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Beiträge von Maria30

  • Wer kann mir die Begriffe erklären?

    • Maria30
    • 8. Januar 2003 um 17:48

    Wer kann mir die Begriffe erklären?

    Hallo,

    Ich muss dir sagen, das ich sehr wohl glaube das der FSH wert mit Stress zusammenhängt.

    Bei mir wurde vor 4 Monaten etwa eine Schilddrüsendysfunktion festgestellt (Schilddrüse arbeitet nur teilweise korrekt). D.h. 7 Blutabnahmen - 2x mit grenzwertigem Befund (sogar der Belastungstext war okay - ohne Befund)- einmal ziemlich weit darüber (5.7). Ich werde mit Euthyrox-Tabletten (diese regeln die Schilddrüse) - behandelt - Fazit - trotz 12 Stunden Arbeitstag FSH wert von 1.0-1.5. Klar kann auch vom Stress abhängen - die schwnagerschaftsrate - aber ich glaube auch, das wir vor etwa 15-20 Jahren ausgestorben wären, wenn Frauen unter Stress nicht schwanger werden könnten.

    Das mit den defekten Eizellen wird mir auch mehr und mehr zum Rätsel - vor etwa 1 1/2 Jahren wurden bei mir schlechte (bzw. defekte) Eizellen festgestellt - ein absoluter Sonderfall (die Ärzte hier in Wien (arzt mit 20 Jahren Berufserfahrung in der Reproduktionsmedizin etc) hatten soetwas noch nie gesehen). - Und nun häufen sich in den Foren die Frauen die schlechte Eizellen haben. Habe ich wohl wieder mal eine Vorreiterrolle gehabt.

    Ist nicht bösgemeint - aber vielleicht ist das ja auch derzeit der letzte Schrei (genauso wie Immunisierung).

    Alles Liebe
    Maria

  • An Ines & Chris und alle Immunies :-) sowie die mit nicht ge

    • Maria30
    • 8. Januar 2003 um 09:04

    An Ines & Chris und alle Immunies :) sowie die mit nicht ge

    Hallo Sigi,

    Ich bin genau deiner Meinung, klar die Immunologie ist derzeit voll im Trend - aber teilweise ist man trotzdem noch hilflos - was hilft einem eine Diagnose - wenn es beispielsweise kaum oder keine Behandlungsmöglichkeiten gibt.

    Klar die Medizin forscht und forscht und forscht - aber so schnell kann die gar nicht forschen - so schnell wie wieder neue Antikörper gefunden werden.

    Allan Beer sagt beispielsweise das Spermienantikörper (mein Wert war 3fach über dem angegebenen Maximalen Normwert) mit dem Immunsystem zusammenhängen - und auch die Killerzellen erhöht sind, - bei mir sind die Killerzellen aber nicht erhöht - also halte ich mich eben an die Aussage meiner Ärzte - das es eben aufgrund meiner IVF´s (3 in Folge) - mein Immunsystem leicht rabiat gemacht hat - und deshalb eben, eine Entzündung diese Antikörper produziert hat. Sie werden wahrscheinlich wieder weggehen - meinte mein Arzt.

    Klar das mit dem Killerzellen ist so eine Sache, sie können zwar nicht die Einnistung verhindern - aber den Embrio abstossen - aber was hilft dann eine Behandlung wenn der werdenden Mutter auf "Teufel komm raus" Infusionen und Medikamente gespritzt werden, die werdende Mutter mit Beckenentzündungen, nierenentzündungen etc daniederliegt - nur weil ihr immunsystem so stark unterdrückt wird - das die Mutter während der Schwangerschaft schon fast "eingeht".

    Ich glaube das man sich nicht allzuviel sorgen betreffend Immunologie machen sollte, natürlich wenn es etwas behandelbares ist - kann man sich das ja überlegen - wie die erfolgschancen stehen, aber es ist nicht alles für "bare Münze" zu nehmen - da in der Immunologie noch sehr viel auf "testbasis" abläuft, und auch sehr viele Pharmakonzerne damit eigentlich nur Geldmachen (ich habe mich damals in Kiel für eine Immunisierung für spermienantikörper interessiert - die Infusion (oder war es eine Spritze) - eine sogenannte Langzeitimmunisierung - welche zwischen ein bis 2 Jahre ihre Wirkung anhält kostete damals etwa 5.000 €, falls die Immunisierung nicht angeschlagen hätte - hätte man nochmals hinfahren müssen und das gleiche nochmals durchziehen (nochmals 5.000 €) - aber sind Behandlungsmethoden von bis zu 10.000 € gerechtfertigt für eine Behandlungsmöglichkeit - die noch nicht einmal wirklich "durchforscht" ist, mir kann bis jetzt noch kein Arzt sagen, wie solche Antikörper entstehen - und ob die nicht auch von selber wieder verschwinden können, - also ich finde da den Aufwand nicht wirklich gerechtfertigt - für eine Behandlung 10.000 € zu investieren - wobei noch nicht einmal sicher ist, ob die Immunisierung erfolgreich ist, und ob dann auch wirklich meine Chancen besser wären (gibt dann ja immer noch 50% Frauen - die trotz immunisierung nicht schwanger werden).

    Fast alle frauen auf dieser Welt haben diese spermienantikörper - und es gibt auch sehr viele frauen - die trotz Spermienantikörper schwanger werden. - Meine Frage nun - werden die schwanger - weil sie unwissend sind, oder einfach nur - weil sie sich nicht darum kümmern.

    Maria

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Maria30 am 2003-01-08 09:24 ]</font>

  • An Ines & Chris und alle Immunies :-) sowie die mit nicht ge

    • Maria30
    • 6. Januar 2003 um 18:50

    An Ines & Chris und alle Immunies :) sowie die mit nicht ge

    Hallo Mädels - und Jungs,

    Stop - Stop - nicht so schnell mit den jungen Pferden.

