Vor 6 Jahren, als ich 24 Jahre alt war, haben mein Mann und ich auf einen Gedanken gekommen, dass es schon an der Zeit war, das neue Mitglied in unserer Familie willkommen zu heißen. Ich war ganz schnell schwanger geworden, die Schwangerschaft verlief gut und nichts beunruhigte mich. Wenn ich auf dem siebten Schwangerschaftsmonat war, bekam mein Mann neue Arbeitsstelle in anderer Stadt, also sollten wir unbedingt umziehen. Dann ist eigentlich alles angefangen. Ich hatte hohen Blutdruck, sollte ins Krankenhaus, doch dann schien sich alles zum Guten gewendet und ich wurde aus dem Krankenhaus entlassen.
Eines Morgens kriegte ich plötzlich Bauchweh, mein Mann hat sofort den Krankenwagen angerufen. Ich wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo man mir einen Tropfer verordnete, um vom Gebärmuttertonus loszukommen. Doch mein Bauch tat immer mehr weh… Ich war genau auf dem 8. Schwangerschaftsmonat zum Zeitpunkt des Blasensprungs. Die Ärzte sahen wirklich besorgt aus, sie haben meinen Herzton überwacht und sagten, dass man den Kaiserschnitt dringend machen sollte.
Was passierte danach, erinnere ich mich überhaupt nicht. Ich erwachte in der Intensivstation. In ein paar Tagen wurde ich ins separate Zimmer gebracht und dort hat man mir mitgeteilt, dass es den Ärzten nicht gelang, mein Baby zu retten. Außerdem habe ich später noch erfahren, dass es mir in der Zukunft abgesagt wird, das Kind zur Welt zu bringen, da meine Gebärmutter herausoperiert wurde.
Meine Trostlosigkeit und mein Entsetzen ist es kaum in Worte zu fassen. Aber dank meinem Mann, meinen Verwandten und meiner nahen Umgebung habe ich diese schreckliche Zeit doch überlebt.
Aber ich konnte mich einfach vom Kinderwunsch nicht verabschieden. Sodann haben wir an einen anderen Ausweg, an die Leihmutterschaft, gedacht. Also fangen wir an, Geld zu sparen.
Und nun nach 6 Jahren haben wir uns an die Klinik der Reproduktionsmedizin im Ausland gewendet, um Leihmutterdienste in Anspruch zu nehmen.
Obwohl 2 Transfers schon durchgeführt wurden, hatten die beiden aber keine Schwangerschaft zur Folge. Ehrlich zu sagen ist es mir schon ängstlich zumute, doch wir wollen jetzt nicht aufgeben und haben vor, weiter für unser Glück zu kämpfen…
Kampf fürs Elternglück
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Bellis -
2. März 2016 um 10:47
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Antw:Kampf fürs Elternglück
Liebe Bellis, das ist eine sehr traurige Geschichte! Ich wünsche Dir viel Mut und Kraft weiter für Euer Glück zu kämpfen!
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Antw:Kampf fürs Elternglück
Liebe Bellis,
Eure Geschichte tut mir auch mehr als leid, ich finde das einfach mehr als tragisch. Hoffe dass ihr recht schnell eine Leihmutter findet die auch tatsächlich schwanger wird, so dass ihr bald einen kleinen Engel haben könnt. Darf ich fragen, in welchem Land ihr in Behandlung seid? Bewundere Euren Kampfgeist und wünsche ganz viel Glück für Euch.
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Antw:Kampf fürs Elternglück
Liebe Babycometome und spaetemutti7,
bin euch sehr dankbar fürs Mitleid und für aufmunternde Worte!
Wir hoffen auch, dass man uns in naher Zukunft eine gute Leihmutter findet, da meine Nerven schon blank liegen. Bin so nervös und mit dem Leben unzufrieden geworden, Wahnsinn…
Mit der Klinik, wo wir uns behandeln lassen, sind wir eigentlich zufrieden. Die ist ganz gut ausgestattet, und außerdem fühle ich mich dort gut aufgehoben. Aber das Moment, dass wir auf die Leihmutter schon so lange warten, macht mich wirklich traurig. Jedoch wenn ich mich an ein Paar erinnere, das wir in der Klinik kennengelernt haben und das schon fünf erfolglose Versuche hinter sich hat, verstehe ich, dass unsere Lage im Vergleich nicht so traurig ist. -
Antw:Kampf fürs Elternglück
Hallo Bellis,
doch Eure Geschichte ist genauso traurig und tragisch, auch wenn das andere Paar eine noch längere Geschichte hat. Denn eine Tragödie macht eine andere Tragödie nicht weniger schlimm. Drücke Euch die Daumen :13:
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Antw:Kampf fürs Elternglück
Liebe Bellis,
nimm auch meine Anteilnahme entgegen! Es ist klar, dass die Wörter in einer solchen Situation kaum helfen können, jedoch sollst du den Mut nicht verlieren und nur das Beste erhoffen. Der Erfolg lässt noch auf sich warten. Der nächste Versuch wird bestimmt glückhaft, jedenfalls drücke ich euch die Daumen!
