahrscheinlich auch gespendet. das leben(bzw. die schlechte medizinische behandlung) hat dafür gesorgt, daß ich auf natürlichem wege nicht mehr schwanger wurde. ich stelle mir vor, wie ich mich dann gefühlt hätte, als der kinderwunsch bei mir entstand und ich feststellen mußte, daß es nicht ging, wenn ich gewußt hätte, "irgendwo" sind kinder aus meinen eizellen entstanden und ich habe keine.
    ich glaube, die offene ezs ist für alle beteiligten eine sehr heikle und psychisch "ungesunde" angelegenheit. das "geheimnis" mit mir zu tragen fällt mir oft schwer, aber ich denke, damit muss ICH, und kein/e andere/r leben.
    nichtdestotrotz, deine entscheidung steht fest und ich wünsche dir nur das beste. vielleicht gelingt es dir, so natürlich und offen damit umzugehen, daß dein kind sogar stolz darauf sein kann, eine solche "ganz spezielle" herkunft zu haben.
    liebe grüße
    maria

  • Fluch oder Segen, liebe Mamas, was haltet ihr vom.......

    • maria
    • 16. Juni 2007 um 22:47

    Re: Fluch oder Segen, liebe Mamas, was haltet ihr vom.......

    liebe josi,

    meine antwort lautet: segen und fluch. deshalb ist es nicht einfach zu entscheiden. mit meinem kind kann ich es leider nicht so handhaben wie romy, d.h. nicht ich kann entscheiden, wann sie den schnuller bekommt, sondern sie bestimmt es durch anflehen, protestieren, evt. toben usw. also, mein mädchen ist zu einer "kompulsiven" schnüllerin geworden (allerdings war es auch ihre mutter, tja die genen halt....), obwohl es jetzt etwas besser wird...
    am anfang hat der schnuller wirklich gute dienste geleistet und ich weiß gar nicht, wie ich es ohne überlebt hätte.
    aus dem kindergarten weiß ich von vielen kindern, die problemlos von heute auf morgen auf den schnuller verzichtet haben, die meisten brauchen ihn nur zum schlafen oder in notsituationen. meine tochter hingegen sieht eher wie sartre aus, immer mit der schrägen "zigarette" im mund. sie sieht sogar sehr süß in ihrer haltung aus, ich bin allerdings dabei, einen termin mit kieferorthopeden auszumachen... auch in frage schnuller scheint sie eine ausnahme zu sein...
    aus deinen postings hatte ich den eindruck, auch prinzessin 2 ist lieb und brav und schreit sehr selten. wenn sie keine extra-portion beruhigung braucht, dann solltest du ihr auch nicht einen schnuller unbedingt anbieten. wozu denn auch?
    also, wie immer weiß ich keine antwort.
    ich glaube aber, man sollte die frage schnuller nicht so dramatisch werden lassen, wie manche ratgeber tun. meine kinderärztin ist übrigens eine befürworterin und behauptet, bis 3-4 jahren sei es durchaus vertretbar

    liebe liebe grüße,
    maria

  • an die steuerexperten!

    • maria
    • 16. Juni 2007 um 13:44

    ihr lieben,
    ich weiß, daß unter uns einige steuerfachleute sind, an die ich mich wenden möchte. in meiner klinik - so wie wahrscheinlich überall - zahlt man einen teil der summe als "offizielle ivf" und einen teil "schwarz". mir hat man jetzt vorgeschlagen, anstatt 4000 euro auf rechnung, knappe 3000 "schwarz" zu bezahlen. was ist nun günstiger? das absetzen (mit eventuell reise- und aufenthaltkosten, denke ich) oder den "deal"?
    ich muß mich schnell entscheiden und habe keine ahnung.
    was denkt ihr?
    liebe grüße
    maria

  • zuviel progesteron schädlich?