    Klar eine Immunologische Untersuchung hat sicherlich sinn - aber nur dann - wenn es eine Häufung von Fehlgeburten gegeben hat.

    Ich habe auch eine immunologische Untersuchung machen lassen. - Das einzige was herausgekommen ist - das ich anscheinend - unbekannterweise Rheuma habe. - Mein Orthopäde hat das als &quot;Schnick-schnack&quot; bezeichnet - und hat gemeint - er könne das aber nicht behandeln - dieses Rheuma - weil es noch keine angreifbaren Einschränkungen geben würde (blutbefunde sind okay - pathologisch auch - und er könne jetzt nicht einfach auf &quot;teufel komm raus&quot; - ein Rheuma behandeln - das für ihn als Arzt einfach nicht existent ist. Klar ist der Rheumafaktor auch wichtig beim Kinderkriegen, - aber eine Behandlung bekomme ich trotzdem nicht, auch nicht von einem Immunulogen.

    Klar gibt es auch - &quot;Spermienantikörper&quot; - aber wie kann man die behandeln. - Eine Immunisierung auf Spermienantikörper kostet etwa 5.000 € - und ob es was helfen könnte - da scheiden sich sehr wohl die geister. Es gibt Frauen die nach immunisierungen schwanger geworden sind - genauso wie es welche gibt - die weiterhin keine Kinder haben.

    Also seht auch mal das ganze von einer Entfernung an - und entscheidet dann - ob das wirklich etwas für euch wäre. Denn - klar es könnte etwas herauskommen - nur die Immunologie ist noch nicht so weit - das sie wirklich alles behandeln kann - und wenn ja - mit welchen Nebenwirkungen.

    Es gibt in einem Forum eine Frau - die sich auch immunologisch testen hat lassen. - Sie hat Antikörper gegen &quot;glatte Muskulatur&quot;. - Klingt dramatisch (sind ja auch fast alle organe - glatte Muskulatur). - Die Frau ist jetzt 36, und der Immunologe hat ihr zwar erklärt - das glatte Muskulatur = Organe sind, - aber wie man die Antikörper - wegkriegt - weiss er auch nicht.

    Alles Liebe
    Maria

  • leider negativer SS-Test

    • Maria30
    • 2. Januar 2003 um 20:54

    leider negativer SS-Test

    Hallo Ihr beiden,

    Es tut mir leid, das es bei euch nicht geklappt hat.

    Ich glaube jeder von uns kennt das - man ist am Boden zerstört und fragt sich warum. - Es gibt manchmal einfach keine Erklärung - selbst Blastozysten können manchmal nicht schlüpfen etc.

    Versucht das neue Jahr mit positiven Gedanken zu beginnen, sich zu überlegen - Warum - bringt einfach nicht viel.

    Ich halte euch beiden die Daumen für eueren nächsten Versuch - ich starte Mitte Jänner wieder voll durch.

    Alles Liebe
    Maria

  • Mal wieder was Neues von uns, mit ein paar Fragen

    • Maria30
    • 31. Dezember 2002 um 07:53

    Mal wieder was Neues von uns, mit ein paar Fragen

    P.S.:

    Gebärmutterbiopsie habe ich auch schon machen lassen, - man braucht sich davor nicht fürchten, es zwickt ein wenig.

    Also nochmals toi toi toi

    Maria

  • Mal wieder was Neues von uns, mit ein paar Fragen

    • Maria30
    • 31. Dezember 2002 um 07:46

    Mal wieder was Neues von uns, mit ein paar Fragen

    Hallo Ines & Chris,

    Das würde ich auch machen lassen - einen Immunstatus (so heisst das zumindesten in Österreich) - wir haben das damals nach unserer 3 IVF machen lassen, es kann natürlich sein, das da etwas herauskommt - oder aber gar nicht - ich würde mit eurem Gynokologen darüber sprechen, das er euch eine Überweisung ausstellt (denn dieses ist privat nicht zu erzahlen (es gibt einzelne Seiten in dem Bericht die etwa 1.000 € kosten würden (mein Befund hat etwa 6-8 seiten).

    Die Immunologie kann sich häufig abändern, sei es durch Entzündungen - die nicht behandelt werden - und sich von selbst abheilen, man braucht das gar nicht zu merken (siehe Antikörper gegen Spermien - aufgrund von IVF Behandlungen (sehr umstritten) - ein überaktives Immunsystem (Killerzellen) etc..

    &quot;Faktor V&quot; leiden würde ich mir auch ansehen lassen, wenn ihr die genaue Untersuchung haben wollt - gebt mir bitte Bescheid (ich habe hier noch die Überweisung - und es war gar nicht so leicht die genaue Beschreibung - was denn nun untersucht werden sollte herauszufinden).

    Viel Glück für Südafrika,

    Maria

  • Besuchsbericht - Repromeda in Brno

    • Maria30
    • 22. Dezember 2002 um 13:50

    xxxx

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Maria30 am 2003-01-16 12:23 ]</font>

  • Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    • Maria30
    • 19. Dezember 2002 um 11:22

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Sehr geehrter Herr Kunz,
    Vielleicht wäre es möglich nicht mehr unbedingt ein Klinik herauszupicken um über diese zu berichten.

    Den Ruf des Instituts von Prof. Zech in Meran haben sie, bedingt durch ihre Reportage und das Grosse &quot;drumherum&quot; so stark geschädigt, das eigentlich jeder Professor den ich hier in Wien in der Zwischenzeit darauf angesprochen habe, ehrlich gesagt mit dem Kopf geschüttelt hat, und sowas als &quot;Medienmord&quot; bezeichnet hat.

    Es ist vielleicht wirklich besser nicht explizit über die Kliniken zu berichten und auch nicht über die Paare, die dann vielleicht auch noch schwierig mit einer medizinischen Versorgung bekommen würden.

