Hallo,
ich habe die Klinik Pronatal spa in Karlsbad ins Auge gefasst und hoffe, dort bald einen Termin für ein Erstgespräch zu bekommen.
Zu mir: ich habe bereits zwei gesunde Jungs (fünf und sieben Jahre alt), beide spontan entstanden. Mit dem dritten will es nicht klappen. Eine erfolglose ICSI, zwei Fehlgeburten, mehrere erfolglose IUI. Inzwischen bin ich 42
Heute war ich wieder im Kinderwunschzentrum zur Follikelschau, ich stecke gerade in meiner 6. IUI. Ich habe meine Ärztin nach ihre persönlichen Meinung zur Eizellspende gefragt. Offiziell darf sie dazu ja nichts sagen. Sie meinte, dass sie Erfolgsquote bei mir sehr hoch sein wird, da ich ja schon zwei gesunde Kinder spontan bekommen habe und auch danach noch zweimal schwanger war. da ich schon ein Baby mit Trisomie 13 ziehen lassen musste, empfiehlt sie mir, die eizellen beziehungsweise Embryonen vorher untersuchen zu lassen (PID) - es ist zwar unwahrscheinlich, aber auch junge Frauen können schlechte eizellen haben. Sie machte mich aber auch auf das Risiko einer Präeklampsie/Gestose saufmerksam. Beim Nachlesen habe ich herausgefunden, dass das Risiko bei Eizellenspenden tatsächlich vierfach erhöht ist.
Meine Fragen an Euch:
1. habt ihr eine PID machen lassen?
2. Gab es bei euch Komplikationen in der Schwangerschaft?
3. Habt ihr vorbeugend ASS oder was anderes gegen Präeklampsie genommen?
Übrigens meinte meine Ärztin auch, dass ich jetzt erst mal weiter mit IUI machen soll. Es besteht jedes Mal eine 10 % Chance. Ich hielt dagegen, dass ich ja schon zwei Fehlgeburten gehabt hätte und dass - selbst wenn ich schwanger werde - dass Fehlgeburten Risiko inzwischen bei über 50 % liegt. Sie meinte auch, Eizellspende könnte ich auch noch in fünf Jahren machen. Ich finde allerdings, dann ist der Altersunterschied zu meinem jüngsten (derzeit fünf Jahre) zu hoch.
Was meint Ihr?
Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten!
Vielen Dank
Daniela