    • maria
    • 15. Juni 2007 um 21:59

    lieber herr doktor,
    habe mehrfach gelesen, sie empfehlen 2x2 utrogest morgen u. mittag und abends crinone. meine klinik (die - wie sie - hauptsächlich mit i.m. spritzen arbeitet und mit vaginaleinnahmen keine große erfahrung hat) empfiehlt mir 6 utrogest kapseln und crinone. mir scheint es zu viel. scheidet der körper einen eventuellen überschuß aus oder hat man durchaus mit negativen folgen zu rechnen im falle einer überdosierung?

    tausend dank an sie und auch an die forummitglieder, die sich eventuell darüber äußern wollen,
    maria

  • offene EZP

    • maria
    • 10. Juni 2007 um 14:16

    Re: offene EZP

    ihr lieben,
    dazu nur ein kurzes wort: ich hatte zufällig vergangene woche ein langes gespräch mit einer kinderanalytikerin (sie weiß von mir nichts), die mir erzählte, welche verherende konsequenzen die offene aussprache haben kann (sie behandelt zur zeit mitglieder aus zwei betroffenen familien, denen ein psychologe dazu geraten hatte, offen mit den kindern zu reden). die kinder sind überfordert, können mit der "wahrheit" praktisch nichts anfangen (wo den samenspender finden, den vermeintlich "richtigen" vater?), sind verwirrt und verunsichert. das verhältnis mit dem nicht genetischen vater ist gefährdet, mit der mutter als "lügnerin" ebenso.
    im falle der adoption, müßte man eine ss und eine geburt erfinden, um nicht die wahrheit zu sagen. das finde ich gravierender.
    ich hoffe, meiner tochter wird das alles erspart bleiben.
    liebe grüße
    maria

  • weiß jemand was DHEAS ist?

    • maria
    • 7. Juni 2007 um 21:58

    ihr lieben,
    ich bin in der vorbereitung für eine ezs ende juli. bei den blutuntersuchungen, die im vorfeld gemacht wurde, habe ich gestern eine "entdeckt", von deren existenz ich in meiner tiefsten ignoranz gar nicht wußte: DHEAS. der wer ist bei mir 2057 (norm 320-2400). ich frage mich, ob er nicht zu hoch ist, weiß allerdings nicht einmal, ob er überhaupt einen einfluß auf ss, einnistung usw. haben kann. hat es irgendetwas mit der schilddrüse zu tun?
    erhoben wurden bei mir lediglich fsh (4,5!!! liest sich wunderbar an, hat aber offensichtlich bei mir nichts zu bedeuten), östradiol (320) testosteron (o.56).
    hat jemand von euch eine ahnung, was dheas ist und ob die anderen werte bei mir in ordnung sind?
    danke und liebe grüße an alle
    maria

  • icsi wirklich sinnvoll?

    • maria
    • 29. Mai 2007 um 20:56

    lieber herr doktor,
    bekanntlich ist die indikation für eine icsi ein schlechtes spermiogramm. nun scheinen aber ausnahmslos alle kliniken icsi routinenmäßig zu praktizieren. mein (mehr oder weniger) gesunder menschenverstand läßt mich hingegen vermuten, daß - wo keine indikation vorhanden ist - die natur besser entscheiden könnte als das labor.
    ist es so?
    wäre es nicht sinnvoller, darauf zu verzichten, zumal neuere studien anscheinend beweisen, daß die ss-raten durch icsi gae nicht besser, wenn nicht sogar schlechter sind?
    mein nächster versuch (der zweite, aus dem ersten ist meine tochter entstanden) steht vor der tür, und ich mache mir ein wenig sorgen...
    wie immer, danke für eine antwort!
    herzlich
    maria

  • Unser Sohn ist da!

    • maria
    • 28. Mai 2007 um 20:50

    Re: Unser Sohn ist da!

    liebe urmeli,
    herzlichen glückwunsch zur geburt deines sohnes!
    ich wünsche euch eine wunderschöne zeit miteinander!
    seid umarmt
    maria

  • risiko bei neuer spenderin?