    Sie können den Paaren nicht weiterhelfen, und vor allem nicht dann, wenn man die Klinik - und sei es nur kurzfristig zusperrt - um zu prüfen ob alles rechtens ist. Ein Ruf in so einem Gewerbe ist schneller ruiniert als man denkt, und ich bin es als patientin schon leid - jedem Arzt zu erklären - das Prof. Zech - wieder &quot;darf&quot;.

    Viel zu gross sind die Ängste - die derzeit herrschen Dr. Antonori mit seinen Genmenschen, und nur weil Prof. Zech, ehrlichgesagt jedes einzelne Prozentchen der Erfolgschancen für seine Paare herausfordert (er ist eben an der Magischen Grenze von 50% Erfolgsschance) und somit einer der besten hier in Europa ist, - denkt natürlich nun ganz Österreich und Deutschland (wenn nicht Italien auch) - das es hier nicht mit rechten Dingen zugehen kann.

    Man kann seine Hörer und Seher nicht mit &quot;Insider-Wissen&quot; der künstlichen Medizin alleinelassen, denn dann passiert das - was in Italien passiert ist.

    Wir in diesem Forum schon alle ziemlich lang dabei - und haben auch schon fast das &quot;Wissen von Medizinern&quot; - weil wir uns eben schon teilweise jahrelang und jahrzehntelang mit diesen &quot;wunder Mensch&quot; auseinandersetzen, und wahrscheinlich denken abertausende Menschen wir seien &quot;Spinner&quot;.


    Im diesen sinne
    Maria

  • an Chiara

    • Maria30
    • 18. Dezember 2002 um 11:54

    an Chiara

    Also für 5-6000 € würde ich mich auch nicht behandeln lassen, es sei denn von einem Institut das 50% oder mehr Erfolgschancen hat (Zech verlangt 6.700 (inkl Medikamente) -aber dafür hat er auch die Erfolgschancen, in Brno gibt es eine Klinik die verlangt 4.000€ (alles inklusive) mit 40% Erfolgschancen). Und für 100€ kann man sich eine/n Übersetzer nehmen, wenn man Sprachschwierigkeiten hat.

    Maria

  • Horrorszenario - Eizellspenden

    • Maria30
    • 17. Dezember 2002 um 12:13

    Horrorszenario - Eizellspenden


    Stimmt Bussibär,

    Das es natürliche Grenzen geben soll - wird nicht beschrieben.

    Und Zwei (in Ziffer 2) Frauen - die jünger wären wären auch betroffen.

    Also ich kenne schon 4-8 Paare hier in Österreich die Eizellspenden machen (und das von nur einer (in Ziffer 1) Arztpraxis (und die ist im vergleich - &quot;klein&quot;).

    Na wer weiss -vielleicht sind es ja Ausländer .... :eek:)))).

    Ich hoffe nur - die Medien schalten sich nicht allzusehr ein - weil sonst sperren sie auch bei uns die Kinderwunschzentren zu. und dann bin ich die Erste - die zu Dr. Antonori und seiner Gentechnik wechselt.

    Hauptsache vor einem Gesetzesbeschluss die Leute gegen eine Behandlung &quot;aufmischen&quot; - was dabei rauskommt - sieht man ja an der &quot;Sperrung des IVF Zentrums Prof. Zech&quot;.

    Man sollte wirklich Geld dafür verlangen, das man als Patient einen Arzt darüber aufklären muss, das Prof. Zech wieder Behandlungen machen darf (Freitags war es Prof. Nr. 4).

    Dies zum Thema &quot;Rufmord&quot; in den Medien.

    Maria

  • Horrorszenario - Eizellspenden

    • Maria30
    • 17. Dezember 2002 um 08:55

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Maria30 am 2003-01-16 12:27 ]</font>

  • Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    • Maria30
    • 13. Dezember 2002 um 13:30

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Hallo Sigi,

    Ich bekritzele nicht die Ärzte, ich bekritzele nur das &quot;unmenschlich anmassende&quot;.

    Nämlich das, das die Kliniken unmengen von Geld kassieren - für Behandlungen mit langen Wartezeiten, wo dann die Qualität nicht mehr stimmt - weil sie ja so überlaufen sind.

    Ich habe noch keine Homepage eines Institutes gesehen, auf der Gestanden ist - &quot;wir helfen und sind für sie da, und wir machen unsere Behandlungen die auf sie ganz allein abgestimmt sind, und wir behandeln sie - egal welche Chancen sie haben - und egal wie alt sie sind&quot;. Die Kliniken sind nahezu unmenschlich geworden, das einzige was Menschlich erscheint ist vielleicht ein Foto des leitenden Professors. Aber sonst zählen nur fakten - daten und die Erfolgschancen.

    Auf den Mensch - wird kaum mehr rücksicht genommen - und auch kaum mehr auf die Bedürfnisse. Es gibt Kliniken die haben bis zu einigen Hundert IVF Zyklen im Monat, alle 5 Minuten eine Punktion - egal was auch passiert, man fühlt sich in keiner Klinik sondern in einer Legeeibatterie, diese Kliniken - die werfen auch noch die Paare nach einer Behandlung vor die Türe setzen - nicht das sie vielleicht an ihrer Erfolgsstatistik kratzen. Auf der anderen Seite gibt es Kliniken die Jahrelang Embrioneneingefroren haben - um sie dann für zahlungskräftige Interessenten auf die schnelle aufzutauen - für welche Erfolgschance - Null - aber das ist den Paare egal - hauptsache sie zahlen, und egal was man dort einpflanzt (kann sowieso niemand kontrollieren).