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Antw:Kampf fürs Elternglück
Liebe Stefie,
vielen herzlichen Dank! Hoffentlich werden sich deine Wörter verwirklichen

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Antw:Kampf fürs Elternglück
Oh Gott, bin so aufgeregt!!!
Gestern haben wir ein Email aus der Klinik bekommen. Endlich hat man eine passende Leihmutter für uns gefunden. Wir können also nochmals unser Glück versuchen
Nun die Ärzte wollen, dass wir recht bald für den sogenannten Pick-up kommen. Aber für uns ist es momentan echt schwierig zu organisieren. Sind völlig ratlos… Einerseits haben wir Gefriersperma vom vorigen Mal, doch ob es zum Erfolg führen wird? Die Anwendung des frischen Materials hat bestimmt viel mehr Erfolgsaussichten.
Was sollen wir nur machen? Ich verfalle schon langsam in Panik… -
Antw:Kampf fürs Elternglück
Liebe Bellis,
herzlichen Glückwunsch! Freue mich für Euch! Dieses Mal klappt es bestimmt, man soll nur echt stark daran glauben. Ich drücke Euch die Daumen! :13:
Aber ich denke, dass es viel besser wäre, könntet Ihr doch bei der Klinik für den Pick-up vorbeigehen. Die Spermienqualität nimmt bestimmt bei dem Einfrieren ab, und frisches Material erhöht entgegen die Chancen auf eine Schwangerschaft.
Und Ihr habt schon 2 mißlungene Versuche hinter sich, also genug mit Belastungsproben! Ihr könnt Euch wahrscheinlich doch was einfallen lassen, um die Klinik für den Pick-up demnächst zu besuchen.
Vorsicht ist besser als Nachsicht! -
Antw:Kampf fürs Elternglück
freu mich für Euch :1rij:
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Antw:Kampf fürs Elternglück
Hallo, Mädels!
Danke euch!!!
Zum Glück hat mein Mann es geschafft, ein paar freie Tage bei der Arbeit zu nehmen. Es bedeutet also, dass wir im Mai doch an unserer Leihmutterschaftsanlaufstelle vorbeikommen. Dann können die Ärzte das frische Sperma meines Mannes benutzen, was unsere Erfolgschancen hoffentlich steigern wird.
Ich mache so viel Hoffnung auf diesen Versuch. Weiß nicht, ob ich es überlebe, falls…
Nein, nein, nein – werde daran überhaupt nicht denken. Oh je, soll mich zusammenreißen
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Antw:Kampf fürs Elternglück
Hallo Bellis,
eine Frage habe ich, da wir diese Möglichkeit auch mal überlegt haben (jetzt nicht mehr, wir haben ein Kind inzwischen) : stell die Botschaft den Pass für das Kind aus ? (Daran ist nämlich unser Versuch gescheitert....)
Alles gute Wünsche ich euch
Tamita -
Antw:Kampf fürs Elternglück
Hallo Tamita!
Erst habe ich mir um diese Frage auch Sorgen gemacht. Doch unsere Managerin hat uns beruhigt. Sie erklärte uns, dass nachdem alle Dokumente vorbereitet sind (zum Glück hilft die Agentur bei der Vorbereitung), müssen wir zusammen mit dem Kind zur Botschaft, wo eine Vaterschaftsanerkennung gemacht wird. Und dann nach etwa 2 oder 3 Tagen muss den Kinderreisepass ausgestellt werden.
Na klar, wir haben dieses Prozedere noch nicht durchgeführt, deshalb kann ich jetzt nicht behaupten, dass die Sache wirklich so beschaffen ist. Aber in der Klinik haben wir Eheleute aus Hamburg kennengelernt, selbstverständlich haben wir viele Fragen gestellt :smile: Sie haben uns erzählt, dass der Prozess der Erteilung vom Kinderpass ganz reibungslos war, sie waren also ziemlich zufrieden.LG
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Antw:Kampf fürs Elternglück
Liebe Tamita,
wie habt ihr außerdem das Kind bekommen, wenn ich es fragen darf? Das war bestimmt ein Geschenk des Himmels :smile:
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Antw:Kampf fürs Elternglück
Über deutsche Adoptionsstelle Adoptiert.
LG
Tamita