    • maria
    • 22. Mai 2007 um 21:19

    Re: risiko bei neuer spenderin?

    liebe christine,
    entschuldige, daß ich erst jetzt antworte. ich hatte es schon mal versucht, aber die technik läßt mich oft in stich...
    ich bin in pilsen in behandlung...man kann ja nie wissen... aber ich halte es für seeeehr unwahrscheinlich, daß pilsen und brno eizellen teilen...
    was mich tatsächlich immer wieder ein wenig verzweifeln läßt, ist es, daß wir über spenderinnen, behandlung, ergebnisse, nicht die geringste kontrolle haben und eiunfach blindes vertrauen aufbringen müssen... und das bei einer so wichtiger frage, wie das "eigene" kind!

    liebe grüße und viel glück!
    maria

  • risiko bei neuer spenderin?

    • maria
    • 19. Mai 2007 um 13:29

    lieber herr doktor,
    es ist bei mir so weit, und ich werde im juni einen versuch für das 'projekt geschwister' starten. leider sind die eingefrorenen blastozysten angeblich von schlechter qualität (5a zum zeitpunkt des einfrierens!), so wird es wieder ein frischer versuch sein. die 'alte spenderin' steht nicht mehr zur verfügung. es wurde jemand für mich ausgesucht, der 23 j. ist und noch nie gespendet hatte.
    hier meine fragen als laie:
    1. gute hormonwerte schließen doch nicht eine schlechte antwort auf die stimulation, oder?
    2. besteht die möglichkeit, daß z.b. die eizellen genetisch defekt sind?

    wie verhalten sich kliniken mit neuen spenderinnen?
    wird grundsätzlich eine pid gemacht oder handelt man auf "gut glück"?

    für ein paar beruihgende worte wäre ich ihnen dankbar!
    maria

  • Traurige Nachrichten von Paulinchen

    • maria
    • 22. April 2007 um 22:06

    Re: Traurige Nachrichten von Paulinchen

    liebe paulinchen,
    schon lange wollte ich dir hier ein paar tröstende worte zukommen lassen, aber ich fand und finde sie immer noch nicht. ich umarme dich fest. es ist schön, daß du dich wieder dem leben zuwendest und es kaum erwarten kannst, die geschwister abzuholen.
    im leben habe ich die erfahrung gemacht, daß traurige zeiten im nachhinein sehr schnell vergehen. nur glückliche sind langsam...
    alles liebe
    maria

  • hilfe! allein mit 2 kindern. ist es zu schaffen?

    • maria
    • 29. März 2007 um 14:33

    Re: hilfe! allein mit 2 kindern. ist es zu schaffen?

    liebe romy,
    tausend dank für deine schnelle antwort! ich versuche jetzt deine fragen durcheinander zu beantworten...

    vom mann ist definitiv nichts zu erwarten (was ist ein pflaumenaugust? wenn es was schreckliches ist, dann stimmt es .) er lebt nur für seine arbeit, die er in unterschiedlichen teilen dieser welt ausübt, wollte und will keine kinder (ist aber natürlich in seine tochter verliebt), so seine permanente litanei usw.

    familie und geschwister sind über tausend km weit weg. freunde haben entweder keine kinder (und kein verständnis) oder bereits erwachsene.

    auf der fremdbetreuung-front sieht es schon besser aus. tochter geht in den kindergarten, seitdem sie 1 jahr alt ist (seit september) und zwar bis 17 uhr nachmittag. es ist dort ihr zweites zuhause und sie fühlt sich sehr wohl. der kinderladen würde wahrscheinlich auch das geschwister aufnehmen. krippe wäre eventuell möglich. sollte aber das zweite genau so schwierig wie das erste sein (ach! wie neidisch habe ich damals deine postings über deine ruhige, nie klagende kleine gelesen....), kommt eine krippe - vor 12 monaten - gar nicht in frage (ich glaube, die betreuerinnen hätten irgendwann meine tochter aus verzweiflung geschlagen!).zwei babysitterinnen gibt es auch, zu denen ich ein großes vertrauen habe.

