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Beiträge von Maria30

  • Los gehts ... / Hi Katzenkind

    • Maria30
    • 8. Oktober 2002 um 09:37

    Also, ich habe endlich meine "rote Pest" bekommen, und habe heute mit meinem Tabletten angefangen für den nächsten Versuch bei Helios.

    Dort bekommen wir Embryonen, die "übrig" geblieben sind, warum sie übriggeblieben sind, wissen wir noch nicht, am Freitag haben wir Vorgespräch in Brno, vielleicht bekommen wir ja dort die Antwort..

    Bei unserem Besuch vor mehr als einem Jahr, wurden wir Interviewt, es wurden sämtliche Untersuchungsergebnisse besprochen (Bluttests etc). Damals hatten sie aber keine Eingefrorenen EIzellen, noch Embryonen. Wir dachten ehrlichgesagt gar nicht mehr daran, das wir uns dort vorstellen waren.

    Ich bin auch schon leicht nervös, ich war nochmals bei Blutuntersuchung wegen meiner Schilddrüsenwerte, ich merke zwar, das sich etwas verbessert hat, seitdem ich die Tabletten nehme, ich bin nicht mehr so müde und sogar meine Verdauung klappt. Nur ob das jetzt wirklich alles so positiv ist, ob die Werte nun in Ordnung sind - weiss ich erst nach der Nachbesprechung am Montag (zitter).

    Ihr könnt mir ja die Däumeleins drücken.

    Alles Liebe
    Maria

    An Katzenkind:

    Bei Embryonenspende bekommt man eine fremde Eizelle eingesetzt, die auch mit einem Fremden Spermium befruchtet wurde. Das ist meiner Meinung nach sehr oft vorhanden. Da diese Embryonen nach IVFs eingefroren werden (wie eben normalerweise auch). Es werden ja kaum Eizellen, unbefruchtet eingefroren, da die meistens das auftauen nicht überleben, da die befruchteten Eizellen eher resistenter gegen diese "Auftauschäden" sind, diese werden ja auch fast nur von eben dem Paar die sie eingefroren hat verwendet. Wenn das Paar schwanger wird, oder sie geben auf, dann kann das Paar aber dann die Eizellen zur "Adoption" freigeben, und diese werden dann einer anderen Frau eingesetzt (natürlich wird auf die Blutgruppe, und teilweise auch auf das äussere erscheinungsbild der "Adoptiveltern" geachtet (das kann man sich in den Instituten ausmachen, es kommt ja auch vor, das beide potentiellen elternpaare einen Defekt haben, und keine Kinder bekommen können, oder Erbkrankheiten haben (Chromosomendefekt, etc).

    Hoffe ich hab das jetzt richtig beschrieben und erklärt. Machst du jetzt auch Eizellenspende??

    Maria

  • Entschädigung für Spenderinnen?

    • Maria30
    • 7. Oktober 2002 um 16:51

    Entschädigung für Spenderinnen?

    Es ist eine Sache zu Schreiben was man denkt, aber es ist eine scheusliche Sache am Leid der anderen zu profitieren.

    Pfui Teufel.

  • HELIOS; War schon jemand bei Helios

    • Maria30
    • 1. Oktober 2002 um 23:22

    Hallo,

    Vor mehr als einem Jahr haben wir Helios in Brno besucht. Und siehe da vor etwa 1 Woche flatterte ein Brief ins Haus. Sie haben Embryos für uns ... wir sollen anrufen.

    Gibt es eigentlich schon Schwangerschaften von dort?

    Mir gehts es gut, die Operation hab ich überstanden, warte wieder mal auf meine Menstruation (bin schon am 30 Zyklustag) - hab aber bereits seit 1 Woche dauernd dieses Menstruationsgefühl. Ich warte mal ab, ich kann mir ja nicht vorstellen, das ich da im gleichen Monat wie meine Gebärmutter wieder mal saniert wurde plötzlichst schwanger werde. Die Schilddrüsentabletten vertrage ich super, keine kalten Hände mehr, keine eingeschlafenen Füsse, dürft anscheinend wirklich "das" gewesen sein, obwohl mich ja schon nachdenklich macht, welche Ärzte da trotz dieser Schlechten Hormonwerte blindlings draufhinstimulieren, was wäre wenn ich schwanger geworden wäre, dann hätte ich jetzt höchstwahrscheinlich ein geistig behindertes Kind.

