- Offizieller Beitrag
Hallo Forumsmädels,
ich habe eine Anfrage von einer Reporterin erhalten, die für RTL/N-TV eine Reportage über Eizellspende machen möchte. Ich habe bereits tel. Kontakt mit ihr aufgenommen, das klingt alles sehr seriös.
Ich habe Euch hiermal die Anfrage rein kopiert:
ZitatAlles anzeigenLiebe Foren-Mitglieder, liebe Mamis,
immer mehr Frauen reisen für eine Eizellspende ins Ausland, weil in Deutschland die Behandlung verboten ist. Doch in den Ländern um uns herum ist die Behandlung weniger problematisch. Viele suchen nach Informationen, tauschen sich in Foren aus, aber kaum einer möchte darüber sprechen. Somit bleibt auch die Debatte über die Legalisierung der Behandlung in Deutschland in den Kinderschuhen.
Mein Name ist Stefanie Pröstler und ich arbeite als Reporterin bei RTL. Gerne möchten wir für eine Reportage das Thema Eizellspende näher beleuchten – vor allem aus Sicht der Mütter. Da wir viele weibliche Zuschauerinnen haben, scheint uns dieses Thema besonders interessant. Ich konnte bereits mit einigen Frauen sprechen, die vorhaben sich im Ausland behandeln zu lassen, und alle waren einstimmig der Meinung, dass man unbedingt mehr über dieses Thema berichten müsste! Gerne möchten wir das auch tun. Hierfür suche ich nach einer Frau bzw. einem Paar, die durch eine Eizellspende ein Kind bekommen hat/haben und uns davon erzählen.
Es geht uns in keinster Weise darum, die Entscheidung der Paare moralisch zu kritisieren oder zu verurteilen. Vielmehr möchten wir zeigen, welche Anstrengungen diese Paare unternommen haben, um ein Kind zu bekommen. Eine Behandlung, die medizinisch problemlos möglich ist, in Deutschland jedoch verboten ist. Was haben Sie, als Paar, alles unternommen, bis man einen solchen Schritt wagt? Was hätte man möglicherweise noch alles unternommen?
Wie geht es ihr mit ihrem Kind? Ist man einfach nur überglücklich oder fragt man sich manchmal doch, wer der „andere Teil“ ist?
Sollte die Eizell-Spende in Deutschland erlaubt werden?
Warum möchte kaum jemand öffentlich darüber sprechen? Kann man Freunden und Verwandten davon erzählen?
Würde man die Eizell-Spenderin gerne kennenlernen?Da ich während meiner Recherche schon festgestellt habe, wie problematisch und sensibel dieses Thema ist, möchte ich gleich vorwegnehmen, dass es kein Problem ist, die Person zu verfremden (bspw. durch Perücke, Stimme, Name, ect).
Sicherlich habe ich viele Fragen noch gar nicht berücksichtigt, die Müttern, oder denen die es werden wollen, im Kopf herumschwirren. Gerne lerne auch ich hier noch dazu.
Im Zuge der Reportage werden wir mit einer Klinik – vielleicht auch gerne eine Klinik von Ihnen – im Ausland drehen, uns das Verfahren erklären lassen und auch mit einer Spenderin sprechen. Wie geht es ihr damit?
Sicherlich entstehen bei einer solchen Anfrage viele, viele Fragen. Gerne können Sie mich erst einmal ganz unverbindlich kontaktieren und wir können über alles sprechen. Meist ist das einfach als per Email. Das Gespräch bleibt definitiv unter uns und sie somit anonym. Auch, sollten Sie es sich nach dem Gespräch noch anders überlegen.Über Rückmeldungen würde ich mich wirklich sehr freuen!
Herzliche Grüße
Stefanie Pröstler
LG Claudia