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Einfach nur lesen und wundern, was Forscher wollen

  • Ines + Chris
  • 2. Juli 2003 um 10:08
  • Ines + Chris
    Blastozyste
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    • 2. Juli 2003 um 10:08
    • #1

    Anger at aborted eggs IVF plan

    The technique could end a shortage of eggs, researchers say.

    MADRID, Spain -- Aborted fetuses could be used in fertility treatment to
    overcome the shortage in human eggs, scientists say.

    The announcement was met with horror by pro-life groups who said it raised
    moral and ethical issues.

    The research, carried out by Israeli and Dutch scientists, was revealed at
    the annual European Society of Human Fertilization and Embryology in Madrid,
    Monday.

    Such a treatment would relieve a worldwide shortage of human eggs for
    fertility treatments, the researchers said.

    Women are born with a finite number of eggs that diminish over time. For
    older women who want to have a child, an egg donated from a younger woman
    may be her only chance of success. But demand for donated eggs exceeds
    supply.

    Researchers in Israel said they have removed ovarian tissue, from aborted
    fetuses, which could mature into eggs that could be used in in-vitro
    fertilization (IVF) treatments.

    "I am fully aware of the controversy about this, but most probably, in some
    place it would be ethically acceptable," Dr Tal Biron-Shental, of the Meir
    Hospital-Sapir Medical Center in Kfar Saba in Israel, told a European
    fertility conference.

    "There is a shortage of donated oocytes (eggs) for IVF, oocytes from aborted
    fetuses may provide a new source for these," she added.

    Scientists grew tissue containing immature eggs from seven fetuses aborted
    between 22 and 33 weeks of gestation.

    The researchers removed ovary samples and froze them immediately. They later
    thawed them and cut them into thin slices before placing them in a dish of
    growth-enhancing chemicals and calf blood for four weeks.

    The scientists concluded, based on an elevation of estradiol -- a form of
    estrogen -- in the fourth week, that some of the follicles had progressed
    from the resting state to the growing stage.

    About 70 baby mice have been born using the technique.

    Work was carried out in collaboration with scientists from Utrecht
    University in the Netherlands.

    Some scientists cast doubt on the experiments, though some envisaged the
    possibility of using it for women undergoing cancer treatment who want to
    restore their fertility at a later date.

    Dr. Johan Smitz, a professor of endocrine physiology at the Free University
    of Brussels in Belgium -- who was not involved in the research -- said the
    main problem with using the technique as a source of eggs for fertility
    treatments is that the fetus cannot consent to the use of her eggs.

    Roger Gosden, scientific director of the Jones Institute fro Reproductive
    Medicine in Norfolk, Virginia, said aborted fetuses would be an impractical
    source of eggs for fertility treatment.

    "I don't think we need it because we can obtain biopsies of ovaries from
    women. From that material, you can get the proper consent, you can get
    material which perhaps does not have as many eggs as fetal tissue, but it
    has much more potential," said Gosden, who was not connected with the
    research.

    But the British anti-abortion group Life was reported by Reuters as
    describing the research as grotesque and said most people would repulsed by
    the idea.

  • frowlein
    Blastozyste
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    714
    • 2. Juli 2003 um 15:26
    • #2

    Einfach nur lesen und wundern, was Forscher wollen

    :eek: HOSSA - was ein Horror!!

    Das stellt die ganze Diskussion über die menschliche Selbstbestimmung völlig auf den Kopf!

    frowlein

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Ivy
    8-Zeller
    Beiträge
    145
    • 2. Juli 2003 um 19:56
    • #3

    Einfach nur lesen und wundern, was Forscher wollen

    Hallo, gibt es das ganze auch auf Deutsch

  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 3. Juli 2003 um 11:45
    • #4

    Einfach nur lesen und wundern, was Forscher wollen

    Hallo wir haben versucht den ericht zu übersetzen, zumindest sinngemäß.

    Hier die Übersetzung:


    Diese Technik könnte die Knappheit an Eizellen beenden, sagen Forscher.