    Würd mich freuen wenn sich jemand meldet der bei Helios war.

    LG
    Maria

  • Entschädigung für Spenderinnen?

    • Maria30
    • 26. September 2002 um 13:38

    Entschädigung für Spenderinnen?

    Hi Nicki,

    Dagegen hat doch niemand etwas, wir meinen nur - das man sich damit nicht den Lebensunterhalt verdienen sollte. Genausowenig wie ich meine, es ist eine "Sünde" daraus kapital zu schlagen, was ist, wenn ein Kind von Ihr Krebs bekommt und eine Knochenmarkspende benötigt - Schachert Sie dann auch so um die Preise, wäre ja verständlich - sie will ja davon leben.

    Soetwas finde ich zu tiefst unmoralisch, ich kenne jemanden der die Blutgruppe B- hat, sie ist schrecklich selten. Er ging immer wieder zur Blutabnahme, und sogar ein Wildfremder Patient der eben auch B- hatte, hat ihm weil er eben eine benötigte eine Niere gespendet (ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren). Soetwas finde ich anständig, aber um soetwas zu schachern wie auf dem Schwarzmarkt - das ist hier in diesem Forum, wo es Leute gibt, die darauf angewiesen sind, und die vielleicht neu dazugekommen sind absolut daneben und unpassend.

    Maria

  • ENTSCHULDIGUNG

    • Maria30
    • 24. September 2002 um 22:38

    ENTSCHULDIGUNG

    Hi Katzenkind,

    Dachte ich es mir doch das wir uns kennen. Naja ich muss halt abwarten wie meine Eizellen nun gedeihen, nachdem irgendein Arzt hier in Ö. seine Aufgaben nicht gemeint hat - und die verkrüppelten Eizellen als "gendefekt" deklariert hat.

    Ich lass nochmals eine Eizellenspende machen, im nächsten monat auch im Ostblock (wo sonst).

    Mir nagt halt noch an der Substanz, das ich operiert worden bin, obwohl ich nur gesagt haben (gucken - nur mit den Augen - und wer hintatscht - kriegt eins drauf). Ausserdem ist ja die Sache mit meiner Schwester nicht sehr erbaulich, meine Eltern dürfen sich um zwei Bälge kümmern, und ich wurde der Familie verwiesen, weil ich gemeint habe, das sie mit ihren 70 Jahren, sich eigentlich nicht mehr darum kümmern sollten, ob die Kinder ein dach über den Kopf haben oder nicht, die haben eltern, und wenn es schlechte sind, sollens in eine Mietwohnung ziehen, aber mein Schwager "benötigt" ein 300 m2 Haus links und rechts mit 2 1/2 Meter hohen mauern (aber auf den mm genau - ganz nach bauvorschrift) - weil er sich mit den Nachbarn zerstritten hat, hat beide male mehrere 1000€ Strafe gezahlt - wegen Ehrenbeleidigung - und einen indoor-swimmingpool braucht. Na das Haus sieht aus - "Wolfsschanze" nennen es die nachbarn (und ich auch).

    Trotzdem alles liebe
    Maria

  • ENTSCHULDIGUNG

    • Maria30
    • 23. September 2002 um 12:47

    ENTSCHULDIGUNG

    Hi Katzenkind,

    Also Dr. Zech ist sicherlich in Ordnung (menschlich gesehen), wir haben kurz kontakt gehabt, ich habe ihm meine Unterlagen geschickt und er hat mich angerufen, das aufgrund meiner Schilddrüse ein defekt ist (wir waren ziemlich baff). Tja und wie gesagt, es ist die Schilddrüse, leider hat das keiner der Zahlreichen Ärzte erkannt, und ein Arzt, den ich noch nie zuvor gesehen hab, hatte anscheinend die richtige Antwort. Für mich hat er seitdem Kultstatus (Guru). Er hat nicht mal was dafür verlangt, gar nichts, er hat nur gemeint wir sollen uns nochmals in 3 Monaten melden, falls es bis dato nicht geklappt hat. Wegen der Bezahlung, finde ich das auch etwas übertrieben mit 3000€, irgendwie verstehe ich das auch, das die Frauen die Spenden etwas bezahlt bekommen, aber der Preis ist etwas übertrieben. Aber weil er eben so viel geschäft macht ist er eine Kapazität und einer der besten Reproduktionsmediziner Österreichs.