    Und nun soll das in Deutschland erlaubt werden, die Ärzte haben keinerlei Erfahrung mit Eizellspenden, und sie müssten das alles erst Jahrelang erlernen. Und ich kenne sehr viele Ärzte, und nicht einen - der mir gesagt hätte, ich kenne mich da nicht aus bitte gehen sie zu dem und dem Kollegen - das würde ihren stolz verletzen - und das verstehe ich auch. Besser ist es die Paare weiter zu schieben - zur Eizellspende - nun Beispielsweise. Und bevor sich an der Einstellung nichts ändert, wird es auch keine Erfolgreichen Eizellspendenversuche in Deutschland geben, weil jeder Mensch kann sagen, ich kann das nicht- oder bitte gehen, oder jemanden bitten ihn bei einer Sache zu helfen. Aber die Einstellung und den Druck der Ärzte muss sich ändern, alle haben Angst das die Patienten von anderen Ärzten &quot;abgeworben&quot; werden. Und so ist es eben in Österreich, und wahrscheinlich bei den hochbezahlten Reproduktionsmedizinern in Deutschland auch. Also muss man sowieso eine Generation Ärzte abwarten, bis auch die Erfolgschancen sich in Deutschland etwas anpassen (ein &quot;gestandener&quot; Prof - wird niemals einen einfachen Doktor nach dem geheimniss der Eizellspende fragen, aber der Professor hätte vielleicht die Macht etwas zu ändern, wenn er sich mal mit einem solchen unterhält).

    Und es wäre regelrechter &quot;Unfug&quot; - die Ärzte mit einer Freigabe der Eizellspende zu konfrontieren, was sollen sie denn machen, wenn sie keinerlei erfahrung haben, und nicht das Optimum eines jeden Versuchs herausholen können. Dann können wir nurweiter unsere Köfferchen packen und nach Tschechien fahren, um unsere Wünsche erfüllt zu wissen, und es wäre unrentabel für die Ärzte, dann solche Versuche durchzuführen, wenn sie keine Erfolgsstatistik haben, und ohe Erfolgsstatistik gibt es nunmal kaum Patienten die sich als Versuchskaninchen anstellen.

    Betreffend deines privaten Postings, tut mir leid, ich habe das nicht gelesen, kommt wahrscheinlich daher, das ich mich kaum anmelde im Forum.

    Ich brauche nicht zum Psychiater gehen, ich gehe bereits zu einem und der hat das aus mir gemacht - was ich bin. Nur muss ich auch eines sagen, das ich jahrelang seelisch und körperlich &quot;krank&quot; war. Es ist nich der erste Psychiater den ich besuche, und es wird auch nicht der letzte sein. Die anderen Psychiater haben mir immer nur einen Spiegel vors gesicht gehalten, und ich konnte das damals nicht ertragen und wurde immer noch kränker. Und ich würde auch nicht zum Psychiater gehen, wenn mir das jemand wildfremder schreibt, das dürfte mir nicht mal meine Familie sagen. An seinem eigenen Leben etwas zu ändern, muss und kann nur die entscheidung des Menschen seins, den es betrifft. Nicht irgendeines Menschen, der glaubt zu wissen was für einen anderen gut ist.

    In diesem Sinne - frohe Weihnachten euch allen
    Maria

  • Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    • Maria30
    • 11. Dezember 2002 um 13:40

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Hallo Dagmar,

    Ich finde das in Deutschland jede IVF gezahlt werden sollte - dies wird es aber sein - sonst wäre der Staat schon längst Bankrott. Der Staat übernimmt nur eine Anzahl bestimmter Versuche für Männer / Frauen mit Indikationen dazu. Was machen die - die keine der Indikationen haben - sie sehen durch die Finger - und dürfen selber zahlen.

    Ich selber kenne ein Paare das sich einen Kredit aufnehmen wollte für IVF Behandlungen - die Bank hat es abgelehnt.

    Um ein Embrionenspende zu erlauben müssten sämtliche Gesetzestexte dazu abgeändert werden, - eine Eizelle müsst dann eine Art &quot;Ding&quot; sein - ohne als menschlich behandelt zu werden (nieren etc dürfen ja auch nicht verkauft werden) die auch vergeben werden kann. Der Mensch in seiner einzigartigen Wertigkeit müsste hinabgesetzt werden, - um so körperzellen vergeben zu können. Aufgrund der weltweiten Forschung wird es jedoch niemand wagen irgendwelche Änderungen in diesen Gesetzestexten anzustreben - denn damit könnte ja ein Schlupfloch für Genforschung, Forschung an menschlichen Genen - und Horrorvorstellungen geöffnet werden - welches dann kaum mehr zu schliessen ist. Und ich kenne keinen Politiker und keinen Mediziner, geschweigedenn Anwalt - der grantieren könnte alle diese Schlupflöcher beachtet zu haben.

    Von 20 Paaren die ich hier in Österreich kenne, werden 3 Paaren 4 Behandlungen gezahlt, egal ob die Behandlungen abgebrochen werden müssen - oder nicht. Die anderen bleiben eben Kinderlos - oder sie haben Geld - sich eines machen zu lassen.

    Und so geht es weiter - um Prestige - macht und Geld - Kinder zu kaufen - wie auf einem Bazar, andere Augenfarbe? -> Vielleicht sind wir bald soweit - das wir dafür &quot;Abschläge&quot; bekommen für unsere nichterfüllten Wünsche.

    Mit den gedanken verabschiede ich mich und Wünsche allen ein gesegnetes und Glückliches Weihnachtsfest. Die schöne Vorweihnachtszeit mit dem Thema &quot;Der Preis meines Kindes ist 25.000 € (aus eigener Erfahrung) - Tendenz steigernd&quot; haben wir ja bereits.

    Maria

  • Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    • Maria30
    • 11. Dezember 2002 um 11:55

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Ich glaube sie habens immer noch nicht kapiert - es geht nicht darum die Leute blos zustellen, es geht darum Leute insofern &quot;zu erniedrigen&quot; - das sie einsehen müssen - sich solche Behandlungen nicht leisten können - und sich somit &quot;nicht das Glück erkaufen können&quot;.

