Liebe Foris,
ich bin noch am Nachdenken über eine EZP, habe meine Geschichte im Ordner "Behandlungsgeschichte" gepostet.
Soweit ich informiert bin, macht eine EZP nur Sinn, wenn man den eigenen Zyklus unterdrückt, zumindest bei einem Frischversuch.
Wie muss man sich die Nebenwirkungen dieser Downregulierung vorstellen? Und wie schnell reguliert sich der Zyklus wieder, falls der Versuch nicht geklappt hat?
Kann man die Kryos im Spontanzyklus machen?
Ich reagiere empfindlich auf hormonelle Schwankungen, vor allem psychisch habe ich dann zu kämpfen. Bisher lag das vor allem an der unentdeckten Nebennierenschwäche. Diese ist nun eingestellt.
Evt. verkrafte ich das in Zukunft besser.
Jede hat hier ihre individuelle Geschichte, die sie mehr oder weniger dazu gezwungen hat, eine EZP o.ä. zu machen. Im Moment knabbere ich noch daran, ob meine Beweggründe dafür ausreichen.
Ich habe bereits ein Kind und der weitere Kinderwunsch wurde durch eIne FG und anschließend eine Vielzahl von ärztl. Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen über 4 Jahre unmöglich. Nun bin ich bald 39, mein Mann ist 53 und es könnte theoretisch wieder auf normalen Weg klappen, die Frage ist aber auch wann? Und genau das ist es: Der Faktor Zeit und meine blöden genetischen Voraussetzungen (habe ich auch von meiner Mutter geerbt) lassen mich immer wieder in Richtung EZP denken. Gestern habe ich Kontakt zu PPP aufgenommen und wir könnten sofort loslegen. Aber ich spüre wie ich immer wieder zögere. Wem ging es genauso und was war der ausschlaggebende Grund? Wenn ich kein Kind hätte, würde ich keine Minute zögern.
LG Leni