    Wegen der massiven Eizellenvermarktung gebe ich dir recht, es ist unangebracht, wir brauchen alle keine Designerbabies, ich wäre sogar schon mit einem positiven Schwangerschaftstest am Ziel meiner Träume (aber leider alles negativ). Soll doch Gabi Spende in die USA gehen und dort Eizellen vermarkten, hier ist es schlichtweg verboten, und sie macht sich selbst jetzt schon strafbar, indem sie diese anbietet, und ich finde es abscheulich, soetwas in dem Forum hier zu machen. Was ist denn wenn ein gespendetes Kind von Ihr Leukämie kriegt, Schachert sie dann auch so um den Preis einer Knochenmarkspende, also mir wird schlecht bei dem Gedanken alleine. Sie sollte sich in einem holländischen Forum anbieten, in Tschechien, Russland etc. ist die bekannte Eizellenspende verboten (da gibt es nur die anonyme).

    Alles Liebe
    Maria

    P.s. du kommst auch aus Österreich - oder??

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: maria30 am 2002-09-23 12:53 ]</font>

  • Entschädigung für Spenderinnen?

    • Maria30
    • 21. September 2002 um 01:07

    Entschädigung für Spenderinnen?

    An Gabi Spende,

    Also ich würde sagen, das Geschäftemacherei- wieviel eine Eizellenspende wert ist und wieviel pro Eizelle verrechnet werden darf nicht in dieses Forum gehören. Weisst du vielleicht, ob die Eizellen die du gespendet hast garantiert in Ordnung waren. Ich meine das nicht böse, versteh mich nicht falsch, aber es gibt eben auch Eizellen die einen leichten Defekt haben, wo man erst, wenn das Kind 3-5 Jahre alt ist daraufkommt.

    Ich habe auch kein Packet 1000€ Scheine unter meinem Kopfkissen, wir haben bei unseren Behandlungen weit über 10.000€ ausgegeben, und ich muss dir sagen, wir als junges Ehepaar haben es auch nicht so dick. Es gibt eben keine Garantien, das es klappt, selbst in den USA, wo 1 Eizellenspende ab 15.000€ gehändelt wird, aber was du hier aufführst ist ja fast schon ausbotung.

    Im übrigen sind die meisten Erkenntnisse der jetzigen Reproduktionsmedizin aus dem ehemaligen Ostblock (im ehemaligen Kommunismus hat der Staat dafür gesorgt, das kinderlose Paare kinder bekommen können (egal ob adoption, künstliche Befruchtung oder Eizellenspende). In Russland wurden die ersten Eizellenspenden durchgeführt, die sind dort medizinisch viel, viel weiter, wie manch ein westeuropäischer Guru - der teilweise seine Erkenntnisse aus dem Kaffeesud herausliest, weil er soetwas noch nie gehört hat (obwohl der Chef seiner Abteilung eine Dissertation darüber geschrieben hat). Ich war selber auch oft im Ostblock als Kind, und muss sagen das die kliniken zwar in der Pflege nicht auf europäischen Standards sind, aber die medizinischen Belange waren immer okay.