    Es geht nicht darum Menschen bloszustellen, es geht darum - Leuten Beiträge vorzuspielen - die sich ein Lagerarbeiter niemals leisten können wird. Natürlich er wird von dem &quot;grossen Glück&quot; träumen, vielleicht eine KIWU Behandlung machen zu dürfen, und es wäre vielleicht auch eines seiner grössten Träume diese zu verwirklichen.

    Glücklich ist nur derjenige - der in seinem Leben glücklich ist, und nicht in einem - das er sich vorstellen könnte.

    Meine Freundin versucht ohne Kinder glücklich zu sein, und sieht jedoch mich - die wir das Geld verpulvern. Natürlich wäre es für sie auch schön - sich solche Behandlungen leisten zu können. Aber sie kann es nicht - und dies macht sie traurig.

    Und ich kenne ehrlichgesagt kaum jemanden der jetzt wirklich um optimale Versuche zu haben 10.000 € - 20.000 € im Jahr in diese Behandlung hineinpulvern kann - ohne das er sich Hoffnungen macht. Irgendwann ist das Geld zu Ende, und man kommt drauf, das man sich vielleicht einmal einen Urlaub hätte gönnen können, oder etwas für sich. Es ist anscheinend so - das jeder der Geld hat - sein Glück kaufen kann, aber denjenigen die Kein Geld haben das &quot;Glück&quot; vorzuspielen in den Medien - ist entschuldigen sie die ausdrucksweise &quot;krank&quot;. Dürfen die Leute - die keine Kinder und diese Behandlungen nicht erzahlen können - nicht in ihrer heilen Welt weiterleben - wer gibt Ihnen und ihrem Sender das Recht soetwas zu bestimmen?

    Wenigstens sind sie so menschlich - das sie diesen Beitrag nicht vor Weihnachten ausstrahlen - sonst würde ich nämlich an der Menschheit verzweifeln.

    Ich schreibe jetzt nicht mehr weiter, eine engstirnige Reportage macht mich ehrlich gesagt wütend - genau dieses Thema versuche ich andauernd zu beschrieben, - den Menschen die sich das nicht leisten können eine Heile Welt vorzuspielen. Diese Welt ist nämlich gar nicht heil, diese Welt ist unwirklich - Macht ist Geld - Geld sind Kinder - und Kinder bestimmen das Glück - und die Wertigkeit mancher Menschen.

  • Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    • Maria30
    • 11. Dezember 2002 um 10:30

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Sehr geehrter Herr Kunz,

    Es ist einerlei ob es sensationsmache ist. Es müssen die Einschaltquoten oder die auflagen stimmen, nur so bekommt man &quot;Lobby&quot; - und wenn der Titel heissen soll &quot;Ein Kind um jeden Preis?&quot; - dann frag ich mich als toleranter Mensch wie hoch der Preis sein soll. Der ZDF wäre nicht so prestigeträchtig, wenn er keine Einschaltquoten hätte, es ergeht mir ja hier in der Redaktion auch nicht anders. Hat man gute Einschaltquoten - kann man höhere Kosten aufgrund von Werbung oder Publicity erkaufen - Publicity bestimmt den Wert eines Beitrages, nicht der Zuseher.

    Ist für mich der Preis - dass ich mich vor allen &quot;blosstellen&quot; soll - um meinen Job zu verlieren (damit rechnet wohl der ZDF nicht) - oder ist der Preis ein gesundheitlicher oder ein psychischer. Der Psychische Aspekt ist ziemlich hoch, vor allem jetzt um die Weihnachtszeit, wo man an die Familie denkt - und auch daran denkt - das man nun einmal ausgegrenzt ist, - ohne Kinder. Das man andauernd gefragt wird - &quot;Wann bekommt ihr denn euer Baby&quot; - und &quot;du bist aber dick geworden, bist du schwanger&quot; - oder die Arbeitskollegen die sich andauernd das Maul zerreissen - sobald man nur sagt - man würde zum Arzt gehen.

    Ein Kind für welchen Preis? - Das ist ein Aufhänger - klar doch - aber nicht für Embrionenspende, die &quot;Preise&quot; für Kinder sind viel höher, wenn man an Auslandsadoptionen denkt, und man sieht das es 100erte Kinder gibt - die auf Homepagen regelrecht angeboten werden. - sind sie körperlich oder geistig behindert - sind sie natürlich billiger, sind sie aufgrund von lernstörungen oder des alters schlechter vermittelbar - kommen sie einem auch günstiger. Es gibt Homepagen in den USA wo man sich mit einer anzahlung von 3.000 USD ein Kind reservieren kann - das ist Fakt, und sich Kinder zum Preis von 15.000 USD &quot;erkaufen&quot; kann - wie ein Statussymbol, wie einen Mercedes oder einen Ferrari. Von Menschlichkeit ist dort keine Spur, hat man Cash - hat man es gut, hat man kein Chash - dann bleibt man über. Und das ist mit Eizellspende genauso, wenn man viel Geld hat - kann man zu renomierten Instituten fahren und vielleicht klappt es ja doch nicht, oder man hat weniger davon und geht in eine heruntergekommene Klinik um sich Eizellen einsetzen zu lassen, die qualitativ schlecht sind.

    Jeder von uns hat Chancen auf ein Kind - nur der Preis bestimmt - wie wir glücklich sein können. Und wenn man sich die amerikanische Staatsbürgerschaft erkauft, um legalerweise eine Leimutter zu erkaufen (kostenpunkt ab 25.000 USD) - die einem dann das eigene Kind verkauft.

    so muss sich jeder von uns überlegen wie hoch der Preis für ein Kind ist, sei es durch IVF, sei es durch den eigenen Tatendrang immer schneller immer öfter immer höhere Dosen zu nehmen (und sich körperlich dabei ruiniert) - oder sei es alleine der Gedanke sich psychisch mit der Idee - eines &quot;erfüllten Kinderwunsch&quot; durch Kauf eines solchen auseinanderzusetzen.