    Gestorbene Föten könnten in der Fertilitätsbehandlung dazu genutzt werden, um die Knappheit der menschlichen Eizellen auszugleichen, sagten Forscher

    Diese Ankündigung wurde von „pro-life-groups“ mit Horror gemacht, welche sagten, es gäbe moralische und ethische Einwände.

    Die Forschung, von Israelischen und Holländischen Forschern, wurde auf dem jährlichen Kongress der European Society of Human Fertilization and Embryology in Madrid, am Montag vorgestellt.

    Solch eine Prozedur, würde die weltweite Knappheit von menschlichen Eizellen für die Fertilitätsbehandlung ausgleichen, sagten die Forscher.

    Frauen werden mit einer bestimmten Anzahl von Eizellen geboren. Für ältere Frauen, die ein Kind wollen, ist die einzige Chance auf Erfolg, die Eizellspende von einer jüngeren Frau. Aber die Nachfrage ist größer als das Angebot für Eizellen.

    Forscher in Israel sagten, sie haben Eierstockgewebe aus gestorbenen Föten entnommen, die sich zu Eizellen entwickelt haben, welche in der IVF-Behandlung eingesetzt werden können.

    „Ich bin mir im klaren über eine kontrovese Diskussion über dieses Thema, aber sehr wahrscheinlich wird es in einigen Gegenden ethisch akzeptabel sein“, Dr. Tal Biron-Shental, Meir Hospital-Sapir Medical Center in Kfar Saba in Israel, sagte sie auf der europäischen Fertilitäts Konferenz.

    „Es gibt eine Mangel an gespendeten Oozyten (Eizellen) für IVF, Eizellen von gestorbenen Föten eröffnen eine neue Quelle“, sagte sie.

    Forscher entnahmen Gewebe, von 7 gestorbenen Föten, zwischen der 22 und 33 Woche, mit unreifen Eizellen.

    Die Forscher entnahmen Eierstockgewebe und froren es sofort ein. Später haben sie es aufgetaut und in dünne Streifen, bevor sie es in eine Schale mit Nährlösung und Kalbsblut für 4 Wochen legten.

    Die Forscher fanden aufgrund eines Anstieges des Estradiol – eine Form von Estrogen – in der 4. Woche heraus, dass sich einige Follikel aus dem Ruhestadium in ein Wachstumsstadium entwickelt haben.

    Über 70 Mäusebabys, wurden durch diese Technik geboren.

    Diese Forschung wurde in Zusammenarbeit mit Forschern der Universität in Utrecht, Niederlande durchgeführt.

    Einige Forscher zweifelten an den Experimenten, andere sehen dies als Möglichkeit, für Frauen, die eine Krebstherapie machen müssen, für eine spätere Wiederherstellung ihrer Fertilität.

    Dr. Johan Smitz, Professort an der Freien Universität in Brüssel, Belgien – welcher nicht an der Forschung beteiligt ist – sagte, dass das Hauptproblem ist, beim Einsatz dieser Technik als Quelle für Eizellen in der Fertilitätsbehandlung, dass der Fötus nicht der Nutzung der Eizellen zustimmen kann.

    Roger Gosden, Forschungsdirektor an dem Jones Institut für Reproduktionsmedizin in Norfolk, Virginia, sagte dass abgestorbene Föten keine praktische Quelle für die Infertilitätsbehandlung sind.

    „ Ich denke nicht, dass wir das brauchen, wir können eine Biopsie von den Eierstöcke der Frau machen. Hier erhält man Material, welches wahrscheinlich nicht die Anzahl von Eizellen hat, wie aus dem Fötusgewebe aber es hat mehr Potential“, sagte Gosdon, der ebenfalls nicht an der Forschung beteiligt war.

    Die britische Anti-Abtreibungs-Gruppe Life wurde von Reuters interviewt. Sie beschrieben die Forschung als grotesk und sie würde von den meisten Leuten abgelehnt werden.


    Ines & Chris

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