    nein, ich bin keine perfektionistin. flecken dürfen sein, schmirereien bringen mich nicht aus der fassung, allerdings wird täglich gebadet (kann man nicht die zwei wesen zusammen in die wanne stecken?)

    tragen war kein problem, bis auf handgelenkschmerzen.

    stillen, na ja... ein weites feld... die ersten monate waren sehr schwierig, reflux, koliken, wein krisen usw. später wurde es besser. ich habe fast ein jahr gestillt. am schluß hing ich viel mehr daran als meine tochter, die geräuschslos auf flasche umgestellt hat und nie wieder nach der brust verlangt hat. so ist sie halt... in manchem extrem einfach (die eingewöhnung im kindergarten dauerte nichteinmal zwei tage), in manchem sehr anstrengend (warum kann sie nicht mal eine minute ruhig sitzen und einen turm bauen, wie alle kinder auf der welt und auf allen fotos?).

    job... ich habe auch nicht einen job, wo ich um fünf uhr aufhören kann und bis zum nächsten tag nicht an meine arbeit denke. ich bin in der forschung tätig, wo arbeitszeiten sich wie ein kaugummi ausdehnen und die gedanken nie ganz frei davon sind... teilzeit würde bei mir faktisch nichts bringen, aber finanziell (fast) "ruinieren.

    trotzdem denke ich, finanziell ist es zu schaffen. es wird wahrscheinlich nichts übrig bleiben, aber ich werde auch keine zeit haben, um ausgeben zu können.

    der gedanke, meine piccola allein zu lassen, uns alten ausgeliefert, macht mich sehr traurig. ich denke, 2 kinder haben etwas "normaleres"... sicherlich hat es damit zu tun, daß meine geschwister für mich eine sehr große bedeutung haben, und wenn ich mir vorstelle, ich hätte meine pubertät allein am küchentisch meiner eltern verbracht, und ich sollte heute allein ostern mit meiner mutter feiern, wird mir ganz anders...

    so, wieviele punkte habe ich mit meinen antworten gesammelt?
    wie ist die ergebnistendenz?

    noch mal danke
    und sehr liebe grüße
    maria

  • hilfe! allein mit 2 kindern. ist es zu schaffen?

    • maria
    • 29. März 2007 um 13:05

    ihr lieben,
    nachdem ich monatelang mit meinem mann um ein ja zum zweiten kind gekämpft habe und er jetzt nun endlich einfach resigniert hat, greift mich die blanke panik.
    bei seinem nein wähnte ich mich in der absoluten sicherheit, ich würde mir nichts sehnlicheres wünschen als ein zweites kind, jetzt bin ich ganz durcheinander...
    ich bin faktisch - ohne abstriche - alleinerziehnd. mein mann ist bestenfalls im schnitt einmal im monat da, leistet keinerlei praktische hilfe, weder mit betreuung noch mit sonstigen besorgungen.
    die ganze zeit dachte ich, meine tochter darf nicht in meiner kinderlosen umwelt aufwachsen. noch merkt sie nichts und ist ein glkückliches kind, aber wie wird es später sein?
    die tatsache, daß ihre eltern relativ alt sind (ich mit 47 zwar in den besten jahren - ah!ah!, mein mann ist aber wesentlich älter- ohne ah! ah!), scheint mir ein zusätzlicher grund für ein geschwister.
    aber... ist es zu schaffen?
    selbstverständlich werde ich ein aupair-mädchen oder ein kindermädchen anstellen müssen. aber reicht es?
    ich bin berufstätig (ganztags) und beim ersten kind habe ich keine elternzeit in anspruch genommen (es hieß ja, auf gehalt zu verzichten). beim zweiten würde ich mind. ein jahr zu hause bleiben.
    ich brauche eure hilfe!
    sagt mir bitte nicht, ich soll den bauch entscheiden lassen, denn im moment rumort er in allen möglichen verschiedenen richtungen!
    danke für jede antwort
    eure
    maria (die in 10 tagen downregulieren sollte...)

  • das seelchen ist jetzt bei uns!