    Es ist in meinen Augen einfach nur &quot;geschäftemacherei&quot; soetwas publik zu machen, und sei es alleine schon - ein renomiertes Institut wie Valenzia herzunehmen und darüber zu berichten. Es gibt vielleicht auch Tschechische Kliniken die fast die gleichen Erfolgschancen haben, - werden diese dann auch die Preise erhöhen, wenn sie sehen, das Valenzia 5.000€ pro Versuch verlangen.

    Das einzige was übrigbleiben wird ist eine Zweiklassengesellschaft, nämlich jene die ihr Geld zusammenkratzen um in eine 3-Klasse Klinik zu fahren - und sich &quot;als schlechter Mensch fühlen&quot; - weil sie sich eine bessere Behandlung nicht leisten können - und natürlicherweise auch noch unter einem Erfolgsdruck stehen - den sie sich selbst einhandeln. Und diejenigen die es sich leisten können - ein Kind zu bekommen, und alle Mittel und Wege ausschöpfen um ihren Traum zu verwirklichen.

    Wir haben derzeit noch nicht die Spitze des Eisberges erreicht, es gibt immer mehr unfruchtbare Paare die nach einem Kind ausschau halten, steigt die Nachfrage - steigt der Preis. Soetwas publik zu machen - würde eine zweiklassen-Behandlung vergünstigen, durch die Vergleiche im Fernsehen, sei es durch die Prestige eines Fernsehbeitrages. Diese Vergleiche werden so und so gemacht, sei es intern, aber externe Prestige durch einen Fernsehbeitrag - treibt natürlicherweise auch die Preise einer Behandlung in die Höhe.

    Und übrigbleiben werden wieder die Paare - die es sich nicht leisten können.

    Ich muss ihnen ehrlich sagen, dieses Problem habe ich in meinem Privatleben, eine meiner besten Freundinnen ist unfruchtbar, nur sie können sich nicht einmal eine IVF leisten. Und es bedrückt mich, das wir behandlungen am laufenden Band machen, wärend das Paar gekränkt zusehen muss, denn sie können es sich einfach nicht leisten.

    Und ich bin ehrlich gesagt sogar schon bereit gewesen, meiner Freundin einen IVF Versuch in der Tschechei zu zahlen, was sie mir gekränkt abgeschlagen hat. Denn für sie wäre es der &quot;Fluch Gottes&quot; - unfruchtbar zu sein, und sie würde es ja auch gerne versuchen einen IVF Versuch, aber was wäre, wenn dieser IVF Versuch fehlschlagen würde, und eine Behandlungsmöglichkeit in einem zweiten Versuch zu 80% klappen würde. Einen Versuch den sie sich - als Paar nicht leisten könnten.

    Solche Menschen im Fernsehen blos zu stellen finde ich ja wirklich schlimm.

    Maria

  • Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    • Maria30
    • 10. Dezember 2002 um 12:54

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Pepe,

    Hier in Österreich wurde das ganze Hochgespielt - so wie ihr in Deutschland es gerne hättet. Das war vor einigen Jahren, jeder - aber wirklich auch jeder, sogar der Kardinal Groer war für die Gesetzesänderung der Eizellspende, ganz zu schweigen von den Politikern, die ein einsehen hatten, - denn grössere Bevölkerung - macht mehr steuern - mehr steuern =mehr Geld.

    Wenn ich hier eine IVF mache, kostet mich das etwa 3.000 €, was würde eine Eizellspende &quot;kosten&quot; - was dürfen die Ärzte oder die Spenderinnen &quot;verlangen&quot; - was ist Kinderhandel, - Kinderhandel ist Eizellenspende, denn sobald du ein Kind als deines annimmst - das dir nicht gehört - und du etwas dafür zahlst - ist es Kinderhandel.

    Wie würde das ganze abgewickelt werden, wären die Ärzte dann berechtigt - Adoptionen durchzuführen, - unter welchen Kriterien. Dann müssten die Ärzte aber auch dem Jugendamt berichten, wann sie welche Kinder wem eingepflanzt haben.

    Das ganze würde im Bürokratismus ersticken, und es wäre niemanden dabei geholfen. - Was hilft es - Eizellspenden durchzuführen, wenn man dazu den ganzen Weg einer &quot;fast&quot; Adoption bewältigen muss, von der Frage was die Spenderin als &quot;Mutter&quot; bestimmen darf und was nicht (hier in österreich gibt es kaum mehr Anonyme Adoption, die Eltern lernen die Adoptiveltern kennen, sie dürfen auch über den werdegang der Kindes mitbestimmen etc) um auf eine Warteliste zu kommen die Ellenlang ist, dann kommt noch sicherlich ein auswahl verfahren zustande - wer &quot;darf&quot; - und wer nicht unter die Kriterien fällt - der &quot;darf&quot; nicht und kann weiterhin ins Ausland fahren.

    Diese ganzen Punkte sind noch offen, und es wird jahre und Jahrzehnte brauchen bis diese durchgekaut - und als Gesetz bestimmt werden.

    Es ist manchmal nicht gut - wenn sich ein Staat einmischt, den ein Staat besteht aus Bürokratie - und Zettelwirtschaft.

    Irgendwo einen Stein ins Rollen zu bringen ist gut - aber man muss auch auf die Konsequenzen gefasst sein, die das ganze mit sich trägt.


    Das einzige was sich vielleicht ändern wird ist die Lokation, das man vielleicht im Heimatland eine Eizellspende durchführen lassen kann, aber zu welchem Preis, und ehrlich gesagt - mir wäre es nicht recht - wenn mir das Jugendamt sagt &quot;mit 40 Jahren bekommen sie von uns keine Eizellen mehr, den die Schwangerschaftsrate sinkt bei ihrem alter rapide, es wird wohl kaum eine Mutter geben, die ihre Eizellen für sie geben würde, - also geben sie sich einfach damit ab&quot;.