    Maria30

  • Viel Neues/Eigenspenderin

    • Maria30
    • 10. September 2002 um 14:42

    Viel Neues/Eigenspenderin

    Hallo Virginia,

    Also ich würde dir nicht raten von einer freundin eine Eizellenspende zu nehmen. Selbst wenn ihr schwestern seit. Ich habe eine leibliche Schwester - ich bin 31 sie ist 33 - wir haben seit fast 4 Jahren keinen Kontakt mehr miteinander. Sie hat einen sehr, sehr komischen Mann geheiratet, der verbietet ihr jedlichen Kontakt zu mir, und wenn wir uns mal sehen, beschimpft sie mich nur noch als &quot;Endprodukt der menschlichen Evolution&quot; ich sei ein stück &quot;Sch...&quot;. Ihr Mann hat halt einen sehr sehr negativen Einfluss auf Sie und auf die gesamte Familie, niemand redet mehr miteinander, mich macht das sehr traurig, weil ich mir immer nie im leben vorstellen konnte, das das passiert was jetzt los ist. Ich habe Hausverbot bei meinen Eltern, weil die sich um das Kind meiner Schwester zu kümmern haben, mein Schwager peinigt mich mit blöden Sprüchen und mit ausserungen in der ganzen Verwandschaft, der Kontakt zwischen mir und meinen Eltern ist total zusammengebrochen.

    Also überleg dir das nochmals

    alles Liebe
    maria

  • Ärzte und nochmals Ärzte

    • Maria30
    • 8. September 2002 um 17:57

    Ärzte und nochmals Ärzte

    Hallo,

    Na ich frag mich nur, warum ich überhaupt im Ausland operiert wurde. Auf die Gefahr hin, das vielleicht wirklich eine Infektion etc auftritt (die hatte ich beidemale bei meinen ersten Operationen). Was wäre dann. Wohin sollte ich mich dann wenden, hier ins Krankenhaus zu gehen und zu sagen, mir ist plötzlich schlecht geworden, denen erzählen, was passiert ist, - na bravo - dann müsste ich die ganzen Krankenhausaufenthalten und genesungskosten selber übernehmen, oder ich fahre nach Tschechien und lasse´mich dort behandeln, von Ärzten die mich nicht verstehen, und hoffe halt mal das das wieder alles wird. Dann könnten wir gleich die Adoption vergessen, weil so viel geld haben wir auch nicht übrig. Wir wollten es eben nochmals versuchen, die Eizellenspende wäre sicherlich eine billigere Alternative gewesen, (Adoption kostet etwa das 15 fache einer Eizellenspende).

    Maria

  • Ärzte und nochmals Ärzte

    • Maria30
    • 7. September 2002 um 20:25

    Hallo,

    Ich hatte ja eigentlich schon die Eizellenspende aufgegeben - da nicht funktioniert und bin auf der Adoptionsschiene weitergekommen.

    Um die Wartezeit zu verkürzen, wollten wir diesen Monat nochmals einen versuch starten. Leider hatte unser Arzt die Glorreiche Idee einer Gebärmutterspiegelung. Tja Spiegelung war zwar gut und fein, als ich dann nach 2.5 Stunden in einer Blutlacke wieder aufgewacht bin wurde mir supertoll erklärt - es hat narben gegeben von meinen beiden Operationen, ein Septum und einige Athesionen wurden weggenommen. - Nun meine Frage an euch - ist euch sowas auch passiert, da hat man sich vor 4 Jahren operieren lassen, alles okay laut den Ärzten (nur hat sich niemand mehr getraut nachzusehen), vorige Woche ist mein Nuklearmediziner auf eine temporäre Unterfunktion der Schilddrüse darufgekommen, die Temporäre Unterfunktion wurde zwar von unseren &quot;Reproduktionsmedizinern&quot; imme rwiederfestgestellt - aber nicht behandelt - sämtliche werte waren manchmal in Ordnung - manchmal nicht (von 5 Blutbefunden sind die TSH werte 2x in Ordnung, 2x grenzwertig und einmal drüber).

    Langsam frag ich mich nämlich wirklich bin ich ein Versuchskaninchen in der Welt der Reproduktionsmedizin, oder was?? Nicht nur das wir unsere Behandlungen alle selbst gezahlt haben, &quot;dürfen&quot; wir jetzt wieder 2 Monate abwarten, da die heutige Operation ja erst mal wieder abheilen muss, die tschechischen Mediziner können schlecht deutsch, noch schlechter englisch und in solche Hände soll man sich begeben?? Es ist anscheinend den Regierungen sch.... egal, welche Risiken man eingehen muss, solange es nicht die Krankenkasse übernimmt.
    Maria (ehemalig 28 - jetzt schon 30 und seit 5Jahren Kinderwunschpatientin).

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