    • maria
    • 25. März 2007 um 21:59

    Re: das seelchen ist jetzt bei uns!

    die herzlichsten glückwünsche von jemand, der genau so wie du erst mit 45 das erleben durfte!
    eine schöne zeit
    wünscht euch
    maria

  • Ich schreibe es mal hier...

    • maria
    • 22. März 2007 um 21:05

    Re: Ich schreibe es mal hier...

    liebe luna,
    auch ich habe nach deiner letzten meldung jeden tag nach einem posting von dir gesucht und sehr stark gehofft, der kleine würde es doch schaffen.
    ich weiß nicht was ich sagen soll. es muß furchtbar weh tun.
    sei fest umarmt
    wir sind alle bei dir
    maria

  • Wer sind wir?

    • maria
    • 16. März 2007 um 13:14

    Re: Wer sind wir?

    ich glaube auch, wie romy und josi, daß es nicht einen bestimmten typus frau hier vorhanden ist. manche haben tatsächlich eine ungewöhnlich traurige kindheit hinter sich, die meisten aber nicht.
    ich wollte bestimmt auch meine abtreibung in jungen jahren, die wahrscheinlich die ursache meiner "unfruchtbarkeit" war (zumindest war ich davon überzeugt) irgendwie "wiedergutmachen" und unbedingt eine form der liebe kennenkernen, die bedingungslos ist und nicht von den oft unangenehmen nebenerscheinungen der "leidenschaftlichen" liebe geprägt ist.
    wenn ich versuche, aus der perspektive der außenstehenden die frauen hier im forum zu beobachten, dann fallen mir doch ein paar positiven gemeinsamkeiten auf, wie toleranz, freiheit von etnischen vorurteilen und sonstigem "eugenetischen" gedankengut.
    und noch etwas scheint die frauen hier im forum auszuzeichnen (leider mit ausnahme meiner wenigkeit): schöne, solide, solidarische partnerschaften.
    seitdem ich dieses forum kenne, bin ich davon überzeugt, daß die familie nicht - wie ich früher dachte - "der tod der gefühle" (zit. nach Friedrich Engels) ist, sondern auch glück und geborgenheit beinhaltet.

    liebe grüße
    maria (die seit heute uneingeschränkt online sein kann und deshalb demnächst "die pest" des forums werden wird.

  • Mama krank....wie haltet Ihr Euch fit ???

    • maria
    • 13. März 2007 um 21:45

    Re: Mama krank....wie haltet Ihr Euch fit ???

    ihr lieben,
    immer mehr überzeuge ich mich davon, daß ich in diesem forum die absolute ausnahme bin. ein kind (glücklich und wunderbar), das immer noch nicht verstanden hat, daß ich ihre mutter bin (mamma sind für sie alle frauen, die den kindergarten betreten, womit sie genau genommen nicht unrecht hat, nur ich werde - wenn überhaupt - mit dem namen ihrer lieblingsbetreuerin genannt), das partout nicht kuscheln will außer mit ihrem angebeteten papa (der letzte woche die erste windel in 18 monaten gewechselt hat) und die einzige die NIE krank wird. ach wie gerne würde ich mal mit hohem fieber liegen und mich um nichts kümmern! scherz beiseite, kann sein, daß der körper merkt, daß er nicht krank werden darf, sonst bricht alles zusammen?
    jedenfalls wünsche ich euch nicht deshalb mehr stress als ihr ohnehin habt.
    ich nehme seit vielen jahren - seitdem eine repromedizinerin behauptete, das sei die ultimative lösung - vitamin c, e 200 und zink. beim kinderwunsch hat es nicht geholfen (8 icsi - oder waren es neun? - zwei iui, zwei kryo), aber vielleicht doch meinem immunsystem... und dazu die wundersamen omega 3, auf die alle amis schwören. esse viel fisch und kaum fleisch.

    vielleicht lohnt es sich zu probieren...

    maria
    ps. ich weiß, habe lauter banalitäten von mir gegeben. ich wollte einfach mal wieder schreiben...

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    Institut Marques

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