    Es fallen immer wieder Paare bei den Kinderwunschbehandlungen durch den Rost, und es wird immer wieder Paare geben, denen vielleicht durch eine Verbotene Behandlung geholfen werden könnte. Mann kann es niemals wirklich allen recht machen.

  • Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    • Maria30
    • 9. Dezember 2002 um 21:08

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Ich möchte einmal kurz die Gesetzeslage in Österreich beschreiben.

    Eizellspende ist verboten, - und wird es bleiben. Es gibt bereits Frauen - die beim obersten Gerichtshof eingeklagt haben diesbezüglich (gleichberechtigungsgrundsatz) - gebracht hat es ihnen nicht viel. Das Gesetz muss nun überdacht werden am EU Gerichtshof (dauer voraussichtlich 4 Jahre).

    Es hat im Vorfeld einige wirklich sehenswerte diskussionen darüber gegeben - sei es eine Art Runder Tisch, Angefangen von Prof Dr. Huber (leiter erste Frauenklinik wien) - seien es Theologen und Politiker.

    Alle waren der Meinung - wenn denn Adoption erlaubt sein ,warum nicht eizellspende.

    Diese Diskussion fand vor 4 Jahren statt - geändert hat sich nichts, vielleicht kann man in etwa 3-4 Jahren mit der Gleichsetzung der Frau rechnen,vielleicht auch nicht, bis dahin ist es aber für die Paare die dafür gekämpft haben zu spät.

    Die Eizellspende war in Österreich sogar schon einmal erlaubt - bis 1990 - dann wurde sie verboten, eben wegen der &quot;Körperverletzung&quot; an der Frau.

    Es ist in Österreich verboten, und jeder Arzt - der öffentlich versucht Paaren zu helfen - würde in der &quot;Luft&quot; zerfetzt werden oder gar seinen Titel verlieren.

    Es ist selbst die Vorbereitung zur Eizellspende verboten, und das geht - schwarz natürlich so nebenher durch unseren Arzt, den wir sehr gut kennen.

    Ein Arzt der sich bereit erklären würde, uns öffentlich zu helfen, den gibt es nicht hier in Österreich, denn er würde sofort seinen Job und sein Image verlieren.

    Man stösst eben an die Grenzen, und wenn man an eine Grenze angestossen ist stösst man an die nächste.

    Bei mir wurde PID überlegt, PID - ein Zauberwort für die Österreichische Medizin (erstens absolut keine Lobby, weil verboten und zweitens - auch absolut keine Unterstützung dazu, wie solle man das kaschieren - das es gesetzeskonform aussieht). PID kann mir nicht weiterhelfen, selbst wenn durch PID ein defekt an meinen Eizellen festgestellt wird - wer würde den reparieren dürfen und können. Niemand, vielleicht ein Antonori - was würde dies bringen, meine Nachkommen hätten den gleichen Defekt wie ich und würden ebenfalls alles menschenmögliche Versuchen müssen um eben Nachkommen erzeugen zu &quot;dürfen&quot;.

    Und dafür ein Gesetz zu kreieren, das vielleicht 0,1 % der Bevölkerung weiterhilft. Das gleiche gilt für Eizellspende, die Tendenz geht zu Adoption, warum nicht erstmal den Kindern helfen, die bereits existent sind, und irgendwo in einem fremden Land dahinvegetieren. Nach dem Gesetz wären sie gleichgestellt, adoptierte Zellen zu Adoptierten Kleinkindern.

    Also was ist nun &quot;kostendeckender&quot; für die Regierung und den Finanzminister.

  • Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    • Maria30
    • 9. Dezember 2002 um 10:25

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Kleiner Nachtrag,

    Ich finde, wenn sich jemand filmen lassen will beim Transfer ist das die eigene Entscheidung, meine Entscheidung ist es nicht in die Öffentlichkeit zu treten, weil es eben in meiner Erziehung steckt, nur eine &quot;Kampagne&quot; - gegen die bösen - die lieber versteckt bleiben wollen - finde ich ehrlich gesagt erniedrigend.

    Es gibt Leute die sich in der Öffentlichkeit ausziehen würden, es gibt Leute die ihre Eizellen an den bestzahlenden verkaufen, -aber das wäre nicht meine Sache, ich trage eben meine Geschlechtsorg. nicht öffentlich zur schau, und ich für meinen Teil lasse mich auch nicht von jedem dahergelaufenen Arzt betatschen und befummeln, wenn er mir unsympatisch ist, gehe ich - ohne Untersuchung, und da kann er noch so ein &quot;wunderdoktor&quot; sein, wenn ich allein schon beim anblick des Doktors &quot;Ekel&quot; empfinde, dann mache ich vor dem Türstock kehrt - egal was die anderen sagen, denn es ist meine Entscheidung, und die Ärzte haben das zu akzeptieren, genauso wie ich akzeptiere, das sich manche Leute nicht so &quot;anstellen&quot; würden, und mich für &quot;verklemmt&quot; halten.

    Maria

  • Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    • Maria30
    • 9. Dezember 2002 um 09:38

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Sehr geehrter Herr Kunz,

    Mich und Ivy hier im Forum anzuschwärzen, nur weil wir es vorziehen nicht in die Öffentlichkeit zu gehen - finde ich ja schon etwas gewagt.

    Was ist den mit dem &quot;Redaktionellen Grundsatz&quot; - das jeder seine eigene Meinung haben darf.

    Das beweisst wieder - wie die Grundsätze stehen, um einen Film zu drehen, um Frauen zu filmen die mit gespreizten Beinen am Behandlungstisch liegen - immer voll drauf - Hauptsache die Einschaltquoten stimmen. Menschen zählen im Fernsehen anscheindend - null - hauptsache der Journalist kommt &quot;gross raus&quot;.

    Das hat mit Journalismus nichts mehr zu tun, ich habe schon ein Schamgefühl wenn mich 3 Ärzte gleichzeitig ansehen, da muss es nicht gleich die ganze Nation sein.

    Ich habe eben eine andere Einstellung, für mich ist es schon schwer genug - mir selbst einzugestehen, das ich von selber keine Kinder zu erwarten haben, und mit einem Arzt darüber zu reden, mich andauernd untersuchen zu lassen, in meiner Gebärmutter herumschneiden zu lassen.

    Ich muss ihnen auch sagen, das meine Operationen Uterus Duplex gefilmt wurden, nur für den medizinischen Zweck, das die angehenden Ärzte sehen können wie soetwas funktioniert. - Ich habe es ihnen verbieten lassen, meine Fortpflanzungsorgane der breiten öffentlichkeit zu zeigen, warum, weil ich mich dafür schäme, jawohl schäme, das ich eine Art Missgeburt bin, und ich es nicht ertragen könnte, zu wissen das sich das hunderte Medizinstudenten ansehen, es gibt genug Ärzte die Spezialisten in diesem Gebiet sind, es haben auch 6-8 Ärzte bei der Operation zugesehen, und es reicht mir eigentlich schon, wenn ich ins Krankenhaus gehen - und ich von wildfremden Ärzten darauf angesprochen werde, - &quot;Ach die Frau Maria, wie geht es ihnen denn, ich war auch dabei der der Operation, haben sie noch Probleme? - die Operation war ja so spektakulär&quot; (spektakulär in dem sinne das ich fast 12 Stunden durchgehend operiert wurde) - und das 2x hintereinander). Ich war der Meinung - diese Operation nicht zu veröffentlichen, da die Operation fast &quot;schiefgegangen&quot; wäre, da ich fast 6 Monate mit Nähten in der scheide und der Gebärmutter herumgelaufen bin, Entzündungen und Eiterungen waren die Folge, ich habe insgesamt 18 cm Narben quer durch meine Geschlechtsorgane, und es ist für mich immer noch ein Wunder, das die Narben nach eineinhalb Jahren so abgeheilt sind, das es für mich wieder möglich gefühle während des GV zu spüren.

    Es gibt keinen Preis für ein Schamgefühl, mein Preis ist zu hoch, Pech für sie, aber ich habe ein gutes Gewissen nicht in die Öffentlichkeit zu gehen, um meine Missbildungen zu präsentieren.

    Wenn sie nicht genug Paare haben, die sich veröffentlichen wollen, ist das nicht unser Pech, vielleicht sollten sie dann ihre sensationslüstige Arbeitsweise überdenken.

    Maria

  • Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    • Maria30
    • 6. Dezember 2002 um 09:58

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner


    Hallo,

    Ich glaube trotzdem, wir sollten froh sein, das wir &quot;nur&quot; ins benachbarte Ausland fahren/ fliegen müssen um uns behandeln zu lassen.

    Je mehr darüber berichtet wird, desto mehr Veränderungen gibt es, sei es in Italien, die nun überlegen - alle Eizellspenden zu verbieten, sei es in Tschechien, wo wirklich ein Repro Zentrum nach dem anderen aus den Boden gestampft wird - und die einem alles verkaufen - egal ob tot oder noch lebendig.

    Die Medien verändern das Leben, die Frage steht nur ob im Positiven oder Negativen Sinne.

    Die Eizellenspende für uns in Meran ist gestorben, wir wollten uns einen Versuch bei und mit Prof. Zech leisten ... vorgespräch etc wäre kein Problem, Behandlung vielleicht auch nicht - aber was den Transfer anbelangt sind ihm dank der Medien, und der Autonomen Region die Hände gebunden. Und wir sind nicht bereit - so hohe Kosten auf uns zu nehmen, um dann mittendrin von einem anderen Arzt behandeln zu lassen - DANKE liebe Medien. Wir wollten einmal alles aus einer Hand haben, vorgespräch, kontrollen, Transfer etc (es ist für uns schon idiotisch genug, sich von einem arzt hier vorbereiten zu lassen, dem es eigentlich egal ist, der das eigentlich nur deswegen macht - um uns einen gefallen zu machen, um dann wieder weitergeleitet an irgendein Institut zu werden - die nichts von den Vorgeschichten wissen, ob es Probleme gab oder keine - Immunolgische Untersuchung wäre notwenig (ach wirklich - wir sind aber keine IVF patientinnen mehr - das heisst selber zahlen, kostet ja nur die Bagatelle von 3-4.000 €, die Krankenkasse - natürlich würde die soetwas zahlen, wenn ich &quot;Fehlgeburten&quot; gehabt hätte - hatte ich schon mal sowas - nein, die Dame von der Krankenkasse sagte mir - es gäbe überhaupt keine Indikation dafür). Ebenso ist es mit einem 3D Ultraschall der gebärmutter (selbstzahler - klar doch) - nachdem ich mich das letzte mal bei meinem Gynokologen ausgeheult habe, das ich mich vor meiner beginnenden Blutung jedesmal &quot;anmach&quot; sobald ich etwas hebe oder lach - meine er locker &quot;Gebärmuttersenkung&quot; - kontrolle - OP, es könne ja sein, das die Bänder die die Gebärmutter gehalten haben, aufgrund des fehlens der &quot;Stützmauer&quot; - das Gewicht nicht mehr tragen können, notfalls könnte man ja diese Bänder &quot;kürzen&quot; (das wäre dann die 5te - die ich dankend ablehnte) - ein3D-Ultraschall wäre natürlich möglich, Selbstzahler - für die kleinigkeit von 500 - 1000€. Man kommt sich langsam schon vor wie ein Aussetziger, wie in dem zwei-Welten staat USA.

    wir sollten froh sein, das es im Benachbarten Ausland diese Behandlungsmöglichkeiten gibt, und sollten jeden Tag dankbar sein, das wir nicht in den Iran (dort ist Eizellspende auch erlaubt sogar für die Lapalie von 400€) reisen müssen, oder in die USA, oder nach Australien.

  • Vida Fertility Institute

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